Versorgungskommando 600

Das Versorgungskommando 600 wurde 1970 mit Einnahme der Heeresstruktur 3 in Flensburg aufgestellt und unterstand dem Territorialkommando Schleswig-Holstein  und führte alle Logistiktruppenverbände des Territorialkommandos.

Mit Auflösung des Territorialkommandos im Jahr 1994 wurde auch das VersKdo 600 aufgelöst.

Inhalt

Wappen

Das Wappen zeigt ein Wikingerschiff, darunter Zahnkranz und Merkurstab auf blau-weiß-rotem Grund.

Durch die Aufnahme der Landesfarben wird der Bezug zum Land Schleswig-Holstein hergestellt, durch Zahnkranz und Merkurstab der Auftrag als Instandsetzungs-/Nachschubkommando symbolisch beschrieben. Dabei symbolisieren - der Zahnkranz und die Elektronenbahn - die InstTruppe - die Flammen- die Feuerwerker - der Merkurstab - den gesamten Bereich der NschTruppe und der NschEinrichtungen. Das Wikingerschiff ist das Symbol des Territorialkommandos Schleswig Holstein und dokumentiert die Zugehörigkeit des Versorgungskommandos 600 zu diesem Großverband.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1971 – Briesen-Kaserne, Flensburg

    Mit Aufstellungsbefehl Nr. 1475 (Heer) des Bundesministers der Verteidigung - Inspekteur des Heeres - Führungsstab Heer IV 4 -(BMVg - InspdH - FüH IV 4) - vom 22. Dezember 1970 wurde ab 01.01.1971 unter Heranziehung der Dienststellen

    - Kommandeur Logistiktruppen des Deutschen Bevollmächtigten im Bereich AFNORTH/Wehrbereichskommando I
    - Hauptdepotgruppe AFNORTH (Restteile) und
    - Stab/Stabskompanie Heeresversorgungsführer 600

    Das Versorgungskommando 600 als letztes der vier Versorgungskommandos des Heeres in der Briesen-Kaserne in Flensburg aufgestellt.

  • Umfang des Kommandos

    access_time 1971

    Dem Versorgungskommando 600 wurden aus den vorgenannten Kommandos insgesamt unterstellt: 9 Bataillone, sowie 18 Depots und Teildepots und 4 selbständige Kompanien (davon 1 Kompanie Geräteeinheit) mit einer Gesamtstärke im Verteidigungsfall von rund 10.800 Soldaten und 1.000 Zivilbediensteten. Die Friedensstärke betrug rund 3.700 Soldaten und ca. 900 Zivilbedienstete.

  • Erste große Umgliederung

    access_time 1972

    - schweres Transportbataillon 955 in Transportbataillon 601
    - Depotumschlagbataillon 923 in Nachschubbataillon 602 (Geräteeinheit) umgegliedert und umbenannt wurden,
    - das Transportbataillon 630 aufgelöst
    - das Instandsetzungsbataillon 460 in Instandsetzungsbataillon 640 umbenannt und
    - das Versorgungsbataillon 711 in Feldersatzbataillon 610 umbenannt und umgegliedert wurden.

    Außerdem wurde aus der Pipelinepionierbetriebskompanie 641 die Pipelinepionierkompanie 641, die ab 01.01.73 von Putlos/Holstein nach Schleswig verlegt wurde. Ferner erfolgte am 01.01.72 die Neuaufstellung des Nachschubausbildungszentrums 610 in Heide.

  • Erneute Umgliederungen

    access_time 1975

    - InstBtl 640 wechselt - nach Umbenennung in InstBtl 6 am 12.12.75 zur 6. PzGrenDiv unterstellt.
    - unmittelbare Unterstellung der beiden in Hamburg gelegenen InstAusbKp 1/6 und 19/I unter Stab/Stabskompanie Versorgungskommando 600
    - NschBtl 610 gibt ab MatKp an 6. PzGrenDiv (als 3./Nschbtl 6)
    - Auflösung Transportbataillon 630
    - Eine aktive Kompanie InstBtl 630 an InstBtl 610 unterstellt.
    - Auflösung Technische Bataillon Sonderwaffen 660
    - Neuaufstellung InstBtl 610 aus Tech Btl Sonderwaffen 660 (mit 7 Kompanien)

  • Umgliederung in Heeresstruktur 4

    access_time 1980 – 1982

    In den Jahren 1980 bis 1982 wird die Heeresstruktur 4 durch das VersKdo 600 vollständig eingenommen. Dabei erhalten die Masse der Depots eine neue STAN, die Bataillone werden umgegliedert, das NschAusbZentrum 600 verlegt von Seeth nach Heide in die Wulf-Isebrand-Kaserne.

  • Versorgungsübung HOLSATIA

    access_time 1983

    Die Versorgungsübung "HOLSATIA" - 1983 erstmalig unter Beteiligung aller Verbände, selbständigen Einheiten, der Depots und zahlreicher einberufener Reservisten durchgeführt - erhält bis 1988 einen festen Platz in der Ausbildung der Soldaten.

  • Kontakte mit den Dänen

    access_time 1983

    1983 werden die ersten kameradschaftlichen Kontakte zwischen dem Kommandeur Versorgungskommando 600 - Oberst Müller-Berg und Oberstleutnant Schriver, dem Kommandanten von Sögaard, einem Bereich des Jyske Parkomräde in Hjörring, aufgenommen. Diese Dienststelle ist verantwortlich für die Einlagerung eines Verteidigungsvorrates der Jütlanddivision in LogEinrichtungen der Bundeswehr.

  • Hohe Wehrübungstätigkeit

    access_time Ab 1984

    In den Jahren ab 1984 entwickelt sich im VersKdo 600 eine rege Wehrübungstätigkeit. Bis zu 2.000 Reservisten werden jedes Jahr in Truppenwehrübungen der Bataillone und Depots, Lehrgängen am Nachschubausbildungszentrum 600 und in Einzelwehrübungen ausgebildet und auf ihre Einsatzfunktion vorbereitet.

  • Übungsunterstützung

    access_time 1986 und 1987

    In den NATO-Übungen „BOLD GUARD 86“ und „BRISK FRAY 87“ und bei zahlreichen Unterstützungen von Einsatzübungen stellt das VersKdo 600 seine gute logistische Leistungsfähigkeit unter Beweis.

  • Lagervorrat in Dänemark

    access_time 1987

    Bedingt durch die begrenzte Lagerkapazität in den Gerätedepots und die Notwendigkeit, Logistik auch aus der Tiefe des Raumes sicherzustellen, werden Vorräte in Depots in Dänemark eingelagert. In Klosterhede, Varde und Dejbjerg wird Munition, Gerät und Sanitätsmaterial auf ca. 15.000 m² bevorratet.

  • Personalstatistik

    access_time 1988

    Im Frieden: 2.324 Soldaten und 1.178 zivile Mitarbeiter und im Einsatz: 5.597 Soldaten und 1.253 zivile Mitarbeiter

  • Wiedervereinigung

    access_time 1990 ff

    Zahlreiche Offiziere und Unteroffiziere des VersKdo 600 werden zur Aufstellung der Bw und Auflösung der NVA in den Osten versetzt bzw. kommandiert. VersKdo 600 stellt sich darauf ein, die neuen Dienststellen, aber auch die entstehenden Bundeswehrdepots im Korps/TerrKdo OST zu unterstützen und Material in den eigenen Depots aufzunehmen.

  • Auflösungsdatum

    access_time 1991

    Als Oberst Baum am 31.03.91 das Versorgungskommando 600 an Oberst Jürgen Abraham übergibt, steht das Kommando noch einmal - obwohl bereits das Auflösungsdatum mit dem 31.03.94 feststeht - vor einer großen Bewährungsprobe. Die Unterstützung des Korps/ TerrKdo OST nimmt einen großen Umfang an. Die beginnende Umgliederung und Auflösung von Truppenteilen nach HStr 5 erfordert die Organisation der Aufnahme des Materials in der Depotorganisation. Der Kommandeur VersKdo 600 wird als Strukturbeauftragter Logistiktruppen in Schleswig-Holstein und Hamburg verantwortlich für die Umstrukturierung der Logistiktruppen.

  • Einnahme Heeresstruktur 5

    access_time 1993

    1993 beginnen dann auch im Versorgungskommando 600 die ersten Organisationsmaßnahmen zur Einnahme der Heeresstruktur 5. Die Aufgaben des Materialkontrollzentrums sind bereits zum 01.01.93 an das VersKdo 800 übergeben worden.

  • Auflösungsappell

    access_time 15.03.1994

    Am 15.03.94 werden in einem Appell aller Logistiktruppen und -einrichtungen des TerrKdo S-H und der 6.PzGrenDiv Stab und StabsKp VersKdo 600 nach fast genau 23 Jahren durch den Befehlshaber TerrKdo S-H/Kdr 6.PzGrenDiv, GenMaj v. Falkenhayn, außer Dienst gestellt. Gleichzeitig werden InstRgt 6 und NschRgt 6 aufgestellt und die Depots werden dem Kommandeur Logistikbrigade 1 in Lingen unterstellt.

  • Das Ende

    access_time 31.03.1994

    23 Jahre lang hat das VersKdo 600 unter insgesamt 6 Kommandeuren seine logistischen Aufgaben in Schleswig-Holstein erfüllt. Geänderte Strukturen und Aufgaben in einer kleiner werdenden Bundeswehr bringen 1994 das "Aus" für diesen logistischen Großverband. Alle Angehörigen des VersKdo 600 können mit Stolz auf die in den zurückliegenden Jahren für die logistische Unterstützung der Verbände und Dienststellen geleistete Arbeit zurückblicken.

Gliederung


  1. Versorgungskommando 600

    in der Heeresstruktur 3 (1971 - 1980)

    1. Stabs- und VersKp

    2. aktive Verbände

      1. InstBtl 460
        (Hamburg)

      2. Tech. Btl Sonderwaffen 660
        (Heide)

      3. NschBtl 610
        (Seeth)

      4. gem. TrspBtl 630
        (Seeth)

      5. sTrspBtl 955
        (Putlos)

      6. VersBtl 714
        (Schleswig)

      7. sBttrstfKp 911
        (Putlos)

    3. Ausbildungseinheiten

      1. InstAusbKp 19/I
        (Hamburg)

      2. AusbKp 18/I
        (Seeth)

    4. Geräteeinheiten

      1. sTrspBtl 956
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      2. VersBtl 711
        (Schauendahl)

      3. DptUmschBtl 923
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      4. NschDpKp 863
        (Karenberg)

    5. Depots

      1. Gerätedepot Jübek
        (Jübek)

        1. Geräteaußenlager
          (Weesby)

        2. PiplPiMatLgr
          (Flensburg)

        3. DatFernÜbertrTrp
          (Jübek)

      2. Munitionsdepot Löwenstedt
        (Löwenstedt)

        1. Teildepot Btrsf
          (Wallsbüll)

        2. Teildepot Mun
          (Jardelund)

      3. Munitionsdepot BOOSTEDT
        (Boostedt)

      4. Munitionsdepot KROPP
        (Kropp)

        1. Bodenständiger Versorgungspunkt
          (Kropp)

      5. Sanitätsdepot BRAMSTEDTLUND
        (Bramstedtlund)

        1. SanMatAußenLgr
          (Bramstedtlund)

      6. Korpsdepot 651
        (Oster-Ohrstedt)

      7. Korpsdepot 652
        (Welmbüttel)

      8. Korpsdepot 653
        (Ellundfeld)

      9. Korpsdepot 654
        (Idstedt)

      10. Korpsdepot 655
        (Hohenlockstedt)

      11. Korpsdepot 656
        (Kropp)

      12. Korpsdepot 657
        (Boostedt)

Auftrag

Dem neu geschaffenen Kommando wurden folgende Aufgaben übertragen:

  • Durchführung der Logistik für die im Territorialbereich Schleswig-Holstein/ Hamburg stationierten Truppen und Dienststellen des Territorialheeres, der deutschen Korpstruppen im Bereich LANDJUT und für bestimmte Waffensysteme im Bereich des Feldheeres (6. Panzergrenadierdivision) gem. Weisung des Territorialkommando Schleswig-Holstein/ Deutscher Bevollmächtigter im Bereich AFNORTH.
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Nachschubkommandos
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Instandsetzungskommandos für den deutschen Anteil der Korps-Truppen im Bereich des LANDJUT-Korps.
  • Durchführung der Grundausbildung für Rekruten der Instandsetzungs- und der Nachschubtruppe.

In vereinfachter Form dargestellt, sieht das etwa so aus: das Versorgungskommando 600 führt Logistiktruppen und logistische Einrichtungen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein/ DBvBerAFNORTH zur Durchführung des Nachschubs sowie der Feld- und Depotinstandsetzung.

Es bewirtschaftet mit dem Materialkontrollzentrum den Korps-, Wehrbereichskommando und Territorialkommandovorrat; nimmt Aufgaben eines Nachschubkommandos und eines Instandsetzungskommandos aus dem Bereich der Logistik eines Korps wahr.

Standort

StO Swinemünder Str. 13

Der Kleinstandort an der Swinemünder Str. 13 in Flensburg war Heimat des Versorgungskommando 600. Inzwischen sind die nach 1939 als Ledigenwohnheim genutzten Gebäude abgerissen worden. Die Bundeswehr nutze die Liegenschaft von 1958 bis 1994. Inzwischen fand eine Konversion zum Seniorenwohnheim statt.

Personal

Stab Versorgungskommando 600

Kommandeure
O Berke, O Pohl, O Nitschke, O Müller-Berg, O Baum, O Abraham

Stellvertretende Kommandeure
O Pohl, O Nitschke, OTL Schlereth, OTL Kausch, OTL Reichardt

G3-Stabsoffiziere

OTL Meisner, OTL i.G. Liebscher, OTL Kramer, OTL i.G. Zimmer, OTL i.G. Overkott, OTL Lindner, OTL i.G. Noffke, OTL Overkott, OTL Wilckens

S1 - Stabsoffiziere

OTL Zimmer, OTL Kanitz, OTL Kleine

S2-Offiziere

H Feritag, H Hassel, H Maag, H Janik, M Jung

Leiter MatErh

OTL Tinteloth, OTL Hansen, M Petri

LSO

OAstAp Haller, FltAp Arp

 

Leiter MKZ

Kompaniechefs
OTL Pennig, OTL Schweißhelm, OTL Haasch, OTL Zaremba, OTL Rössing, OTL Overkott

 

S4-Stabsoffiziere

OTL Zschweigert, OTL Kieback, OTL Sauerteig, OTL Bulicek, OTL Ploen

StabsKp VersKdo 600

Kompaniechefs
H Greiner, H Matyschok, H Sauer, H Legies, H Wagner, H Krauthoff, H Mulack, M Jung, H Böhm, H Weber

Kompaniefeldwebel
HF Krause, HF Petersen, SF Lorek, SF Brandes

Versorgungskommando 600

Das Versorgungskommando 600 wurde 1970 mit Einnahme der Heeresstruktur 3 in Flensburg aufgestellt und unterstand dem Territorialkommando Schleswig-Holstein  und führte alle Logistiktruppenverbände des Territorialkommandos.

Mit Auflösung des Territorialkommandos im Jahr 1994 wurde auch das VersKdo 600 aufgelöst.

Inhalt

Wappen

Das Wappen zeigt ein Wikingerschiff, darunter Zahnkranz und Merkurstab auf blau-weiß-rotem Grund.

Durch die Aufnahme der Landesfarben wird der Bezug zum Land Schleswig-Holstein hergestellt, durch Zahnkranz und Merkurstab der Auftrag als Instandsetzungs-/Nachschubkommando symbolisch beschrieben. Dabei symbolisieren - der Zahnkranz und die Elektronenbahn - die InstTruppe - die Flammen- die Feuerwerker - der Merkurstab - den gesamten Bereich der NschTruppe und der NschEinrichtungen. Das Wikingerschiff ist das Symbol des Territorialkommandos Schleswig Holstein und dokumentiert die Zugehörigkeit des Versorgungskommandos 600 zu diesem Großverband.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1971 – Briesen-Kaserne, Flensburg

    Mit Aufstellungsbefehl Nr. 1475 (Heer) des Bundesministers der Verteidigung - Inspekteur des Heeres - Führungsstab Heer IV 4 -(BMVg - InspdH - FüH IV 4) - vom 22. Dezember 1970 wurde ab 01.01.1971 unter Heranziehung der Dienststellen

    - Kommandeur Logistiktruppen des Deutschen Bevollmächtigten im Bereich AFNORTH/Wehrbereichskommando I
    - Hauptdepotgruppe AFNORTH (Restteile) und
    - Stab/Stabskompanie Heeresversorgungsführer 600

    Das Versorgungskommando 600 als letztes der vier Versorgungskommandos des Heeres in der Briesen-Kaserne in Flensburg aufgestellt.

  • Umfang des Kommandos

    access_time 1971

    Dem Versorgungskommando 600 wurden aus den vorgenannten Kommandos insgesamt unterstellt: 9 Bataillone, sowie 18 Depots und Teildepots und 4 selbständige Kompanien (davon 1 Kompanie Geräteeinheit) mit einer Gesamtstärke im Verteidigungsfall von rund 10.800 Soldaten und 1.000 Zivilbediensteten. Die Friedensstärke betrug rund 3.700 Soldaten und ca. 900 Zivilbedienstete.

  • Erste große Umgliederung

    access_time 1972

    - schweres Transportbataillon 955 in Transportbataillon 601
    - Depotumschlagbataillon 923 in Nachschubbataillon 602 (Geräteeinheit) umgegliedert und umbenannt wurden,
    - das Transportbataillon 630 aufgelöst
    - das Instandsetzungsbataillon 460 in Instandsetzungsbataillon 640 umbenannt und
    - das Versorgungsbataillon 711 in Feldersatzbataillon 610 umbenannt und umgegliedert wurden.

    Außerdem wurde aus der Pipelinepionierbetriebskompanie 641 die Pipelinepionierkompanie 641, die ab 01.01.73 von Putlos/Holstein nach Schleswig verlegt wurde. Ferner erfolgte am 01.01.72 die Neuaufstellung des Nachschubausbildungszentrums 610 in Heide.

  • Erneute Umgliederungen

    access_time 1975

    - InstBtl 640 wechselt - nach Umbenennung in InstBtl 6 am 12.12.75 zur 6. PzGrenDiv unterstellt.
    - unmittelbare Unterstellung der beiden in Hamburg gelegenen InstAusbKp 1/6 und 19/I unter Stab/Stabskompanie Versorgungskommando 600
    - NschBtl 610 gibt ab MatKp an 6. PzGrenDiv (als 3./Nschbtl 6)
    - Auflösung Transportbataillon 630
    - Eine aktive Kompanie InstBtl 630 an InstBtl 610 unterstellt.
    - Auflösung Technische Bataillon Sonderwaffen 660
    - Neuaufstellung InstBtl 610 aus Tech Btl Sonderwaffen 660 (mit 7 Kompanien)

  • Umgliederung in Heeresstruktur 4

    access_time 1980 – 1982

    In den Jahren 1980 bis 1982 wird die Heeresstruktur 4 durch das VersKdo 600 vollständig eingenommen. Dabei erhalten die Masse der Depots eine neue STAN, die Bataillone werden umgegliedert, das NschAusbZentrum 600 verlegt von Seeth nach Heide in die Wulf-Isebrand-Kaserne.

  • Versorgungsübung HOLSATIA

    access_time 1983

    Die Versorgungsübung "HOLSATIA" - 1983 erstmalig unter Beteiligung aller Verbände, selbständigen Einheiten, der Depots und zahlreicher einberufener Reservisten durchgeführt - erhält bis 1988 einen festen Platz in der Ausbildung der Soldaten.

  • Kontakte mit den Dänen

    access_time 1983

    1983 werden die ersten kameradschaftlichen Kontakte zwischen dem Kommandeur Versorgungskommando 600 - Oberst Müller-Berg und Oberstleutnant Schriver, dem Kommandanten von Sögaard, einem Bereich des Jyske Parkomräde in Hjörring, aufgenommen. Diese Dienststelle ist verantwortlich für die Einlagerung eines Verteidigungsvorrates der Jütlanddivision in LogEinrichtungen der Bundeswehr.

  • Hohe Wehrübungstätigkeit

    access_time Ab 1984

    In den Jahren ab 1984 entwickelt sich im VersKdo 600 eine rege Wehrübungstätigkeit. Bis zu 2.000 Reservisten werden jedes Jahr in Truppenwehrübungen der Bataillone und Depots, Lehrgängen am Nachschubausbildungszentrum 600 und in Einzelwehrübungen ausgebildet und auf ihre Einsatzfunktion vorbereitet.

  • Übungsunterstützung

    access_time 1986 und 1987

    In den NATO-Übungen „BOLD GUARD 86“ und „BRISK FRAY 87“ und bei zahlreichen Unterstützungen von Einsatzübungen stellt das VersKdo 600 seine gute logistische Leistungsfähigkeit unter Beweis.

  • Lagervorrat in Dänemark

    access_time 1987

    Bedingt durch die begrenzte Lagerkapazität in den Gerätedepots und die Notwendigkeit, Logistik auch aus der Tiefe des Raumes sicherzustellen, werden Vorräte in Depots in Dänemark eingelagert. In Klosterhede, Varde und Dejbjerg wird Munition, Gerät und Sanitätsmaterial auf ca. 15.000 m² bevorratet.

  • Personalstatistik

    access_time 1988

    Im Frieden: 2.324 Soldaten und 1.178 zivile Mitarbeiter und im Einsatz: 5.597 Soldaten und 1.253 zivile Mitarbeiter

  • Wiedervereinigung

    access_time 1990 ff

    Zahlreiche Offiziere und Unteroffiziere des VersKdo 600 werden zur Aufstellung der Bw und Auflösung der NVA in den Osten versetzt bzw. kommandiert. VersKdo 600 stellt sich darauf ein, die neuen Dienststellen, aber auch die entstehenden Bundeswehrdepots im Korps/TerrKdo OST zu unterstützen und Material in den eigenen Depots aufzunehmen.

  • Auflösungsdatum

    access_time 1991

    Als Oberst Baum am 31.03.91 das Versorgungskommando 600 an Oberst Jürgen Abraham übergibt, steht das Kommando noch einmal - obwohl bereits das Auflösungsdatum mit dem 31.03.94 feststeht - vor einer großen Bewährungsprobe. Die Unterstützung des Korps/ TerrKdo OST nimmt einen großen Umfang an. Die beginnende Umgliederung und Auflösung von Truppenteilen nach HStr 5 erfordert die Organisation der Aufnahme des Materials in der Depotorganisation. Der Kommandeur VersKdo 600 wird als Strukturbeauftragter Logistiktruppen in Schleswig-Holstein und Hamburg verantwortlich für die Umstrukturierung der Logistiktruppen.

  • Einnahme Heeresstruktur 5

    access_time 1993

    1993 beginnen dann auch im Versorgungskommando 600 die ersten Organisationsmaßnahmen zur Einnahme der Heeresstruktur 5. Die Aufgaben des Materialkontrollzentrums sind bereits zum 01.01.93 an das VersKdo 800 übergeben worden.

  • Auflösungsappell

    access_time 15.03.1994

    Am 15.03.94 werden in einem Appell aller Logistiktruppen und -einrichtungen des TerrKdo S-H und der 6.PzGrenDiv Stab und StabsKp VersKdo 600 nach fast genau 23 Jahren durch den Befehlshaber TerrKdo S-H/Kdr 6.PzGrenDiv, GenMaj v. Falkenhayn, außer Dienst gestellt. Gleichzeitig werden InstRgt 6 und NschRgt 6 aufgestellt und die Depots werden dem Kommandeur Logistikbrigade 1 in Lingen unterstellt.

  • Das Ende

    access_time 31.03.1994

    23 Jahre lang hat das VersKdo 600 unter insgesamt 6 Kommandeuren seine logistischen Aufgaben in Schleswig-Holstein erfüllt. Geänderte Strukturen und Aufgaben in einer kleiner werdenden Bundeswehr bringen 1994 das "Aus" für diesen logistischen Großverband. Alle Angehörigen des VersKdo 600 können mit Stolz auf die in den zurückliegenden Jahren für die logistische Unterstützung der Verbände und Dienststellen geleistete Arbeit zurückblicken.

Gliederung


  1. Versorgungskommando 600

    in der Heeresstruktur 3 (1971 - 1980)

    1. Stabs- und VersKp

    2. aktive Verbände

      1. InstBtl 460
        (Hamburg)

      2. Tech. Btl Sonderwaffen 660
        (Heide)

      3. NschBtl 610
        (Seeth)

      4. gem. TrspBtl 630
        (Seeth)

      5. sTrspBtl 955
        (Putlos)

      6. VersBtl 714
        (Schleswig)

      7. sBttrstfKp 911
        (Putlos)

    3. Ausbildungseinheiten

      1. InstAusbKp 19/I
        (Hamburg)

      2. AusbKp 18/I
        (Seeth)

    4. Geräteeinheiten

      1. sTrspBtl 956
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      2. VersBtl 711
        (Schauendahl)

      3. DptUmschBtl 923
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      4. NschDpKp 863
        (Karenberg)

    5. Depots

      1. Gerätedepot Jübek
        (Jübek)

        1. Geräteaußenlager
          (Weesby)

        2. PiplPiMatLgr
          (Flensburg)

        3. DatFernÜbertrTrp
          (Jübek)

      2. Munitionsdepot Löwenstedt
        (Löwenstedt)

        1. Teildepot Btrsf
          (Wallsbüll)

        2. Teildepot Mun
          (Jardelund)

      3. Munitionsdepot BOOSTEDT
        (Boostedt)

      4. Munitionsdepot KROPP
        (Kropp)

        1. Bodenständiger Versorgungspunkt
          (Kropp)

      5. Sanitätsdepot BRAMSTEDTLUND
        (Bramstedtlund)

        1. SanMatAußenLgr
          (Bramstedtlund)

      6. Korpsdepot 651
        (Oster-Ohrstedt)

      7. Korpsdepot 652
        (Welmbüttel)

      8. Korpsdepot 653
        (Ellundfeld)

      9. Korpsdepot 654
        (Idstedt)

      10. Korpsdepot 655
        (Hohenlockstedt)

      11. Korpsdepot 656
        (Kropp)

      12. Korpsdepot 657
        (Boostedt)

Auftrag

Dem neu geschaffenen Kommando wurden folgende Aufgaben übertragen:

  • Durchführung der Logistik für die im Territorialbereich Schleswig-Holstein/ Hamburg stationierten Truppen und Dienststellen des Territorialheeres, der deutschen Korpstruppen im Bereich LANDJUT und für bestimmte Waffensysteme im Bereich des Feldheeres (6. Panzergrenadierdivision) gem. Weisung des Territorialkommando Schleswig-Holstein/ Deutscher Bevollmächtigter im Bereich AFNORTH.
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Nachschubkommandos
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Instandsetzungskommandos für den deutschen Anteil der Korps-Truppen im Bereich des LANDJUT-Korps.
  • Durchführung der Grundausbildung für Rekruten der Instandsetzungs- und der Nachschubtruppe.

In vereinfachter Form dargestellt, sieht das etwa so aus: das Versorgungskommando 600 führt Logistiktruppen und logistische Einrichtungen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein/ DBvBerAFNORTH zur Durchführung des Nachschubs sowie der Feld- und Depotinstandsetzung.

Es bewirtschaftet mit dem Materialkontrollzentrum den Korps-, Wehrbereichskommando und Territorialkommandovorrat; nimmt Aufgaben eines Nachschubkommandos und eines Instandsetzungskommandos aus dem Bereich der Logistik eines Korps wahr.

Standort

StO Swinemünder Str. 13

Der Kleinstandort an der Swinemünder Str. 13 in Flensburg war Heimat des Versorgungskommando 600. Inzwischen sind die nach 1939 als Ledigenwohnheim genutzten Gebäude abgerissen worden. Die Bundeswehr nutze die Liegenschaft von 1958 bis 1994. Inzwischen fand eine Konversion zum Seniorenwohnheim statt.

Personal

Stab Versorgungskommando 600

Kommandeure
O Berke, O Pohl, O Nitschke, O Müller-Berg, O Baum, O Abraham

Stellvertretende Kommandeure
O Pohl, O Nitschke, OTL Schlereth, OTL Kausch, OTL Reichardt

G3-Stabsoffiziere

OTL Meisner, OTL i.G. Liebscher, OTL Kramer, OTL i.G. Zimmer, OTL i.G. Overkott, OTL Lindner, OTL i.G. Noffke, OTL Overkott, OTL Wilckens

S1 - Stabsoffiziere

OTL Zimmer, OTL Kanitz, OTL Kleine

S2-Offiziere

H Feritag, H Hassel, H Maag, H Janik, M Jung

Leiter MatErh

OTL Tinteloth, OTL Hansen, M Petri

LSO

OAstAp Haller, FltAp Arp

 

Leiter MKZ

Kompaniechefs
OTL Pennig, OTL Schweißhelm, OTL Haasch, OTL Zaremba, OTL Rössing, OTL Overkott

 

S4-Stabsoffiziere

OTL Zschweigert, OTL Kieback, OTL Sauerteig, OTL Bulicek, OTL Ploen

StabsKp VersKdo 600

Kompaniechefs
H Greiner, H Matyschok, H Sauer, H Legies, H Wagner, H Krauthoff, H Mulack, M Jung, H Böhm, H Weber

Kompaniefeldwebel
HF Krause, HF Petersen, SF Lorek, SF Brandes

Transportbataillon 610

Das Transportbataillon 610 wurde am 01.03.1958 als Quartiermeister Transportbataillon 915 in Schleswig aufgestellt. Nach vielen Umgliederungen verlegte das Bataillon über Itzehoe in den Endstandort Seeth, Stapelholmer Kaserne im Jahre 1965.

Drei Jahre bevor es im September 1996 aufgelöst wurde, erfolgte die Umbenennung zum Transportbataillon 610.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Transportbataillons 610 wurde weitestgehend vom Nachschubbataillon übernommen und lediglich um das Wagenrad, welches die Transportkomponente darstellt, ergänzt. Die Stapelholmer Gerichtsrolle darf aus historischer Sicht, aufgrund der Verbundenheit zur Stapelholmer Landschaft natürlich nicht fehlen.

Die eiserne Faust dokumentiert die Logistik, die ihre drei Pfeile fest im Griff hat: Nachschub, Materialerhaltung und Sanitätswesen.

Bis zu seiner Umgliederung vom Nachschub- zum Transportbataillon war das Bataillonswappen auf schwarzem Hintergrund.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1958

    Aufstellung des Bataillons als Quartiermeister Transportbataillon 915 in Schleswig.

  • Umzug

    access_time 01.04.1959

    Schon ein Jahr später verlegte das Bataillon mit Teilen, unter Umbenennung zum Transportbataillon 630 in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne nach Itzehoe.

    Ebenso nahm das Bataillon an der NATO-Übung HOLD FAST teil.

  • Erste Seeumschlagübung

    access_time Mai / Juni 1960

    In den Monaten Mai / Juni 1960 fand die erste mehrwöchige Seeumschlagübung mit dem LogistischenLehrVersorgungsbataillon 900 aus Putlos in Kiel und der Eckernförder Bucht statt.

  • Verlegung

    access_time 1961

    Im Jahre 1961 verlegten die Transportkompanien in den Standort Putlos. Hier erfolgte die Aufstellung der Ausbildungskompanie 18/I, die dem Bataillon unterstellt wurde.

  • Umbenennung

    access_time 01.08.1962

    Neben einer Umgliederung erfolgt die Umbenennung des Bataillons in Nachschubbataillon 610.

  • Umzug nach Seeth

    access_time 1965

    Das Jahre 1965 brachte dann für das Bataillon die bislang größte Umgliederung mit Standortveränderungen. Am 06.09.1965 zog das Vorkommando in den neuen Standort Seeth ein und bereitete den Umzug für die einzelnen Kompanien vor. Zum ersten Mal seit Bestehen des Verbandes wird das Bataillon in einem Standort untergebracht.

  • Neue Unterstellungen

    access_time 01.04.1972

    Mit dem 01.04.1972 wurde dem Nachschubbataillon die in Heide stationierten 2. und 6. Kompanie des Transportbataillon 601 truppendienstlich unterstellt.

  • Verlegung 4. Kompanie

    access_time 01.04.1973

    Schon 1 Jahr später, zum 01.04.1973 wurde die 4. Kompanie nach Husum verlegt. Das Personal -überwiegend Offiziere und Unteroffiziere- der 4. Kompanie wurde Ausbildungspersonal und damit Stamm des neu aufgestellten Nachschubausbildungszentrum 610.

  • Abgabe AusbKp 18/I

    access_time Dezember 1972

    Die Ausbildungskompanie 18/I wurde im Dezember 1972 in Seeth aufgelöst und zum 01.04.1973 einem anderen Korpsbereich zugeordnet.

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1975

    Zum 01.10.1975 erfolgte eine weitere Umgliederung im Nachschubbataillon unter der Zusammenlegung des gekaderten Transportbataillon 630.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 01.04.1980

    Die Heeresstruktur 4 wurde zum 01.04.1980 in Kraft gesetzt. Dies bedeutete für das Bataillon keine Umbenennung und Umstrukturierung, sondern mehr eine neue Arbeitsgliederung in den Kompanien und in den Stabsfunktionen.

  • Aufstellung NschAusbKp 607

    access_time 01.10.1980

    Die Nachschubausbildungskompanie 607 wurde mit Wirkung zum 01.10.1980 in Seeth aufgestellt und dem Bataillon unterstellt. Zum 01.10.1980 wurde das Nachschubausbildungszentrum unter gleichzeitiger Umbenennung zum NAZ 600 dem Versorgungskommando 600 direkt unterstellt und nach Heide verlegt.

  • Heeresstruktur 5

    access_time 01.04.1993

    Ende 1991 wurde die ausgeplante Heeresstruktur 5 bekannt gegeben und zum 01.014.1993 eingenommen. Das Nachschubbataillon 610 wurde zum Transportbataillon 610 umgegliedert.

  • Auflösungsentscheidung

    access_time 15.03.1995

    Ein Jahr nach Einnahme der neuen Struktur wurde die Auflösung des Bataillons am 15.03.1995 bekanntgegeben.

  • Gründung Traditionsgemeinschaft

    access_time 22.03.1996

    Um diese Entstehungsgeschichte eines deutschen Heeresverbandes und die damit verknüpften Traditionen, Engagements, Vorhaben und Namen der hier gedienten Soldaten und zivilen Mitarbeiter in Erinnerung zu halten und teilweise zu pflegen, wurde am 22.03.1996 die Traditionsgemeinschaft „Transportbataillon 610 e.V.“ gegründet.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1996

    Mit Ablauf des Septembers 1996 hört das Transportbataillon 610 auf zu bestehen.

Gliederung

info Klicken Sie auf die grünen Überschriften, um die einzelnen Gliederungen zu öffnen.

Gliederung Heeresstruktur 1 (1958)

  1. Quartiermeister Transportbataillon 915

    Gliederung Heeresstruktur 1 (1958)

    1. Stabszug

    2. leichte Quartiermeister Transportkompanie 950

    3. leichte Quartiermeister Transportkompanie 951

    4. leichte Quartiermeister Transportkompanie 952

    5. Quartiermaterialkompanie 953

Gliederung Heeresstruktur 2 (1959 - 1970) hier: 1962
  1. Wappen Nachschubbataillon 610
    Nachschubbataillon 610

    (1962)

    1. Stabskompanie

    2. Mittlere Transportkompanie 634
      (Putlos)

    3. Gemischte BetrstTranspKp 638
      (Putlos)

    4. NschKp Material 619
      (Itzehoe)

    5. NschKp 611
      (Itzehoe)

      1. 2 MunStff
        (Kropp)

    6. AusbKp 18/I
      (Putlos)

Gliederung Heeresstruktur 2 (1959 - 1970) hier: 1964
  1. Wappen Nachschubbataillon 610
    Nachschubbataillon 610

    (1964)

    1. Stabskompanie

    2. Mittlere TranspKp 634
      (Putlos)

    3. Gemischte BetrstTranspKp 638
      (Putlos)

    4. NschKp Material 619
      (Itzehoe)

    5. NschKp 611
      (Itzehoe)

    6. AusbKp 18/I
      (Putlos)


    1. NschKp Pi / ABC Mat 617

    2. Bk / SchlKp 612

    3. UmschlKp 614

    4. gem TranspKp 632

    5. mehrere Korpsdepots

Gliederung Heeresstruktur 3 (1970 - 1979)
  1. Wappen Nachschubbataillon 610
    Nachschubbataillon 610

    Heeresstruktur 3 (1970 - 1979)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      NschKp MVG

    3. 3. Kompanie
      NschKp Mat

      (aus 2./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    4. 4. Kompanie
      TrspKp

      (aus 4./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    5. 5. Kompanie
      gem TrspKp

      (GerEinh)
    6. zusätzliche Unterstellungen

      1. NschAusbZ 610

      2. 2./TrspBtl 601

        (Heide)
      3. 6./TrspBtl 601

        (Heide)
Gliederung Heeresstruktur 4 (1980 - 1991)
  1. Wappen Nachschubbataillon 610
    Nachschubbataillon 610

    (1980)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      NschKp MVG

    3. 3. Kompanie
      NschKp Mat

      (aus 2./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    4. 4. Kompanie
      TrspKp

      (aus 4./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    5. 5. Kompanie
      gem TrspKp

      (GerEinh)
    6. NschAusbKp 607

    7. zusätzliche Unterstellungen

      1. 2./TrspBtl 601

        (Heide)
      2. 6./TrspBtl 601

        (Heide)
Gliederung Heeresstruktur 5 (1992 - 1996)
  1. Wappen Transportbataillon 610
    Transportbataillon 610

    (Heeresstruktur 5 (1992 - 1996)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      TrspKp StW / Pritsche

    3. 3. Kompanie
      TrspKp StW / Pritsche

    4. 4. Kompanie
      TrspKp Pritsche

    5. 5. Kompanie
      TrspKp Pritsche

    6. 6. Kompanie
      GerEinh

    7. 7. Kompanie
      Schwerlast TrspKp

    8. 10. Kompanie
      AusbKp

      (nur wirtschaftl. unterstellt)

Standort

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Personal

Quartiermeister Transportbataillon 915

Bataillonskommandeure
M Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

StZg QmTrspBtl 915

Zugführer
OL Schäfer

Zugfeldwebel
HF Austen

QmTrspKp 950

Kompaniechefs
OL Teichmann

Kompaniefeldwebel
HF Neumann

QmTrspKp 951

Kompaniechefs
H Schröter

Kompaniefeldwebel
HF Briehl

QmTrspKp 952

Kompaniechefs
H Hahn

Kompaniefeldwebel
HF Ehmke

QmTrspKp 953

Kompaniechefs
H Baumann

Kompaniefeldwebel
HF Nielsen

Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

StZg TranspBtl 630

Kompaniechefs
OL Schädlich, OL Eckert, Lt Czwalina, Lt Schatte

Kompaniefeldwebel
Fw Klose, Fw Duscha, HF Reuter

gem TrspKp 634

Kompaniechefs
H Schröter, OL Teichmann

Kompaniefeldwebel
HF Neumann

gem TrspKp 638

Kompaniechefs
H Schäfer

Kompaniefeldwebel
HF Briehl, HF Daniels

MatKp 617

Kompaniechefs
H Selbote

Kompaniefeldwebel
HF Ehmke

QmMatKp 614

Kompaniechefs
H Baumann, H Baumstark, OL Brötzmann

Kompaniefeldwebel
HF Nielsen, OF Eschen

Nachschubbataillon 610

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

StZg NschBtl 610

Kompaniechefs
H Baumstark

Kompaniefeldwebel
HF Reuter

NschKpMat 619

Kompaniechefs
H Lüdtke, OL Feldt

Kompaniefeldwebel
OF Lange, HF Wirth

NschKp 611

Kompaniechefs
H Brötzmann

Kompaniefeldwebel
HF Eschen

Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

gem TrspKp 638

Kompaniechefs
H Teichmann, H Dürf

Kompaniefeldwebel
HF Wohland, HF Daniels

gem TrspKp 631

Kompaniechefs
H Koch, Lt Kubarezik

Kompaniefeldwebel
OF Schumacher

gem BstfTrspKp 634

Kompaniechefs
H Dück, H Kettler

Kompaniefeldwebel
HF Daniels, OF Ihde

AusbKp 18/I

Kompaniechefs
H Kersten, H Schulz

Kompaniefeldwebel
F Iwers, F Koch

Nachschubbataillon 610

Bataillonskommandeure
OTL Pohl, OTL Pitschel, OTL Ockens, OTL Rössing, OTL Dr. Nagel, OTL Waldecker, OTL Burgemeister, OTL Biermann, OTL Demsat, OTL Müller, OTL Oswald

Stellvertretende Bataillonskommandeure
M Ockens, M Busch

StKp NschBtl 610

Kompaniechefs
H Baumstark, H Hansen, OL Krajus, H Rettler

Kompaniefeldwebel
HF Reuter

NschKp 611

Kompaniechefs
H Brötzmann, H Ockens

Kompaniefeldwebel
OF Kemcke, HF Titze

NschKp Mat 619

Kompaniechefs
OL Feldt, H Hansen, H Schmidtke, H Groth

Kompaniefeldwebel
HF Wirth, HF Ihde

1./NschKp 610

Kompaniechefs
H Rettler, OL Fischer, H Kruezinski, H Busch,H Gau, M Wilkens, M Fuhr, M Strottner, H Busch, M Bauer, M Urendt

Kompaniefeldwebel
HF Koch, OSF Rohwer

2./NschKp 610

Kompaniechefs
H Ockens, H Bittner, H Wilkens, OL Strottner, H Falkenberg, H Horns, H Paschke, H Hauschildt, H Guderian, H Junge, H Tädcke

Kompaniefeldwebel
HF Titze, HF Klose, SF Schweger, HF Langbehn

3./NschKp 610

Kompaniechefs
H Wolnick, H Zeiger, H Harders, OL Bretzlaff, H Schellhammer, H Hoops, H Diephold, H Hasse, H Janik, M Jung, H Frede, H Heinze

Kompaniefeldwebel
HF Kempcke, HF Krützfeldt, HF Hüve, HF Bahr, HF Remiger, SF Güldenberg

4./NschKp 610

Kompaniechefs
H Groth, H Schmidt, H Wenske, H Trost, H Büschel, H Paschke, Wiehalskn, H Wichmann, H Bollmann,

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Plambeck, SF Thomsen

5./NschKp 610

Kompaniechefs
H Groth

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Harders, HF Schmidtchen, SF Jarske, SF Riehaus, SF Schuldt, SF Kallweit

NschAusbKp 607

Kompaniechefs
H Schramek, H Stibbe, H Wagner, H Köhn, H Ußmuth, H Krentzer, H Klinzmann, H Witt

Kompaniefeldwebel
SF Kruse

gem Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Pohl, OTL Pitschel, OTL Ockens

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

1./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Reuter, HF Rewiger, HF Bormann

2./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
H Kubarezik, H Schmidt, OL Wolkens, H Müller

Kompaniefeldwebel
OF Schumacher, HF Wuttke, HF Krützfeldt

3./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Griehl, HF Petersen, HF Rewiger, HF Bormann

4./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
H Kettler, H Kolbe, H Gau, H Kämmler

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Kropp, HF Plambeck

NschAusbKp 18/I

Kompaniechefs
H Schulz, H Wagner, H Kraft, H Bennemann, H Beetz

Kompaniefeldwebel
HF Koch, HF Thomsen, OF Rotkowski

Transportbataillon 601

Bataillonskommandeure
-

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

1/3/4/5. TrspBtl 601

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Ullrich

2./TrspBtl 601

Kompaniechefs
H Lindner, H Langmaack, OL Legies, H Sauer

Kompaniefeldwebel
HF Rensmann

6./TrspBtl 601

Kompaniechefs
H Teichmann, H Horns, H Sach

Kompaniefeldwebel
HF ???, HF Krohn

NschAusbZ 610

Kompaniechefs
H Busch, H Gan, M Pfeffer, M Bigalte

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Rohwer, HF Krohn

Transportbataillon 610

ab 01.10.1982 dem VersKdo 600 unterstellt

Bataillonskommandeure
-

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

6./TrspBtl 610

Kompaniechefs
M Sach, M Uidenwiede, H Böhm, H Hornhues

Kompaniefeldwebel
SF Krohn, HF Möller

Transportbataillon 610

(in Heeresstruktur 5)

Bataillonskommandeure
OTL Müller, OTL Oswald

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

1./TrspBtl 610

Kompaniechefs
M Urendt

Kompaniefeldwebel
OSF Rohwer

2./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Hornhues

Kompaniefeldwebel
SF Möller

3./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Heinze, H Gutzmann

Kompaniefeldwebel
SF Güldenberg, SF Brunn

4./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Bollmann, OL Scholz

Kompaniefeldwebel
SF Thomsen

5./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Wöhle

Kompaniefeldwebel
HF Brunn

6./TrspBtl 610

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
SF Kallweit

7./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Tädcke, H Wölfn

Kompaniefeldwebel
HF Langbehn

10./NschBtl 6

Kompaniechefs
H Witt, H Gutzmann

Kompaniefeldwebel
HF Rieck

Instandsetzungsbataillon 610

Das Instandsetzungsbataillon 610 wurde am 15. Februar 1964 als Versorgungsbataillon Flugkörper Schleswig-Holstein 660 in Albersdorf (Dithmarsen-Kaserne) aufgestellt. Im Jahre 1975 erfolgte dann die Umbenennung in Instandsetzungsbataillon 610. Diese  Bezeichnung trug  das Bataillon bis zu seiner Auflösung am 31. März 1997. Zum Schluss war das Bataillon in der Flensburger Briesen-Kaserne stationiert.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Instandsetzungbataillons 610 zeigt auf blauem Grund, der die Zugehörigkeit zur Logistiktruppe darstellt ein weißes Neselblatt. Innerhalb des Nesselblattes befinden sich unten ein Wagenrad sowie mittig ein Zahnrad, in dessen Zentrum sich zwei Atome mit ihren Umlaufbahnen befinden. Dies deutet auf den Auftrag des Bataillons hin, die Instandsetzung von Raketen- und Flugabwehrsystemen im Bereich Schleswig-Holstein zu bilden.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 15.02.1964 – Albersdorf

    Am 15. Februar 1964 erfolgte die Aufstellung (Quelle vom BMVg) des Versorgungsbataillons Flugkörper Schleswig-Holstein 660 in Albersdorf, Dithmarschen. Im Bataillonsbefehl 1/64 heißt es: „Mit dem heutigen Tage treten das Funktionspersonal und das seit 10. April 1963 an der Schule Technische Truppe III, Lehrgruppe D in Aachen an Sonderwaffen und Munition ausgebildete Personal im Zwischensandort Albersdorf zur Neuaufstellung des VersBtl (FK) SH 660 zusammen.“

  • Truppenfahne

    access_time 27.04.1965

    Vorstellung der Truppenfahne in Albersdorf

  • Verlegung

    access_time 11.04.1967

    Am 11. April 1967 verlegte das Technische Bataillon Sonderwaffen (TBtlSw) 660 mit größen Teilen in die neue Heider Wulf-Isebrand-Kaserne.

  • Erneute Verlegung

    access_time 01.02.1972

    Am 01. Februar 1972 verlegte das Bataillon abermals, diesmal nach Flensburg-Weiche in die Briesen-Kaserne.

  • Feier zum 10-jährigen Bestehen

    access_time 15.02.1974

    Feier zum 10-jährigen Bestehen des TBtlSw 660 mit Bataillonsappell, Informations- und Geräteschau sowie Jubiläumsball.

  • Weitere Umgliederung

    access_time Dezember 1975

    Unterstellung InstZg 600 (später InstLenkGrp 131 / InstLenkGrp 601), Unterstellung 4./InstBtl 640 Geräteeinheit in Schleswig (später 7./InstBtl 610), Unterstellung 3./InstBtl 640 in Schleswig (später 5./InstBtl 610)

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1975

    Mit dem Organisationsbefehl Nr. 261/75 (H) des BMVg FÜ H IV 4, vom 25.09.1975 wurde dieses Bataillon in Instandsetzungsbataillon 610 umbenannt. Zum 16.12.1975 wurde die Umgliederung und Umbenennung vollzogen. Das Bataillon hatte nun eine Personalstärke von ca. 850 Soldaten und 90 zivilen Mitarbeitern und war auf 4 Standorte (FLENSBURG, RENDSBURG, SEETH, SILBERSTEDT) disloziert.

  • Schneekatastrophe

    access_time Winter 1978/79

    Der Winter 1978/79 stellte dem Bataillon eine neue, völlig anders geartete Aufgabe. Galt es doch, während der Schneekatastrophe an "vorderster Front" gegen die weißen Massen zu kämpfen und menschliche und materielle Hilfe zu leisten.

  • Fahnenbandverleihung

    access_time Anfang der 1980er Jahre

    Die Verleihung des Fahnenbandes durch den Ministerpräsidenten S-H und eines Ehrentellers des Landrats des Kreises Schleswig-Flensburg waren Ausdruck des Dankes und der Anerkennung unter anderem für das Geleistete im Rahmen der Schneekatastrophe.

  • Fahrschulgruppe Flensburg 2

    access_time 01.04.1986

    Aufstellung der FahrSGrp FL 2

  • Auflösung

    access_time 31.03.1997

    Das Instandsetzungsbataillon 610 wird aufgelöst.

Gliederung


  1. Instandsetzungsbataillon 610

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. KpFüGrp

      1. Truppenarzt

      2. Fahrschulgruppe
        Flensburg 2

    2. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

      (Flensburg)
    3. 2. Kompanie
      InstKp (Lance / Raketen)

      (Flensburg)
    4. 3. Kompanie
      InstKp (Flugabwehr)

      (Rendsburg)
    5. 4. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Seeth)
    6. 5. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Flensburg)
    7. 6. Kompanie
      InstKp (Transp + Abschub)

      (Flensburg)
    8. 7. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Silberstedt | GerEinh)

Standort

Wulf-Isebrand-Kaserne

Die Wulf-Isebrand-Kaserne in Heide in Schleswig-Holstein ist nach ihrem Bau seit 1967 Standort der Bundeswehr. Waren früher Heeresverbände die Hauptnutzer, ist es heute die Unteroffizierschule der Luftwaffe.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Briesen Kaserne

Die Flensburger Briesen Kaserne lag außerhalb der Stadt. Sie wurde 1998 aufgegeben.

Waffensysteme

Bergepanzer 2

Der Bergepanzer 2 (BPz-2) ist ein gepanzertes Arbeitsgerät und basiert auf dem Leopard 1-Chassis. Zu seinem Aufgabengebiet zählen: Sicherstellung der Mobilität der gepanzerten Truppen, das Bergen von Schadfahrzeugen im Gefecht, Hilfeleistung beim Ein- und Ausbau von Triebwerken und Türmen sowie Unterstützung im Instandsetzungsbetrieb.

LKW 2to GL

Der LKW 2to gl ist ein Unimog des Typs U 1300 L, der als handelsübliches Fahrzeuge mit einem militärischen Zusatzpaket ausgerüstet worden ist. Das Militarisierungspaket beinhaltet Bauteile, wie Gewehrhalterungen, Flaggenhalterung, Tarnbeleuchtung, Befestigungspunkte für Tarnmittel sowie die übliche Dachluke mit Drehringlafette. Beschafft wurde der Lkw 2t tmil gl ab 1978 als Nachfolger für den Lkw 1,5t gl - ebenfalls ein Unimog - in einer Gesamtstückzahl von rund 18.000 Einheiten.

Schwerlasttransporter (SLT)

Die Bundeswehr verfügt über verschiedene Schwerlasttransporter (50 und 56), die in den Instandsetzungs-, Transportbataillon der Division eingesetzt wurden. Im April 1976 erfolgte der erste Zulauf von FAUN Zugmaschinen.

Mit Einführung des KPz Leopard 2 erfolgte die Einführung des SLT 56, von denen im Jahre 1989 insgesamt 49 Stück beschafft wurden.

Lkw5t tmil

Die Bundeswehr verfügte über teil militarisierte Fahrzeuge, wie den Mercedes LKW 5to 1017, dessen Beschaffung im Jahre 1977 begann. Das Fahrzeug konnte mit diversen Rüstsätzen an verschiedenste Aufgaben angepasst werden und war daher sehr lange ein zuverlässiger Begleiter.

MAN mil gl (5 to)

Ab 1976 erhielt die Bundeswehr die Fahrzeuggeneration 2. Dazu gehörten auch geländegängige Transportfahrzeuge der Typen 5to, 7to und 10to. MAN lieferte hierzu die Fahrzeuge, die sich -in modernisierter Form- bis heute im Dienst bei allen Teilstreitkräften befinden.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Hesse, OTL Schwede

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Sydow, H Hoffmann

Kompaniefeldwebel
HF Friebe

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Moderow, OL Cordes

Kompaniefeldwebel
HF Pief

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Cordes, H Kirchhauser, H Schulz, M Uckermann, H Lange, OL Bollbehr, H Aldag, H Kähler

Kompaniefeldwebel
SF Pick, HF Rieck

Feldjägerbataillon 610

Das Feldjägerbataillon 610 wurde am 1956 als Feldjägerkompanie 2/1 in Kiel aufgestellt.

Nach diversen Umgliederungen und der Auflösung der 6. PzGrenDiv sowie der Aufstellung des neuen WBK I wird die Fusion der beiden FJgBtl 610 und 801 am Standort Neubrandenburg beschlossen.

Zum 31.03.1997 endet mit der Auflösung des Bataillon die Geschichte eines selbstständigen Feldjägerbataillons in Schleswig-Holstein.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Feldjägerbataillons 610 zeigt in der Grundfarbe schwarz. Darauf ist mittig das Truppengattungsabzeichen der Feldjägertruppe, das auch als Barettabzeichen getragen wird, der preußische Gardestern mit der lateinischen Umschrift „suum cuique“ (deutsch: „Jedem das Seine“) abgebildet.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 1956 – Kiel

    Die Feldjägerkompanie 2/1 wird am Standort Kiel, Niemannsweg aufgestellt. Ihr Einsatzraum umfasste die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg.

  • Umbenennung

    access_time 01.09.1956

    Die Kompanie wird in 1./Feldjägerbataillon I umbenannt und nah Kiel Alt Bülk verlegt. Ebenso wurden Feldjägerwachkommandos in Hamburg, Flensburg, Schleswig und Plön aufgestellt.

  • Umbenennung

    access_time 01.04.1960

    Die Kompanie wird von 1./Feldjägerbataillon I in 1./Feldjägerbataillon 710 umbenannt.

  • Flutkatastrophe

    access_time Februar 1962

    Bei der Sturmflutkatastrophe im Februar 1962 in Hamburg wurde die Kompanie mit polizeilichen Rechten eingesetzt.

  • Aufstellung FJgAusbZg 731

    access_time 1963 – Kiel Tannenberg

    Am Standort Kiel wird der Feldjägerausbildungszug 731 aufgestellt.

  • Umbenennung

    access_time 1966

    Die 1./FJgBtl 710 in 3./FJgBtl 710 umbenannt

  • Neue Struktur

    access_time 1966

    Aufbau einer neuen Kompanie, der 2./FJgBtl 710 mit Kaderpersonal der bestehenden 3./-. Aus den 6 in der 3./FJgBtl 710 vorhandenen Feldjägerzügen, einem Feldjägerausbildungszug und einem Fernmeldezug wurde das Kaderpersonal für die 2. Kompanie, den Stabszug und die Ausbildungskompanie abgestellt und ausgebildet. Im selben Jahr entstand in Heide in der Wulf-Isebrand-Kaserne ein Neubau für Stab und Stabszug sowie für die Feldjägerausbildungskompanie.

  • Offizielle Aufstellung Feldjägerbataillon 710

    access_time 01.04.1967

    Am 1. April 1967 wurde das Feldjägerbataillon 710 offiziell in Dienst gestellt.

  • Heeresstruktur 3

    access_time 1972

    Im Zuge der Einnahme der Heeresstruktur 3 wurde das Bataillon in Feldjägerbataillon 610 umbenannt.

  • Flutkatastrophe

    access_time Januar 1976

    Im Januar 1976 wird das Bataillon bei der Bekämpfung der Flutkatastrophe in der Haseldorfer Marsch eingesetzt-

  • Schneekatastrophe

    access_time Winter 1978/79

    Einsatz während der Schneekatastrophe im Winter 1978/79. Die vorrangige Aufgabe des Feldjägerbataillons war hierbei die Leitung und Unterstützung der Räum- und Rettungskräfte.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 1980

    Das Bataillon gliedert in die Heeresstruktur 4 um. Dabei werden die Feldjägerdienstkommandos in Heide, Plön und Uetersen aufgelöst. Ebenso wird die bisherige Divisionsfeldjägerkompanie 6 aus der 6. PzGrenDiv herausgelöst und als 4. Kompanie in das Feldjägerbataillon 610 eingegliedert.

  • Fahnenband

    access_time 12.06.1980

    Als sichtbares Zeichen für die bis dato anerkennenswerte Arbeit des Feldjäger-bataillons 610 verlieh am 12. Juni 1980 der damalige Ministerpräsident Gerhardt Stoltenberg das Fahnenband des Landes SCHLESWIG-HOLSTEIN.

  • Umgliederung

    access_time 1989

    Zum 01. April 1989 wird die 5. Kompanie aufgelöst.

  • Wiedervereinigung Deutschlands

    access_time Oktober 1990

    Im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung verlegen Soldaten des Bataillons in Kompaniestärke nach Brandenburg, um dort den Feldjägerdienst aufzunehmen und mit dem Aufbau des Feldjägerbataillons 801 zu beginnen.

  • Heeresstruktur 5

    access_time 1993

    Aus den bisher vier nicht aktiven Feldjägerkompanien wurde am 01.10.1993 in HEIDE das nicht aktive Feldjägerbataillon 620 aufgestellt. Am 01.04.1994 wurde dem Bataillon zusätzlich eine Fahrschulkompanie im Standort HEIDE angegliedert. In diesem Kraftfahrausbildungszentrum HEIDE ging die bisherige Fahrschulgruppe, die der 1./FJgBtl 610 unterstellt war, auf.

  • Patenschaft mit dänischem Verband

    access_time 23.02.1995

    Als Ausdruck langjähriger Verbundenheit und Kameradschaft gingen im Rahmen der „Dänischen Woche“ in MELDORF die 2. Militærpolitikompagni/Jyske Trænregiment, AALBORG und das Feldjäger-bataillon 610, HEIDE eine Patenschaft ein. Die Übergabe der Patenschaftsurkunden erfolgte am 23.02.1995 zwischen Major Mathiesen und Oberstleutnant Kraus.

  • Umgliederungen

    access_time 1995

    Als späte Folge der Reduzierungs- und Umgliederungsmaßnahmen der Bundeswehr verlegte die 2. Kompanie am 01.05.1995 von Kiel nach Eckernförde, die 4. Kompanie am 01.12.1995 von Neumünster nach Boostedt und kurz vor Auflösung die 3. Kompanie am 01.03.1997 von Hamburg-Wandsbek nach Hamburg-Fischbek.

  • Fusion mit FJgBtl 801

    access_time 1997

    Nach Auflösung der 6. PzGrenDiv und der Aufstellung des neuen WBK I wird die Fusion der beiden FJgBtl 610 und 801 am Standort Neubrandenburg beschlossen. Die Feldjägereinsatzkompanien Eckernförde, Hamburg und Neumünster bleiben bestehen und werden am 01. April 1997 dem Feldjägerbataillon 801 in Neubrandenburg unterstellt.

  • Auflösung

    access_time 07.03.1997 – Heide

    Mit dem Auflösungsappell des Feldjägerbataillons 610 am 07.03.1997 in Heide wechselt bereits das Unterstellungsverhältnis der Feldjägerausbildungskompanie unter das Feldjägerbataillon 720 und das des Kraftfahrausbildungszentrums unter das ABC-Abwehrbataillon 610.

  • Das Ende

    access_time 31.03.1997

    Am 1. April 1997 hört das Feldjägerbataillon 610 in Heide – genau nach 30 Jahren – auf zu bestehen. Zum gleichen Zeitpunkt wechselt das Unterstellungsverhältnis der 2. Bis 4. Kompanie als 4. Bis 6. Kompanie unter das Feldjägerbataillon 801 in Neubrandenburg.

Patenschaften

Feldjägerbataillon 610
2. Militærpolitikompagni/Jyske Trænregiment, AALBORG

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Postneek, OTL Singer, OTL Raudonat, OTL Thiermann, OTL Rehbein, OTL Schadt, OTL Bischoff, OTL Kraus

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

Gerätehauptdepot Glinde

Im Jahr 1969 wurde das Gelände, das zuvor von den Briten genutzt wurde, dann an die Bundesrepublik Deutschland übergeben und als Gerätehauptdepot der Bundeswehr genutzt. Hier wurde Material der Bundeswehr gelagert, das im Rahmen der Ausrüstungs- und Verteidigungshilfe von anderen NATO-Staaten benötigt wurde. Letztlich waren 130 Personen auf dem Gelände beschäftigt, wobei überwiegend zivile Angestellte tätig waren.

Im Zuge der Bundeswehrreform wurde das Depot zum 31. Dezember 2005 aufgelöst

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Gerätedepots Glinde zeigt auf blauem Grund eine Vielzahl von Symbolen, die von Truppenteilen der Bundeswehr verwendet wurden.

Eine genaue Beschreibung liegt nicht vor, daher folgende Vermutungen:

Die blaue Hintergrundfarbe steht für die Logistiktruppe. Folgende Symbole lassen sich im Wappen erkennen: brennende Granate, Rad der Nachschubtruppe, gekreuzte Kanonen der Artillerie. Sollte dies die Truppengattungen darstellen, mit denen das Depot zusammenarbeitet und versorgt?

Wer nähere Informationen zum Wappen des Gerätehauptdepot Glinde hat, bitte melden!

Materialdepot Silberstedt

Das Materialdepot Silberstedt, gelegen in SILBERSTEDT, einer Großgemeinde mit ca. 1600 Einwohnern, an der Bundesstraße 201, hat als militärischer Standort durchaus Vergangenheit. Das spätere Bundeswehrdepot - dessen "Untermieter" diverse Geräteeinheiten aus dem TerrKdo S-H waren, war in den Jahren 1940 - 1945 durch die Luftwaffe der Deutschen Wehrmacht, zuletzt durch deren Oberkommando, belegt.

1945 - 1960 wurde es als Flüchtlingslager genutzt, ehe die Bundeswehr mit den Planungen für die Einrichtung eines Depots begann. Nach vorübergehender Planungseinstellung wurde 1964 erneut mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen, die dann im Laufe der nächsten Jahre zur Einrichtung des Depots führten.

Im Zuge der Bundeswehrreform wurde das GERÄTEHAUPTDEPOT SILBERSTEDT zum 31. Dezember 2004 aufgelöst und die Fläche wird nun zivil genutzt.

Inhalt

Fernmeldekommando 600

Das Fernmeldekommando 600 unterstand dem Territorialkommando Schleswig-Holstein und war in Kiel disloziert. Aufgestellt wurde der Verband vermutlich mit Einführung der Heeresstruktur 4 zu Beginn der 1980er Jahre.

Unter diesem Kommando waren alle Fernmeldeverbände des TerrKdo gegliedert.

Die Auflösung erfolgte 1994, als das Territorialkommando Schleswig-Holstein mit der 6. Panzergrenadierdivision fusionierte.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Fernmeldekommandos 600 war viergeteilt.

Als Hinweis auf den Stationierungsraum zeigte es das Nesselblatt mit Boot wie im Kieler Wappen sowie die Burg wie im Landeswappen Hamburgs. Das Wikingerschiff ist dem Wappen der AFNORTH bzw. dem internen Verbandsabzeichen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein entnommen und symbolisiert die Zugehörigkeit zu diesem Großverband sowie die Zusammenarbeit mit den dänischen Streitkräften. Hinweis auf die Truppengattung sind die Blitze, die ähnlich im Barettabzeichen der Fernmeldetruppe enthalten sind. Sie bilden die Beine eines stilisierten Krustentieres ähnlich einem Hummer, der bei Helgoland vorkommt.

Gliederung


    1. Bereichsfernmeldeführer 117 Hamburg


    2. Bereichsfernmeldeführer 120 Kiel

Es liegen leider keine weiteren Informationen zur Geschichte des Verbandes vor. Sollten Sie Informationen haben, nutzen Sie gerne das Kontaktformular.

Fernmeldebataillon 610 LANDJUT

Das Fernmeldebataillon 610 begann seine Geschichte am 01.04.1960 in der Rendsburger Eider-Kaserne. Es war für die Herstellung der Fernmeldeverbindungen des Kommandos LANDJUT zuständig, dessen Kommandositz in der gleichen Kaserne war.

Mit dem Wegfall des Kommandos LANDJUTdurch seine Auflösung 1999 wurde ein neues Kommando in Polen, das Multinationale Korps Nord-Ost aufgestellt, für das das FmBtl 610 nun ebenfalls seine  Aufgaben hatte.

In diesem Zuge zog das Bataillon im Jahre 2007 nach Prenzlau um und besteht dort bis heute als letztes Fernmeldebataillon der Bundeswehr fort.

Inhalt

Wappen

In Form eines Wappenschildes hat das Bataillonswappen eine zitronengelbe Grundfarbe, die als Fernmeldegelb das Bataillon als letztes Fernmeldebataillon des deutschen Heeres kennzeichnet.

Erwachsen aus seiner früheren Stationierung in Rendsburg zwischen Nord- und Ostsee, ziert das Zentrum des Wappens ein Schiff unter vollem Segel auf stilisierten Wellen. Es steht für die beständige Fähigkeit des Verbandes sich auf die Herausforderungen und wechselnden Rahmenbedingungen des militärischen Alltags zu reagieren. Auf dem Segel des Schiffs prangt der Fernmeldeblitz als Zeichen der Verbundenheit mit der Truppengattung.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time Februar 1958 – Alt-Bülk

    Aufstellung der Wehrbereichsfernmeldekompanie (TV) 210, die aus Platzgründen bereits im Mai 1958 in die Rendsburger Eider-Kaserne umzieht.

  • Neuer Name

    access_time 01.04.1960

    Am 1. April 1960 bekommt die inzwischen gewachsene Einheit den Namen Stabs- und Fernmeldebataillon 610 und ist dem NATO-Hauptquartier LANDJUT in Rendsburg unterstellt.

  • Ende des Korps LANDJUT

    access_time 31.03.1999

    Im Zuge der Osterweiterung der NATO wurde die NATO-HQ LANDJUT aufgelöst und im polnischen Stettin das Multinationale Korps NORDOST aufgestellt. Damit endet der Auftrag Landjut für das Bataillon.

  • Neue Aufgabe am MNK NO

    access_time 01.07.2001

    Als Dienstleister für das neue Multinationale Korps NORDOST ist das Fernmeldebataillon 610 nun zusammen mit dem 1. Dänischen Fernmeldebataillon und dem 100. Polnischen Fernmeldebataillon diesem Korps unterstellt. Truppendienstlich ist das Bataillon der 14. Panzergrenadierdivision unterstellt.

  • Neuer Name

    access_time 30.09.2003

    Als Dienstleister für das neue Multinationale Korps NORDOST ist das Fernmeldebataillon 610 nun zusammen mit dem 1. Dänischen Fernmeldebataillon und dem 100. Polnischen Fernmeldebataillon diesem Korps unterstellt. Truppendienstlich ist das Bataillon der 14. Panzergrenadierdivision unterstellt.

  • Umzug

    access_time 2007

    Das Fernmeldebataillon 610 zieht aus der Rendsburger Eider-Kaserne in Brandenburgische Prenzlau um.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 2013

    Seit 2013 untersteht das Bataillon truppendienstlich der 1. Panzerdivision in Oldenburg (NDS). Das Fernmeldebataillon 610 ist in seiner Art einzigartig und ist zugleich das einzige im Heer. Die anderen ehemaligen Fernmeldeeinheiten wurden der Streitkräftebasis angegliedert und heißen heute IT-Bataillon.

  • Fahnenband

    access_time 30.09.2015

    Nachdem das Bataillon bereits in seiner Zeit in Schleswig-Holstein das Fahnenband dieses Bundeslandes trägt, erhält es am 30. September 2015 das Fahnenband des Landes Brandenburg.

Gliederung


  1. Fernmeldebataillon 610 MNK NO

    in der Heeresstruktur "Neues Heer" (2003 - 2010)


    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp


    2. 2. Kompanie
      GefechtsstandfernmeldeKp


    3. 3. Kompanie
      SatCom


    4. 4. Kompanie
      Verbindungskompanie


    5. 5. Kompanie
      Verbindungskompanie


    6. 6. Kompanie
      Feldersatzkompanie


    7. 7. Kompanie
      Rekrutenkompanie

Standorte

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

Fernmeldebataillon 620

Das Fernmeldebataillon 620 begann seine Geschichte als Marine Fernmeldebataillon 771 in Bremerhaven, bevor es über die Standorte Wentorf bei Hamburg, Lübeck in seinen endgültigen Standort Flensburg verlegt wurde. Dort erhielt es dann auch seinen endgültigen Namen: Fernmeldebataillon 620.

Im Zuge der Wiedervereinigung wurde  die Auflösung des Bataillons zum 30.09.1993 vollzogen.

Inhalt

Wappen

Das Bataillons-Wappen wurde 1972 eingeführt.

Die Grundfarben des Wappens sind die Farben Blau und Gelb. Das Blau symbolisiert zum einen die geografische Lage des Fernmeldebataillon 620 im Norden des meerumschlungenen Schleswig-Holstein und zum anderen die Verbundenheit zur Stadt Flensburg, deren Wappen auch die Farben Blau und Gelb als Grundfarben trägt.

Die Farbe Gelb wurde nicht nur deshalb eingearbeitet, weil es Grundfarbe des Wappens der Stadt Flensburg ist, sondern auch, weil es sich um Waffenfarbe der Fernmeldetruppe des Heeres handelt.

Das Zentrum des Wappens wird von dem charakteristischen Pfeil der Fernmelder bestimmt, von den Funkwellen, dargestellt durch einen weißen Kreis mit drei halbkreisförmigen Linien, der den blauen Teil des Wappens durchzieht.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1962 – Bremberhaven

    Das Fernmeldebataillon 620 entstand aus dem am 1.4.1962 aufgestellten Marine Fernmeldebataillon 771 des Wehrbereichskommandos I, Kiel, in Bremerhaven, Rote Sand-Kaserne. Es war damals in der Reihe der Wehrbereichsfernmeldebataillone das einzige, das der Marine unterstand.

  • Verlegung

    access_time 15.06.1962

    Am 15.6.1962 verlegte das Bataillon noch unter Fregattenkapitän Jost, von Bremerhaven nach Hamburg in die Rose-Bergmann-Kaserne.

  • Erneute Verlegungen

    access_time November 1962 & 02.02.1965

    Ein erneuter Umzug erfolgte für das Bataillon im November des Jahres. Es verlegte innerhalb Hamburg-Wentorfs in die Bismarck-Kaserne und schließlich am 2.2.1965 nach Lübeck-Blankensee in die Hanseaten-Kaserne.

  • Endgültiger Umzug

    access_time 15.01.1970

    Am 15.1.1970 war endlich das Wanderleben des Bataillons beendet, denn an diesem Tage verlegten die letzten Soldaten von Lübeck-Blankensee nach Flensburg in die Grenzlandkaserne.

  • Wandel zur Heereseinheit

    access_time 01.07.1970

    Am 1.7.1970 kamen die ersten Wehrpflichtigen des Heeres nach ihrer Grundausbildung zum Bataillon.

  • Umbenennung und Umgliederung

    access_time 01.10.1970

    Die ersten Kompaniechefs des Heeres übernahmen ihr Kommando am 1.10.1970. Gleichzeitig wurde das Bataillon umbenannt in Fernmeldebataillon 620 und dem Verteidigungsbezirkskommando 11, Flensburg, unterstellt. Am 1.4.1970 erfolgte die Umgliederung des Bataillons. Dabei wurde der Funkzug 755 AFNORTH mit seinen Funkteilen von der 3. Kompanie übernommen. Die bisherige 2. und 4. Kompanie wurden mit den Fernschreibteilen der 3. Kompanie zur 2. Kompanie. Die bis dahin selbständige Geräteeinheit 2./mBtrBtl 763 wurde umgegliedert zur 5./FmBtl 620 (Geräteeinheit).

  • Unterstellung FmAusbKp 601

    access_time 31.12.1970

    Ende des Jahres 1970 wurde die Fernmeldeausbildungskompanie 601 dem Fernmeldebataillon 620 unterstellt. Ursprünglich als Ausbildungskompanie des Fernmeldebataillons 610 LJ aufgestellt, bildet die Fernmeldeausbildungskompanie 601 seit der Verlegung von Rendsburg nach Flensburg (1970) den Personalersatz sowohl. Für Fernmeldebataillon 610 LJ und 620, als auch für die Truppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein aus.

  • Umgliederung in die Heeresstruktur 4

    access_time 1978 / 1980

    1978 erfolgte die nächste Umgliederung des Bataillons, die am 18.5.1978 mit dem Austausch der Dienststempel der 2. und 3. Kompanie begann. Die bis dahin nur als Geräteeinheit bestehende 4.Kompanie des Bataillons wurde am 2.10.1978 aktiviert. Die zunächst aufgestellte Kompanieführungsgruppe übernahm am 4.12.1978 das Personal und Material. Gleichzeitig wurde die bisherige 4.und 5. Kompanie (Ger-Einh) aufgelöst. Die Fernschreib-Teileinheiten der 3. Kompanie wurden jetzt endgültig der 3. Kompanie unterstellt. Weiterhin ist das Bataillon nun dem Fernmeldekommando 600 unterstellt.

  • Fahnenband

    access_time 198x

    Der damalige Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Gerhard Stoltenberg verleiht dem Fernmeldebataillon 620 das Fahnenband des Landes.

  • Jubiläum wird gefeiert

    access_time 01.04.1982

    Am 01.04.1982 übernahm Oberstleutnant Bügel das Bataillon. In seine Amtszeit fiel auch die 20-Jahr-Feier im Frühsommer 1982, in der sich das Bataillon zum ersten Mal im großen Rahmen der Öffentlichkeit präsentierte.

  • Bekanntgabe der Auflösung

    access_time 1992

    Die Auflösung des Fernmeldebataillon 620 wird zum 31.09.1993 verfügt. Erste Maßnahme wird die Zusammenlegung der 3. und 4. Kompanie des Bataillons am 01.07.1992 und die damit verbundene personelle Außerdienststellung der 4.Kompanie sein.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Fernmeldebataillon 620 wird aufgelöst.

Gliederung


  1. Fernmeldebataillon 620

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. BtlFüGrp

      1. 2./Fernmeldebetriebsbataillon 766
        (Geräteeinheit)

      2. Funkzug 755 AFNORTH

      3. Fahrschulgruppe
        Flensburg


    2. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp


    3. 2. Kompanie
      Fernschreib-/Schreibfunkkompanie


    4. 3. Kompanie
      Draht-/Richtfunk-Kompanie


    5. 4. Kompanie
      Draht-/Richtfunk-Kompanie

Standorte

Bose-Bergmann-Kaserne

Genau wie die in direkter Nachbarschaft gelegene Bismarck-Kaserne wurde auch die Bose-Bergmann-Kaserne Mitte der 1930-er Jahre gebaut.

Bismarck-Kaserne

Die Bauarbeiten für die an der Hamburger Landstraße gelegene Bismarck-Kaserne, dem kleineren der beiden Militärstandorte in Wentorf, begannen am 22.10.1936.

Hanseaten-Kaserne

Die Hanseaten-Kaserne befindet sich am Rande von Lübeck an der B207. Sie war Heimat der Panzerjägerkompanie 170 und vom Panzergrenadierbataillon 172

Grenzland Kaserne

Die Flensburger Grenzland-Kaserne befand sich an der B200 und wurde nach Auflösung des Fernmeldebataillon 620 im Jahre 1993 aufgegeben.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
FK Jost, FK Frank, FK Schirrmeister, OTL Apelt, OTL Fullmann, OTL Roepke, OTL Bügel, OTL Diederich, OTL Ott

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

1. Kompanie

Kompaniechefs
M Wohnout, H Derben, M Schindler, M Füldner, M Neumüller, H Meyer, M Hunstig

Kompaniefeldwebel
HF Prey, HF Buchholz,HF Lepper

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Knote, H Schaper, OL Haase, H Schmitz, H Pannenbäcker, H Gies, H Meyer, OL Masekowsky

Kompaniefeldwebel
HF Schuster, HF Kinder, HF Riedel

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Wildner, H Balzer, OL Weinrich, H Eichhorn, H Gey

Kompaniefeldwebel
HF Kaese, HF Hammling, HF Siebert, HF Schneider

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Derben, H Hendrich, OL Mattick, H Werner, H Beckers

Kompaniefeldwebel
HF Prey, HF Gepperth, HF Joachim

FmAusbKp 601

Kompaniechefs
H Honisch, H Balzer, Hauptmann Zimmermann, H Beese, H Kasch, H Pickert, H Meyer, H Seemeier, H Lunder

Kompaniefeldwebel
HF Küchenmeister, HF Godorr, HF Kaczmirek

Fernmeldeausbildungskompanie 601

Die Fernmeldeausbildungskompanie 601 unterstand im Frieden dem Fernmeldebataillon 620 und war für die Ausbildung der Rekruten im Zuge der allgemeinen Grundausbildung zuständig.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Kompanie wurde 1972 durch den Gefreiten Kornus entworfen. Es wurde aus mehreren Entwürfen von dem damaligen Kompaniechef, Hauptmann Honisch, und einer Jury als 1. Preis ermittelt.

Das Wappen zeigt das Flensburger Nordertor auf blauem Grund, das die Verbundenheit der Kompanie mit der Garnisonsstadt Flensburg symbolisiert. Der Blitz weist auf den Auftrag der Kompanie als Fernmeldeausbildungskompanie hin.

Geschichte

Die Fernmeldeausbildungskompanie 601 führte die allgemeine Grundausbildung im Rahmen des Ausbildungsverbundes Schleswig-Holstein durch. In dieser Ausbildung wurden dem Soldaten grundlegende, allgemein-militärische Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt.

Folgenden Bereiche wurden unter anderem ausgebildet:

  • Gefechtsausbildung aller Truppen
  • Waffen- und Schießausbildung
  • Soldatisches Recht
  • Sportausbildung
  • Sanitätsausbildung
  • Formaldienst

Um die 100 – 150 Rekruten jedes Quartal auszubilden und einen geregelten Dienstbetrieb zu gewährleisten standen der Kompanie

  • 1 Offizier
  • 8 Unteroffiziere mit Portepee
  • 14 Unteroffiziere ohne Portepee
  • 16 Mannschaftssoldaten
  • und 4 Zivilangestellte zur Verfügung.

Gliederung


  1. Fernmeldeausbildungskompanie 601

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Kompanieführungsgruppe

    2. 1. AGA-Zug

    3. 2. AGA-Zug

    4. 3. AGA-Zug

Standorte

Grenzland Kaserne

Die Flensburger Grenzland-Kaserne befand sich an der B200 und wurde nach Auflösung des Fernmeldebataillon 620 im Jahre 1993 aufgegeben.

Personal

Kompanie

Kompaniechefs
H Honisch, H Balzer, H Zimmermann, H Beese, H Kasch, H Pickert, H Meyer, H Seemeier, H Lunder, H Gunkel

Kompaniefeldwebel
HF Küchenmeister, HF Godorr, HF Kaczmirek, HF Joachim

Topographiebatterie 600

Die Topographiebatterie 600 entstand 1964 als Topographiebatterie 601  bei ungünstigen Unterbringungs- und Arbeitsbedingungen- ihre Aufgabe, das HQ LANDJUT und die Truppen und Dienststellen des Heeres im Bereich Schleswig-Holstein auf dem Gebiet des Militärischen Geowesens zu unterstützen, voll erfüllt.

Jahr für Jahr hat die Batterie vor allem topographische Karten aller Art beschafft, hergestellt und verteilt und militärlandeskundliche Unterlagen bereitgestellt.

Um 1993 wurden die dem Korps nachgeordneten Stäbe (hier Wehrbereichskommando I) Topographiezüge, die bald darauf zu Militärgeographischen Stellen in jedem Wehrbereich umgegliedert wurden. Nach der Fusion der Topographietruppe mit Kräften anderer Teilstreitkräfte in der neuen Streitkräftebasis im Jahre 2002, erfolgte bis zum 26.05.2004 die komplette Auflösung dieser Truppengattung.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Topographiebatterie 600 ist dreigeteilt und lehnt sich an das Landeswappen von Schleswig-Holstein an, indem es die beiden Symbole der beiden ehemaligen Herzogtümer Schleswig und Holstein übernimmt: zwei rot bewehrte Löwen auf goldenem Grund und ein silbernes Nesselblatt auf rotem Grund.

Im darunter liegenden Drittel befindet sich auf blauem Grund ein Zirkel als Zeichen der Topographietruppe.

Das hier dargestellte Wappen ist seit 1969 das Wappen der Topographiebatterie 600. Die Vorläufer sahen wie folgt aus:

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.07.1964 – Eider-Kaserne, Rendsburg

    Das I. Korps hatte am 01.07.1964 die Topographiebatterie 601 aufzustellen. Schon in einem Vorbefehl des BMVg vom 03.12.1963 war die Aufstellung angekündigt worden. Als Standort der Batterie war Albersdorf geplant. Aufgabe der Batterie sollte es sein, die „Ausstattung der im Bereich LANDJUT befindlichen Truppen mit Karten, Luftbildplänen, Militärgeographischen -und Vermessungsunterlagen sicherzustellen.“

  • Unterstellung unter FmBtl 610

    access_time 01.03.1965

    Am 1.März 1965 wird dem Fernmeldebataillon 610 die Topographiebatterie 601 - bis dahin schon wirtschaftlich - auch truppendienstlich unterstellt, da sich die Unterstellung unter das RakArtBtl 650 in Itzehoe als unzweckmäßig erwiesen hat.

  • Neue Unterkunft

    access_time Mai 1965 – StO Osterrönfeld

    Anfang Mai 1965 wurde der Batterie die Bundeswehrunterkunft in Osterrönfeld zugewiesen. Die ABC/SE Ausbildungsstelle, eine FJgAusbKp und die Topographiebatterie 601 teilten sich die kleine Liegenschaft. Der Block 4, Unterkunfts- und Arbeitsgebäude der Batterie wurden in Selbstarbeit renoviert.

  • Erneuter Umzug

    access_time 29.06.1971 – Eider-Kaserne, Rendsburg

    Gewöhnungsbedürftige Umstände sorgen dafür, dass die TopBttr 600 endlich vom beengten Osterrönfeld in die Eider-Kaserne umzieht. Aus jener Zeit ist ein typischer Tagesablauf von Interesse: Das Frühstück wurde aus Schacht-Audorf von der MStPktKp angefahren. Nach dem Antreten fuhren die Soldaten des Kartographiezuges mit einem DKW und einem Unimog zum Dienst in die Rüdelkaserne. Zum Mittagessen und zum Dienstschluss kamen sie jeweils zurück nach Osterrönfeld. In der gleichen Zeit betrieb der Vermessungszug seine Ausbildung im Osterrönfelder Moor. Post wurde zweimal täglich aus Rendsburg geholt; ebenso bei Bedarf der ReFÜ.

  • Aufstellung TopBttr 600

    access_time 01.10.1972

    Am 1.Oktober 1972 wurde neben der TopBttr 601 die TopBttr 600 (GerEinh) aufgestellt. Diese war fachdienstlich nicht dem Heerestopographieoffizier, sondern dem Leiter der Abteilung MilGeo im TerrKdo S-H unterstellt. HFw Kuhlmann, der von der Feldjägerkompanie 6 aus Neumünster zum gleichen Zeitpunkt zuversetzt wurde, erhielt den Auftrag, die Batterie beim TerrKdo S-H/Kiel aufzustellen. Da in Kiel die infrastrukturellen Voraussetzungen fehlten, verlegte man am 01.02.1973 in die Eiderkaserne.

  • Auflösung TopBttr 600

    access_time 1978

    Nach Aufstellung des Zivilpersonals begann im Mai 1973 die Aufstellung der TopBttr 600 (GerEinh). Im Jahr 1975 war die Batterie zu 85~ mit Material ausgerüstet. Die Geräteeinheit plus dem Kartenlagerzug hatte eine Kriegsstärke von 117 Soldaten (TopBttr 601: V:105 Sol daten). Der Auftrag bestand darin, das gesamte Feldheer und TerrKdo in Schleswig- Holstein mit MilGeo-Unterlagen zu versorgen. Nach der ersten und auch einzigen MobÜbung im Oktober/November 1976 in Elsdorf-Westermühlen kam Ende 1978 der Auflösungsbefehl für die Batterie.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 1978

    Nach langem, zähem Kampf mit Unterstützung des HTopOffz, Oberst Dipl.Ing. Belau und des AbtLtr MilGeo beim TerrKdo S-H/DBvBerAFNORTH, Kapitän zur See Dipl.-Ing. Brohmann, wurde für TopBttr 601 mit unterstellter TopBttr 600 (GerEinheit) das Unterstellungsverhältnis von FmBtl 610 in Verfügungstruppenkommando 600 geändert (ab 01.04.81: VfgTrKdo 41/Schleswig). Damit wurde die TopBttr 601, wie die anderen Topographiebatterien, eine selbständige Batterie. Fachdienstlich war man nun dem HTopOffz im Heeresamt unterstellt.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 1981

    Noch zweimal (1979 und 1981) wurde die Batterie umgegliedert, letztmalig im Rahmen der neuen Heeresstruktur IV. Das bedeutete, dass die TopBttr 600 (GerEinh) aufgelöst wurde, dass Teile der Batterie wie etwa der Kartographiezug stationär wurden und dass die volle Einsatzbereitschaft nur durch die Einberufung von Reservisten - immerhin ein Drittel der Gesamtpersonalstärke - erreicht werden kann. Verbunden mit der Umgliederung war auch eine Umbenennung in Topographiebatterie 600 im Februar 1981.

  • Lehrlingsausbildung

    access_time 1985

    1985 begann man in der Batterie mit der Lehrlingsausbildung. Herr Wätger (Beauftragter Lehrlingsausbildung Beamten und Behörden) hatte dazu die Idee. HFw Mai ergriff die Initiative, nachdem der BttrChef Hptm Cammerer seine Begeisterung gezeigt hatte. Dies spiegelt auch ein Brief wieder, den der BttrChef an den Leiter des Katasteramtes richtete: „Der Ausbildungsplatzmangel der letzten Jahre und das diesbezügliche Versprechen des Herrn Bundeskanzlers führten uns Anfang des Jahres zur Überlegung, wir sollten als Topographiebatterie auch unseren Beitrag zur Verbesserung der Berufsausbildungschancen junger Menschen leisten…“

  • Aus den Aufgaben

    access_time 1986

    Der Vermessungszug führte in diesem Jahr Erkundungen für die Erstellung von TP-Skizzen der Kartenblätter Drelsdorf, Flensburg-Süd und Pellworm aus der Serie M 745-Verm durch. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Einsatz auf Pellworm und den benachbarten Halligen, der auch den beteiligten Soldaten viel Spaß brachte. Die Grenze der Eiderkaserne wurde überprüft und teilweise wiederhergestellt (Feldvergleich und Vermarkung der Grenzpunkte). In Harrislee und Eutin wurden MP's bestimmt. Es folgte ein Auftrag, den die TopBttr äußerst selten durchführt: Eine topographische Geländeaufnahme der StOÜbPl-Karte "Wüstenei" bei Lübeck.

  • Zusammenführung

    access_time September 1987

    Im September erhielt die Batterie endlich ihr eigenes Unterkunftsgebäude. Die Batterie war jahrelang in getrennten Unterkunftsgebäuden (Geb. 7 und 31) untergebracht. Jetzt konnte man das Gebäude 32 sein Eigen nennen. Dies wurde auch unter dem Motto "Batterie, lustig sein! Marsch, Marsch!" entsprechend gefeiert.

  • Infanteristische Übung

    access_time 1989

    Erstmalig führte die Batterie eine Gefechtsübung in infanteristischer Gliederung durch. Die Übungsanlage fertigte HFw Trampenau in Verbindung mit Fw Gast in siebenmonatiger Arbeit an. Diese Übung sollte all es bisher Dagewesene übertreffen. Der Einsatz umfasste alle Teile der Gefechtsausbildung; es wurde keinerlei Fachdienst durchgeführt. Die eigentliche Übung begann, nachdem die Batterie nach Kiel verlegt hatte. Hier verlud man die Fahrzeuge unter vielen Schwierigkeiten auf Landungsboote und fuhr auf dem Seeweg nach Eckernförde. Von dort aus ging es im Gefechtsmarsch zum StOÜbPl Riese (Albersdorf). Hier bezog die Batterie einen Verfügungsraum und sicherte. Am nächsten Tag wurde der Übungszug ROT, dargestellt durch 5. Kp PzAufklBtl 6 mit zwei LTH UH-1D vor den Stellungen der Batterie abgesetzt und ging gegen diese vor. Im geleiteten Feuerkampf wurde dieser Angriff abgewehrt.

  • Wie ging es weiter?

    access_time 1990 – 2002

    Wie ging es mit der Topographiebatterie 600 weiter? Wer weiß das letzte Ende der Geschichte zu erzählen. Bitte über das Kontaktformular schreiben!

Gliederung

Struktur 1968
  1. Wappen der Topographiebatterie 601 (1967 - 1969)
    Topographiebatterie 601

    (1968)

    1. BttrFüGrp

      1. BttrTrp

      2. BttrFwTrp

      3. FKbTrp 10

    2. AuswGrp (Top)

    3. Kartenausgabe- u. LgrGrp

      1. KartenausgabeTrp

      2. LagerTrp

    4. VermZg

      1. ZgTrp

      2. AuswTrp

      3. VermGrp

      4. SignalhochbauGrp

    5. KartographieZg

      1. ZgTrp

      2. KartenzeichnerGrp

      3. KopierGrp

      4. DruckereiGrp

    6. VersGrp

      1. SanTrp

      2. VerpflTrp

      3. BstfTrp

      4. InstTrp

Struktur 1971

  1. Topographiebatterie 601

    (1971)

    1. BttrFüGrp

      1. BttrTrp

      2. BttrFwTrp

      3. FKbTrp 5

    2. TopFüGrp

      1. KorpsTopGrp

      2. TopAuswTrp

      3. KartAusgTrp

    3. VermZg

      1. ZgTrp

      2. AuswTrp

      3. VermGrp

      4. SignalhochbauGrp

    4. KartographieZg

      1. ZgTrp

      2. KartenzeichnerGrp

      3. KopierGrp

      4. DruckereiGrp

    5. VersGrp

      1. SanTrp

      2. VerpflTrp

      3. BstfTrp

      4. InstTrp

Struktur 1981

  1. Topographiebatterie 600

    (1981)

    1. BttrFüGrp

      1. BttrTrp

      2. BttrFwTrp

      3. FKbTrp 5

    2. PlKontrGrp

    3. TopZg LANDJUT
      (nicht aktiv)

      1. ZgTrp
        (nicht aktiv)

      2. KartvGrp
        (nicht aktiv)

      3. KartbearbGrp
        (nicht aktiv)

      4. ReproGrp
        (nicht aktiv)

    4. VermZg
      (teil-aktiv)

      1. ZgTrp

      2. ErkSigGrp

      3. AuswGrp (Verm)

      4. VermGrp

      5. SVermGrp
        (nicht aktiv)

    5. KartogrZg

      1. ZgTrp

      2. KartogrGrp

      3. Repro/FotoGrp

      4. DruckereiGrp

      5. ReproMatGrp

    6. KartVersZg

      1. ZgTrp

      2. KartLgrGrp

      3. KartTrspGrp

    7. Sonstige

      1. SanTrp

      2. InstTrp

      3. NschGrp

        1. VersMatTrp

        2. MatTrp

        3. VerpTrp

        4. VersTrp

Struktur 1985

  1. Topographiebatterie 600

    (1985)

    1. BttrFüGrp

      1. BttrTrp

      2. BttrFwTrp

      3. FKbTrp 5

    2. PlKontrGrp

    3. TopZg LANDJUT
      (nicht aktiv)

      1. ZgTrp
        (nicht aktiv)

      2. KartvGrp
        (nicht aktiv)

      3. KartbearbGrp
        (nicht aktiv)

      4. ReproGrp
        (nicht aktiv)

    4. VermZg
      (teil-aktiv)

      1. ZgTrp

      2. ErkSigGrp

      3. AuswGrp (Verm)

      4. VermGrp

      5. SVermGrp
        (nicht aktiv)

    5. KartogrZg

      1. ZgTrp

      2. KartogrGrp

      3. Repro/FotoGrp

      4. DruckereiGrp

      5. ReproMatGrp

    6. KartVersZg

      1. ZgTrp

      2. KartLgrGrp

      3. KartTrspGrp

    7. Sonstige

      1. SanTrp

      2. InstTrp

      3. NschGrp

        1. VersMatTrp

        2. MatTrp

        3. VerpTrp

        4. BtsfTrp

Standort

StO Osterrönfeld

Die Liegenschaft Osterrönfeld war eine kleine Liegenschaft, in der die Topographiebatterie 601 untergebracht war. Sie befand sich an der Straße "Alter Bahnhof". Heute ist nur noch das damalige Wirschaftsgebäude erhalten, die restlichen Gebäude sind Häusern gewichen.

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

Personal

Batterie

Batteriechefs
M Bleiel, Maj Wichmann, M Meis, M Focken, M Schwerdtfeger, M Kohler, M Cammerer, M Oetting, M Konze, ...

Batteriefeldwebel
HF Meinecke, HF Fuchs, HF Schürmann, SF Walz, HF Gritto, HF Galow, ...

TopAuswOffz/ PlKontrGrp, MilGeo0ffz

M Focken, M Schneemann, OF Conradt, Fw Loeck, H Ahlfeld, H Palaschewski, H Gieske, H Bader, H Kühler, H Voiges, H Ediger, ...

TopFü/ PlKontrGrp KartogrFw

OF Wandrowski, OFW Conradt, HF Galow, HF Trampenau,

Zugführer Kartographiezug

HF Klöckner, OF Galow, OF Auer, HF Mai, OL Heiliger

Vermessungszugführer

SU Schürmann, U Milferstädt, H Ahlfeldt, H Gieske, H Bader, H Sallads, H Koop, H Mletzek, H Voiges

Batterietruppführer

OF Benson, OF Häp, Fw Gläßner, OF Rogalla, Fw Gast

Rechnungsführer

SU Powelz, OF Stelmaszewski, OF Schröder, Fw Groth, SU Potthoff, HG Carls, OF Rogalla

Leiter Kartenausgabestelle

OF Meinecke, Zivilist Mühlbradt, Fw Loeck, HF Schröder, HF Könnecke, HF Trampenau, HF Sonnekalb

Schirrmeister/InstTrpFhr

SU Graewe, Fw Bannasch, SU Schröder, HF Kindler, SF Bruhn

Versorgungsfeldwebel

U Powelz, U Brandt, U Grabke, OF Schröder, Fw Schade, OF Schulz, SU Gosch

Lagerhelfer

Herr Carstensen, Herr Hebbeln

Schreibkräfte

Frau Petersen, Frl. Fiedler, Frau Schlömp (später Aha)

Pionierregiment 60

Das Pionierregiment 60 wurde 1964 als schweres Pionierregiment 710 aufgestellt und dem WBK I unterstellt. Später unterstand das Regiment als Geräteeinheit dem Territorialkommando Schleswig-Holstein und 1981 schließlich dem Verfügungstruppenkommando 41 unterstellt.

Die Auflösung des Pionierregiments 60 erfolgte zum 31. März 1993.

Inhalt

Wappen

Der blaue Löwe auf goldenem Grund weist auf die Zugehörigkeit des Pionierregiments 60 zum Verfügungstruppenkommando 41 im Frieden hin. Das goldene Eichenblatt mit goldener Brücke weist auf die Truppengattung der Pioniere hin. Der schwarze Grund ist die Farbe der Truppengattung.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.08.1964 – Klein-Wittensee

    Das schwere Pionierregiment 710 wurde am 01.08.1964 aufgestellt und unterstand im Einsatz dem WBK I. Der Regimentsstab war im MobStPkt Klein-Wittensee bis zur Auflösung 1993 disloziert.

  • Umbenennung

    access_time 1972

    Im Jahre 1972 wird das Regiment in schweres Pionierregiment 60 (sPiRgt) umbenannt. Es unterstand nun direkt dem Territorialkommando Schleswig-Holstein.

  • Umbenennung

    access_time 1981

    Die endgültige Struktur erhielt das Regiment 1981 mit gleichzeitiger Umbenennung in PiRgt 60 (GerEinh). Ebenso wechselte die Unterstellung unter das Verfügungstruppenkommando 41. Mit seinen 6 Bataillonen, 5 Kompanien und fast 6.000 Soldaten stellte das Rgt einen wesentlichen Teil des VfgTrKdo 41 dar. Dieser Tatsache wurde Rechnung getragen, indem mit Aufstellung des VfgTrKdo 41 (vorherVfgTrKdo 600) ein Pionieroffizier als stellv. Kdr, gleichzeitig Kdr PiRgt 60, eingesetzt wurde. Ebenso waren von nun an die Pionieroffiziere- u. Unteroffiziere des Stabes VfgTrKdo 41 in Stab/ StabsKp PiRgt 60 mobbeordert. Da der Großteil des Regiments aus nichtaktiven Truppenteilen bestand, war ein wesentlicher Auftrag die Aus- und Weiterbildung von Reservisten. Diese wurden in der Regel einheitsweise in dem dafür vorgesehenen Pionierausbildungszentrum 600 aus- und weitergebildet.

  • Ende des Auftrags

    access_time 01.11.1991

    Am 01. November 1991 wurde das Rgt im Rahmen eines feierlichen Appelles mit anschließend großem Zapfenstreich durch den Befehlshaber des TerrKdo S-H/DBvBer AFNORTH von seinem Auftrag entbunden.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Pionierregiment 60 wurde Ende März 1993 aufgelöst.

Gliederung

info Klicken Sie auf ein Wappen, um mehr über den entsprechenden Verband zu erfahren.


  1. Pionierregiment 60

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Pionierbataillone

    2. Schwimmbrückeneinheiten


      1. SchwBrPiBtl 670
        (GerEinh)


      2. SchwBrPiKp 631
        (GerEinh)

    3. Pipelineeinheiten

      1. SichZg NEPS EntnahmePkt Beringstedt
        (GerEinh)

      2. SichZg NATO Tanklager Eggebek
        (GerEinh)

      3. SichZg NATO Tanklager Hohn
        (GerEinh)

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee

Der Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee lag am Wittensee nordöstlich von Rendsburg gelegen. Das 37 Hektar große Gelände wurde bis zum Jahr 2005 durch die Bundeswehr genutzt. Anschließend wurde das Areal verkauft und ist inzwischen ein Wohngebiet bzw. mit Ferienhäusern bebaut.

Mobilmachungsstützpunkt Albersdorf

Der Mobilmachungsstützpunkt Albersdorf befand sich direkt nördlich in die Dithmarsen-Kaserne integriert und wurde Ende der 1980er Jahre gebaut. Hier lagerte unter anderem das Material des Pionierbrückenbataillons 670 (GerEinh). Mit Auflösung und Konversion der Kaserne wird auch der MobStp von zivilen Firmen genutzt und ist vollständig erhalten.

Kaserne Auf der Freiheit

Die Kaserne Auf der Freiheit war einer der schönsten Standorte Deutschlands, direkt an der Schlei gelegen. 2003 wurde der Standort jedoch aufgegeben.

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

NEPS Entnahmepunkt Beringstedt

Der NEPS (Northern Europe Pipeline System) Entnahmepunkt Beringstedt gehörte zur NATO-Pipeline und diente der Versorgung der Truppen mit Kraftstoff.

Personal

Regiment

Regimentskommandeure
OTL Schmidt, OTL Thiesen, OTL Uhl, OTL Buchholz, OTL Baumann, OTL Rühle, OTL Jansen

Stabskompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Hufts

Kompaniefeldwebel
HF Küttel

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Hollmann

Fernmeldekompanie 600

Die Fernmeldekompanie 600 wurde 1969 in Idstedt aufgestellt und hatte den Auftrag, in Gewässerzonen die Fernmeldeverbindungen aufrechtzuerhalten.

Die Auflösung der Kompanie erfolgte zum 31. März 1993.

Inhalt

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.11.1969 – Idstedt

    Die Fernmeldekompanie wurde wegen der Auftragserweiterung des sPiRgt 710 (Sicherstellung der Übergänge über den Nordostseekanal) als Fernmeldekompanie 701 (GerEinh) in Idstedt aufgestellt und dem sPiRgt 710 unterstellt. Die Kompaniewar für den Kommandant der Übergänge, der im Bereich des TerrKdo S-H die Übergänge über die Elbe und den Nord-Ostsee-Kanal sicherzustellen hatte.

  • Umbenennung und Verlegung

    access_time 01.07.1979 – Klein-Wittensee

    Die Kompanie wurde am 01.07.1979 in Fernmeldekompanie 601 umbenannt und in den ehemaligen Seefliegerhorst Klein-Wittensee verlegt.

  • Umgliederung

    access_time 1981

    Mit Umgliederung des PiRgt 60 wurde die Kompanie in FmKp 600 umbenannt.

  • Patenverband

    access_time 1988

    Die Kompanie erhielt vom Fernmeldebataillon 620 als Patenverband bei Wehrübungen Unterstützung.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Mit Einnahme der Heeresstruktur 5 wird die Kompanie aufgelöst.

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee

Der Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee lag am Wittensee nordöstlich von Rendsburg gelegen. Das 37 Hektar große Gelände wurde bis zum Jahr 2005 durch die Bundeswehr genutzt. Anschließend wurde das Areal verkauft und ist inzwischen ein Wohngebiet bzw. mit Ferienhäusern bebaut.

Personal

Bataillon

Regimentskommandeure
OTL Schmidt, OTL Thiesen, OTL Uhl, OTL Buchholz, OTL Baumann, OTL Rühle, OTL Jansen

Kompanie

Kompaniechefs
M Tovar

Kompaniefeldwebel
SF Hammling, SF Nialki

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Nialki

Pionierbataillon 620

Das Pionierbataillon 620 wurde 1957 als sPiBtl 718 (TV) aufgestellt und verlegte 1958 in den Endstandort Kaserne Auf der Freiheit, wo das Bataillon nach einigen Umbenennungen bis 2004 verbliebt. Anschließend wurde die Kaserne aufgegeben und das Bataillon stellte einen Teil des Personals zum neuen Spezialpionierbataillon 164 in Husum.

Inhalt

Wappen

Im blauen Wappenfeld, schräg geteilt durch ein silberblaues Wellenband, steht in Goldweiß im oberen, heraldisch links gelegenen Teil das Pionieremblem, im unteren Teil eine goldene Zinnenmauer mit Zinnenturm, der von einem golden zugewandten Halbmond und einem goldenen sechsstrahligen Stern begleitet ist. Es stellt die Jürgensburg auf der Möweninsel in der Schlei dar.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time Mai 1957 – Koblenz

    Es erfolgt die Aufstellung des schweren Pionierbataillon 718 (TV) in Koblenz.

  • Verlegung

    access_time März 1958

    Im März 1958 wurde das Btl mit zwei Kompanien nach Schleswig verlegt.

  • Patenschaft

    access_time 22.09.1967

    Mit der „Traditionsgemeinschaft Pommerscher Pioniere“ wurde die Patenschaft am 22.09.1967 geschlossen. Zu Ehren der „Alten Kameraden“ und anlässlich Patenschaftsübernahme führte das sPiBtl 718 ein Feierliches Gelöbnis auf dem Schleswiger Stadtfeld durch und baute in 50 Minuten eine 1140 m lange Schwimmbrücke über die Schlei.

  • Umbenennung

    access_time 01.04.1971

    Mit Einführung der Heeresstruktur 3 wird das Bataillon in schweres Pionierbataillon 620 umbenannt.

  • Fahnenband

    access_time 1978

    Zahlreiche Hilfseinsätze bei Katastrophen (Schnee-, Sturm-, Flut-, Brand-bekämpfungen) fanden ihre Anerkennung 1978 in der Verleihung eines Fahnenbandes durch Ministerpräsident Stoltenberg auf dem Schleswiger Schloßplatz mit einem Großen Zapfenstreich.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 01.04.1981

    Das Bataillon wird nun in Pionierbataillon 620 umbenannt. Dem Btl war das teilgekaderte SchwBrBtl 660 von 1981 - 1989 unterstellt.

  • Umgliederung I

    access_time Quartal 1 im Jahr 1993

    Im Februar 1993 wurde das Btl mit SchwBrBtl 660 zum PiBrBt 620 umgegliedert und umbenannt. Zum 01.04.1993 wurde es der neu aufgestellten Pionierbrigade 10 unterstellt.

  • Umgliederung II

    access_time 10.02.1993

    Fusion von PiBtl 620 und SchwBrBtl 660 zum PiBrBtl 620.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 31.03.1997 / 01.04.1997

    Unterstellungswechsel zur Pionierbrigade 20 (Minden). Gleichzeitig erfolgte die Umgliederung vom PiBrBtl 620 zum PiBtl 620 mit Aufnahme von Teilen des aufgelösten Pionierbataillon 6. Das Bataillon führt die Tradition von den aufgelösten Pionierbataillon 6 und Pionierbataillon 61 fort.

  • Auflösungsentscheidung

    access_time 30.01.2001

    Nach ersten Hinweisen im Dezember 2000 folgt nun die Gewissheit. Das bekanntgegebenen Stadtortkonzept des Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping soll das PiBtl 620 von Schleswig nach Husum verlegt werden und dort zum Spezialpionierbataillon 164 mit anderen Pionierteilen vereint werden.

  • Außerdienststellungsappell

    access_time 28.03.2003

    Außerdienststellungsappell des PiBtl 620 vor Schloss Gottorf, letztes Feierliches Gelöbnis in Schleswig.

  • Abzug

    access_time 30.09.2003

    Abzug des PiBtl 620 von der Freiheit, die Kaserne wird geschlossen.

Gliederung


  1. Pionierbataillon 620

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Unterstellungen

      1. Truppenarzt
        SCHLESWIG

      2. Sanitätsbereich 11/5

      3. Fahrschulgruppe SCHLESWIG


    2. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp


    3. 2. Kompanie
      Pionierkompanie


    4. 3. Kompanie
      Pionierkompanie


    5. 4. Kompanie
      Pionierkompanie


    6. 5. Kompanie
      PiMasch / Br-Kp

Standorte

Kaserne Auf der Freiheit

Die Kaserne Auf der Freiheit war einer der schönsten Standorte Deutschlands, direkt an der Schlei gelegen. 2003 wurde der Standort jedoch aufgegeben.

Waffensysteme

TPz Fuchs

Der TPzFuchs ist ein geländegängiges, gepanzertes Radfahrzeug und kann neben Fahrer und Beifahrer bis zu acht Soldaten im hinteren Kampfraum transportieren. Der Fuchs wird mit verschiedenen Rüstsatzvariationen in verschiedensten Bereichen der Truppe genutzt.

Bergepanzer 2

Der Bergepanzer 2 (BPz-2) ist ein gepanzertes Arbeitsgerät und basiert auf dem Leopard 1-Chassis. Zu seinem Aufgabengebiet zählen: Sicherstellung der Mobilität der gepanzerten Truppen, das Bergen von Schadfahrzeugen im Gefecht, Hilfeleistung beim Ein- und Ausbau von Triebwerken und Türmen sowie Unterstützung im Instandsetzungsbetrieb.

PiPz Dachs

Der Pionierpanzer Dachs ist das Arbeitsgerät der Pioniertruppe und wurde auf der Basis des Kampfpanzers Leopard 1 entwickelt. Er wird noch heute in den Panzerpionierkompanien und Pionierbataillonen eingesetzt. Der Dachs kann mit seinem 9,15 Meter langem Baggerarm und seinem Löffel, der 1,1 Kubikmeter fasst, sehr rasch größere Erdmassen bewegen. Außerdem verfügt der Dachs über weitere Werkzeuge und Pioniergerät an Bord.

MAN mil gl (5 to)

Ab 1976 erhielt die Bundeswehr die Fahrzeuggeneration 2. Dazu gehörten auch geländegängige Transportfahrzeuge der Typen 5to, 7to und 10to. MAN lieferte hierzu die Fahrzeuge, die sich -in modernisierter Form- bis heute im Dienst bei allen Teilstreitkräften befinden.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Weise, OTL Diepenbeck, OTL Kahle, OTL Stein, OTL Schmidt, OTL L. Chalupa, OTL Kordt, OTL Preiss, OTL Keil, OTL Wrage, OTL Fries,OTL Köster, OTL Behringer, OTL Lorenz, OTL Höfges, OTL Kinne

Stellv. Bataillonskommandeure
M Thies, M Hoogklimmer, M Evers, M von Pein, M Tiepolt, OTL Buchholz, OTL Gadacz, OTL Möller, OTL Hagelstein, M Wendling, OTL Schlage, M Kessel, M Boyens, M Gau, M Müller, M Schulz, OTL Augustin, M Meyer, M Hammelmann

1. Kompanie

Kompaniechefs
M Thies, M Hoogklimmer, M Evers, M von Pein, H Doppertin, H Hagemann, M Herrmann, M Köhler, M Hübenthal, M Orthmann ,M Orthmann, M Hauschildt, M Koch, H Hammelmann, H Güttler

Kompaniefeldwebel
HF Dose, HF Köster, HF Jonke, HF Meier, HF Polzien, HF Drop, HF Reich, OSF Ploog, OSF Nissen

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Rosenberg, H Welge, OLt Rohde, H Koch, H Jansen, H Würtz, H Luckner, H Dallmeyer, H Naue, H König, H Thielking, H Glass, H Krüger, H Chalupa, H Dänner, H Lange, H Klein, M Menzel

Kompaniefeldwebel
HF Chopieray, Fw Becker, HF Capell, HF Schiemann, HF Dankert, HF Hansen, HF Arndt, HF Nissen, SF Fröhlich, HF Nowicki, HF Timmermann

3. Kompanie

Kompaniechefs
H von Pein, H Henning, H Brockmann, OL Baumgart, H Lippert, H Schnoor, H Reinberger, M Erbe, H Binkowski, H Jörgensen, H Müller, H Busch, H Weyhe, H Hammann, H Hammelmann, H Gröters, H Schwiering

Kompaniefeldwebel
HF Matzke, HF Frerichs, Fw Engler, HF Meyer, HF Eggers, HF Dose, HF Gebauer, HF Hartmann, SF Reinke, HF Oettershagen

4. Kompanie (1959-74 AusbKp 748)

Kompaniechefs
H Dr. Wischwill, H Evers, H Welge, H von Pein, OL Koch, OL Hagelstein, OL Würtz, H Kaufmann, H Pahl, H Brandt, H Thum, H Köster, H Knaf, H Schröder, H Glass, OL Mühle, OL Wild, OL Neumann, H Lammel

Kompaniefeldwebel
OF Neumann, Fw Kleist, Fw Koleczek, HF Schütt, HF Direnga, HF Buttler, HF Butenschön, HF Hartmann

4. Kompanie (1962-68, dann GerEinh)

Kompaniechefs
OL Koch, H Riediger, H Witt, OL Luckner

Kompaniefeldwebel
Fw Rode, HF Berger, OF Schleemann, HF Schumann

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Heinke, H Heynicke, H Menzel, H Petersen, H Schäfertöns

Kompaniefeldwebel
SF Ehnert, HF Lamée, SF Fröhlich

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Hamann, H Rosenberg, H Gerstenberg, H Ernst, H Siemsen, H Kaufmann, H Maier, H Hagemann, H Brandt, H Hennings, H Bischof, M Knoblauch, M Oex, M Schulz, H Heynicke, OL Halfpaap

Kompaniefeldwebel
HF Ehnert, HF Lahan, HF Czerwanka, HF Meier, HF Jahnke, HF Reich, HF Lamée

KfzAusbZ

Kompaniechefs
H Schmidt

Kompaniefeldwebel
SF Siever

Pionierbataillon 630

Das Pionierbataillon 630 wurde 1964 in Burg /Dithmarschen aufgestellt. Die Auflösung des Bataillons erfolgte zum 31. März 1993.

Inhalt

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1964 – Burg / Dithmarschen

    Das Pionierbataillon 630 wurde als Geräteeinheit in Burg / Dithmarschen aufgestellt.

  • Umgliederung

    access_time 1971

    Mit Einführung der Heeresstruktur 3 wurde das Bataillon in schweres Pionierbataillon 630 umbenannt.

  • Umbenennung und Umgliederung

    access_time 1981

    Mit der Heeresstruktur 4 wurde das Bataillon dem neuen Pionierregiment 60 unterstellt und wieder in Pionierbataillon 630 umbenannt. Gleichzeitig ist der Dienstellenleiter des neuen PiAusbZ 600 auch Kommandeur PiBtl 630.

  • Patenbataillon

    access_time 1987

    Zur Verbesserung der personellen und materiellen Unterstützung wurde dem Verband 1987 das Pionierbataillon 6 als Patenbataillon zugeteilt.

  • Verlegung

    access_time 1988

    Das Bataillon verlegt an seinen neuen MobStPkt Albersdorf in der Ditmarsen-Kaserne.

  • Mobilmachung

    access_time Sept 1990

    Mit der Übung der 2. Kp im September 1990 nach Mobilmachung im MobStPkt-System und darauffolgendem Kriegsbrückenschlag über die EIDER sowie dem Bau von 800m Feldstraße durch die PiMasch-Komponente, endeten die Volltruppenübungen.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Bataillon wurde Ende März 1993 aufgelöst. Ein Teil des Personals wurde in die nicht aktiven Truppenteile der neuen Pionierbrigade 10 umgeplant.

Gliederung


  1. Pionierbataillon 630 (GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      Pionierkompanie

    3. 3. Kompanie
      Pionierkompanie

    4. 4. Kompanie
      Pionierkompanie

    5. 5. Kompanie
      PiMaschKp

Standorte

Dithmarsen-Kaserne

In der Albersorfer Dithmarsen-Kaserne war bis 2008 Truppe der Bundeswehr stationiert.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Toetzke, OTL Schlage, OTL Hellriegel, OTL Werner

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Fricke, H Pudich, M Ehmke

Kompaniefeldwebel
SF Petersen

2. Kompanie

Kompaniechefs
H König, H Grunau, OL Steffens

Kompaniefeldwebel
OF Hölterhoff, OF Ohls, HF Leimnitz, SF Riemekasten

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Ehmke, OL Meyer, OL Engelen, H Kehr

Kompaniefeldwebel
HF Richter, OF Henschel

4. Kompanie

Kompaniechefs
OL Datkuhn, OL Barg, OL Popp

Kompaniefeldwebel
Ow Sachs, HF Lorenzen, HF Sachs

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Hofmann, H Rerup, H Klopp, H Kreutzburg, M Klopp, H Krupicka

Kompaniefeldwebel
OF Beyer, SF Dreiza, OF Beyer, SF Evers HF Kretschmer, HF Klesing, HF Carstens, HF Effmert, SF Köhn, SF Bartschadt

Pionierbataillon 640

Das Pionierbataillon 640 wurde 1963 als Pionierbataillon 710 aufgestellt. Nach zahlreichen Umbenennungen und Umgliederungen erfolgte die Auflösung des Bataillons zum Ende des Jahres 2008.

Inhalt

Wappen

Der blaue Löwe auf gelbem (goldenem) Grund weist auf die Zugehörigkeit zum Landesteil Schleswig hin. Das gelbe (goldene) Eichenblatt mit gelber (goldener) Brücke weist auf die Truppengattung Pionier hin. Der schwarze Grund ist der Farbe der Truppengattung (Kragenspiegel u. Litze) entnommen. Nach Auflösung des Pionierregiment 60 zum 31.03.1993 ging das Verbandsabzeichen an sein ehemaliges Pionierbataillon 640 über.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.11.1964 – Klein-Wittensee

    Das Pionierbataillon 640 wurde als Pionierbataillon 710 (GerEinh) in Klein-Wittensee aufgestellt.

  • Umgliederung

    access_time 1971

    Mit Einführung der Heeresstruktur 3 wurde das Bataillon in Pionierbataillon 640 umbenannt.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 1967

    1975 wechselt das Unterstellungsverhältnis vom VBK 11 an das Verfügungstruppenkommando 600.

  • Erneuter Unterstellungswechsel

    access_time 1981

    Mit Einführung der Heeresstruktur 4 und der Aufstellung des Pionierregiments 60 wurde der Verband darin eingegliedert.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.04.1993

    Mit Wirkung vom 01.04.1993 wurde das Bataillon der Pionierbrigade 10 unterstellt.

  • Stamm-Aufwuchsbeziehung

    access_time 1997

    1997 ging das Bataillon eine Stamm-Aufwuchsbeziehung mit dem Pionierbataillon 620 ein.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.07.1997

    Nach Auflösung der Pionierbrigade 10 zum 30.06.1997 wurde das Bataillon der Pionierbrigade 20 in MINDEN unterstellt. Am 27.03.1998 wurde anlässlich eines Bataillonsappells die Urkunde über die Aufnahme der Stamm-Aufwuchsbeziehung überreicht.

  • Auflösung

    access_time 2008

    Zusammen mit der Panzerbrigade 18 wurde das Bataillon aufgelöst. Der Standort Klein-Wittensee wurde aufgegeben.

Gliederung


  1. Pionierbataillon 640 (GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      Pionierkompanie

    3. 3. Kompanie
      Pionierkompanie

    4. 4. Kompanie
      Pionierkompanie

    5. 5. Kompanie
      PiMaschKp

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
jeweils der stv Kdr sPiBtl 718 - PiBtl 620; seit 1993 Oberstlt Haenisch, Maj Gau

1. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Schmidt, Hptm Müller, Maj Bednarsky, Hptm Thede, Maj Holz

Kompaniefeldwebel
HptFw Reitz, StFw Petersen

2. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Snänger, OLt Stein, Hptm Holz, OLt Koester

Kompaniefeldwebel
OFw Arndt, HptFw Hoffmeister

3. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Lippke, Hptm Barg, OLt Haubrich

Kompaniefeldwebel
HptFw Lorenzen, OFw Henschel, OFw Andresen

4. Kompanie

Kompaniechefs
OLt Harries, Hptm Bednarsky, Hptm Rach, Hptm Conradt, OLt Knoll

Kompaniefeldwebel
OFw Blocker, OFw Sachs, StFw Blocker, OFw Galgsties

5. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Czerwonka, Maj Engelhardt, OLt Krupicka, Hptm Karde

Kompaniefeldwebel
HptFw Henningsen, OFw Faber, StFw Kiencke, StFw Evers, HptFw Sievers

6. Kompanie

Kompaniechefs
OLt Reichmann, OLt Klaus

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
HptFw Klesing, StFw Klotz, StFw Gärtner

Fhr Kaderpersonal
OLt Andersen, OLt Morische

Pionierbataillon 650

Das Pionierbataillon 650 wurde 1963 als Bau-Pionierbataillon 710 aufgestellt. Nach zahlreichen Umbenennungen und Umgliederungen erfolgte die Auflösung des Bataillons  zum 31. März 1993.

Inhalt

Wappen

Im oberen waagerecht getrennten Viertel, noch einmal senkrecht dreigeteilt, erscheinen links zwei schreitende blaue Löwen auf goldenen Grund, als Teil des Wappens des Herzogtums Schleswig. Das weiße Nesselblatt auf rotem Grund, rechts, verweist auf den Holsteinischen Landesteil (Herzogtum Holstein). Das silberne Eichenblatt mit stilisierter Brücke in der Mitte kennzeichnet die Pioniertruppe, die Buchstaben LJ verdeutlichen die Zugehörigkeit zum Korps LANDJUT (Allied Land Forces Schleswig-Holstein and Jütland). Der untere Teil zeigt die stilisierte Karte des Landes Schleswig-Holstein, waagerecht dreigeteilt in den Farben der Landesflagge blau-weiß-rot.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1963 – Klein-Wittensee

    Das Bau-Pionierbataillon 710 wurde am 01.01.1963 als Geräteeinheit in Klein-Wittensee aufgestellt und dem Territorialkommando Schleswig-Holstein unterstellt.

  • Umbenennung

    access_time Mai 1967

    Das Bataillon wird in Pionierbataillon 713 (GerEinh) umbenannt.

  • Umbenennung

    access_time 1970

    Erneut wird das Bataillon in lePiBtl 610 (GerEinh) umbenannt und untersteht zukünftig der 6. Panzergrenadierdivision.

  • Umbenennung

    access_time 1973

    Kurz darauf wird das Bataillon in lePiBtl 13 (GerEinh) umbenannt und untersteht zukünftig dem Heimatschutzkommando 13.

  • Umbenennung

    access_time 1981

    Die endgültige Struktur erhielt das Btl 1981 mit gleichzeitiger Umbenennung in PiBtl 650 (GerEinh). Es war von nun an truppendienstlich dem PiRgt 60 und für den Einsatz („operational command“) dem deutsch-dänischen Korps LANDJUT unterstellt. Das Btl hatte Aufträge für den Verteidigungsfall an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze.

  • Patenbataillon

    access_time 1988

    Zur Verbesserung der personellen und materiellen Unterstützung wurde dem Verband 1988 das Pionierbataillon 61 als Patenbataillon zugeteilt.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Bataillon wurde Ende März 1993 aufgelöst. Ein Teil des Personals wurde in die nicht aktiven Truppenteile der neuen Pionierbrigade 10 umgeplant.

Gliederung


  1. Pionierbataillon 650 (GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      Pionierkompanie

    3. 3. Kompanie
      Pionierkompanie

    4. 4. Kompanie
      Pionierkompanie

    5. 5. Kompanie
      PiMaschKp

Standorte

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Dr. Kapust, OTL Schriefer, OTL Wendt

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Schedukat, H Bednarsky, H Rach

Kompaniefeldwebel
Fw Jurytko

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Holling, OLt Gosch

Kompaniefeldwebel
OF Stelmascewski, HF Evers, OF Wanker

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Thede, OLt Gosch, OLt Reichmann

Kompaniefeldwebel
SF Moldenhauer, OF Medewitz

4. Kompanie

Kompaniechefs
OLt Harte, OLt Burmeister, H Römmeling

Kompaniefeldwebel
HF Flottmann, SF Kiel, Fw Andersen

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Wagner, H Kollz

Kompaniefeldwebel
SF Evers, OF Wolcke

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Kiel, HF Ringelstedter

Pipelinepionierbataillon 600

Das Pipelinepionierbataillon 600 wurde ab dem 01. April 1982 aufgestellt und war im Frieden dem Verfügungstruppenkommando 41, im Verteidigungsfall hingegen dem Pionierregiment 60. Die aktive Spezialpionierkompanie (Ppl) 601 stellte das Kaderpersonal für die Mobilmachung des Bataillons.

Mit Einnahme der Heeresstruktur 5 wurde das Bataillon zu, 31.01.1993 aufgelöst.

Inhalt

Gliederung


  1. Pipelinepionierbataillon 600 (GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      (Stabs- und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      (PpIPiBtrbKp)

    3. 3. Kompanie
      (PpIPiBtrbKp)

    4. 4. Kompanie
      (PpIPiBtrbKp)

    5. 5. Kompanie
      (PpIPibKp SchAbw)

    6. 6. Kompanie
      (PpIPibKp SchAbw)

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

Spezialpionierkompanie (Ppl) 601

Die Spezialpionierkompanie (Ppl) 601 wurde als 5./LogLehrBtl 900 im Juli 1959 in Putlos aufgestellt. Nach zahlreichen Umgliederungen wurde die Kompanie im Jahre 1997 umbenannt in SpezPiKp (Ppl) 601 (GerEinh). Letztlich wurde die Kompanie 2003 von der Spezialpionierkompanie (Ppl) 601 (GerEinh) in das neu aufgestellte SpezPiBtl 164 in Husum als 7. Kompanie integriert und existiert noch heute.

 

Inhalt

Wappen

Das silbern umrandete, dreigeteilte Wappenfeld zeigt im heraldisch gesehen rechten Teil einen Feldpipelineschieber, im linken Teil das Pionieremblem und in der unteren Spitze die Jürgensburg auf der Möveninsel in der Schlei aus dem Schleswiger Stadtwappen.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time Juli 1959 – Putlos

    Die Kp wurde als 5./LogLehrBtl 900 im Juli 1959 in Putlos aufgestellt, 1960 erfolgte die Umgliederung und Umbenennung in „LogLVsuKpPOL“.

  • Umgliederung

    access_time Oktober 1964

    Im Oktober 1964 ging daraus als selbständige Einheit die PplPiKp 926 hervor, für den

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.11.1969

    Ab dem 01.11.1969 ist die Kompanie dem sPiBtl 718 unterstellt.

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1971

    Mit Einführung der Heeresstruktur 3 zum 01.10.1971 gliederte die Kompanie um und erhielt die Bezeichnung PplPiKp 641. Gleichzeitig wechselte das Unterstellungsverhältnis zum Versorgungskommando 600.

  • Umgliederung und Verlegung

    access_time April 1972 / Januar 1973

    Im April 1972 wurde die PplPiBtrbKp 642 aufgelöst und in die PplPiKp 641

  • Heeresstruktur 4

    access_time 01.04.1982

    Mit der Umgliederung in die Heeresstruktur 4 erfolgte zum 01.04.1982 die Umbenennung in PplPiKp 601. Im Frieden unterstand die Kompanie nun dem VfgTrKdo 41. Für den V-Fall stellte sie den personellen Kader für das PplPiBtl 600 (GerEinh).

  • Heeresstruktur 5

    access_time 01.04.1993

    Ein erneuter Wechsel im Unterstellungsverhältnis und Umbenennung, verbunden mit der Umgliederung in die Heeresstruktur 5, erfolgte zum 01.04.1993. Im Sinne der Traditionspflege behielt die Kompanie ihre Nummer und hieß nun TechnSpezKp (PplPi) 601. Sie war truppendienstlich der PiBrig 10 (SCHLESWIG) unterstellt.

  • Deaktivierung

    access_time 01.01.1997

    Als im Frühjahr 1995 erneut eine Umgliederung des Heeres beschlossen wurde und feststand, dass die 6. PzGrenDiv mit allen unterstellten Truppenteilen aufgelöst oder umgegliedert wird, wurde befohlen, dass die TechnSpezKp (PplPi) 601 ab dem 01.01.1997 in eine nichtaktive Geräteeinheit umgegliedert und der PiBrig 20 unterstellt wurde.

  • Neuanfang

    access_time 2003

    Die Kompanie 2003 von der Spezialpionierkompanie (Ppl) 601 (GerEinh) in das neu aufgestellte SpezPiBtl 164 in Husum als 7. Kompanie integriert und existiert noch heute.

Gliederung


  1. Spezialpionierkompanie (Ppl) 601 GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Kompanieführungsgruppe

      1. Planungstrupp

      2. Planungstrupp

    2. Betriebszug
      (für ein Feldtanklager)

    3. Betriebszug
      (für ein Feldtanklager)

    4. Pioniermaschinenzug

    5. Gefahrenabwehrzug

    6. Nachschubgruppe

Standorte

Kaserne Auf der Freiheit

Die Kaserne Auf der Freiheit war einer der schönsten Standorte Deutschlands, direkt an der Schlei gelegen. 2003 wurde der Standort jedoch aufgegeben.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Dr. Kapust, OTL Schriefer, OTL Wendt

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Schedukat, H Bednarsky, H Rach

Kompaniefeldwebel
Fw Jurytko

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Holling, OLt Gosch

Kompaniefeldwebel
OF Stelmascewski, HF Evers, OF Wanker

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Thede, OLt Gosch, OLt Reichmann

Kompaniefeldwebel
SF Moldenhauer, OF Medewitz

4. Kompanie

Kompaniechefs
OLt Harte, OLt Burmeister, H Römmeling

Kompaniefeldwebel
HF Flottmann, SF Kiel, Fw Andersen

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Wagner, H Kollz

Kompaniefeldwebel
SF Evers, OF Wolcke

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Kiel, HF Ringelstedter

Schwimmbrückenbataillon 660

Das Schwimmbrückenbataillon 660 wurde 1959 in Schleswig aufgestellt. Nach zahlreichen aufregenden Übungen und Hilfseinsätzen wird das Bataillon 1992 dem PiBtl 620 unterstellt und daraus das PiBrBtl 620 gebildet.

Inhalt

Wappen

Im blauen Wappenfeld mit eingebogener Spitze steht im oberen, heraldisch rechten Teil das Siegel der Altstädter St. Knudsgilde, die Jürgensburg auf der Möweninsel in der Schlei, im linken Teil das Pionieremblem und in der Spitze unten eine stilisierte SE-Fähre.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1959 – Schleswig

    Die Einheit wurde am 01.04.1959 als SE-SchwBrKp 721 in Schleswig aufgestellt.

  • Besonderer Einsatz

    access_time 1967

    Highlight der Soldaten der Kompanie ist die Mitwirkung am Bau einer 1.150 m langen Schwimmbrücke über die Schlei bei damaligen SPiBtl 718.

  • Umgliederung

    access_time 1971

    Im Jahre 1971 wurde die Kompanie in SE-SchwBrKp 621 umgegliedert.

  • Zusammenlegung in der HS4

    access_time 1981

    Mit Einnahme der Heeresstruktur 4 wurde das teilaktive SchwBrBtl 660 aufgestellt; die SE-SchwBrKp 621 wurde als 6. Kp in das Btl übernommen. Das Btl bestand aus den teilgekaderten 1. Kp, 2. Kp, 6. Kp sowie den nichtaktiven 3. Kp, 4. Kp, 5. Kp. Das Btl war mit SE-Brückengerät (6. Kp) und Hohlplattenbrückengerät (2. Kp) ausgerüstet.

  • Tag der offenen Tür

    access_time März 1984

    Ende März 1984 feierte das teilaktive Btl „25 Jahre Schwimmbrückenpioniere in Schleswig mit einem „Tag der offenen Tür“.

  • Umgliederung

    access_time 01.04.1992

    Ab 01.04.1992 wurde das SchwBrBtl 660 dem PiBtl 620 unterstellt; aus beiden Btl wurde das PiBrBtl 620 gebildet.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    DasSchwBrBtl 660 wurde mit Wirkung vom 31.03.1993 aufgelöst. Teile wurden zur Aufstellung St/StKp PiBrig 10 herangezogen.

Gliederung


  1. Schwimmbrückenbataillon 660 (gekadert)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp
      (teilaktiv)

    2. 2. Kompanie
      Hohlplattenbrückengerät

    3. 3. Kompanie
      Pionierkompanie
      (GerEinh)

    4. 4. Kompanie
      Pionierkompanie
      (GerEinh)

    5. 5. Kompanie
      Pionierkompanie
      (GerEinh)

    6. 6. Kompanie
      SE-Brückengerätekompanie

Standorte

Kaserne Auf der Freiheit

Die Kaserne Auf der Freiheit war einer der schönsten Standorte Deutschlands, direkt an der Schlei gelegen. 2003 wurde der Standort jedoch aufgegeben.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
V- gestellt; F: Wahrnehmung durch S3-StOffz/KpChef 1. Kp

Stv. Bataillonskommandeure
V- gestellt

1. Kompanie

Kompaniechefs
M Thurn, M Hellriegel, M Haupt, M Blankart, M Jörgensen

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Schulz, H Müller, H Nachbar

Kompaniefeldwebel
HF Schmidt, HF Mollmeier

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Wrage

Kompaniefeldwebel
HF Heuer, SF Riemekasten

4. Kompanie

Kompaniechefs
H v. Sobbe, H Marcinkowski

Kompaniefeldwebel
HF Oppermann, OF Schröder, OF Wipp

5. Kompanie

Kompaniechefs
Lt Miptz, OL Kordt, OL Marquardt

Kompaniefeldwebel
HF Spranger, HF Riemekasten

6. Kompanie

Kompaniechefs
H Koch, H Schröder, H Ruppenkamp, H Kehr, H Fenske, H Maeck

Kompaniefeldwebel
SF Bartels, SF Bösing

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
HF Bernd, SF Coenen, SF Bruhn

SE-SchwBrKp 721 (1959 - 1971)

Kompaniechefs
H Petersen, H Bahr, H Haak, H Riediger, H Jansen

SE-SchwBrKp 621 (1971 - 1981

Kompaniechefs
H Borth, H Bittner, M Thurn

Kompaniefeldwebel
OF Berger, HF Lahan, Fw Ridzewski, HF Duppen, HF Schmidt

Heimatschutzbrigade 61

Die Heimatschutzbrigade 61 wurde am 1. April 1981 zur Einnahme der Heeresstruktur 4 in Schleswig im Wehrbereich I aufgestellt. Zeitgleich wurde die teilaktive „Schwesterbrigade“ Heimatschutzbrigade 51 ausgeplant.

Im Verteidigungsfall konnte die Brigade durch einberufene Reservisten auf eine Sollstärke von rund 2.800 Soldaten aufwachsen. Die Brigade war als Geräteeinheit ausgeplant. Ihr Wehrmaterial lagerte im Frieden in Depots und im Verteidigungsfall wäre das Material mobil gemacht worden.

Die Brigade wurde 1993 aufgelöst.

Inhalt

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Gliederung


  1. Heimatschutzbrigade 61

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)


    1. Stab / Stabskompanie
      (GerEinh)


    2. Pionierkompanie 610
      (GerEinh)


    3. Versorgungskompanie 610
      (GerEinh)


    4. Jägerbataillon 611
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    5. Jägerbataillon 612
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    6. Panzerbataillon 613
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (PzKp)

      3. 3. Kompanie
        (PzKp)

      4. 4. Kompanie
        (PzKp)


    7. Feldartilleriebataillon 615
      (GerEinh)

      1. 1. Batterie
        (Stabs -und VersBttr)

      2. 2. Batterie
        (FH-Bttr)

      3. 3. Batterie
        (FH-Bttr)

      4. 4. Batterie
        (FH-Bttr)

Standorte

Dithmarsen-Kaserne

In der Albersorfer Dithmarsen-Kaserne war bis 2008 Truppe der Bundeswehr stationiert.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Heimatschutzregiment 71

Das Heimatschutzregiment 81 "Dithmarschen" war eine Geräteeinheit der Bundeswehr, das dem Verfügungstruppenkommando 41 unterstand. Im Jahre 1989 erhielt das Regiment seinen Beinamen. Stationiert waren die nicht-aktiven Verbände in Neumünster-Stover, Seeth und Albersdorf.

Mit Auflösung des übergeordneten Kommandos wurde auch das Heimatschutzregiment 71 aufgelöst. (???)

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Gliederung


  1. Heimatschutzregiment 71 "Dithmarschen"

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)


    1. Stab / Stabskompanie
      (GerEinh)


    2. Mörserkompanie 710
      (GerEinh)


    3. Versorgungskompanie 710
      (GerEinh)


    4. Jägerbataillon 711
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    5. Jägerbataillon 712
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    6. Jägerbataillon 713
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)

Standorte

Dithmarsen-Kaserne

In der Albersorfer Dithmarsen-Kaserne war bis 2008 Truppe der Bundeswehr stationiert.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Heimatschutzregiment 81

Das Heimatschutzregiment 81 "Angeln" war eine Geräteeinheit der Bundeswehr, das dem Verfügungstruppenkommando 41 unterstand. Im Jahre 1989 erhielt das Regiment seinen Beinamen. Stationiert waren die nicht-aktiven Verbände in Süderlügum-Wimmersbüll, Süderbrarup, Idstedt und Eutin.

Mit Auflösung des übergeordneten Kommandos wurde auch das Heimatschutzregiment 81 aufgelöst. (???)

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Gliederung


  1. Heimatschutzregiment 81 "Angeln"

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)


    1. Stab / Stabskompanie
      (GerEinh)


    2. Versorgungskompanie 810
      (GerEinh)


    3. Jägerbataillon 811
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    4. Jägerbataillon 812
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)


    5. Jägerbataillon 813
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp mit Mörser)

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

Oberst-Herrmann-Kaserne (ehem. Rettberg-Kaserne)

In Eutin befindet sich die Oberst-Herrmann-Kaserne (ehem. Rettberg-Kaserne), die Heimat des Aufklärungsbataillon 6 ist.

ABC-Abwehrbataillon 610

Das ABC-Abwehrbataillon 610 wird 1971 in Albersdorf aufgestellt und nach zahlreichen Umgliederungen wird 2006 die Auflösung des Verbandes zum 31.12.2007 beschlossen.

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Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1971 – Albersdorf

    Das Bataillon wurde ab 01. April 1971 in Albersdorf aufgestellt, dazu wurde das Personal der ABCAbwKp 61, der ABCAbwKp 70 sowie der BrigABCAbwZg 160 und 170, die zuvor nach Albersdorf verlegt worden waren, herangezogen.

  • Neue Kompanie

    access_time 01.04.1977

    Ab 01. April 1977 wurden in Seeth die 3., 4. und 5. Kompanie als Geräteeinheiten aufgestellt, dazu wurden Personal und Material des aufzulösenden FMarschBtl 601 herangezogen.

  • Umgliederung

    access_time 01.04.1980

    Mit Einführung der Heeresstruktur 4 wurden die 3., 4. und 5. Kompanie (GerEinh) in die 3. und 4./ABCAbwBtl 610 (GerEinh) umgegliedert.

  • Neue Unterstellung

    access_time 01.10.1982

    Dem Bataillon wurde ab 01. Oktober 1982 die als Geräteeinheit aufgestellte AC-KpfmUntersSt 6000 unterstellt.

  • Umzug von Kompanien

    access_time 01.10.1987

    Die beiden Geräteeinheiten, die 3. und 4. Kompanie, verlegten ab 01. Oktober 1987 nach Albersdorf.

  • Unterstellungswechsel en masse

    access_time 01.04.2002

    Am 01.April.2000 erfolgte eine Umgliederung. Nach zeitweiser Unterstellung unter den Stab PiBrig 100.

  • Umgliederung

    access_time 01.01.2003

    Umgliederung in ein VK-Btl bei gleichzeitiger Unterstellung unter den Stab ABCAbwBrig 100 als Schritte in die Struktur Heer der Zukunft.

  • Auflösung

    access_time 31.12.2007

    Mit der Auflösung gemäß OrgBefehl Nr. 115/2007 (H) vom 30.06.2006 wird das Bataillon aufgelöst. Damit endet in Schleswig-Holstein die Stationierung der ABC-Abwehrtruppe.

Gliederung

info Klicken Sie auf die grünen Überschriften, um die einzelnen Gliederungen zu öffnen.

Struktur ab April 1971

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 171

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie
      (5x SpürPz Fuchs, 4x FK 20mm)

Struktur ab April 1977

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 1977

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie
      (5x SpürPz Fuchs, 4x FK 20mm)

    3. 3. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

    4. 4. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

    5. 5. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

Struktur ab April 1980

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 1980

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie
      (5x SpürPz Fuchs, 4x FK 20mm)

    3. 3. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

    4. 4. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

Struktur ab April 1993

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 1993

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie
      (5x SpürPz Fuchs, 4x FK 20mm)

    3. 3. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

    4. 4. Kompanie
      (GerEinh)
      (ABC-Abwehrkompanie, 4x FK 20mm)

    5. 5. Kompanie
      (GerEinh)
      (Feldersatzkompanie)

Struktur ab April 2000

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 2000

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp)

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie A

    3. 3. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie B

    4. 4. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie

    5. 5. Kompanie
      (GerEinh)
      (Feldersatzkompanie)

Struktur ab April 2003

  1. ABC-Abwehrbataillon 610

    Struktur ab April 2003

    1. 1. Kompanie
      (Stabs -und VersKp) VK

    2. 2. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie RK

    3. 3. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie RK

    4. 4. Kompanie
      ABC-Abwehrkompanie

    5. 5. Kompanie
      (GerEinh)
      (Feldersatzkompanie)

Standorte

Dithmarsen-Kaserne

In der Albersorfer Dithmarsen-Kaserne war bis 2008 Truppe der Bundeswehr stationiert.

Waffensysteme

MAN 5 to GL (2014 - GÜZ)

LKW 7 t mil gl KAT I

Der MAN LKW 7 t mil gl KAT I ist ein dreiachsiger geländegängiger LKW. Er wurde  in den Jahren 1977 bis 1985 gefertigt.

Spürpanzer FUCHS

Der ab 1988 an die Truppe ausgelieferte ABC-Spürfuchs ist in der Lage, radioaktive und chemische Kontamination direkt vor Ort festzustellen. Die Spürausstattung wurde als Rüstsatz integriert und ermöglichte Probennahmen, Analyse und Markierung unter ABC-Vollschutz. Das Herzstück der Spürausstattung ist neben einem Geigerzähler ein miniaturisiertes Massenspektrometer kombiniert mit einem Gaschromatografen. Im Einsatz können bis zu 22 Schadstoffe kontinuierlich nebeneinander detektiert werden, wobei Kampfstoffe bis zu einer Konzentration von unter einem Milliardstel Gramm (Nanogramm) in 30 Sekunden nachweisbar sind.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Assmus, OTL Schröder, OTL Meyer, OTL Ebberfeld, OTL Kühl, ..., OTL Haack

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Hähle, H Kunzendorff, H Kurtz, H Müller, M Külz, H Kurtz, H Panenka, H Kleintges, ...

Kompaniefeldwebel
HF Saretzki, HF Nabrotzky, HF Röer, ...

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Kunzendorf, H Kurtz, H Lindner, H Dresen, H Guddatis, H Paul, H Cappey, ...

Kompaniefeldwebel
SF Maaß, ...

Sanitätskommando 600

Das Sanitätskommando wurde etwa 1969 zur Einnahme der Heeresstruktur III in der Sick-Kaserne aufgestellt. Es bestand aus nur wenigen aktiven bzw. teil-aktiven Verbänden. Nach Ende des Kalten Krieges wurde das Sanitätskommando bis 1994 etwa zeitgleich mit der Auflösung des Territorialkommandos Schleswig-Holstein außer Dienst gestellt.

Die Sanitätsbrigade 1 wurde im Oktober 1993 in Leer aufgestellt. Zur Aufstellung wurden auch Truppenteile, Personal und Material des etwa zeitgleich aufgelösten Sanitätskommando 600 herangezogen.

Inhalt

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Wappen

Das Wappen des Sanitätskommandos 600 zeigt auf blauem Hintergrund, der Waffenfarbe der Sanitätstruppe, die Wappen der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein. Mittig unten befindet sich ein Äskulapstab ähnlich wie im Barettabzeichen der Sanitätstruppe.

 

 

Gliederung


  1. Sanitätskommando 600

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1992) - Ausschnitt

    1. Stab / StKp

      1. MobVorBerGrp SanKdo 600

    2. Sanitätsbataillon 610

    3. Sanitätszentren

    4. Krankentransportkompanien

    5. Reservelazarettgruppen

    6. Sanitätsausbildungszentrum 600

Flugabwehrregiment 600

Das Pionierregiment 60 wurde 1964 als schweres Pionierregiment 710 aufgestellt und dem WBK I unterstellt. Später unterstand das Regiment als Geräteeinheit dem Territorialkommando Schleswig-Holstein und 1981 schließlich dem Verfügungstruppenkommando 41 unterstellt.

Die Auflösung des Pionierregiments 60 erfolgte zum 31. März 1993.

Inhalt

Wappen

Der blaue Löwe auf goldenem Grund weist auf die Zugehörigkeit des Pionierregiments 60 zum Verfügungstruppenkommando 41 im Frieden hin. Das goldene Eichenblatt mit goldener Brücke weist auf die Truppengattung der Pioniere hin. Der schwarze Grund ist die Farbe der Truppengattung.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.08.1964 – Klein-Wittensee

    Das schwere Pionierregiment 710 wurde am 01.08.1964 aufgestellt und unterstand im Einsatz dem WBK I. Der Regimentsstab war im MobStPkt Klein-Wittensee bis zur Auflösung 1993 disloziert.

  • Umbenennung

    access_time 1972

    Im Jahre 1972 wird das Regiment in schweres Pionierregiment 60 (sPiRgt) umbenannt. Es unterstand nun direkt dem Territorialkommando Schleswig-Holstein.

  • Umbenennung

    access_time 1981

    Die endgültige Struktur erhielt das Regiment 1981 mit gleichzeitiger Umbenennung in PiRgt 60 (GerEinh). Ebenso wechselte die Unterstellung unter das Verfügungstruppenkommando 41. Mit seinen 6 Bataillonen, 5 Kompanien und fast 6.000 Soldaten stellte das Rgt einen wesentlichen Teil des VfgTrKdo 41 dar. Dieser Tatsache wurde Rechnung getragen, indem mit Aufstellung des VfgTrKdo 41 (vorherVfgTrKdo 600) ein Pionieroffizier als stellv. Kdr, gleichzeitig Kdr PiRgt 60, eingesetzt wurde. Ebenso waren von nun an die Pionieroffiziere- u. Unteroffiziere des Stabes VfgTrKdo 41 in Stab/ StabsKp PiRgt 60 mobbeordert. Da der Großteil des Regiments aus nichtaktiven Truppenteilen bestand, war ein wesentlicher Auftrag die Aus- und Weiterbildung von Reservisten. Diese wurden in der Regel einheitsweise in dem dafür vorgesehenen Pionierausbildungszentrum 600 aus- und weitergebildet.

  • Ende des Auftrags

    access_time 01.11.1991

    Am 01. November 1991 wurde das Rgt im Rahmen eines feierlichen Appelles mit anschließend großem Zapfenstreich durch den Befehlshaber des TerrKdo S-H/DBvBer AFNORTH von seinem Auftrag entbunden.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Pionierregiment 60 wurde Ende März 1993 aufgelöst.

Gliederung

info Klicken Sie auf ein Wappen, um mehr über den entsprechenden Verband zu erfahren.


  1. Pionierregiment 60

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Pionierbataillone

    2. Schwimmbrückeneinheiten


      1. SchwBrPiBtl 670
        (GerEinh)


      2. SchwBrPiKp 631
        (GerEinh)

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

Personal

Regiment

Regimentskommandeure
OTL Schmidt, OTL Thiesen, OTL Uhl, OTL Buchholz, OTL Baumann, OTL Rühle, OTL Jansen

Stabskompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Hufts

Kompaniefeldwebel
HF Küttel

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Hollmann

Panzerflugabwehrraketenlehrbataillon 610

Das Panzerflugabwehrraketenbataillon 610 wurde 1971 als Flugabwehrlehrbataillon 610 aufgestellt. 1993 erfolgte dann die Umbenennung in Panzerflugabwehrraketenbataillon 610 mit einhergehender Umgliederung.

Im Jahre 2002 erfolgte die Auflösung des Bataillons.

Inhalt

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1971

    Es erfolgt die Aufstellung des Flugabwehrlehrbataillons 610. Ausgerüstet ist die einzig aktive Batterie, die 2./-, mit der Flugabwehrkanone 40 L70.

  • Truppenfahne

    access_time 17.08.1971

    Dem Bataillon wird die Truppenfahne verliehen.

  • FlaPz Gepard

    access_time 25.02.1972

    Übergabe des ersten Flugabwehrkanonenpanzers Gepard.

  • Hilfseinsatz

    access_time Januar 1976

    Hilfseinsatz bei der Sturmflut an der deutschen Nordseeküste.

  • Schneekatastrophe

    access_time Februar 1979

    Hilfseinsatz bei der Schneekatastrophe.

  • Flugabwehrraketenpanzer Roland

    access_time 12.02.1979

    Übergabe des ersten Flugabwehrraketenpanzers Roland durch den General der Kampfunterstützungstruppen Brigadegeneral H. O. Neumann.

  • Erster TPz Fuchs

    access_time 20.12.1979

    Übergabe des ersten Transportpanzers Flugabwehrführung FUCHS.

  • Fahnenband

    access_time 12.06.1981

    Verleihung des Fahnenbandes des Landes Schleswig-Holstein.

  • Königlicher Besuch

    access_time 18.11.1983

    Besuch der dänischen Königin Margarethe II. auf dem Gefechtsstand des Flugabwehrlehrbataillon 610 während des Übungsplatzaufenthaltes in Oksböl.

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1993

    Weitere Umgliederung und gleichzeitig Umbenennung in Panzerflugabwehrraketenlehrbataillon 610 (PzFlaRakLehrBtl 610)

  • Hochwassereinsatz

    access_time Juli - August 1997

    Hochwassereinsatz an der Oder

  • Öffentliches Gelöbnis

    access_time 07.10.1999

    Erstes öffentliches Gelöbnis der Bundeswehr in der Stadt Rendsburg.

  • Auflösungsentscheidung

    access_time 29.01.2001

    Bekanntgabe der Auflösung des Bataillons mit Einnahme der Struktur Heer der Zukunft

  • 30jähriges Bestehen

    access_time 18.10.2001

    Das Bataillon feiert sein 30jähriges Bestehen

  • Auflösungsappell

    access_time 14.06.2002

    Auflösungsappell PzFlaRakBtl 611 (n.a.)

  • Letztes Rolandschießen

    access_time August 2002

    Letztes Rolandschießen des Bataillons auf Kreta. Noch nicht befohlen Auflösungsappell und Auflösungsdatum des Bataillons

Gliederung

info Klicken Sie auf die grünen Überschriften, um die einzelnen Gliederungen zu öffnen.

Heeresstruktur 3 (1971)

  1. Flugabwehrlehrbataillon 610

    in der Heeresstruktur 3


    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersKp


    2. 2. Batterie
      (40 mm L/70)


    3. 3. Batterie
      (nicht aktiv)


    4. 4. Batterie
      (nicht aktiv)

Heeresstruktur 4 (1981 - 1992)

  1. Flugabwehrlehrbataillon 610

    in der Heeresstruktur 4


    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersKp


    2. 2. Batterie
      (Roland)


    3. 3. Batterie
      (Roland)


    4. 4. Batterie
      (nicht aktiv)

Heeresstruktur 5 (1992)

  1. Panzerflugabwehrraketenlehrbataillon 610

    in der Heeresstruktur 4


    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersKp


    2. 2. Batterie
      (Roland)


    3. 3. Batterie
      (Roland)


    4. 4. Batterie
      (nicht aktiv)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Fhr. von Falkenhausen, OTL Czupor, OTL Beitzel, OTL Klenke, OTL Schomburgk, OTL Ibrom, OTL Haller, OTL Giese, OTL Arnold, OTL Sarach

Stellvertretende Bataillonskommandeure
OTL Beator, OTL Nowocien, M Pausepack, M Kownatzki, M Geirhos, OTL Lehmann, M Albeck, OTL Giese, OTL Koch, OTL Hauschildt, OTL Neufeld

1. Batterie

Kompaniechefs
M Köpke, M Gründler, M Nowigk, H Kramer, M Busse, M Wisschek, M Schröder, M Kemle, M Suel

Kompaniefeldwebel
SF Schmidt, SF Pöhlsen, HF Heeschen, OSF Köhler, OSF Vollertsen, SF Jensen

2. Batterie

Kompaniechefs
H Elbe, H Militzer, H Orthmann, H Helms, H Plate, H Duhr, H Oschatz, H Spindler, H Bernarth, H Ulrich

Kompaniefeldwebel
HF Müller, HF Pöhlsen, SF Weiss, HF Hirsch, HF Vollertsen, HF Köpke, HF Grimm

3. Batterie

Kompaniechefs
H Hoolt, H Wicht, H Schröder, H Kohlmeier-Beckmann, H Weck, H Röhr, H Hamann, H Collatz, H Gerold

Kompaniefeldwebel
SF Lehmann, SF Hirsch, HF Jensen, HF Löding

4. Batterie

Kompaniechefs
OL Reichelt, H Scholz, H Ziegler, H Hollmann, H Latussek, H Kautfeldt, H Oetjens, H Urban, H Lipka, H Kohlmann, H Scholz, H Mittelbach

Kompaniefeldwebel
HF Mikoteit, HF Langbein, SF Bsdenga, HF Lettow, SF Ohm, SF Heeschen

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