Heimatschutzbrigade 61

Die Heimatschutzbrigade 61 wurde am 1. April 1981 zur Einnahme der Heeresstruktur 4 in Schleswig im Wehrbereich I aufgestellt. Zeitgleich wurde die teilaktive „Schwesterbrigade“  Heimatschutzbrigade 51 ausgeplant.

Im Verteidigungsfall konnte die Brigade durch einberufene Reservisten auf eine Sollstärke von rund 2.800 Soldaten aufwachsen. Die Brigade war als Geräteeinheit ausgeplant. Ihr Wehrmaterial lagerte im Frieden in Depots und im Verteidigungsfall wäre das Material mobil gemacht worden.

Die Brigade wurde 1993 aufgelöst.

Inhalt

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Gliederung


  1. Heimatschutzbrigade 61

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)


    1. Stab / Stabskompanie
      (GerEinh)


    2. Pionierkompanie 610
      (GerEinh)


    3. Versorgungskompanie 610
      (GerEinh)


    4. Jägerbataillon 611
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp)

        1. Mörserzug
          (Mörser 120mm LKW)

        2. Panzerabwehrzug
          (7x KPz Leopard 1)


    5. Jägerbataillon 612
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (JägerKp)

      3. 3. Kompanie
        (JägerKp)

      4. 4. Kompanie
        (JägerKp)

      5. 5. Kompanie
        (schw. JägerKp)

        1. Mörserzug
          (Mörser 120mm LKW)

        2. Panzerabwehrzug
          (7x KPz Leopard 1)


    6. Panzerbataillon 613
      (GerEinh)

      1. 1. Kompanie
        (Stabs -und VersKp)

      2. 2. Kompanie
        (PzKp)

      3. 3. Kompanie
        (PzKp)

      4. 4. Kompanie
        (PzKp)


    7. Feldartilleriebataillon 615
      (GerEinh)

      1. 1. Batterie
        (Stabs -und VersBttr)

      2. 2. Batterie
        (FH-Bttr)

      3. 3. Batterie
        (FH-Bttr)

      4. 4. Batterie
        (FH-Bttr)

Standorte

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee und wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Ende 2008 wurde der Standort aufgegeben und verkauft. Hier lagerte das Gerät u.a. des JgBtl 611 und zahlreicher Pionierteile des ehemaligen VfgTrpKdo 41.

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