Instandsetzungskompanie 170

Die Instandsetzungskompanie 170 war die Reparaturwerkstatt der Panzergrenadierbrigade 17. Repariert wurde fast alles, von Geräten allgemeiner Art über leichte Waffen, Kräder, Lkw, Pkw, bis hin zu den kleinen und großen Panzern. Die vielen Instandsetzungsarbeiten reichten von leichten und einfachen Inspektionen bis zu dem teilweise aufwendigen Austausch von Großbaugruppen (Motor, Getriebe, Achse).

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Instandsetzungskompanie 170 aus der Graf-Goltz Kaserne gliedert sich in vier Elemente.

Zentral angeordnet befindet sich in dem Wappen die Hammaburg mit dem Instandsetzungsabzeichen, das am Barett getragen wird. Hiermit wird die Nähe zur Freien und Hansestadt Hamburg betont. Das Nesselblatt deutet auf die Zugehörigkeit zur 6. Panzergrenadierdivision aus Neumünster hin. Der restliche blaue Hintergrund steht für die Truppengattung der Logistik. Die Angehörigen trugen in der Regel blaue Litzen

Geschichte

  • Aufstellung der Kompanie

    access_time 01.07.1959 - Boeh-Kaserne

    Die Geschichte der Instandsetzungskompanie 170 geht zurück auf den 01.07.1959, als die damalige 3. Kompanie des Versorgungsbataillons 176 in der BOEHN-Kaserne aufgestellt wurde.

  • Verlegung

    access_time Februar 1968

    Im Februar 1968 erfolgte die Verlegung der Kompanie von der BOEHN-Kaserne in die GRAF-GOLTZ-Kaserne.

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1972

    Bei der Auflösung des Versorgungsbataillons 176 am 01.10.1972, erfolgte gleichzeitig die Umbenennung der 3. Kompanie in Instandsetzungskompanie 170. Die 1. Kompanie des Versorgungsbataillons 176 wurde zum Teil in die Nachschubkompanie 170 integriert. Aus der 2./VersBtl 176 entstand als Geräteeinheit die Sanitätskompanie 170.

  • Im Wandel

    access_time 1980

    Im Laufe der Jahre hatten sich in der Gliederung der Instandsetzungskompanie mehrere Änderungen ergeben, 1980 bestand die Kompanie aus 10 Teileinheiten und hatte insgesamt 162 Soldaten und 15 zivile Mitarbeiter.

    83 der Soldaten und 9 der zivilen Mitarbeiter waren in der Instandsetzung der Panzer, LKW und Waffen der Brigade gewerblich tätig. Die anderen Soldaten der Kompanie leisteten als Fernmelde- und Führungspersonal sowie in der Ersatzteilversorgung, im Wartungstrupp, im Sanitätstrupp und in der Bergegruppe ihren Dienst.

  • Statistiken

    access_time 1984

    Die Kompanie bildete seit dem 01.03.1984 auch 4 zivile Lehrlinge zum KFz-Mechaniker aus. Im Jahre 1983 wurden ca. 300 Kettenfahrzeuge und 450 Radfahrzeuge der Panzergrenadierbrigade 17 instand gesetzt. Dafür waren ca. 74.000 Arbeitsstunden aufzubringen, die bei einem zivilen Arbeitslohn von ca. DM 48,- pro Stunde mit ungefähr DM 3,4 Mio zu berechnen wären. Zusätzlich wurden an zivile Werkstätten in Hamburg Instandsetzungsaufträge im Wert von etwa DM 250.000,- vergeben. Im Laufe eines Jahres werden ca. 130 Soldaten entlassen, die durch neu ausgebildete Wehrpflichtige und Zeitsoldaten aus verschiedenen Grundausbildungseinheiten ersetzt werden. Dies hat eine ständige Neueinweisung der neu zuversetzten Soldaten in den Arbeitsablauf zur Folge.

  • Das Ende

    access_time 30.09.1993

    Die Kompanie wurde zum 30.0.1992 aus der Panzergrenadierbriagde 17 entlassen und dem InstBtl 6 zugeschlagen. Letzteres wurde im Zuge der Umgliederung der Bundeswehr zum Instandsetzungsbataillon 166 umgegliedert und komplett in der Rantzau-Kaserne in Boostedt disloziert. Somit existierte es letztlich bis zu seiner Auflösung im März 2015.

Gliederung


  1. Instandsetzungskompanie 170

    1. KpFüGrp

      1. FmGrp

      2. TrSanDst

      3. Inst Fü

    2. Berge Grp

    3. InstZug I

    4. InstZug II

    5. InstZug III

    6. NSch Grp

Personal

Kompaniechefs
Hptm Köster, Hptm Meyer K., Hptm Pülsch, Mj Hardt, Hptm Ludwig, Hptm Maetzing, Hptm Meyer U., Hptm Clodius

Kompaniefeldwebel
StFw Janne, StFw Goldschmidt

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