Pionierbataillon 650

Das Pionierbataillon 650 wurde 1963 als Bau-Pionierbataillon 710 aufgestellt. Nach zahlreichen Umbenennungen und Umgliederungen erfolgte die Auflösung des Bataillons  zum 31. März 1993.

Inhalt

Wappen

Im oberen waagerecht getrennten Viertel, noch einmal senkrecht dreigeteilt, erscheinen links zwei schreitende blaue Löwen auf goldenen Grund, als Teil des Wappens des Herzogtums Schleswig. Das weiße Nesselblatt auf rotem Grund, rechts, verweist auf den Holsteinischen Landesteil (Herzogtum Holstein). Das silberne Eichenblatt mit stilisierter Brücke in der Mitte kennzeichnet die Pioniertruppe, die Buchstaben LJ verdeutlichen die Zugehörigkeit zum Korps LANDJUT (Allied Land Forces Schleswig-Holstein and Jütland). Der untere Teil zeigt die stilisierte Karte des Landes Schleswig-Holstein, waagerecht dreigeteilt in den Farben der Landesflagge blau-weiß-rot.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1963 – Klein-Wittensee

    Das Bau-Pionierbataillon 710 wurde am 01.01.1963 als Geräteeinheit in Klein-Wittensee aufgestellt und dem Territorialkommando Schleswig-Holstein unterstellt.

  • Umbenennung

    access_time Mai 1967

    Das Bataillon wird in Pionierbataillon 713 (GerEinh) umbenannt.

  • Umbenennung

    access_time 1970

    Erneut wird das Bataillon in lePiBtl 610 (GerEinh) umbenannt und untersteht zukünftig der 6. Panzergrenadierdivision.

  • Umbenennung

    access_time 1973

    Kurz darauf wird das Bataillon in lePiBtl 13 (GerEinh) umbenannt und untersteht zukünftig dem Heimatschutzkommando 13.

  • Umbenennung

    access_time 1981

    Die endgültige Struktur erhielt das Btl 1981 mit gleichzeitiger Umbenennung in PiBtl 650 (GerEinh). Es war von nun an truppendienstlich dem PiRgt 60 und für den Einsatz („operational command“) dem deutsch-dänischen Korps LANDJUT unterstellt. Das Btl hatte Aufträge für den Verteidigungsfall an der ehemaligen Innerdeutschen Grenze.

  • Patenbataillon

    access_time 1988

    Zur Verbesserung der personellen und materiellen Unterstützung wurde dem Verband 1988 das Pionierbataillon 61 als Patenbataillon zugeteilt.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Bataillon wurde Ende März 1993 aufgelöst. Ein Teil des Personals wurde in die nicht aktiven Truppenteile der neuen Pionierbrigade 10 umgeplant.

Gliederung


  1. Pionierbataillon 650 (GerEinh)

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      Pionierkompanie

    3. 3. Kompanie
      Pionierkompanie

    4. 4. Kompanie
      Pionierkompanie

    5. 5. Kompanie
      PiMaschKp

Standorte

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Dr. Kapust, OTL Schriefer, OTL Wendt

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Schedukat, H Bednarsky, H Rach

Kompaniefeldwebel
Fw Jurytko

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Holling, OLt Gosch

Kompaniefeldwebel
OF Stelmascewski, HF Evers, OF Wanker

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Bednarsky, H Thede, OLt Gosch, OLt Reichmann

Kompaniefeldwebel
SF Moldenhauer, OF Medewitz

4. Kompanie

Kompaniechefs
OLt Harte, OLt Burmeister, H Römmeling

Kompaniefeldwebel
HF Flottmann, SF Kiel, Fw Andersen

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Wagner, H Kollz

Kompaniefeldwebel
SF Evers, OF Wolcke

Kompaniefeldwebel (GerEinh)
SF Kiel, HF Ringelstedter

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