Kaserne Auf der Freiheit


Die Kaserne wurde nach dem Krieg von britischen Truppen besetzt und in Caterham Barracks umbenannt. Überwiegend nutzten norwegische Einheiten die Kaserne bis 1953, die anschließend drei Jahre leer stand. Ab 1956 belegte die Bundeswehr die Kaserne mit Truppen verschiedener Gattungen wie der Panzergrenadierkompanie 13 oder der Leichten-Pionier-Geräte-Kompanie 761.

Im Juni 1956 wurde auch die Standortverwaltung dort eingerichtet. Im Herbst 1957 fanden hier die Manöver „Südwind“ und „Nordwind“ statt, wobei die Pioniere in 24 Stunden eine Pontonbrücke über die Schlei bauten. Ab 1958 wurde das Schweres Pionierbataillon 718 (sPiBtl 718) von Köln in die Kaserne verlegt und 1971 in schweres Pionierbataillon 620 (sPiBtl 620) umbenannt.

Übersicht:

Größe:
zoom_out_map  52 ha

Abgabe:
date_range  30.09.2003

Status:
Nahezu alle Gebäude abgerissen.

Im Jahre 1962 wurde hier das Feldartilleriebataillon 165 aufgestellt, das später dann das Panzerartilleriebataillon 165 wurde. Mit dem Verlegungebefehl vom 3. Mai 1972 heißt es, die Zelte in Schleswig abzubrechen. Der Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 16, Oberst Bruhn, ist anwesend, als sich das Bataillon bei einem Empfang von den Spitzen der anderen Truppenteile, der Behörden und Organisationen offiziell von der »Freiheit« verabschiedet. Oberst Bruhn verschwieg freilich nicht seine Genugtuung darüber, dass er in Wentorf nun auch die "dicksten Brocken" in Form der Schleswiger Artillerie bei sich habe. Am 13. November gegen 19.00 Uhr sind zum letzten Male Kettengeräusche des Bataillons in den Straßen Schleswigs zu hören. Beim Ausmarsch aus der Schleistadt wird das Bataillon vom Standortältesten, Oberstleutnant Läpple, aus dem Standort entlassen.

Während der Schneekatastrophe 1978/ 79 leistete die Einheit erhebliche Hilfe. Im Jahr 2000 wurde vom BMVg beschlossen, die Kaserne zu schließen. Die seit 1981 in Pionierbataillon 620 umbenannte Einheit zog zum 30. September 2003 nach Husum ab und die Kaserne wurde aufgegeben.

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