Territorialkommando Schleswig-Holstein

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Das Territorialkommando Schleswig-Holstein war eines der Territorialkommandos im Territorialheer der Bundeswehr. Es wurde im Jahre 1969 in Kiel aufgestellt und war bis zu seiner Auflösung 1994 fürdie Organisation der territorialen Verteidigung im Wehrbereich I (Schleswig-Holstein und Hamburg) zuständig.

Inhalt

Wappen

Das Wappen ist dreigeteilt und zeigt im Hintergrund die Farben der Flagge Deutschlands. Der mittig angeordnete Bundesadler war das deutsche Wappentier. Er wurde ähnlich auf den Truppenfahnen abgebildet. Die enge Anlehnung an das Wappen und die Flagge Deutschlands verdeutlichte, dass das Territorialheer und seine Territorialkommandos auch im Verteidigungsfall unter Kommandogewalt des nationalen Befehlshabers blieben und nicht der NATO assigniert waren.

Unten im Wappen stehen die Großbuchstaben "S-H" für Schleswig-Holstein. Die anderen Territorialkommandos hatten an dieser Stelle "Nord" und "Süd" stehen.

Gliederung


  1. Territorialkommando Schleswig-Holstein

    in der Heeresstruktur 4 (1982 - 1991)

    1. Verteidigungsbezirkskommandos


      1. Verteidigungsbezirkskommando 10


      2. Verteidigungskreiskommando 111


      3. Verteidigungskreiskommando 112


      4. Verteidigungskreiskommando 113


      5. Verteidigungskreiskommando 114


      6. Verfügungstruppenkommando 41


        1. Heimatschutzbrigade 61


        2. Heimatschutzregiment 71


        3. Heimatschutzregiment 81

      1. Wappen Transportbataillon 610
        Transportbataillon 610


      2. Nachschubbataillon 620 (GerEinh)


      3. Nachschubausbildungszentrum 600


      4. Instandsetzungsausbildungszentrum 605

      5. Materialdepots


        1. Materialdepot Ladelund


        2. Sanitätsdepot Bramstedtlund


        3. Munitionsdepot Kropp


        4. Munitionsdepot Boostedt


      1. Bereichsfernmeldeführer 117 Hamburg


      2. Bereichsfernmeldeführer 120 Kiel

    2. Weitere Verbände

      1. Truppenübungsplätze


        1. Flugabwehrschießplatzkommandantur Todendorf


        2. Truppenübungsplatzkommandantur Putlos


      2. Sanitätskommando 600

Standorte

Dithmarsen-Kaserne

In der Albersorfer Dithmarsen-Kaserne war bis 2008 Truppe der Bundeswehr stationiert.

Eider-Kaserne

Die Eider-Kaserne hat eine lange bewegte Geschichte. 2008 schloss die Bundeswehr den Standort und das bislang hier stationierte Fernmeldebataillon 610 zog nach Prenzlau um.

Grenzland Kaserne

Die Flensburger Grenz-Landkaserne befand sich an der B200 und wurde nach Auflösung des Fernmeldebataillon 620 im Jahre 1993 aufgegeben.

Kaserne Auf der Freiheit

Die Kaserne Auf der Freiheit war einer der schönsten Standorte Deutschlands, direkt an der Schlei gelegen. 2003 wurde der Standort jedoch aufgegeben.

Mobilmachungsstützpunkt Idstedt

Der Mobilmachungsstützpunkt Idstedt lag zwischen dem Idstedtder See und Langsee.

Sophienterrasse

Der Bau in Hamburg Harvestehude war 1937 als Hauptquartier des kommandierenden Generals im Wehrkreis X gebaut worden. 1956 zog die Bundeswehr in das von Nachbarn „Graue Festung" genannte Gebäude. Tausende Hamburger Wehrpflichtige sind hier bis 2005 gemustert worden, bevor der Standort geschlossen wurde. Anschließend entstanden hier Luxuswohnungen.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

StO Swinemünder Str. 13

Der Kleinstandort an der Swinemünder Str. 13 in Flensburg war Heimat des Versorgungskommando 600. Inzwischen sind die nach 1939 als Ledigenwohnheim genutzten Gebäude abgerissen worden. Die Bundeswehr nutze die Liegenschaft von 1958 bis 1994. Inzwischen fand eine Konversion zum Seniorenwohnheim statt.

StO Osterrönfeld

Die Liegenschaft Osterrönfeld war eine kleine Liegenschaft, in der die Topographiebatterie 601 untergebracht war. Sie befand sich an der Straße "Alter Bahnhof". Heute ist nur noch das damalige Wirschaftsgebäude erhalten, die restlichen Gebäude sind Häusern gewichen.

Wulf-Isebrand-Kaserne

Die Wulf-Isebrand-Kaserne in Heide in Schleswig-Holstein ist nach ihrem Bau seit 1967 Standort der Bundeswehr. Waren früher Heeresverbände die Hauptnutzer, ist es heute die Unteroffizierschule der Luftwaffe.

Personal

Kommando

Befehlshaber
KA Rogge, KA Rösing, KA Neuss, KA Kemnade, KA Jung, KA Benzino, KA Feindt, KA Deckert, KA Ehrhardt, KA Carl Liebig, KA Dubois, GM von Falkenhayn

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