Nachschubbataillon 620 (GerEinh)

Das Nachsubbataillon 620 wurde am 01. November 1967 als Depotumschlagsbataillon 923 (GE) in Wimmersbüll aufgestellt. Umgliederungen und Unterstellungswechsel sorgten für diverse Wechsel. Die Spur verliert sich beim Unterstellungswechsel des Nachschubbataillon 620 an das Logistikbataillon 142 (Basepohl) am 28. März 2003.

Wappen

Das interne Verbandswappen des Nachschubbataillons 620 zeigt auf blauem Grund, der traditionellen Waffenfarbe der Logistik, zeigt das obere Drittel einen goldenen Wikingerhelm mit silbernen Hörnern. Mittig verlaufende silberne Wellenbalken symbolisieren die geografische Lage zwischen den norddeutschen Gewässern und der Küste. Den unteren Abschluss bildet ein silbernes Flügelrad, das senkrecht von einem Schwert überdeckt wird; diese Kombination steht für den Kernauftrag des militärischen Transports und die ständige Einsatzbereitschaft der Nachschubtruppe.

Geschichte

  • Aufstellung (Vorgängerverband)

    access_time 01.11.1967 – Wimmersbüll

    Aufstellung als Depotumschlagbataillon 923 (GerEinh).

  • Unterstellungswechsel

    access_time 1968

    Unterstellungswechsel zur Hauptdepotgruppe im Bereich AFNORTH.

  • Umgliederung & Umbenennung

    access_time 1971 – Putlos / Seeth

    Umgliederung: Unterstellung zum schweren Transportlehrbataillon 955 (Putlos), danach Umbenennung zum NschBtl 602 GE und Unterstellung zum NschBtl 610 (Seeth).

  • Umbenennung: NschBtl 620

    access_time 01.10.1980 – Seeth

    Im Rahmen der Heeresstruktur 4 erfolgt die Umbenennung zum Nachschubbataillon 620.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 1981

    Unterstellungswechsel zum Versorgungskommando 600.

  • Mobstützpunkt verlegt

    access_time 1992 – Seeth

    Eingang der Stapelholmer Kaserne mit Schranke und Wachhäuschen, umgeben von grüner Vegetation und einem klaren Himmel.

    Mobstützpunkt wird von Wimmersbüll nach Seeth (Stapelholmer Kaserne verlegt; im Frieden mit einem Portepeeunteroffizier sowie zivilen Mitarbeitern besetzt.

  • Unterstellung zum NschRgt 6

    access_time 15.03.1994 – Flensburg / Boostedt

    In Dienststellung des Nachschubregiments 6; NschBtl 620 GE wird dem Regiment unterstellt (u.a. Versorgung der Divisionstruppen sowie Umschlagaufgaben an Schnittstellen zwischen Verkehrsarten).

  • Heeresstruktur 5

    access_time 01.04.1994

    Einnahme der Heeresstruktur 5; NschBtl 620 verbleibt im NschRgt 6.

  • Unterstellung: NschBtl 6 / LogRgt 14

    access_time 01.04.1997 – Neumünster

    Auflösung des NschRgt 6; NschBtl 620 wird dem Nachschubbataillon 6 unterstellt, gleichzeitig wird NschBtl 6 dem neu aufgestellten Logistikregiment 14 (Demen) unterstellt.

  • Übernahme Liegenschaft

    access_time 23.07.1997 – Klein-Wittensee

    Ein bewachsener Eingang mit einem großen Tor führt zum Mobilmachungsstützpunkt in Klein Wittensee.

    Übernahme der Liegenschaft Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee durch das NschBtl 620.

  • Verlegung

    access_time 01.08.–10.09.1997 – Seeth → Klein-Wittensee

    Verlegung des NschBtl 620 vom Standort Seeth in den Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee.

  • Patenschaft

    access_time 16.09.1998 – Neumünster

    Patenschaftsurkunde vom 16. September 1998 zwischen Nachschubbataillon 6 und Nachschubbataillon 620 mit Wappen.

    Patenschaft zwischen NschBtl 6 und NschBtl 620 na wird offiziell geschlossen; Austausch der Patenschaftsurkunden durch die Kommandeure.

  • Unterstellungswechsel (Appell)

    access_time 27.03.2003 – Neumünster (Hindenburg-Kaserne)

    Appell mit Unterstellungswechsel: NschBtl 620 (nichtaktiv) wird dem Logistikbataillon 142 (Basepohl) unterstellt; zugleich wird NschBtl 6 in die Streitkräftebasis überführt.

Standort

Ein durchgestrichenes Kamerasymbol zeigt an, dass das Bild derzeit nicht verfügbar ist.

Mobilmachungsstützpunkt Wimmersbüll

Der Mobilmachungsstützpunkt Wimmersbüll befand sich in der Gemeinde Süderlügum und wird nach Aufgabe durch die Bundeswehr inzwischen zivil genutzt.

Eingang der Stapelholmer Kaserne mit Schranke und Wachhäuschen, umgeben von grüner Vegetation und einem klaren Himmel.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Ein bewachsener Eingang mit einem großen Tor führt zum Mobilmachungsstützpunkt in Klein Wittensee.

Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee

Der Mobilmachungsstützpunkt Klein Wittensee lag am Wittensee nordöstlich von Rendsburg gelegen. Das 37 Hektar große Gelände wurde bis zum Jahr 2005 durch die Bundeswehr genutzt. Anschließend wurde das Areal verkauft und ist inzwischen ein Wohngebiet bzw. mit Ferienhäusern bebaut.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure / Mob-Fw
OLt Keler, HFw Eingelhardt, HFw Schüler, HFw Zollandz, HFw Köhler, StFw Sieck, StFw Kirchstein, StFw Reese, StFw Wallner

Stellvertretende Bataillonskommandeure
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