Versorgungsbataillon 186

Das Versorgungsbataillon 186 war bis zu seiner Auflösung 1972 im Zuge der Einführung der Heeresstruktur 3 für die Versorgung der Panzerbrigade 18 zuständig. Aus dem Bataillon entstanden die selbstständige Nachschubkompanie 180 und Instandsetzungskompanie 180.

Wappen

Das Wappen des Versorgungsbataillon zeigt auf blauem Grund zwei gekreuzte Fahnen und darunter die Zahlen "186"

Die blaue Farbe symbolisiert die Zugehörigkeit zu Logistiktruppe der Bundeswehr.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1959

    Das Versorgungsbataillon 186 wurde am 1. April 1959 in Neumünster aufgestellt. Es bestand aus der Stabs- u. Versorgungskompanie (1./-) Sick-Kaserne, der Instandsetzungskompanie (3./-) Scholtz-Kaserne (01.01.1965) Verlegung nach Boostedt und der Transportkompanie (4./-) Sick-Kaserne

  • Aufstellung 2. Kompanie

    access_time Juli 1960

    Die 2. Kompanie wird im Juli 1960 aufgestellt.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1971

    Bei der Auflösung des Versorgungsbataillons 186 am 30.09.1971, erfolgte gleichzeitig die Umbenennung der 3. Kompanie in Instandsetzungskompanie 180. Die 1. Kompanie wird in 1./VersBtl 6 umgeglidert. Die Zugehörigkeit der 2./VersBtl 186 (Geräteeinheit) endet am 30.06.1972 mit der Unterstellung unter das Sanitätsbataillon 6.

Gliederung

  1. Ein blaues Wappen zeigt zwei gekreuzte Fahnen und die Nummer 186 darunter.
    Versorgungsbataillon 186

    in der Heeresstruktur 2 (1959 - 1970)

    1. Stab

    2. 1. Kompanie
      (StabsKp)

    3. 2. Kompanie
      (SanKp - GerEinh)

    4. 3. Kompanie
      (InstKp)

    5. 4. Kompanie
      (TrspKp)

Standorte

Das Mannschaftsgebäude der Sick-Kaserne von 2014 zeigt eine Fassade aus roten Ziegeln unter einem bewölkten Himmel.

Sick-Kaserne

In der Sick-Kaserne befand sich über viele Jahre der Stab der Panzerbrigade 18, bevor dieser Standort 1994 geschlossen wurde.

Ein historisches Backsteingebäude der Scholtz-Kaserne von 2008 steht an einer ruhigen Straßeneinfahrt, umgeben von Bäumen.

Scholtz-Kaserne

Die Scholtz-Kaserne befand sich in Neumünster am Haart.

Rantzau-Kaserne

Die Boostedter Rantzau-Kaserne wurde im Jahre 2015 geräumt. Sie diente lange Einheiten der 6. Panzergrenadierdivision als Heimat.

Der Eingang der Hindenburg-Kaserne ist von einem geschlossenen Tor umgeben, flankiert von kahlen Bäumen.

Hindenburg-Kaserne

In der Neumünsteraner Hindenburg-Kaserne an der Färber-Straße befand sich bis 1994 der Sitz des Stabes der 6. Panzergrenadierdivision. Nach dessen Fusion kam die Panzerbrigade 18 hier unter.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
M Sachse, OTL von Wedel, OTL Ramm, OTL von Below