Stabsbatterie Artillerieregiment 6

Die Stabsbatterie Artillerieregiment 6 war das Führungsorgan des Regiments. Beheimatet war die Batterie in der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen.

Inhalt

Wappen

Die Stabsbatterie des Artillerieregiments 6 führte in seinem Wappen ein weißes Nesselblatt auf rotem Grund und zwei blauen Löwen auf gelbem Grund. Das weiße Nesselblatt auf rotem Grund ist das Familienwappen der Grafen zu Schaumburg und wurde zum Wappen Schleswig-Holsteins, als im Jahre 1110 Adolf von Schaumburg Holstein und Stormarn vom deutschen Kaiser als Lehen erhielt. Schleswig war zu dieser Zeit dänisches Lehen.

Sein Wappen, zwei blaue Löwen auf goldenem Grund, wurde dem Wappen Dänemarks entnommen. Im Jahre 1386 erhielten die Grafen von Schaumburg Schleswig von der dänischen Krone als Lehen. Dieser Zusammenschluss blieb bestehen. Er findet Ausdruck in der Verschmelzung beider Wappen zum Landeswappen von Schleswig-Holstein.

Hinter dem Nesselblatt befindet sich zwei gekreuzte Kanonenrohre, dem Zeichen der Artillerietruppe, das diese auch an seinem Barett trägt. Der rote Hintergrund ist ebenfalls die Waffenfarbe der Artillerie.

Gliederung


  1. Stabsbatterie Artillerieregiment 6

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1992)

    1. Batterieführungsgruppe

    2. MobVorberGrp
      ArtRgt 6

    3. ArtSpezZug 1/6

    4. ArtSpezZug 2/6
      (Albersdorf)

Personal

Batterie

Batteriechefs
Hptm Martin, Hptm Prignitz, OLt Krause, OLt Berrer, Mai Hentschel, Maj Prignitz, Hptm Hornig, Maj Winkler, Mai Entreß, Hptm Piontek, Maj Bettermann, Maj Heilmann, Hptm Habicht

Batteriefeldwebel
StUffz Mühlbrodt, HptFw Strate, HptFw Jewan, HptFw Strohschnieder, StFw Krohn

Begleitbatterie 6

Die Begleitbatterie 6 geht am 1. April 1986 in der Kellinghusener Liliencron-Kaserne durch Umgliederung der 4./Raketenartilleriebataillon 62 hervor. Sie wurde zum 30. September 1992 aufgelöst.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Begleitbatterie 6 war dreigeteilt, was symbolisch "Herkunft, Verpflichtung und Heimat(standort)" darstellen soll.

Die Herkunft der Soldaten der Batterie wird durch das Eichenlaub auf grünem Grund (Barettabzeichen Jägertruppe) symbolisiert und steht für ausgebildete "Jäger" (oft bspw. vom Jägerbataillon 66) und die brennende Granate auf rotem Grund steht für die Artillerie.

Der Verweis auf den Heimatstandort der Batterie wird verdeutlicht durch die Lilie und die Krone und steht domit für den Namen der Liliencron-Kaserne, in der die Batterie stationiert war.

Der Hinweis auf die Verpflichtung wird durch die Doppeldeutigkeit des Eichenblattes dargestellt, das als Symbol für Treue und Standhaftigkeit im Umgang mit der taktischen atomaren Artillerie-Munition steht.

 

Herzlichen Dank für die Hinweise von einem Ehemaligen der Batterie.

Gliederung


  1. Begleitbatterie 6

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1992)

    1. Batterieführungsgruppe


    2. Sicherungsstaffel I


    3. Sicherungsstaffel II


    4. Sicherungsstaffel III


    5. Sicherungsstaffel IV

Geschichte

  • Vorgeschichte

    access_time 17.11.1960

    Die Geschichte der Begleitbatterie 6 beginnt mit der Aufstellung der 5./ArtBtl 62 am 17.11.1960 in der Sick-Kaserne in Neumünster. Auftrag ist die Bewachung der Sondermunition, die im Munitionsdepot Boostedt lagert. Später zieht die Batterie nach Kellinghusen um und sichert das Sondermunitionslager Kellinghusen.

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1986

    Mit dem OrgBef 137/86 (H) wurde die bisherige 4./RakArtBtl 62 zum 01.04.1986 in die Begleitbatterie 6 umgegliedert.

  • Ende des Wachauftrages

    access_time 1992

    Im Jahre 1991 haben die amerikanischen Streitkräfte die Munition aus dem Sondermunitionslager Kellinghusen entfernt. Damit entfiel der originäre Auftrag der Batterie.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1993

    Die Batterie wird aufgelöst. Sie hat ihren Auftrag voll erfüllt.

Standorte

Liliencron-Kaserne

In Kellinghusen war ein Großteil der Artillerieverbände der Division in der Liliencron-Kaserne stationiert.

Sondermunitionslager Kellinghusen

Das Sondermunitionslager Kellinghusen lag auf dem Gelände des StOÜbPl Kellinghusen und war bis 1991 in Betrieb. Anschließend nutzen die Einheiten der Garnison Kellinghusen das Gelände aus Ausbildungsstätte. Ab 2009 war das Gelände frei zugänglich und das Lager verkam zusehends durch Vandalismus, bis es im April 2021 abgerissen wurde.

Waffensysteme

FK 20mm

Die einrohrige FK 20-2 wurde üblicherweise auf Sonderanhängern gezogen. Die Waffe diente gegen Boden- und langsame Luftziele wie Hubschrauber als Objektschutz für ortsfeste Bauwerke oder schwere bzw. im Kampf unbeweglichere Einheiten wie Artillerieverbände.

LKW 2to GL

Der LKW 2to gl ist ein Unimog des Typs U 1300 L, der als handelsübliches Fahrzeuge mit einem militärischen Zusatzpaket ausgerüstet worden ist. Das Militarisierungspaket beinhaltet Bauteile, wie Gewehrhalterungen, Flaggenhalterung, Tarnbeleuchtung, Befestigungspunkte für Tarnmittel sowie die übliche Dachluke mit Drehringlafette. Beschafft wurde der Lkw 2t tmil gl ab 1978 als Nachfolger für den Lkw 1,5t gl - ebenfalls ein Unimog - in einer Gesamtstückzahl von rund 18.000 Einheiten.

Personal

Batterie

Batteriechefs
H Günther, H Woelk, H Eilers, H Krohn, H Klingenberg, H Dehnbostel, H Schuster, H Bollinger

Batteriefeldwebel
HF Jenkel, HF Schwarz, HF Perry, HF Klienke, HF Altberg

Drohnenbatterie 6

Die Drohnenbatterie 6 ging am 25.11.1989 aus der 4./BeobBtl 63 hervor und wurde mit der Drohe CL-289 ausgestattet. Standort war die Boostedter Rantzau-Kaserne.

Inhalt

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Feldartilleriebataillon 61

Feld-/ Beobachtungsartilleriebataillon 61

Das Feldartilleriebataillon 61 war ein artilleristischer Hammer des Artillerieregiment 6. Mit seinen Feldhaubitzen FH155 mm (gezogen) und Haubitze 203 mm (M 110 A2) war es in der Lage, atomare Granaten zu verschießen. Die umbruchreiche Zeit nach der Wiedervereinigung sorgt 1993 für eine Eingliederung von Teilen des Beobachtungsbataillons 6 und den neuen Namen Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61. Trotzdem erfolgte die Auflösung zum 31.12.1996.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Feldartilleriebataillons 61 zeigt oben links das Wappen von Albersdorf, dem Heimatstandort des Verbandes.

Mittig, auf dem Artillerie-roten Grund des Wappens, ist eine Haubitze M110 abgebildet, einem der Waffensysteme des Bataillons.

Der Dithmarscher Reiter rechts neben der Haubitze gehört zum Wappen des Kreises Dithmarschen und stellt so den Bezug zur Garnisonsregion her.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1958 – Flensburg

    Am 1. April 1958 wurde mit der Aufstellung des Bataillons in Flensburg begonnen. Zunächst unter der Bezeichnung III. Feldartillerieregiment 6. Erster Bataillonskommandeur wird der Oberstleutnant Rebensburg. Das Bataillon gliedert sich in eine Stabsbatterie, drei schießende Batterien, FH 105/155 mm und eine Versorgungsbatterie.

  • Umzug und Umbenennung

    access_time März 1959

    Im März 1959 verlegt das Bataillon nach Schleswig und wird in Feldartilleriebataillon 61 umbenannt. Im April beginnt die Umrüstung der 4. Bttr auf FH 203 mm gezogen.

  • Verlegung nach Albersdorf

    access_time 01.11.1963

    Verlegung des Bataillons von SCHLESWIG, Seefliegerhorst, nach ALBERSDORF in die spätere DITHMARSEN-KASERNE. Ausrüstung: 2. und 3. Bttr Kanone 175 mm SF M 107,4. Bttr Haubitze 203 mm SF M 110 (bivalente Bttr)

  • Namensgebung "DITHMARSEN-KASERNE"

    access_time 01.07.1964

    Übergabe der Kasernenanlage ALBERSDORF verbunden mit der Namensgebung "DITHMARSEN-KASERNE". Dem Bataillon ist zusätzlich die AusbKp 16/6 unterstellt. Beginn StO ALBERSDORF.

  • Unterstellung AusbKp

    access_time 01.04.1970

    Verlegung der Ausbildungskompanie 8/6 von LÜTJENBURG nach ALBERSDORF und Unterstellung unter das FArtBtl 61.

  • Brandkatastrophe

    access_time 1975

    Einsatz während der Brandkatastrophe im Kreis CELLE in der LÜNEBURGER HEIDE

  • Fahnenbandverleihung

    access_time 08.09.1978

    Fahnenbandverleihung vor Schloss GOTTORF, SCIILESWIG, durch den Ministerpräsidenten Dr. Gerhard Stoltenberg

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1979

    Umgliederung des Btl im Rahmen der Heeresstruktur 4: Aufstellung einer neuen 4. Bttr als E/A-Einheit, Umbenennung der "schweren Bttr" (203 mm) in 5./FArtBtl 61

  • Neues Waffensystem

    access_time 01.04.1980 und Mai 1982

    Das Btl wird mit dem neuen Waffensystem FH 155-1 ausgerüstet. Die Beobachter erhalten den modifizierten Kanonenjagdpanzer als Gefechtsfahrzeug. Im Mai 1982 Ausstattung der 5. Bttr mit der leistungsgesteigerten H 203 mm SF (M 110 A2)

  • Erneute Umgliederung

    access_time 01.04.1986

    Umgliederung in die Artilleriestruktur 85: die 4. Batterie bekommt die Haubitze 203 mm (M110 A2), die 2. und 3. Batterie werden von sechs auf neun FH 70 aufgestockt, bei der 4. und 5. Batterie erfolgt die zahlenmäßig gleiche Aufstockung bei den M110 A2 und Beobachter gibt es nur noch bei der 4. und 5. Batterie

  • Patenschaft

    access_time 08.10.1987

    Mit dem Militärkonzert des Heeresmusikkorps 6 in St. MICHAELISDONN beginnt das Bataillon eine Patenschaft

  • Jubiläum

    access_time 04.05.1988

    "Tag der offenen Tür" mit großem Ehemaligentreffen anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Garnison ALBERSDORF und des 30jährigen Bestehens des FArtBtl61.

  • Übersiedler in der Kaserne

    access_time 24.01.1990

    Ein Block der 1. Batterie wird vom Deutschen Roten Kreuz übernommen und Übersiedlern aus dem Osten als Durchgangslager zur Verfügung gestellt.

  • KSZE-Inspektion

    access_time 17.02.1992

    Im Bereich des Bataillons findet die erste KSE-Test-Inspektion im Rahmen der KSZE-Verträge statt.

  • Abgabe M110

    access_time Aug- Sept 1992

    Im Zuge der Umstrukturierung hin zu HStr 5 gibt das Btl alle M110 ab und erhält zu Ausbildungszwecken 5 FH 105mm M 101.

  • Neuer Name

    access_time 01.04.1993

    Ab 1. April 1993 führt das Bataillon, nach der Eingliederung von Teilen des Beobachtungsbataillons 6, den Namen Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61.

  • Bekanntgabe Auflösung

    access_time 14.03.1995

    Am 14. März 1995 (auf der 7-Wegespinne in Munster), wird den Soldaten des Bataillons die Auflösung des Bataillons zum Ende des Jahres 1996 mitgeteilt. Nicht nur für die Soldaten – auch für die Gemeinde Albersdorf – ein Schock, der nicht so leicht zu verdauen war.

  • Letzter Schuss

    access_time 25.01.1996

    Letzter Schuss des Btl um 15.16 Uhr auf dem TrÜbPl MUNSTER-SÜD. Das letzte Feuerkommando wurde in plattdeutscher Sprache gegeben.

  • Außerdienststellungsappell

    access_time 19.04.1996

    Außerdienststellungsappell des Btl in ALBERSDORF, DITHMARSEN-KASERNE. Zum 31.12.1996 hört das Bataillon auf zu bestehen. Am 13. März 1996 gründen ehemalige und noch aktive Soldaten des Bataillons den Traditionsverband Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61 e.V.

Gliederung


  1. Feldartilleriebataillon 61

    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp
      (8x FK 20mm)

    2. 2. Batterie
      (9x FH 155mm FH70)

    3. 3. Batterie
      (9x FH 155mm FH70)

    4. 4. Batterie
      (9x H 203mm SF M110)

    5. 5. Batterie
      (9x H 203mm SF M110)

    6. SanBer 11/7

Waffensysteme

FH 155 mm

Die FH 105 mm (L) - Höchstschussweite 14,1 km - wurde durch LKW 7 t mil gezogen. Bei diesem Geschütz handelt es sich um eine leistungsgesteigerte deutsche Version der US-amerikanischen 105 mm Howitzer M101, deren Entwicklung bis ins Jahr 1919 zurückgeht und deren erster Prototyp 1928 gebaut worden war.

203 mm FH (M110 A2)

1964 beschaffte die Bundeswehr 80 Haubitzen des Typs M110 für die Feldartilleriebataillone des Heeres, unter anderem als Element für die nukleare Teilhabe. 1985 wurden diese zum Typ SF M110 A2 G mit langem Rohr und Zweikammermündungsbremse kampfwertgesteigert. 1993 wurden die Geschütze ausgemustert.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Rebensbnrg, OTL Bergmann, OTL v. Rekowski, OTL Altenburg, M Miller, OTL Bolle, OTL v. Gyhlenfeldt, OTL Meyer-Detring. OTL Leyherrr, OTL Weinberg, OTL Konert, OTL Kühler, OTL Finken

Stellvertretende Kommandeure
M Dettmann, M Döhring, M Richter, Hptm Rieke, Hptm Staats, OLt Henschel, Hptm Behrens, OLt Zimmerningkat, OLt Gieseke, OLt Krause, OLt v. Selle, M Best, M Schneider, M Miller, M Brauer, M Ballnus, M Renner, M Coenen, M Johannson, M Weinschenck, M Köhler, M Koch, OLt Dette

1. Batterie

Batteriechefs
H Harder, Maj Dettmann, Maj Döhring, OLt Giesicke, Maj Richter, Maj Schröder, H Müller, Maj v. Amsberg, H Arps, Maj Windpfennig

Batteriefeldwebel
HF Abels, HF Benning, HF Plön, HF Tiegs, HF Scharmacher, StFw Einhorn, SF Lange, OSF Hinz

2. Batterie

Batteriechefs
H Staats, H Zwingelberg, H Rohde, H Krause, H Busche, Maj Schemionek, H Heede, H Kuhrt, H Stelter, H Block, H Lütje, H Frahm, H Esser, H Klein, H Rühmann, H Lorenz, H Brinkmann

Batteriefeldwebel
HF Buck, HF Jörgensen, SF Marisvhen, SF Günther, SF zur Heiden, HF Pächnatz, HF Sievers

3. Batterie

Batteriechefs
H Schröder, H Zwingelberg, H Böthling, H Hentschel, H Zimmerningkat, H v. Amsberg, H v. Geyso, H v. Hessert, H Karlisch, H Kiefer, H Schaaf, H Sternberg, H Kneflowski, H Winkens, H Gibalowski, H Pleger, H Borutta, H Rücker, H Kleine

Batteriefeldwebel
HF Steffen, HF Buck, HF Heisch, HF Schipmann, HF Hinz, HF Schüler

4. Batterie

Batteriechefs
H Karlisch, H Schaaf, H Jahnke, H Lütje, H Schrader, H Bruns, H Karrasch, H Motsch, OLt Wierderholz

Batteriefeldwebel
SF Beil, HF Hansen

5. Batterie

Batteriechefs
H Sucker, H Schübeler, H Böthling, H Schlüter, H Welsch, H v. Seile, H Friebe, H Windpfennig, H Kuhrt,
H Stelter, H Bettermann, H Henke, H Gemballa, H Kuhse, H Karrasch, OLt Motsch

Batteriefeldwebel
HF Godbersen, HF Battig, HF Manthey, HF Lange, HF Hansen

Raketenartilleriebataillon 62

Das Raketenartilleriebataillon 62 wurde ab 1959 aufgestellt und bestand bis zum 31.12.1996 als Verband des Artillerieregiment 6 . In der wechselvollen Geschichte des Bataillons führt das Bataillon mit seiner 5. Batterie am 12.12.1991 als erster Verband der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz BERGEN mit dem neuen Waffensystem Multiple Launch Rocket System (MLRS) -auch bekannt als MARS- ein scharfes Schießen vor vielen hochrangigen Gästen durch.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Raketenartilleriebataillons 62 stellt auf seinem Wappenschild diagonal verlaufend die Farben Schleswig-Holsteins dar. In der Mitte ist eine Rakete dargestellt in Anlehnung an den Auftrag und die Ausstattung des Bataillons. Unten im Wappen ist eine brennende Granate dargestellt.

 

 

Geschichte

  • Beginn der Aufstellung

    access_time 15.10.1959 – Eschweiler

    Aufstellung der späteren 2. Bttr ArtBtl 62 als Kader in ESCHWEILER. Anschließend Verlegung nach Itzehoe in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne.

  • Weitere Aufstellung

    access_time 1960

    auf dem TrÜbPI BERGEN-HOHNE. Eine Woche später beginnt die weitere Aufstellung des Bataillons in den Standorten Breitenburg-Nordoe und Boostedt. Die spätere 5. Bttr (BglBttr) wird am 17.11 in Boostedt aufgestellt.

  • Einsatzbereitschaft

    access_time April 1961

    Anfang April findet die Aufstellung des Artilleriebataillon 62 ihren Abschluss. Das 13th US-Missile Detachement nimmt seine Tätigkeit auf: AZa Artilleriebataillon 62.

  • Zusammenführung

    access_time Oktober 1960

    Zusammenführung des Btl in BREITENBURG-NORDOE; 5./-(BglBttr) weiterhin noch in BOOSTEDT stationiert.

  • Umbenennung

    access_time 01.05.1963

    Umbenennung des Bataillons von ArtBtl 62 in RakArtBtl 62

  • Übergabe der LILIENCRON-KASERNE

    access_time 01.07.1964

    Übergabe der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen an das RakArtBtI 62 durch den Bundesminister der Verteidigung, Kai Uwe von Hassel.

  • Neues Waffensystem

    access_time 01.10.1970

    Übernahme der ersten 4 Mehrfachraketenwerfer 110 SF (LARS)

  • Schießen mit LARS

    access_time 01.04.1971

    Erstes Schießen mit dem RakWf 110 SF auf dem TrÜbPI MUNSTER-SÜD.

  • Umgliederung

    access_time 01.04.1972

    Umgliederung des Bataillons in:
    • Die Stabs- und Versorgungskompanie (1./-)
    • Eine Artilleriebatterie mit vier Werfern Honest-John (2./-)
    • Zwei Artilleriebatterien mit je 8 Werfern 110SF (3./- und 4./-)
    • Die Begleitbatterie (5./-)

  • Patenschaftmit dem 13th US Field Artillery Detachement

    access_time 23.10.1974

    Zwischen dem Raketenartilleriebataillon 62 und dem 13th US Field Artillery Detachement wurden am 16.10.1974 Patenschaftsurkunden als äußeres Zeichen der engen Partnerschaft und guten Zusammenarbeit ausgetauscht.

  • Sportliche Erfolge

    access_time 1975

    Am 09.06.1975 wurde das Bataillon Divisionsmeister im Kleinfeldhandball. Die gleiche Mannschaft wurde am 25.06.1975 Sieger der Kleinfeldhandballmeisterschaft des I. Korps. Am 03.09.1975 wurde diese Mannschaft Vizemeister bei der ersten Heeresmeisterschaft im Kleinfeldhandball. Sie unterlag im Endspiel der Mannschaft des Jägerbataillons 501 aus Böblingen

  • Weitere sportliche Höhepunkte

    access_time 21.10.1978

    Auch die Schießsportmannschaft des Bataillons kann auf einen großen Erfolg zurückblicken. Am 21.10.1978 wurde sie Sieger beim Pokalschießen des Reservistenverbandes Schleswig-Holstein

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1979

    Umgliederung des Btl im Rahmen der Heeresstruktur 4: Auflösung der 2./- mit dem Waffensystem HONEST JOHN, Auflösung der AusbKp 8/6

  • Ende HOHNEST JOHN

    access_time 17.01.1980

    Der letzte HONEST JOHN-Werfer verlässt das Bataillon.

  • Erstes Schießen

    access_time Juni 1980

    Erstes Schießen mit den Mehrfachraketenwerfern 110 SF während der Übung BEAT BLOW in OKSBÖL, Dänemark

  • Fahnenbandverleihung

    access_time 13.06.1981

    Anlässlich der Katastrophenhilfe im Jahre 1976 wurde dem Raketenartilleriebataillon 62 im Schlossstadion Plön förmlich das Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein durch den Ministerpräsident Dr. Stoltenberg verliehen.

  • Umrüstung LARS

    access_time Dez 1981

    Die Mehrfachraketenwerfer 110 SF werden auf die Trägerfahrzeuge der zweiten Generation umgerüstet. Einführung des Feuerleitsystem "FERA".

  • Artilleriestruktur 85

    access_time 01.04.1986

    Umgliederung in die STAN der Artilleriestruktur 85

  • Der MARS kommt

    access_time 02.10.1989

    Personeller Aufstellungsbeginn für die 5. Batterie (WaSys: MARS)

  • Gründung MobKam RakArtBtl 62

    access_time 21.02.1990

    Am 21.02.1990 gründet sich die MobKameradschaft RakArtBtl 62. Diese ist später der Traditionsverband, der über die Zeit nach der Auflösung des Bataillons hinaus bestehen wird.

  • Hoher Besuch

    access_time 10.10.1990

    Besuch der Königin Margarethe H. von Dänemark während der Übung "BEAT BLOW" in OKSBÖL, Dänemark.

  • Neues Waffensystem

    access_time 14.01.1991

    Übergabe der ersten 8 Waffensysteme MARS an die 5. Batterie (14.01.1991)

    Übergabe der ersten 8 Waffensysteme MARS an die 5. Batterie

  • Mehr MARS

    access_time 10.10.1991

    Personeller Aufstellungsbeginn der 4. Batterie (WaSys MARS)

  • Erstes MARS Schießen

    access_time 12.12.1991

    Im Beisein des KG I. Korps, GenLt Boes, findet auf dem Truppenübungsplatz BERGEN, Schießbahn 20A, das erste MARS-Schießen auf einem Übungsplatz in der Bundesrepublik Deutschland statt.

  • Umstrukturierung

    access_time Sept – Okt 1992

    Im Zuge der Umstrukturierung hin zur Heeresstruktur 5 erhält das Bataillon weitere 8 MLRS und gibt dafür 8 LARS ab.

  • Letzter Schuss

    access_time 25.01.1996

    Letztes Raketenschießen des RakArtBtl 62 auf dem TrÜbPI BERGEN

  • Außerdienststellungsappell

    access_time 22.03.1996

    Außerdienststellungsappell des Bataillons in der Liliencron-Kaserne. Zum 31.12.1996 hört das Bataillon auf zu bestehen.

Gliederungen

Struktur 1961 - 1972

  1. Artilleriebataillon 62

    in der Struktur 1961 - 1972


    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp
      (4x FK 20mm)

    2. 2. Batterie
      (2x RakWf Honest John)


    3. 3. Batterie
      (2x RakWf Honest John)

    4. 4. Batterie
      (2x RakWf Honest John)


    5. 5. Batterie
      (Begleit-Batterie)

Struktur 1972 - 1979

  1. Raketenartilleriebataillon 62

    in der Struktur 1972 - 1979


    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp

    2. 2. Batterie
      (4x RakWf Honest John)


    3. 3. Batterie
      (8x RakWf 110 SF1)

    4. 4. Batterie
      (8x RakWf 110 SF1)


    5. 5. Batterie
      (Begleit-Bttr)

    6. AusbKp 8/6

Struktur 1979 - 1986

  1. Raketenartilleriebataillon 62

    in der Struktur 1979 - 1986


    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp

    2. 2. Batterie
      (8x RakWf 110 SF1)

      1. Batterieführungsgruppe

      2. Gefechtsstaffel I

        1. BttrChef
        2. VerbOffz
        3. FEL-Offz mit BttrTrpFhr
        4. Feldkabeltrupp 10
        5. Richtkreistrupp I und II
        6. MunGrpFhr
      3. Gefechtsstaffel II

        1. ZgFhr
        2. FltTrp FERA
        3. 4x RakWrf
        4. 4x Lkw 10t gl Mun
      4. Gefechtsstaffel III

        1. ZgFhr
        2. FltTrp FERA
        3. 4x RakWrf
        4. 4x Lkw 10t gl Mun
      5. Gefechtsstaffel IV

        1. BttrFw
        2. VU
        3. Vers. aus 1./Bttr
          (FKüTrp, WtgTrp, SanTrp)

    3. 3. Batterie
      (8x RakWf 110 SF1)

    4. 4. Batterie
      (Begleit-Bttr)

    5. SanBer 11/7

    6. Fahrschulgruppe
      Kellinghusen

Struktur 1989

  1. Raketenartilleriebataillon 62

    zum Ende der Heeresstruktur 4 (1989)


    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp


    2. 2. Batterie
      (8x RakWf 110 SF2)


    3. 3. Batterie
      (8x RakWf 110 SF2)


    4. 4. Batterie
      (8x RakWf MARS)


    5. 5. Batterie
      (8x RakWf MARS)

    6. SanBer 11/7

    7. Fahrschulgruppe
      Kellinghusen

Struktur 1992 - 1996

  1. Raketenartilleriebataillon 62

    in der Heeresstruktur 5 (1991 - 1996)


    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp


    2. 2. Batterie
      (8x RakWf 110 SF2)


    3. 3. Batterie
      (8x RakWf MARS)


    4. 4. Batterie
      (8x RakWf MARS)

    5. SanBer 11/7

    6. Fahrschulgruppe
      Kellinghusen

Standorte

Liliencron-Kaserne

In Kellinghusen war ein Großteil der Artillerieverbände der Division in der Liliencron-Kaserne stationiert.

Freiherr-von-Fritsch-Kaserne

Die 2006 geschlossene Freiherr-von-Fritsch-Kaserne lag in Breitenburg-Nordoe in direkter Nachbarschaft zu Itzehoe.

Rantzau-Kaserne

Die Boostedter Rantzau-Kaserne wurde im Jahre 2015 geräumt. Sie diente lange Einheiten der 6. Panzergrenadierdivision als Heimat.

Sondermunitionslager Kellinghusen

Das Sondermunitionslager Kellinghusen lag auf dem Gelände des StOÜbPl Kellinghusen und war bis 1991 in Betrieb. Anschließend nutzen die Einheiten der Garnison Kellinghusen das Gelände aus Ausbildungsstätte. Ab 2009 war das Gelände frei zugänglich und das Lager verkam zusehends durch Vandalismus, bis es im April 2021 abgerissen wurde.

Waffensysteme

Honest John

Die 762-mm-Feldrakete MGR-1 Honest John war eine ungelenkte amerikanische Kurzstreckenrakete. Von der Honest John gab es zwei Varianten: Die MGR-1A (M31), ab 1954 im Einsatz, sowie die MGR-1B (M50), die ab 1958 zum Einsatz kam und am 9. Juli 1982 deklassifiziert wurde. Beide Versionen waren nuklearwaffenfähig für einen Sprengkopf von bis zu 50 kt.

Als Transportfahrzeug diente ein M939 von AM-General.

LARS

Das Leichte Artillerieraketensystem (kurz LARS) war ein Mehrfach-Raketenwerfer des deutschen Herstellers Wegmann & Co. Das Waffensystem wurde von 1969 bis Anfang der 1990er Jahre bei der Raketenartillerie des Heeres der Bundeswehr eingesetzt.

MARS

Das Mittlere Artillerieraketensystem (MARS) wurde in den 80er Jahren in den USA entwickelt. MARS ist eine autonome Flächenfeuerwaffe, die in Verbindung mit der Lenkrakete aber auch zur hochpräzisen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen befähigt ist.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Thiele, OTL VosfeId, OTL Hunger, OTL Geißler, OTL Borchardt, OTL Boes, OTL Schöppl, OTL Saul, OTL Meyer, OTL Oerding, OTL Weinschenck, OTL Geschke, OTL Meier

Stellvertretende Kommandeure
Maj Staats, Maj Grundke, Maj Giskow, Maj Geißler, Maj Riegert, OTL Reimer, OTL Neugebauer, OTL Richter, Maj Vollmöller, Maj Mennicke, Maj Schröder

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Berrer, Hptm Hartmann, Hptm Hartkopf, Hptm Kraus, Maj Gebel, Maj Simon, Mai Gierling, Maj Bähr, Maj Baumgarten,
Hptm Pleger, OLt Brenner

Batteriefeldwebel
HptFw Abels, HptFw Diethard, HptFw Naß, HptFw Haese, HptFw Heesch, StFw Schmahl, OStFw Böttcher

2. Batterie (bis 31.03.1971)

Batteriechefs
Hptm Hannemann, Hptm Kraus, Hptm Gebel, Hptm Simon, Hptm Schäfer, Hptm Koch, Maj Gierling, Hptm Krimilowski

Batteriefeldwebel
HptFw Naß, HptFw Wolfrath, HptFw Blöcker

2. Batterie (v. 01.04.1959- 30.09.1979 3./62)

Batteriechefs
Hptm Staats, Hptm Schulz, Hptm Neugebauer, Hptm Wädow, Hptm Eilers, Hptm Nachtigall, Hptm Koch, Hptm Saxer, Hptm Krohn, Hptm Schuster, Hptm Schwegmann, Hptm Frilling-Recker

Batteriefeldwebel
HptFw Krienke, HptFw Enge, HptFw Schwarz, HptFw Lutz, HptFw Schmahl, HptFw Bach, HptFw Perry

 

3. Batterie (v. 01.09. 1962 - 30.09.1979 4./62)

Batteriechefs
Hptm Leidreiter, Hptm Mauhs, Hptm Hornig, Hptm Engelien, Maj Entreß, Hptm Klein, Hptm Dehnbostel, Hptm Riedel, OLt Horstmann

Batteriefeldwebel
HptFw Haese, HptFw Felsien, HptFw Rademacher

4. Batterie (v. 17.11.1960 - 30.09.1979 5./62)

Batteriechefs
Hptm Günther, Hptm Wölk, Maj Eilers, Hptm Krohn, Hptm Klingenberg, Hptm Dehnbostel, Hptm Schuster, Hptm Bollinger

Batteriefeldwebel
HptFw Jenkel, HptFw Schwarz, HptFw Perry, HptFw Krienke

Ausbildungskompanie 8/6

Kompaniechefs
Hptm Trube, Hptm Muster, Hptm Boehnke

Kompaniefeldwebel
HptFw Beil

Videos

Sie finden hier Videos zum Verband direkt von unserem YouTube-Kanal. Die weiteren Videos dieser Playlist erreichen Sie durch den Klick auf das Symbol oben rechts. Viele weitere Videos finden Sie dort: https://www.youtube.com/channel/UCDrL44_ATaLa1wsYj4f-qBA

Raketenartilleriebataillon 62 - Detailchronik

Chronik des

RaketenartilleriebataillonS 62

  1. Oktober 1959 bis 31. Dezember 1996

Stand: 19.08.2021

Vorwort

Diese Chronik wurde erstellt unter Mitarbeit von

  • Sören Kuhrt, Hamburg (Chronist der Webseite über die ehemalige 6. Panzergrenadierdivision - https://pzgrendiv6.de)
  • OStFw a. D. Hans-Jürgen Schlünzen (27 Jahre vom 01.04.1966 bis zum 31.12.1992 im Bataillon),
  • StFw a. D. Volker Susemihl (…. Jahre vom ……….. bis zum ………. im Bataillon) Muss aber noch mitarbeiten!!!
  • OTL d. R. Uwe Grzesiak, Kronshagen (30 Jahre vom 05.01.1961 bis 17.01.1991 im Bataillon vom wehrpflichtigen Kanonier bis zum mob-beorderten BtlKdr Üb und danach als Ehrenkanonier)

Für diese Chronik wurden ausgewertet/berücksichtigt:

  • Archiv und Chronik des Bataillons mit Schriften, Unterlagen, Zeitungsausschnitten und Bildern usw.,
  • Unterlagen aus dem ehemaligen „Andenkenraum" des Bataillons,
  • Garnisonsalben (8 Bände) für die Zeit von 1959 bis 1995 von Herrn Bahlke,
  • 2 Gästebücher des Bataillons für die Zeit von 1961 bis 1996
  • Stellenbesetzungspläne und ähnliche Unterlagen,
  • Unterlagen der Reservistenkameradschaft „Traditionsgemeinschaft Raketenartillerie Bataillon 62" (TradGem RakArtBtl 62) im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (früher: MobKameradschaft RakArtBtl 62),
  • Unterlagen und Erinnerungen der Beteiligten.

Bei den angegebenen Daten zu Ereignissen usw. ist zu berücksichtigen, dass viele Angaben aus den jeweiligen Quellen wie z. B. Tageszeitungen auf dem Erscheinungsdatum der Artikel beruhen. Die Angaben können also zu den „richtigen" Terminen um Tage nach vorn oder hinten abweichen. Da zu manchen Artikeln (und auch z. B. Fotos) keine Angaben vorliegen, wurden sie „geschätzt" mit Angaben wie z. B. 1968 oder Mai 1986 oder 1977 III.

Termine von Truppenübungsplatzaufenthalten und sonstigen Übungen, von Bataillonsappellen und Übergaben des Bataillons und von Batterien sowie von Feierlichen Gelöbnissen, von Tagen der Kellinghusener , von Barbarafeiern und Verabschiedungen sind in der chronologischen Aufstellung nur aufgeführt, wenn dazu außer den Zeitungsausschnitten Bild- oder Filmmaterial vorliegt.

Filme und Bilder werden jeweils angeführt, die Zeitungsausschnitte sind nicht extra angegeben.

Gelb unterlegte Daten beziehen sich z. B auf die Ereignisse im RakArtBtl 62 und in den Batterien, die in der Chronik der 6. PzGrenDiv aufgeführt sind.

Grün unterlegte Ereignisse sind der 6. PzGrenDiv, dem ArtRgt 6 und dem FArtBtl 515 zuzuordnen.

Inhalt

Vorwort 0

Jahreschroniken 2

1958 2

1959 2

1960 2

1961 4

1962 4

1963 4

1964 5

1965 5

1966 5

1967 5

1968 6

1969 6

1970 6

1971 6

1972 7

1973 7

1974 7

1975 8

1976 8

1977 8

1978 9

1979 9

1980 10

1981 10

1982 11

1983 11

1984 11

1985 11

1986 11

1987 12

1988 12

1989 13

1990 14

1991 14

1992 15

1993 15

1994 15

1995 16

1996 16

1996 16

1999 16

2008 16

Jahreschroniken

1958

17.12.1958 Kellinghusen wird Garnison. PDF mit Bildern

1959

15.10.1959 Befehl für die Neuaufstellung des Artilleriebataillons 62 mit der 2./ArtBtl 62 – WfBttr HJ mit 2 Wf - als Kader in Eschweiler. Aufstellungsbefehl

1960

08.01.1960 Abschuss der 1. Honest-John-Rakete in Bergen-Hohne durch 2./ArtBtl 62. 9 Bilder

22.01.1960 Verlegung nach Abschluss der Kaderausbildung und des Truppenübungsplatzaufenthalts in Bergen-Hohne nach Itzehoe.

15.01.1960 Vollaufstellung bis zum 01.09.1962 mit Teileinheiten in Breitenburg (2./ArtBtl 62 - 15.01.1960), Itzehoe (3./ArtBtl 62 - 01.08.1960 und 4./ArtBtl 62 - 01.09.1962) und Munitionsdepot Boostedt (5./ArtBtl 62 - Begleitbatterie - 17.11.1960).

Die 5./ArtBtl 62 im Munitionsdepot Boostedt unterstützt das 13th US-Missile Detachment als Wach- und Begleitbatterie in der Bewachung des Sondermunitionslagers.

Sept. 1960 D ie 2./ArtBtl 62 nimmt mit Volltruppe am Manöver Holt Fast teil.

Okt/Nov 1960 Zusammenführung des Bataillons in Breitenburg/Nordoe (die 5./ArtBtl 62 blieb in Boostedt).

17.11.1960 Aufstellungsbefehl für die Neuaufstellung der 5./ArtBtl 62 in Boostedt unter Führung von OLt Günther. Vorbefehl zu Aufstellung

03.01.1961 bis

26.06.1962 Uwe Grzesiak vom „W12 Kanonier" zum „W18 Fähnrich d. R." – in der 5./ArtBtl 62 und an anderen Standorten

03.01.1961 bis 26.06.1962 in einem Album

03.01. bis 31.03.1961 – Grundausbildung in Boostedt Mun-depot 01.04. bis 30.08.1961 – Vollausbildung – FM-Ausbildung + Wache 01.09. bis 17.10.1961 – Fahrschule B und C 11.18. bis 12.22.1961 – RUA-Lehrgang beim ArtRgt 6 in Schleswig 01. 08. bis 09.03.1962 - ROA-Lehrgang beim ArtRgt 6 in Neumünster 19.03. bis 15.05.1962 – Fahnenjunker-Lehrgang an der HOS II HH

15.05. bis 26.06.1962 – Fähnrich-Lehrgang an der ArtS in Eschweiler

Bilder der einzelnen Stationen siehe xxxxxxxxxxxxx

1961

05.01.1961 Neuaufstellung des Stabes und der 1./ArtBtl 62 in Itzehoe.

01.04.1961 Aufstellung des Bataillons unter Führung von Major Thiele - Gliederung: StVersBttr (1./ArtBtl 62) in Itzehoe, HANSEATEN-Gallwitz-Kaserne, 3 WfBttrn in Breitenburg-Nordoe (davon 2./ArtBtl 62 mit 2 HJ, 3./ und 4./ nur mit Kaderteilen), BeglBttr (5./ArtBtl 62) in Boostedt.

09.04.1961 Das 13th US-Missile Detachment nimmt seine Tätigkeit in Zusammenarbeit mit dem RakArtBtl 62 auf. Es wurde am 17.08.1960 in Fort Sill (Oklahoma) aufgestellt, verlegte am 23.01.1961 nach Deutschland und wurde in Itzehoe der 552th Artillery Group unterstellt. Im Juni 1974 zog das Detachment in die Liliencron-Kaserne um, wurde 1966 der 294th Artillery Group in Flensburg unterstellt und 1970 in 13th USA Field Artillery Detachment umbenannt. Das Detachment hat eine Soll-Stärke von 3 Offizieren und 36 Unteroffizieren und Mannschaften.

21.04.1961 Vereidigung der Rekruten der 5./ArtBtl 62 aus Boostedt in Nordoe. 14 Bilder

07.08.1961 5./ArtBtl 62 beim Tag der offenen Tür in Nordoe. 25 Bilder

01.09. bis

17.10.1961 Fahrausbildung bei der 5./ArtBtl 62 in Boostedt. 18 Bilder

02. bis

11.09.1961 1. Truppenübungsplatzaufenthalt in Munster-Lager.

19. bis

21.09.1961 Erstes Honest John-Schießen in Surendorf. 6 Bilder

13.12.1961 Unterkunftswechsel der 5./ArtBtl 62 vom Munitionsdepot Boostedt in die Kaserne Boostedt.

1962

16.02.1962 Katastropheneinsatz bei der Sturmflut in Norddeutschland. PDF mit Bildern

29.06.1962 Entlassung der ersten Wehrpflichtigen der 5./ArtBtl 62.

01.08.1962 Aufstellung der 3./ArtBtl 62 als vollständige Batterie.

01.09.1962 Aufstellung der 4./ArtBtl 62 als vollständige Batterie.

1963

01.05.1963 Umbenennung in Raketenartilleriebataillon 62.

22.05.1963 Richtfest in der Kaserne Kellinghusen. PDF mit Bildern

1964

1964 Truppenübungsplatz Munster mit HJ-Schießen. 3 Bilder

01.03.1964 Verlegung der 5./RakArtBtl 62 von Boostedt nach Kellinghusen.

25.03.1964 Zusammenführung des Bataillons in Kellinghusen in der Liliencron-Kaserne.

01.07.1964 Verlegung des RakArtBtl 62 von Nordoe nach Kellinghusen. PDF mit Bildern

Aug 1964 Honest John-Schießen in Putlos. 2 Bilder

26.10.1964 Übergabe der neuen Kaserne Kellinghusen an das RakArtBtl 62 durch den Bundesminister der Verteidigung von Hassel. Am 02.01.1964 war die 1./RakArtBtl 62 mit Teilen schon eingezogen. Am 01.03.1964 folgt die 5./RakArtBtl 62. Am 16.07.1964 ist das Bataillon in Kellinghusen vereint. 87 Bilder

1965

24.04.1965 Verleihung der Truppenfahne in Münster. PDF mit Bildern

02. bis Wehrübung vom 20.04. bis 18.05.1965mit Aufenthalt auf dem

12.05.1965 Truppenübungsplatz Munster. 15 Bilder

03. bis Das Bataillon überquert mit Volltruppe während einer Großübung der

05.09.1965 6. PzGrenDiv zweimal den Nord-Ostsee-Kanal .

24.10.1965 RIAS und der NDR veranstalten im Speisesaal der Kaserne eine Abendveranstaltung.

04.11.1965 Antrittsbesuch des neuen DivKdr Gen Niepold.

1966

31.03.1966 5 Jahre RakArtBtl 62 – Rede OTL Thiele. PDF

01.04.1966 Übergabe des Bataillons von OTL Thiele an M Voßfeldt.

Mai 1966 Besuch bei einer Sergeant-Einheit. 11 Bilder

13.05.1966 Abschuss je einer Honest-John-Rakete durch 2./, 3./, 4./Bttr in Putlos. 26 Bilder

1967

31.01.1967 Beim Streifengang wird versehentlich ein Soldat erschossen. PDF

10.03.1967 Die Bataillons-Handballmannschaft erreicht den 2. Platz im Rogge-Pokal.

01.04.1967 Übergabe des Bataillons von M Voßfeldt an OTL Hunger. PDF

April 1967 Besuch bei einer Sergeant-Einheit. 23 Bilder

21. bis

27.04.1967 Bataillon nimmt mit Volltruppe an der Übung Blank Cartridge teil.

01.04.1969 bis 30.09.1970 - 6x Allgemeine Grundausbildung in der 4./Bttr.

1968

20.01.1968 100 Jahre Militär in Kellinghusen. PDF

1969

01.10.1969 Übergabe des Bataillons von OTL Hunger an M Geisler.

1970

01.04.1970 Verlegung der AusbKp 8/6 von Lütjenburg nach Albersdorf und Fusion mit der AusbKp 16/6.

01.10.1970 Die ersten vier Mehrfachraketenwerfer – RakWf 110 SF**** LARS – werden dem Bataillon zugeführt.

1971

01.04.1971 10 Jahre RakArtBtl 62 als Verband im Artillerieregiment 6

April 1971 Auf dem TrÜbPl Munster-Süd wird zum ersten Mal mit RakWf 110 SF LARS geschossen.

01.04.1971 Umgliederung des Bataillons und Umbenennung von Batterien (2./ in 3./ und 3./ in 2./).

01.04.1971 Bisherige 3./RakArtBtl 62 wird als 2./RakArtBtl 62 eine HJ-Großbatterie. 4 Bilder

Juli 1971 TrÜbPl-Aufenthalt in Munster. Film 9 Min

01.10.1971 Übergabe des Bataillons von OTL Geisler an OTL Borchardt.

Dez 1971 Weihnachtsfeier bei 4./RakArtBtl 62. 38 Bilder

07.12.1971 Schießen RakWf 110 SF durch die 4./Bttr in Munster. 32 Bilder

1972

1972 Honest-John-Schießen in Grafenwöhr. 7 Bilder

23.02.1972 Honest John-Schießen in Munster 7 Bilder

01.04.1972 einschneidende Umgliederung des Bataillons: 4 Bilder Stabs- und Versorgungsbatterie, die 1. Batterie, eine Artilleriebatterie RakWf HJ mit 4 RakWf, die 2./RakArtBtl 62 zwei Artilleriebatterien RakWf 110 SF mit je 8 RakWf, die 3. und 4./RakArtBtl 62, eine Begleitbatterie, die 5./RakArtBtl 62.

24. bis

29.04.1972 Mob-Übung mit Honest John- und LARS-Schießen in Munster. 127 Bilder

15.11.1972 Verlegung der Ausbildungskompanie 8/6 aus Albersdorf nach Kellinghusen und truppendienstliche Unterstellung zum RakArtBtl 62. Während der ersten Jahre wird die verkürzte Allgemeine Grundausbildung für angehende Militär- kraftfahrer und die Ausbildung für den Fernmeldeverbindungsdienst aller Truppen durchgeführt, ab 01.07.1974 nur noch die verkürzte Allgemeine Grundausbildung für Militärkraftfahrer – also alle 6 Wochen ein Feierliches Gelöbnis und neue Rekruten.

1973

Aug 1973 Feierliches Gelöbnis. 23 Bilder

Aug.1973 Truppenübungsplatz Munster. 34 Bilder

25.08.1973 Sommerfest. 40 Bilder

1974

März 1974 Die Atomwaffensicherheitsüberprüfung (NSI) wird zum ersten Mal mit der Note „outstanding" bestanden.

22.03.1974 Übergabe RakArtBtl 62 von OTL Borchardt an OTL Boes.

23.06.1974 Das erste Mal wird der „ Tag der Kellinghusener" mit Feierlichem Gelöbnis als Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt. Gleichzeitig ist Kellinghusen 10 Jahre Garnison. 10 Bilder

09. bis Teilnahme des Bataillons mit Volltruppe an der Korpsgefechtsübung Bold Guard,

14.09.1974 der neu geschaffenen Übung des COMLANDJUT.

23.10.1974 Übernahme der Patenschaft des Raketenartilleriebataillon 62 über das 13th US Artillery Detachement als äußeres Zeichen der engen Partnerschaft und guten Zusammenarbeit.

1975

03.09.1975 Die Btl-Handballmannschaft erreicht bei der 1. Heeresmeisterschaft im Kleinfeldhandball den 2. Platz.

08.11.1975 Truppenübungsplatzaufenthalt mit Besuchertag in Munster.

1976

1976

bis 1994 Patenschaft der 3./RakArtBtl mit Bordesholm.

06.01.1976 Einsatz des Bataillons beim Hochwasser in der Haseldorfer Marsch.

21.02.1976 Übergabe der Patenschaftsurkunden vom 13th US Field Artillery Detachment.

31.03.1976 Übergabe des Bataillons von OTL Boes an OTL Schöppl. 4 Bilder

03.06.1976 Besuchertag in Munster mit Honest John- und LARS-Schießen. 85 Bilder

22.09.1976 Das Bataillon erhält die Ehrenurkunde des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für Hilfeleistungen für landwirtschaftliche Betriebe während der Trockenzeit – es wurden im Strohtransport nahezu 30.000 km zurückgelegt.

1977

1977 wird zum letzten Mal mit Honest John geschossen.

Ab 1977 Jährliche Informationsveranstaltung mit den Bürgermeistern der Gemeinden, in deren Bereichen Teile des Bataillons häufig üben.

März 1977 Zum zweiten Mal wird die Atomwaffensicherheitsüberprüfung (NSI) mit der Note „outstanding" bewertet.

24.05.1977 Die Btl-Fußballmannschaft erreicht den 2. Platz im Divisionsbereich bei der Heeresfußballmeisterschaft.

25.06.1977 100 Jahre Kellinghusen. PDF mit Bildern

26.07.1977 Offz-Weiterbildung in Kellinghusen.15Bilder

Juli/Aug Leben in der 1./RakArtBtl 62 während einer Wehrübung 67 Bilder

1977 mit der Geburtstagsfeier des Bttr-Fw, der Arbeit mit dem neuen Lkw 10 t, dem morgendlichen Antreten der Bttr und der Arbeit im Geschäftszimmer.

07.10.1977 NATO-Oberkommandierender in Kellinghusen.

21.10.1977 Tag der Kellinghusener. 31 Bilder

29.11.1977 LARS-Schießen in Munster. PDF mit Bildern

04.12.1977 Barbarafeier. 55 Bilder

1978

1978 Fürsorge im Manöver. 3 Bilder

11.01.1978 Amerikaner geben dem RakArtBtl 62 die Note 1.

17.08.1978 20 Jahre ArtRgt 6. PDF mit Bildern

Sept 1978 Feldparade in Kellinghusen. 16 Bilder

17. bis

22.09.1978 Das Bataillon nimmt an der Übung Bold Guard der 6. PzGrenDiv teil.

04.12.1978 Barbarafeier. 21 Bilder

1979

04.05.1979 Gefechtsmäßige Überquerung der Elbe bei Lauenburg durch das Bataillon auf dem Rückmarsch vom Truppenübungsplatzaufenthalt auf Kriegsbrücken- gerät der Pioniere.

02.07.1979 Zum dritten Mal wird die Atomwaffensicherheitsüberprüfung (NSI) mit der Note „outstanding" bewertet .

10.07.1979 Tag der Kellinghusener. 13 Bilder

16.08.1979 Gepäckmarsch der Btl-Führung. 5 Bilder

17. bis Zum ersten Mal nimmt eine WfBttr des RakArtBtl 62 (4./RakArtBtl 62) an der

20.09.1979 Korpsgefechtsübung Steel Trap der britischen Rheinarmee teil.

01.10.1979 Umgliederung des Bataillons im Rahmen der Heeresstruktur 4 durch Auflösung der 2./RakArtBtl 62 undder Umbenennung der 3. und der 4./RakArtBtl 62. Neue Gliederung: eine Stabs- und Versorgungsbatterie – 1./RakArtBtl 62, zwei Raketenartilleriebatterien RakW 110SF mit je 8 RakW, die 2./ und 3./RakArtBtl 62, eine Begleitbatterie – die 4./RakArtBtl 62 ein Rekrutenzug mit 56 Rekruten, der im zweijährigen Wechsel der 2. und der 3./RakArtBtl 62 unterstellt wird.

Die AusbKp 8/6 verlegt nach Albersdorf und bildet den Grundstock für PDF die neu aufzustellende 4./RakArtBtl 62 des FArtBtl 61.

29.11.1979 Bataillonsgefechtsübung. (mit fast vollständigen Unterlagen)

04.12.1979 Barbarafeier. 16 Bilder

1980

1980

oder 1981 Kongo-Tag. Film xx Min

11.01.1980 GenMaj Manthey macht Antrittsbesuch in Kellinghusen.

17.01.1980 Verladung und Abgabe der systemgebundenen Geräte und der Fahrzeuge des Waffensystems RakWf Honest John mit einem Transport in ein Depot.

06.03.1980 NATO-Befehlshaber beim Bataillon.

07. bis Teilnahme der 3./RakArtBtl 62 an der Übung Beat Blow 80 im Raum Oksböl.

13.06.1980 Zum ersten Mal wird mit RakWf 110 SF in Dänemark geschossen.

30.08.1980 Tag der Kellinghusener. 4 Bilder

19.09.1980 FArtBtl 515 kommt nach Kellinghusen.

28.10.1980 Ausländische Offiziere in Kellinghusen.

10. bis

15.11.1980 Mob-Übung Film 23 Min

Dez 1980 Bataillonsappell mit Verabschiedung von Hptm Kurz und HFw Merke. 14 Bilder

1981

April 1981 FArtBtl 51 zieht ein in die Kaserne Kellinghusen. PDF mit Bildern

01.04.1981 20 Jahre Raketenartilleriebataillon 62 als Verband im Artillerieregiment 6 mit Bataillonsappell 21 Bilder Das Raketenartilleriebataillon hat nach F-STAN eine personelle Stärke von - 19 Offizieren, - 140 Unteroffizieren, - 424 Mannschaften (einschl. der 56 Rekruten), - 15 zivilen Mitarbeitern (Beamte, Angestellte und Arbeiter) und verfügt über insgesamt 212 Fahrzeuge der 2. Generation und zwar LKW 10 t mit Ladekran, LKW 5 t, Lkw 2 t und Lkw 0,5 t Iltis.

13.06.1981 Dem Raketenartilleriebataillon 62 wird das Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein durch den Ministerpräsidenten Dr. Stoltenberg verliehen. PDF mit Bildern

20.06.1981 Tag der Kellinghusener. 23 Bilder

23.06.1981 Offz-Weiterbildung in Bergen. 1 Gruppenbild

23. bis Wehrübung vom 14. bis 27.08.1981mit einemTrÜbPl-Aufenthalt Filme 68 Min

27.08.1981 in Munster-Trauen mit LARS-Schießen. 308 Bilder Fotoschau 24 Min

01.10.1981 Übergabe des Bataillons von OTL Schöppl an M Saul. 6 Bilder

Dez 1981 Die Mehrfachraketenwerfer 110 SF werden auf die Trägerfahrzeuge der zweiten Generation umgerüstet zum RakWerfer 110 SF2.

04.12.1981 Barbarafeier. 73 Bilder

1982

10.04.1982 Antrittsbesuch von NATO GenLt Asmussen.

19.04.1982 Das Feuerleitradar FERA wurde zugeführt.

Nov 1982 Truppenübungsplatz Muster – Besichtigung 9 Bilder

1983

05.03.1983 Die PzGrenDiv 6 feiert 25 Jahre.

21. bis

30.03.1983 Besuchertag inMunster. 13Bilder

31.08.1983 TrÜbPl-Aufenthalt in Munster mit LARS-Schießen. 111 Bilder

29.10.1983 ArtRgt 6 – RgtAppell und Waffenschau - Besuch von AKRO Kiel. Film 21 Min 14 Bilder

03.11.1983 Brisk Fray – ein Bully verbrennt. 5 Bilder

03.12.1983 Barbarafeier. 58 Bilder

1984

04.12.1984 Barbarafeier. 98 Bilder

19.12.1984 Verabschiedung von Hptm Schuster. 187 Bilder

1985

22.01.1985 Verabschiedung von Hptm Müchler.

04. bis

15.02.1985 Truppenübungsplatzaufenthalt Bergen mit LARS-Schießen. 409 Bilder

04.04.1985 Uffz-Heim durch Feuer zerstört.

26.06.1985 Verabschiedung von OTL Saul, Fhr Neubacher, Fhr Schirrmacher, Fhr Zander 48 Bilder

28.06.1985 Übergabe RakArtBtl 62 von OTL Saul an M Meier. 22 Bilder

13.12.1985 Verabschiedung von Hptm Klein, Dr. Spengler. 42 Bilder

1986

Jan 1986 Besuchertag auf dem TrÜbPl Munster PDF mit Bildern

19.02.1986 neues Offz- und Uffz-Heim

15.03.1986 Verabschiedung von OTL Richter, Hptm Bollinger, Hptm Riedel u.a. 70 Bilder

29.03.1986 Verabschiedung Hptm Klein 10 Bilder

01.04.1986 Die Artilleriestruktur 85 führt wieder zu einer Änderung der Struktur des Bataillons: - Neuaufstellung zweier weiterer schießenden Batterien 4./RakArtBtl 62 zum 01.07.1991 und 5./RakArtBtl 62 zum 01.10.1989 - Abgabe der Wach- und Begleitbatterie (4./RakArtBtl 62) an das Artillerieregiment 6.

01.04.1986 5 Jahre FArtBtl 515.

23.06.1986 Tag der Kellinghusener. 70 Bilder

Juli 1986 Platzkonzert in Hennstedt. 14 Bilder

29. und

30.07.1986 Mobilmachungsübung. 11 Bilder

22.11.1986 Besuchertag beim TrÜbPl-Aufenthalt in Munster-Süd.

04.12.1986 Barbarafeier in Hennstedt. 62 Bilder

1987

11.03.1987 Bttr-Aufnahmen zur Verabschiedung von OTL Meier. 19 Bilder

22.03.1987 Verabschiedung von OTL Meier und OLt Hähn. 25 Bilder

27.03.1987 Übergabe des Bataillons von OTL Meier an OTL Oerding. 36 Bilder

30.07.1987 Französische Mariner in Kellinghusen.

Aug 1987 OStFw Feldsien wird in den Ruhestand verabschiedet.

03.10.1987 25 Jahre 3./RakArtBtl 62. 3 Bilder

04.12.1987 Barbarafeier. 60 Bilder

1988

Jan 1988 Feuerstellungsbau in Munster mit Tarnung und Härtung 65 Bilder

März 1988 Übung Beat Blow in Munster 31 Bilder

09.03.1988 Feuerstellungsbau mit Teilhärtung in Kaltenkirchen. 9 Bilder

29.03.1988 Bataillonsappell in Munster 18 Bilder

31.03.1988 Bataillonsappell in Kellinghusen 10 Bilder

20.04.1988 Elbüberquerung Wischhafen – Glückstadt nach TrÜbPl-Aufenthalt. 5 Bilder

26.05.1988 Verabschiedung von M Gierling. 44 Bilder

08.06.1088 Feuerstellungsbau auf StOÜbPl Kaltenkirchen. 24 Bilder

29.06.1988 Fähnrichsfest. 34 Bilder

01. bis

29.07.1988 Mob-Übung in Kellinghusen. 30 Bilder

20. und

21.08.1988 Heidebiwak des ArtRgt 6 in Munster. 47 Bilder

29.09.1988 Verabschiedung von Hptm Kurz, Lt Ryl, Lt Jacobowsky, Fhr Meier-Lindner, Fhr Olava, Fhr Schikorer 61 Bilder

25.11.1988 Umzug Stab RakArtBtl 62. 11 Bilder

04.12.1988 Barbarafeier. 69 Bilder

07. bis BtlGefÜb WECHSELSPIEL. fast vollständige

10.12.1988 Übungsunterlagen

1989

26.01.1989 Übergabe Stabsgebäude mit Kunst am Bau.

28.02.1989 Aufnahmen in den Batterien zur Verabschiedung von OTL Oerding. 22 Bilder

01.03.1989 Verabschiedung von OTL Oerding + Hptm Schröder. 77 Bilder

10.03.1989 Übergabe des Bataillons von OTL Oerding an M Weinschenck. PDF mit Bildern

22.03.1989 Übergabe der 3./RakArtBtl 62 von Hptm Schröder an Hptm Pitsch 71 Bilder

26. und

27.05.1989 25 Jahre Garnison Kellinghusen und Tag der Kellinghusener. PDF + 8 Bilder

29. und

30.09.1989 Heidebiwak in Kellinghusen. 23 Bilder

Okt 1989 Uffz-Korps der 5./RakArtBtl 62. 1 Bild

01.10.1989 Durch Auflösung der 2./RakArtBtl 62 ergibt sich das endgültige Bild des RakArtBtl 62 nach der HStruktur 5:

10.10.1989 Besuch der Stadt Kellinghusen durch die Rekruten der 5./RakArtBtl 62. 2 Bilder

15.11.1989 Feierliches Gelöbnis. PDF mit Bildern

28.12.1989 25 Jahre-Jubiläum von OLt Diga. 52 Bilder

1990

21.02.1990 Die MobKameradschaft RakArtBtl 62 wird gegründet. Sie ist später der Traditionsverband, der über die Zeit nach der Auflösung des Bataillons hinaus bestehen wird. Heute führt die Reservistenkameradschaft den Namen „Traditionsgemeinschaft Raketenartilleriebataillon 62".

06.04.1990 Langneses Kanone in der Kaserne.

28.06.1990 Beachparty. 41 Bilder

Juli 1990 Leben in der 1./RakArtBtl 62. 18 Bilder

10.08.1990 Feierliches Gelöbnis. 48 Bilder

Sept. 1990 ArtS Idar-Oberstein - Kaderlehrgang Führungspersonal. 3 Bilder

15.09.1990 ff Standortfragen – Umgliederung, Auflösung usw. PDF

27.09.1990 Verabschiedung von M Dehnbostel, OFhr Wöhler, OFhr Heiden, OFhr Schnehage, Fhr Schröder. 66 Bilder

10.10.1990 Besuch der Königin Margarethe H. von Dänemark während der Übung "Beat Blow" in Oksböl (Dänemark). 18 Bilder

04.12.1990 Barbarafeier. 66 Bilder

1991

1991 Truppenübungsplatzaufenthalt in Munster. 5 Bilder

14.01.1991 Bataillonsappell mit Übergabe der ersten 4 Waffensysteme MARS an die 5./RakArtBtl 62 und Ehrung von OTL d. R. Grzesiak. 42 Bilder

17.01.1991 Verabschiedung von OTL d. R. Grzesiak. 74 Bilder

28.02.1991 Verabschiedung von SA Dr. Blödorn, OLt Diga. 70 Bilder

13.05.1991 Tag der Kellinghusener. 61 Bilder

16.05.1991 Bilder vom Stab und den Batterien zur Verabschiedung von OTL Weinschenck. 25 Bilder

16.05.1991 Verabschiedung von OTL Weinschenk, Hptm Pitsch, OLt Pohl, Fhr Heydelmann, Fhr Bysikiewicz. 93 Bilder

31.05.1991 Übergabe des Bataillons von OTL Weinschenck an M Geschke. 98 Bilder

Juni 1991 Feierliches Gelöbnis. 9 Bilder

14.06.1991 Übergabe der 2./RakArtBtl 62 von Hptm Pitsch an Olt Panzer. 31 Bilder

Aug 1991 Sommerfest. 20 Bilder

31.08.1991 Bahntransport MARS. 4 Bilder

19.09.1991 Verabschiedung von RA Endom, OLt Platz, Lt Kahlen, Lt Riecklauf, Lt Reguiel, Fhr Gold, Fhr Kryszohn. 73 Bilder

01.10.1991 Im Rahmen der Heeresstruktur 5 beginnt die Räumung des Sonder- munitionslagers in Kellinghusen. Am 17.04.1992 endet die Stationierung des 13th USA Field Artillery Detachment in Kellinghusen.

10.10.1991 Personeller Aufstellungsbeginn der 4./RakArtBtl 62 mit dem Waffensystem MARS.

04.12.1991 Barbarafeier. 121 Bilder

12.12.1991 Das Bataillon führt mit der 5./RakArtBtl 62 als erster Verband der Bundeswehr auf dem TrÜbPl Bergen mit dem neuen Waffensystem Multiple Launch Rocket System (MLRS) -auch bekannt als MARS - Filme 86 Min ein scharfes Schießen durch. 37 Bilder

1992

1992 Truppenübungsplatz Oksböl (Dänemark). 17 Bilder

08.02.1992 Abzug des 13th US Field Artillery Detachment aus Kellinghusen.

24.03.1992 S4-Offz Wechsel von Hptm Petersen zu Hptm Pleger. 29 Bilder

26.03.1992 Verabschiedung von Hptm von Maltzahn, Hptm Janssen, Hptm Petersen. 28 Bilder

14.05.1992 Feierliches Gelöbnis. Film 28 Min

15.05.1992 11.111 Führerscheine in Kellinghusen ausgestellt.

1992 III TrÜbPl-Aufenthalt in Munster. 6 Bilder

03.09.1992 Offz- und Uffz-Weiterbildung MARS. 29 Bilder

05.09.1992 Tag der Kellinghusener. 18 Bilder

15.09.1992 Verabschiedung von M Grothe, OLt Radeleff, Lt Beyer, Lt Jeske, Lt Knorr, Fhr Lüttringhaus. 62 Bilder

24.09.1992 ArtRgt 6 – Übergabe und Verabschiedung von O Blümel. Film 100 Min

Sept bis Im Zuge der Umstrukturierung hin zur Heeresstruktur 5 erhält das

Okt 1992 RakArtBtl 62 weitere 8 MLRS und gibt dafür 8 LARS ab.

23.12.1992 Verabschiedung von OStFw Schlünzen

1993

01.03.1993 Verabschiedung von OTL Geschke, Hptm Panzer, Hptm Reimers.43 Bilder

02.03.1993 Übergabe RakArtBtl 62 von OTL Geschke an OTL Meyer. 4 Bilder Film 75 Min

23.06.1993 Verabschiedung von SA Egenolf, OLt A. Meyer, OLt F. Meyer, OLt Ueding, Fhr Pogoda, Fhr Lund 27 Bilder

25.09.1993 Verabschiedung von Hptm Bähr, OLt Neumann, Lt Schneider, Lt Seemann, Lt Sievers, Lt Zimmermann 32 Bilder

1994

23.03.1994 Verabschiedung von Hptm Grap. 13 Bilder

29.03.1994 Übergabe 3./RakArtBtl 62 von Hptm Grap an OLt Mesken.

05.06.1994 Tag der Kellinghusener. 20 Bilder

13.09.1994 Teilnahme an der Jubiläumsparade in Skive DK.

28.09.1994 Kellinghusen30 Jahre Garnison.

1995

1995 ff Zeitungsartikel zum Truppenabzug aus Kellinghusen.

16.01.1995 dänische Artillerieschule zu Besuch.

16.05.1995 MARS-Schießen in Bergen. Film 63 Min 34 Bilder

04.12.1995 Letzter Übungsplatzaufenthalt in Munster mit LARS-Schießen. Film 10 Min

6 Bilder

11.12.1995 Barbarafeier. 63 Bilder

13.12.1995 Verabschiedung von M Jahnke, M Baumgarten, OLt Knak. 26 Bilder

1996

22.03.1996**** Auflösungsappell des RakArtBtl 62 in der Liliencron-Kaserne. Die Truppenfahne wird eingerollt und mit Trauerflor versehen. 39Bilder

26.03.1996 Verabschiedung von OSA Kallweit, M Schröder, Hptm Hölscher, RA Wirsing, OLt Severt, OLt Ricken, OLt Möck, OLt Cottmann, FR Breitkreuz. 28 Bilder

09.06.1996 Grillfest mit Verabschiedung. 8 Bilder

21.06.1996 LARS und MARS werden abtransportiert.

02.08.1996 Übergabe des RakArtBtl 62 von OTL Meyer an OTL Quentel.

09.08.1996 Verabschiedung von OTL Meyer. 18 Bilder

31.12.1996**** D ****as Raketenartilleriebataillon hört auf zu bestehen. 1 Bild

1996 Die 1992 aus dem Pionierbataillon 510 und der Panzerpionierkompanie 180 entstandene Panzerpionierkompanie 510 zieht von Plön (Fünf-Seen-Kaserne) nach Kellinghusen in die Liliencron-Kaserne um.

1999

28.09.1999 Dynamische Waffenschau der 6. PzGrenDiv in Munster. Film 60 Min 13 Bilder

2008

12.12.2008 Die Kaserne Kellinghusen wird an das Bundeswehrdienstleistungszentrum Itzehoe übergeben.

Beobachtungsbataillon 63

Das Beobachtungsbataillon 63 entstand durch die Beobachtungsbatterie 674 und wurde im Laufe seines Bestehens mehrfach umgegliedert. Nach einigen Umzügen fand das Bataillon seine Heimat in der Itzehoer Hanseaten-Gallwitz-Kaserne.

Im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Bataillon 1993 aufgelöst und einige Batterien ausgegliedert in selbstständige neue Einheiten oder bestehende Einheiten.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Beobachtungsbataillons 63 zeigt auf artillerie-rotem Grund ein Nesselblatt, in dessen Zentrum ein gelbes Wappenschild ein blaues, gotisches "B" zeigt. Dies deutet an, dass die vorhandenen Aufklärungsmittel aus der Tradition heraus mit Schall, Licht, Wetter, Vermessung übernommen sind.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.10.1969

    Aufstellung des Beobachtungsbataillons 6 aus Teilen der Beobachtungsbatterie 674 durch die Auflösung der Radar- und Schalltmesszüge und Eingliederung in das neue Beobachtungsbataillon 6. Ebenso Aufstellungsbeginn DroBttr CL-89.

  • Verlegung

    access_time 01.10.1972

    Verlegung des BeobBtl 6 aus der Kellinghusener Liliencron-Kaserne nach Breitenburg-Nordie in die Freiherr-von-Fritsch-Kaserne.

  • Erster Drohnenflug

    access_time 13.05.1974

    Erster Drohnenflug CL-89 der 4./BeobBtl 6 auf dem TrÜbPl Bergen

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1979

    Umbenennung des Beobachtungsbataillons 6 in Beobachtungsbataillon 63

  • Verlegung

    access_time April-Nov 1981

    Verlegung in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne in Itzehoe (ohne 4./6)

  • Fahnenband

    access_time 10.06.1982

    Verleihung des Fahnenbandes durch den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Dr. Gerhard Stoltenberg

  • Drohnenbatterie 6

    access_time 25.11.1989

    Aufstellungsbefehl für die Drohnenbatterie 6 (CL-289)

  • Auflösung und Verlegung

    access_time 26.05.1993

    Außerdienststellungsappell des Bataillons in der Hanseaten-Gallwitz-Kaserne. Der Schallmesszug, Wetterzug und Tle BttrFü verlegen von Itzehoe als 2./FArt-BeoBtl 61 in die Dithmarsen-Kaserne nach Albersdorf. Diese Verlegung hat leider nur bis zur Auflösung des Feldartilleriebataillon 61 im Jahr 1996 bestand.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.10.1996 - Boostedt

    Appell zum Unterstellungswechsel der DroBttr 6 unter das ArtRgt 14.

Gliederung

Heeresstruktur 2 (1959)

  1. Beobachtungsbatterie 674

    1. BttrFühGrp

    2. Auswertegruppe

      1. Schallmesszug

      2. Lichtmesszug

      3. Vermessungszug

    3. Radarstaffel

    4. BttrVersGrp

Heeresstruktur 3 (1971)

  1. Beobachtungsbataillon 6

    1. 1. Batterie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Batterie
      (SchallmeßBttr)

    3. 3. Batterie
      (RadarBttr)

    4. 4. Batterie
      (DrohnenBttr - 12x CL89)

Heeresstruktur 4 (1981 - 1992)

  1. Beobachtungsbataillon 63

    1. 1. Batterie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Batterie
      (SchallmeßBttr)

      1. BttrFüGrp

      2. SchallmessZg

      3. VermessungsZg

    3. 3. Batterie
      (RadarBttr)

      1. BttrFüGrp

      2. WetterGrp

      3. Lichtmeßzug

      4. Radarzug

    4. 4. Batterie
      (DrohnenBttr - 12x CL89)

      1. BttrFüGrp

      2. Einsatzlt u. AuswZug

      3. Drohnenzug

      4. Trsp u. InstZg

    5. SanBer 11/8

Heeresstruktur 5 (1992)

  1. Beobachtungsbataillon 63 - Umgliederungen


    1. Abgabe an 2./ F-/BeobArtBtl 61

      1. ehemalige SchallmeßBttr

      2. ehemalige RadarBttr


    2. Neu aufgestellte Drohnenbatterie 6

      1. DroBttr

Auftrag

Das Beobachtungsbataillon 63 lieferte durch seine Aufklärungsergebnisse einen wesentlichen Beitrag zum Lagebild des Artillerieregiments und der Division. Als Auge des Regiments ortete es feuernde Rohrartillerie und Mörser, überwachte das Gefechtsfeld, versorgte die Artillerie und weitere Bedarfsträger mit Wettermeldungen und bekämpfte Ziele mit auf Zusammenarbeit angewiesenen Artillerieverbänden.

Standorte

Liliencron-Kaserne

In Kellinghusen war ein Großteil der Artillerieverbände der Division in der Liliencron-Kaserne stationiert.

Freiherr-von-Fritsch-Kaserne

Die 2006 geschlossene Freiherr-von-Fritsch-Kaserne lag in Breitenburg-Nordoe in direkter Nachbarschaft zu Itzehoe.

Hanseaten-Gallwitz-Kaserne

Die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne befand sich in Itzehoe. Sie war u.a. Heimat des Beobachtungsbataillon 63 und vom Sanitätsbataillon 6. Die Abgabe erfolgte ab Beginn der 1990er Jahre. Heute ist die Konversion in ein Wohngebiet erfolgt.

Patenschaften

Bataillon 2./BeoBtl 63 3./BeoBtl 63
Stadt Norderstedt Gemeinde Aukrug Gemeinde Bosau

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Lutz, OTL Haun, OTL Rothe, OTL Salzeder, OTL Bamngarten

Stellvertretende Kommandeure
Mal Weinand, Maj Troeltsch, Maj Frauenhoff, Maj Hesse, Maj Loewe, Maj v. der Osten

Radarbatterie 6 (1966-1970)

Batteriechefs
Hptm Gellrich, Hptm Slomian

Schallmeßbatterie 6 (1966-1970)

Batteriechefs
OLt Böder, Hptm Troeltsch

1. Batterie

Batteriechefs
Mai Troeltsch, Maj Engelien, Hptm Schmolke, Maj Gellrich, Maj Asmussen

Batteriefeldwebel
HptFw Schuran, HptFw Böing

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Schaal, Hptm Thoms, Hptm Winkler, Hptm Zerbst, Hptm Lorenz, Hptm Strauch, Hptm Thiedke

Batteriefeldwebel
HptFw Schluan, StFw Thater, HptFw Garbrecht

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Slomian, Hptm Jacob, Hptm Schmidt, Hptm Dönsdorf, Hptm Buck, Hptm Willms, Hptm Klein, Hptm Griep, OLt Triemer

Batteriefeldwebel
HptFw Menz, HptFw Textor

4. Batterie

Batteriechefs
Maj Kemkes, Hptm Stuckenschmidt, Mai Schmidt, Hptm Schlemminger, Hptm Stolz, Hptm Feldmann, OLt Preuß

Batteriefeldwebel
HptFw Schütt, HptFw Teckenburg, HptFw Krienke

Raketenartilleriebataillon 650

Das Raketenartilleriebataillon 650 war mit Lance Raketenwerfern ausgestattet, die im Verteidigungsfall auch atomare Munition hätten verschießen können. Diese lagerte im Sonderwaffenlager Meyn, westlich von Flensburg.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Raketenartilleriebataillons 650 ist zweigeteilt. Auf der linken Seite sind die zwei blauen Löwen auf gelbem Grund zu sehen, die dem Wappen Dänemarks entnommen wurden. Auf der rechten Seite ist auf rotem Grund ein Nesselblatt zu sehen, das das Familienwappen der Grafen zu Schaumburg war und zum Wappen Schleswig-Holsteins wurde, als im Jahre 1110 Adolf von Schaumburg Holstein und Stormarn vom deutschen Kaiser als Lehen erhielt.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 15.05.196

    Aufstellung des Bataillons in Breitenburg-Nordoe, Freiherr-von-Fritsch-Kaserne

  • Übergabe der Truppenfahne

    access_time 24.04.1965

    Übergabe der Truppenfahne an das RakArtBtl 650 in Münster.

  • 1. Sergeant-Raketen-Start

    access_time 14.08.1966

    1. Sergeant-Raketen-Start auf den Äußeren Hebriden

  • 1. Raktenstart auf Kreta

    access_time 01.03.1968

    1. Sergeant-Raketen-Start auf Kreta (im NAMFI)

  • Unterstellung

    access_time 01.01.1973

    Das Bataillon wird in Friedenszeiten dem ArtRgt 6 unterstellt, April Sergeant-Schießen auf KRETA (NAMFI) nach Unterstellung ArtRgt 6

  • Verlegung

    access_time 01.04.1973

    Das Bataillon zieht in die Flensburger Briesen-Kaserne um.

  • Neue Unterstellung

    access_time 01.10.1975

    Unterstellung der Nachschubkompanie Sw 611

  • Umrüstung

    access_time 01.10.1976

    Umrüstung vom Waffensystem SERGEANT auf LANCE

  • Übung atomarer Einsätze

    access_time Juni 1977

    atomare Flt u. VersÜb CLJ BATTLE BALANCE 77 mit ArtEinsÜb "FEUERSCHLAG" in Schleswig-Holstein

  • Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft

    access_time 20.02.1987

    Gründung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft in FLENSBURG

  • Atomarer Einsatzauftrag endet

    access_time Oktober 1991

    Das Bataillon wird vom atomaren Einsatzauftrag entbunden.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.07.1992

    Unterstellungswechsel der Nachschubkompanie Sw 611 zum VerKdo 600

  • Ende SichBtl 610

    access_time 02.10.1992

    Außerdienststellungsappell für das SichBtl 610 (Auflösungstermin: 31.12.1992).

  • Ende RakArtBtl 650

    access_time 29.04.1993

    Außerdienststellungsappell RakArtBtl 650 in FLENSBURG (Auflösungstermin: 30.09.1993).

Gliederung


  1. Raketenartilleriebataillon 650

    1. 1. Batterie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Batterie
      (RakWfBtr - 2x LRakWf M752 LANCE)

    3. 3. Batterie
      (RakWfBtr - 2x LRakWf M752 LANCE)

    4. 4. Batterie
      (BegleitBtr - 4x FK 20mm)

    5. SanBer 11/8

Waffensysteme

LANCE

Vier Raketenartilleriebataillone der Korpsartillerie der Bundeswehr erhielten Lance als Nachfolger der Sergeant.  Das Waffensystem musste aufgrund des INF-Vertrages von 1987 außer Dienst gestellt werden. Die deutschen Lance-Einheiten wurden bis 1993 aufgelöst.

FK 20mm

Die einrohrige FK 20-2 wurde üblicherweise auf Sonderanhängern gezogen. Die Waffe diente gegen Boden- und langsame Luftziele wie Hubschrauber als Objektschutz für ortsfeste Bauwerke oder schwere bzw. im Kampf unbeweglichere Einheiten wie Artillerieverbände.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Dr. Hahn, OTL Kunze, OTL Techler, OTL Kausch, OTL Möller, OTL Otto, OTL Schmidt,  OTL Loewe

Stellvertretende Kommandeure
Maj Kunze, Maj Kupp, Maj Palm, OTL Kaschner, OTL Kirchhoff, OTL Albrecht, OTL Praetorius

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Mettendorf, Hptm Wädow, Hptm Imme, Maj Tonsern, Maj Maday, Maj Brandt, Maj Bittmann

Batteriefeldwebel
HptFw Sobottka, HptFw Fröhlich, HptFw Seeger, HptFw Oswalt,  HptFw Mohr, OStFw Teckenburg, StFw Stiller

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Pauben, Hptm Böhme, Hptm Kellermann, Hptm Brieber, Hptm Czaya, Hptm Mertens, Hptm Michel, Hptm Stolz,
Hptm Krause, Hptm Baumgarten, Hptm Werberich

Batteriefeldwebel
Hptfw Holf, HptFw Böhm, HptFw Oswald, HptFw Prezybilski, HptFw Biederich, HptFw Stiller, HptFw Delfs

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Imme, Hptm Sattler, Hptm Kresse, Hptm Tonsern, Hptm Haupt, , Hptm Loewe,  Hptm Quentel, Hptm Wähling, Hptm Herrig, Hptm Hähn, OLt Webert, Hptm Pleger

Batteriefeldwebel
HptFw Abels, HptFw Köhn, HptFw Themsfeldt, HptFw Quatz, HptFw Sass

4. Batterie

Batteriechefs
Hptm Bünte, Hptm Gerlach, OLt Gräf, Hptm Wädow, Hptm Bähr, OLt Möller, Hptm Wädow, Hptm Ortmanns, Hptm Saxer, Hptm Loewe, Hptm Woltermann, Hptm Barlag, Maj Quentel, OLt Koenenmund

Batteriefeldwebel
HptFw Jonuleit, HptFw Seeger, HptFw Walter, StFw Quarz

Sicherungsbataillon 610

Das Sicherungsbataillon 610 war in Flensburg-Nordstadt stationiert und hatte den Auftrag, das Raketenartilleriebataillon 650 im Einsatz zu schützen.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Sicherungsbataillons 610 zeigt auf rotem Grund das Nordertor in Flensburg sowie dahinter gekreuzte Schwerter.

Damit verdeutlichte das Bataillon seinen Stationierungsort.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1983

    Aufstellung des Bataillons im Rahmen der Heeresstruktur 4. Das RakArtBtl 650, das von dem SichEtl im Einsatz gesichert werden soll, wird auf Zusammenarbeit angewiesen.

  • Erste Mob-Übung

    access_time 28.05 – 08.06.1985

    Erste Mobilmachungsübung mit Teilen des Bataillons

  • Weitere Übung

    access_time März 1986

    Im Rahmen der NATO-Übung BATTLE BALANCE führt das Bataillon mit Teilen (4. Kp, Teile 1. Zug) die zweite MobÜbung durch. Ebenfalls übernimmt die Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 die Patenschaft zur 4./SichBtl 610.

  • Volltruppenübung und Fahnenband

    access_time Mai / Juni 1988

    Erste Mobilmachungsübung des gesamten Bataillons und Einsatz mit Volltruppe während der Übung EINSICHTEN zusammen mit dem RakArtBtl 650. Am 09.06 erfolgt die Fahnenbandverleihung durch den Divisionskommandeur, Generalmajor Steinkopff, in KELLINGHUSEN.

  • Befehl zur Auflösung

    access_time 30.09.1991

    Befehl zur Auflösung des Bataillons im Rahmen der Heeresstruktur 5

  • Ende SichBtl 610

    access_time 02.10.1992

    Außerdienststellungsappell für das SichBtl 610 (Auflösungstermin: 31.12.1992).

Gliederung


  1. Sicherungsbataillon 610

    1. 1. Kompanie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Kompanie
      (SichKp - GerEinh)

    3. 3. Kompanie
      (SichKp - GerEinh)

    4. 4. Kompanierie
      (SichKp - GerEinh)

Nachschubkompanie Sw 611

Die Nachschubkompanie Sw 611 war in Flensburg stationiert. Ihre Geschichte hängt mit der des Raketenartilleriebataillon 650 eng zusammen und sie war die einzige selbständige Nachschubeinheit für Sonderwaffen in Gliederung und Auftrag des Feldheeres in der Bundeswehr.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Nachschubkompanie Sw 611 zeigt im Vordergrund einen Planwagen, der den Transportauftrag der Kompanie symbolisiert.

Dahinter befinden sich diagonal verlaufend die Farben blau, weiß und rot als Zeichen der Dislozierung in Schleswig-Holstein.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_timeKaserne Steinlager, Putlos - 01.10.1971

    Aufstellung der Transportkompanie Sw 611 durch die Auflösung der 2./ und Teile 1./sTrspLehrBtl 955 in Putlos.

  • Verlegung

    access_time 01.09.1972

    Die Kompanie zieht in die Briesen-Kaserne nach Flensburg um. Die TrspKp Sw 611 untersteht ab 01. September 1972

    • truppendienstlich: RakArtBtl 650
    • im besonderen Aufgabenbereich der Versorgung mit Sondermunition der zuständigen US Arty Group
    • für den Einstz: HQ LANDJUT
    • wirtschaftlich: RakArtBtl 650

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1975

    Die Kompanie wird umbenannt in "Nachschubkompanie Sonderwaffen 611".

  • Volltruppenübung und Fahnenband

    access_time Mai / Juni 1988

    Erste Mobilmachungsübung des gesamten Bataillons und Einsatz mit Volltruppe während der Übung EINSICHTEN zusammen mit dem RakArtBtl 650. Am 09.06 erfolgt die Fahnenbandverleihung durch den Divisionskommandeur, Generalmajor Steinkopff, in KELLINGHUSEN.

  • Der Auftrag entfällt

    access_time 1991

    Ende Oktober 1991 endete mit dem Befehl 6. PzGrenDiv vom 15.11.1991 der Einsatzauftrag der Kompanie und damit die gemeinsame Ausbildung mit den US-Streitkräften.

  • Unterstellungswechsel vor dem Ende

    access_time 01.07.1992

    Am 01. Juli 1992 schied die Kompanie aus dem Großverband 6. Panzergrenadierdivision aus und wurde dem Nachschubbataillon 610 in Seeth unterstellt. Die Kompanie erhielt Transportaufträge auch in den Bereichen Straußberg, Schneeberg und Marienberg (Sachsen).

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Die Geschichte der Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 endet endgültig mit Ablauf des 31.03.1993.

Gliederung


  1. Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 (LJ)

    1. KpFüGrp

      1. ErkdTrp

    2. FmGrp

    3. Fahrber

    4. TrspUZg Sondermunition

    5. Begleit- und Sicherungszüge

    6. TrspUStff Flugkörper

    7. VersGrp

      1. FKüTrp

    8. MatNachwTrp

    9. TrspZg

      1. MunTrp / BstfTrp

      2. Wtgs- / InstTrp

    10. SanTrp

Auftrag

  • Erkunden, Einrichten Betreiben und Sichern des Korpsversorgungspunktes Headquarters Allied Land Forces Schleswig-Holstein and Jutland mit Sondermunition
  • Sondermunition mit Kraftfahrzeugen beweglich bereitzuhalten
  • Zusammenarbeit mit der 294th US Artillery Group und dem 99th US-Ordnance Detachment
  • Führen von Übersichten auch in den abgesetzten Gefechtsständen
  • In Ausnahmefällen: Abholen von Sondermunition aus Sondermunitionsdepots und Zuführung
  • Bewachen und Sichern eigener Transporte
  • Bewachen eines Sondermunitionslagers (AS Meyn) im Frieden, gemeinsam mit der 4./Raketenartilleriebataillon 650.

Standort

Briesen Kaserne

Die Flensburger Briesen Kaserne lag außerhalb der Stadt. Sie wurde 1998 aufgegeben.

Personal

Kompanie

Kompaniechefs
H Hausen, M Zeiger, H Frickinger, H Borkenhagen, M Herold, M Legies, H Böhm

Kompaniefeldwebel
HF Grube, HF Brandes, HF Butwill

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