Stabsbatterie Artillerieregiment 6

Die Stabsbatterie Artillerieregiment 6 war das Führungsorgan des Regiments. Beheimatet war die Batterie in der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen.

Inhalt

Wappen

Die Stabsbatterie des Artillerieregiments 6 führte in seinem Wappen ein weißes Nesselblatt auf rotem Grund und zwei blauen Löwen auf gelbem Grund. Das weiße Nesselblatt auf rotem Grund ist das Familienwappen der Grafen zu Schaumburg und wurde zum Wappen Schleswig-Holsteins, als im Jahre 1110 Adolf von Schaumburg Holstein und Stormarn vom deutschen Kaiser als Lehen erhielt. Schleswig war zu dieser Zeit dänisches Lehen.

Sein Wappen, zwei blaue Löwen auf goldenem Grund, wurde dem Wappen Dänemarks entnommen. Im Jahre 1386 erhielten die Grafen von Schaumburg Schleswig von der dänischen Krone als Lehen. Dieser Zusammenschluss blieb bestehen. Er findet Ausdruck in der Verschmelzung beider Wappen zum Landeswappen von Schleswig-Holstein.

Hinter dem Nesselblatt befindet sich zwei gekreuzte Kanonenrohre, dem Zeichen der Artillerietruppe, das diese auch an seinem Barett trägt. Der rote Hintergrund ist ebenfalls die Waffenfarbe der Artillerie.

Gliederung


  1. Stabsbatterie Artillerieregiment 6

    1. Batterieführungsgruppe

    2. MobVorberGrp
      ArtRgt 6

    3. ArtSpezZug 1/6

    4. ArtSpezZug 2/6
      (Albersdorf)

Personal

Batterie

Batteriechefs
Hptm Martin, Hptm Prignitz, OLt Krause, OLt Berrer, Mai Hentschel, Maj Prignitz, Hptm Hornig, Maj Winkler, Mai Entreß, Hptm Piontek, Maj Bettermann, Maj Heilmann, Hptm Habicht

Batteriefeldwebel
StUffz Mühlbrodt, HptFw Strate, HptFw Jewan, HptFw Strohschnieder, StFw Krohn

Begleitbatterie 6

Die Begleitbatterie 6 geht am 1. April 1986 in der Kellinghusener Liliencron-Kaserne durch Umgliederung der 4./Raketenartilleriebataillon 62 hervor. Sie wurde zum 31. März 1992 aufgelöst.

Inhalt

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Drohnenbatterie 6

Die Drohnenbatterie 6 ging am 25.11.1989 aus der 4./BeobBtl 63 hervor und wurde mit der Drohe CL-289 ausgestattet. Standort war die Boostedter Rantzau-Kaserne.

Inhalt

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Feldartilleriebataillon 61

Feld-/ Beobachtungsartilleriebataillon 61

Das Feldartilleriebataillon 61 war ein artilleristischer Hammer des Artillerieregiment 6. Mit seinen Feldhaubitzen FH155 mm (gezogen) und Haubitze 203 mm (M 110 A2) war es in der Lage, atomare Granaten zu verschießen. Die umbruchreiche Zeit nach der Wiedervereinigung sorgt 1993 für eine Eingliederung von Teilen des Beobachtungsbataillons 6 und den neuen Namen Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61. Trotzdem erfolgte die Auflösung zum 31.12.1996.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Feldartilleriebataillons 61 zeigt oben links das Wappen von Albersdorf, dem Heimatstandort des Verbandes.

Mittig, auf dem Artillerie-roten Grund des Wappens, ist eine Haubitze M110 abgebildet, einem der Waffensysteme des Bataillons.

Das weiße Ross rechts neben der Haubitze gehört vermutlich ebenfalls zu Albersdorf.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1958 – Flensburg

    Am 1. April 1958 wurde mit der Aufstellung des Bataillons in Flensburg begonnen. Zunächst unter der Bezeichnung III. Feldartillerieregiment 6. Erster Bataillonskommandeur wird der Oberstleutnant Rebensburg. Das Bataillon gliedert sich in eine Stabsbatterie, drei schießende Batterien, FH 105/155 mm und eine Versorgungsbatterie.

  • Umzug und Umbenennung

    access_time März 1959

    Im März 1959 verlegt das Bataillon nach Schleswig und wird in Feldartilleriebataillon 61 umbenannt. Im April beginnt die Umrüstung der 4. Bttr auf FH 203 mm gezogen.

  • Verlegung nach Albersdorf

    access_time 01.11.1963

    Verlegung des Bataillons von SCHLESWIG, Seefliegerhorst, nach ALBERSDORF in die spätere DITHMARSEN-KASERNE. Ausrüstung: 2. und 3. Bttr Kanone 175 mm SF M 107,4. Bttr Haubitze 203 mm SF M 110 (bivalente Bttr)

  • Namensgebung "DITHMARSEN-KASERNE"

    access_time 01.07.1964

    Übergabe der Kasernenanlage ALBERSDORF verbunden mit der Namensgebung "DITHMARSEN-KASERNE". Dem Bataillon ist zusätzlich die AusbKp 16/6 unterstellt. Beginn StO ALBERSDORF.

  • Unterstellung AusbKp

    access_time 01.04.1970

    Verlegung der Ausbildungskompanie 8/6 von LÜTJENBURG nach ALBERSDORF und Unterstellung unter das FArtBtl 61.

  • Brandkatastrophe

    access_time 1975

    Einsatz während der Brandkatastrophe im Kreis CELLE in der LÜNEBURGER HEIDE

  • Fahnenbandverleihung

    access_time 08.09.1978

    Fahnenbandverleihung vor Schloss GOTTORF, SCIILESWIG, durch den Ministerpräsidenten Dr. Gerhard Stoltenberg

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1979

    Umgliederung des Btl im Rahmen der Heeresstruktur 4: Aufstellung einer neuen 4. Bttr als E/A-Einheit, Umbenennung der "schweren Bttr" (203 mm) in 5./FArtBtl 61

  • Neues Waffensystem

    access_time 01.04.1980 und Mai 1982

    Das Btl wird mit dem neuen Waffensystem FH 155-1 ausgerüstet. Die Beobachter erhalten den modifizierten Kanonenjagdpanzer als Gefechtsfahrzeug. Im Mai 1982 Ausstattung der 5. Bttr mit der leistungsgesteigerten H 203 mm SF (M 110 A2)

  • Erneute Umgliederung

    access_time 01.04.1986

    Umgliederung in die Artilleriestruktur 85: die 4. Batterie bekommt die Haubitze 203 mm (M110 A2), die 2. und 3. Batterie werden von sechs auf neun FH 70 aufgestockt, bei der 4. und 5. Batterie erfolgt die zahlenmäßig gleiche Aufstockung bei den M110 A2 und Beobachter gibt es nur noch bei der 4. und 5. Batterie

  • Patenschaft

    access_time 08.10.1987

    Mit dem Militärkonzert des Heeresmusikkorps 6 in St. MICHAELISDONN beginnt das Bataillon eine Patenschaft

  • Jubiläum

    access_time 04.05.1988

    "Tag der offenen Tür" mit großem Ehemaligentreffen anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Garnison ALBERSDORF und des 30jährigen Bestehens des FArtBtl61.

  • Übersiedler in der Kaserne

    access_time 24.01.1990

    Ein Block der 1. Batterie wird vom Deutschen Roten Kreuz übernommen und Übersiedlern aus dem Osten als Durchgangslager zur Verfügung gestellt.

  • KSZE-Inspektion

    access_time 17.02.1992

    Im Bereich des Bataillons findet die erste KSE-Test-Inspektion im Rahmen der KSZE-Verträge statt.

  • Abgabe M110

    access_time Aug- Sept 1992

    Im Zuge der Umstrukturierung hin zu HStr 5 gibt das Btl alle M110 ab und erhält zu Ausbildungszwecken 5 FH 105mm M 101.

  • Neuer Name

    access_time 01.04.1993

    Ab 1. April 1993 führt das Bataillon, nach der Eingliederung von Teilen des Beobachtungsbataillons 6, den Namen Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61.

  • Bekanntgabe Auflösung

    access_time 14.03.1995

    Am 14. März 1995 (auf der 7-Wegespinne in Munster), wird den Soldaten des Bataillons die Auflösung des Bataillons zum Ende des Jahres 1996 mitgeteilt. Nicht nur für die Soldaten – auch für die Gemeinde Albersdorf – ein Schock, der nicht so leicht zu verdauen war.

  • Letzter Schuss

    access_time 25.01.1996

    Letzter Schuss des Btl um 15.16 Uhr auf dem TrÜbPl MUNSTER-SÜD. Das letzte Feuerkommando wurde in plattdeutscher Sprache gegeben.

  • Außerdienststellungsappell

    access_time 19.04.1996

    Außerdienststellungsappell des Btl in ALBERSDORF, DITHMARSEN-KASERNE. Zum 31.12.1996 hört das Bataillon auf zu bestehen. Am 13. März 1996 gründen ehemalige und noch aktive Soldaten des Bataillons den Traditionsverband Feld-/Beobachtungsartilleriebataillon 61 e.V.

Gliederung


  1. Feldartilleriebataillon 61

    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp
      (8x FK 20mm)

    2. 2. Batterie
      (9x FH 155mm FH70)

    3. 3. Batterie
      (9x FH 155mm FH70)

    4. 4. Batterie
      (9x H 203mm SF M110)

    5. 5. Batterie
      (9x H 203mm SF M110)

    6. SanBer 11/7

Waffensysteme

FH 155 mm

Die FH 105 mm (L) - Höchstschussweite 14,1 km - wurde durch LKW 7 t mil gezogen. Bei diesem Geschütz handelt es sich um eine leistungsgesteigerte deutsche Version der US-amerikanischen 105 mm Howitzer M101, deren Entwicklung bis ins Jahr 1919 zurückgeht und deren erster Prototyp 1928 gebaut worden war.

203 mm FH (M110 A2)

1964 beschaffte die Bundeswehr 80 Haubitzen des Typs M110 für die Feldartilleriebataillone des Heeres, unter anderem als Element für die nukleare Teilhabe. 1985 wurden diese zum Typ SF M110 A2 G mit langem Rohr und Zweikammermündungsbremse kampfwertgesteigert. 1993 wurden die Geschütze ausgemustert.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Rebensbnrg, OTL Bergmann, OTL v. Rekowski, OTL Altenburg, Maj Miller, OTL Bolle, OTL v. Gyhlenfeldt, OTL Meyer-Detring. OTL Leyherrr, OTL Weinberg, OTL Konert, OTL Kühler, OTL Finken

Stellvertretende Kommandeure
Maj Dettmann, Maj Döhring, Maj Richter, Hptm Rieke, Hptm Staats, OLt Henschel, Hptm Behrens, OLt Zimmerningkat, OLt Gieseke, OLt Krause, OLt v. Selle, Maj Best, Maj Schneider, Maj Miller, Maj Brauer, Maj Ballnus, Maj Renner, Maj Coenen, Maj Johannson, Maj Weinschenck, Maj Köhler, Maj Koch, OLt Dette

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Harder, Maj Dettmann, Maj Döhring, OLt Giesicke, Maj Richter, Maj Schröder, Hptm Müller, Maj v. Amsberg, Hptm Arps, Maj Windpfennig

Batteriefeldwebel
HptFw Abels, HptFw Benning, HptFw Plön, HptFw Tiegs, HptFw Scharmacher, StFw Einhorn, StFw Lange, OStFw Hinz

 

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Staats, Hptm Zwingelberg, Hptm Rohde, Hptm Krause, Hptm Busche, Maj Schemionek, Hptm Heede, Hptm Kuhrt, Hptm Stelter, Hptm Block, Hptm Lütje, Hptm Frahm, Hptm Esser, Hptm Klein, Hptm Rühmann, Hptm Lorenz, Hptm Brinkmann

Batteriefeldwebel
HptFw Buck, HptFw Jörgensen, StFw Marisvhen, StFw Günther, StFw zur Heiden, HptFw Pächnatz, HptFw Sievers

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Schröder, Hptm Zwingelberg, Hptm Böthling, Hptm Hentschel, Hptm Zimmerningkat, Hptm v. Amsberg, Hptm v. Geyso, Hptm v. Hessert, Hptm Karlisch, Hptm Schaaf, Hptm Sternberg, Hptm Kneflowski, Hptm Winkens, Hptm Gibalowski, Hptm Pleger, Hptm Borutta, Hptm Rücker, Hptm Kleine

Batteriefeldwebel
HptFw Steffen, HptFw Buck, HptFw Heisch, HptFw Schipmann, HptFw Hinz, HptFw Schüler

4. Batterie

Batteriechefs
Hptm Karlisch, Hptm Schaaf, Hptm Jahnke, Hptm Lütje, Hptm Schrader, Hptm Bruns, Hptm Karrasch, Hptm Motsch, OLt Wierderholz

Batteriefeldwebel
StFw Beil, HptFw Hansen

5. Batterie

Batteriechefs
Hptm Sucker, Hptm Schübeler, Hptm Böthling, Hptm Schlüter, Hptm Welsch, Hptm v. Seile, Hptm Friebe, Hptm Windpfennig, Hptm Kuhrt,
Hptm Stelter, Hptm Bettermann, Hptm Henke, Hptm Gemballa, Hptm Kuhse, Hptm Karrasch, OLt Motsch

Batteriefeldwebel
HptFw Godbersen, HptFw Battig, Hptfw Manthey, HptFw Lange, HptFw Hansen

Raketenartilleriebataillon 62

Das Raketenartilleriebataillon 62 wurde ab 1959 aufgestellt und bestand bis zum 31.12.1996 als Verband des Artillerieregiments 6. In der wechselvollen Geschichte des Bataillons wird das Bataillon 1991 als erster Verband der Bundeswehr mit dem neuen Waffensystem Multiple Launch Rocket System (MLRS) -auch bekannt als MARS- ausgerüstet.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Raketenartilleriebataillons 62 stellt auf seinem Wappenschild diagonal verlaufend die Farben Schleswig-Holsteins dar. In der Mitte ist eine Rakete dargestellt und Anlehnung an den Auftrag und die Ausstattung des Bataillons. Unten im Wappen ist eine brennende Granate dargestellt.

 

 

Geschichte

  • Beginn der Aufstellung

    access_time 15.10.1959 – Eschweiler

    Aufstellung der späteren 2. Bttr ArtBtl 62 als Kader in ESCHWEILER. Anschließend Verlegung nach Itzehoe in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne.

  • Weitere Aufstellung

    access_time 1960

    auf dem TrÜbPI BERGEN-HOHNE. Eine Woche später beginnt die weitere Aufstellung des Bataillons in den Standorten Breitenburg-Nordoe und Boostedt. Die spätere 5. Bttr (BglBttr) wird am 17.11 in Boostedt aufgestellt.

  • Einsatzbereitschaft

    access_time April 1961

    Anfang April findet die Aufstellung des Artilleriebataillon 62 ihren Abschluss. Das 13th USDet nimmt seine Tätigkeit auf: AZa Artilleriebataillon 62.

  • Zusammenführung

    access_time Oktober 1960

    Zusammenführung des Btl in BREITENBURG-NORDOE; 5./-(BglBttr) weiterhin noch in BOOSTEDT stationiert.

  • Umbenennung

    access_time 01.05.1963

    Umbenennung des Bataillons von ArtBtl 62 in RakArtBtl 62

  • Übergabe der LILIENCRON-KASERNE

    access_time 01.07.1964

    Übergabe der LILIENCRON-KASERNE in KELUNGHUSEN an das RakArtBtI 62 durch den Bundesminister der Verteidigung, Kai Uwe von Hassel.

  • Neues Waffensystem

    access_time 01.10.1970

    Übernahme der ersten 4 Mehrfachraketenwerfer 110 SF (LARS)

  • Schießen mit LARS

    access_time 01.04.1971

    Erstes Schießen mit dem RakWf 110 SF auf dem TrÜbPI MUNSTER-SÜD.

  • Umgliederung

    access_time 01.04.1972

    Umgliederung des Bataillons in: Stabs- und Versorgungsbatterie, WFBttr HJ (4 WF), 2 WFBttr 110 SF (je 8 WF)

  • Patenschaftsübernahme

    access_time 23.10.1974

    Patenschaftsübernahme zum 13th USDet

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1979

    Umgliederung des Btl im Rahmen der Heeresstruktur 4: Auflösung der 2./Bttr mit dem Waffensystem HONEST JOHN, Auflösung der AusbKp 8/6

  • Ende HOHNEST JOHN

    access_time 17.01.1980

    Die letzte HONEST JOHN verlässt das Btl

  • Erstes Schießen

    access_time Juni 1980

    Erstes Schießen mit den Mehrfachraketenwerfern 110 SF während der Übung BEAT BLOW in OKSBOEL, Dänemark

  • Umrüstung LARS

    access_time Dez 1981

    Die Mehrfachraketenwerfer 110 SF werden auf die Trägerfahrzeuge der zweiten Generation umgerüstet. Einführung des Feuerleitsystem "FERA".

  • Artilleriestruktur 85

    access_time 01.04.1986

    Umgliederung in die STAN der Artilleriestruktur 85

  • Der MARS kommt

    access_time 02.10.1989

    Personeller Aufstellungsbeginn für die 5. Batterie, WaSys: MARS

  • Hoher Besuch

    access_time 10.10.1990

    Besuch der Königin Margarethe H. von Dänemark während der Übung "BEAT BLOW" in OKSBOEL, Dänemark.

  • Neues Waffensystem

    access_time 14.01.1991

    Übergabe der ersten 8 Waffensysteme MARS an die 5. Bttr

  • Mehr MARS

    access_time 10.10.1991

    Personeller Aufstellungsbeginn der 4. Batterie MARS

  • Erstes MARS Schießen

    access_time 12.12.1991

    Im Beisein des KG I. Korps, GenLt Boes, findet auf dem Truppenübungsplatz BERGEN, Schießbahn 20A, das erste MARS-Schießen auf einem Übungsplatz in der Bundesrepublik Deutschland statt.

  • Umstrukturierung

    access_time Sept – Okt 1992

    Im Zuge der Umstrukturierung hin zur HStr 5 erhält das Btl weitere 8 MLRS und gibt 8 LARS ab.

  • Letzter Schuss

    access_time 25.01.1996

    Letztes Raketenschießen des RakArtBtl 62auf dem TrÜbPI BERGEN

  • Außerdienststellungsappell

    access_time 22.03.1996

    Außerdienststellungsappell des Btl in KELLINGHUSEN, LILIENCRON-KASERNE. Zum 31.12.1996 hört das Bataillon auf zu bestehen.

Gliederung


  1. Raketenartilleriebataillon 62

    1. 1. Batterie
      Stabs-/ VersKp
      (4x FK 20mm)

    2. 2. Batterie
      (8x MfRakWf 110mm SF LARS)

    3. 3. Batterie
      (8x MfRakWf 110mm SF LARS)

    4. 4. Batterie
      (8x MfRakWf 227mm MARS)

    5. 5. Batterie
      (8x MfRakWf 227mm MARS)

    6. SanBer 11/7

    7. Fahrschulgruppe
      Kellinghusen

Waffensysteme

LARS

Das Leichte Artillerieraketensystem (kurz LARS) war ein Mehrfach-Raketenwerfer des deutschen Herstellers Wegmann & Co. Das Waffensystem wurde von 1969 bis Anfang der 1990er Jahre bei der Raketenartillerie des Heeres der Bundeswehr eingesetzt.

MARS

Das Mittlere Artillerieraketensystem (MARS) wurde in den 80er Jahren in den USA entwickelt. MARS ist eine autonome Flächenfeuerwaffe, die in Verbindung mit der Lenkrakete aber auch zur hochpräzisen Bekämpfung von Einzel- und Punktzielen befähigt ist.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Thiele, OTL VosfeId, OTL Hunger, OTL Geißler, OTL Borchardt, OTL Boes, OTL Schöppl, OTL Saul, OTL Meyer, OTL Oerding, OTL Weinschenck, OTL Geschke, OTL Meier

Stellvertretende Kommandeure
Maj Staats, Maj Grundke, Maj Giskow, Maj Geißler, Maj Riegert, OTL Reimer, OTL Neugebauer, OTL Richter, Maj Vollmöller, Maj Mennicke, Maj Schröder

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Bener, Hptm Hartmann, Hptm Hartkopf, Hptm Kraus, Maj Gebel, Maj Simon, Mai Gierling, Maj Bähr, Maj Baumgarten,
Hptm Pleger, OLt Brenner

Batteriefeldwebel
HptFw Abels, HptFw Diethard, HptFw Naß, HptFw Haese, HptFw Heesch, StFw Schmahl, OStFw Böttcher

2. Batterie (bis 31.03.1971)

Batteriechefs
Hptm Hannemann, Hptm Kraus, Hptm Gebel, Hptm Simon, Hptm Schäfer, Hptm Koch, Maj Gierling, Hptm Krimilowski

Batteriefeldwebel
HptFw Naß, HptFw Wolfrath, HptFw Blöcker

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Staats, Hptm Schulz, Hptm Neugebauer, Hptm Wädow, Hptm Eilers, Hptm Nachtigall, Hptm Koch, Hptm Saxer, Hptm Krohn, Hptm Schuster, Hptm Schwegmann, Hptm Frilling

Batteriefeldwebel
HptFw Krienke, HptFw Enge, HptFw Schwarz, HptFw Lutz, HptFw Schmahl, HptFw Bach, HptFw Krienke, HptFw Perry

 

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Leidreiter, Hptm Mauhs, Hptm Hornig, Hptm Engelien, Maj Entreß, Hptm Klein, Hptm Dehnbostel, Hptm Riedel, OLt Horstmann

Batteriefeldwebel
HptFw Haese, HptFw Felsien, HptFw Rademacher

4. Batterie

Batteriechefs
Hptm Günther, Hptm Wölk, Maj Eilers, Hptm Krohn, Hptm Klingenberg, Hptm Dehnbostel, Hptm Schuster, Hptm Bollinger

Batteriefeldwebel
HptFw Jenkel, HptFw Schwarz, HptFw Perry, HptFw Krienke

Ausbildungskompanie 8/6

Kompaniechefs
Hptm Trube, Hptm Muster, Hptm Boehnke

Kompaniefeldwebel
HptFw Beil

Beobachtungsbataillon 63

Das Beobachtungsbataillon 63 lieferte durch seine Aufklärungsergebnisse einen wesentlichen Beitrag zum Lagebild des Artillerieregiments und der Division. Als Auge des Regiments ortete es feuernde Rohrartillerie und Mörser, überwachte das Gefechtsfeld, versorgte die Artillerie und weitere Bedarfsträger mit Wettermeldungen und bekämpfte Ziele mit auf Zusammenarbeit angewiesenen Artillerieverbänden.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Beobachtungsbataillons 63 zeigt auf Artillerie-rotem Grund ein Nesselblatt, in dessen Zentrum ein gelbes Wappenschild ein blaues, gotisches "B" zeigt. Dies deutet an, dass die vorhandenen Aufklärungsmittel aus der Tradition heraus mit Schall, Licht, Wetter, Vermessung übernommen sind.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.10.1969

    Aufstellung des Beobachtungsbataillons 6. Auflösung der Radar- und Schalltmessbatterie und zugleich Aufstellung des Beobachtungsbataillon 6. Ebenso Aufstellungsbeginn DroBttr CL-89

  • Verlegung

    access_time 01.10.1972

    Verlegung des BeobBtl 6 von KELUNGHUSEN nach BREITENBURG-NORDOE

  • Erster Drohnenflug

    access_time 13.05.1974

    Erster Drohnenflug CL-89 der 4./6 in BERGEN

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1979

    Umbenennung des BeobBtl 6 in BeobBtl 63

  • Verlegung

    access_time April-Nov 1981

    Verlegung in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne in Itzehoe (ohne 4./)

  • Fahnenband

    access_time 10.06.1982

    Verleihung des Fahnenbandes durch den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Dr. Gerhard Stoltenberg

  • Drohnenbatterie 6

    access_time 25.11.1989

    Aufstellungsbefehl für die Drohnenbatterie 6 CL-289

  • Auflösung und Verlegung

    access_time 26.05.1993

    Außerdienststellungsappell des Bataillons in ITZEHOE, HANSEATENKASERNE. Der Schallmesszug, Wetterzug und Tle BttrFü Verlegen von Itzehoe als 2./61 nach ALBERSDORF.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.10.1996

    Appell zum Unterstellungswechsel der DroBttr 6 unter das ArtRgt 14 in BOOSTEDT

Gliederung


  1. Beobachtungsbataillon 63

    1. 1. Batterie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Batterie
      (SchallmeßBttr)

    3. 3. Batterie
      (RadarBttr)

    4. 4. Batterie
      (DrohnenBttr - 12x CL89)

    5. SanBer 11/8

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Lutz, OTL Haun, OTL Rothe, OTL Salzeder, OTL Bamngarten

Stellvertretende Kommandeure
Mal Weinand, Maj Troeltsch, Maj Frauenhoff, Maj Hesse, Maj Loewe, Maj v. der Osten

Radarbatterie 6 (1966-1970)

Batteriechefs
Hptm Gellrich, Hptm Slomian

Schallmeßbatterie 6 (1966-1970)

Batteriechefs
OLt Böder, Hptm Troeltsch

1. Batterie

Batteriechefs
Mai Troeltsch, Maj Engelien, Hptm Schmolke, Maj Gellrich, Maj Asmussen

Batteriefeldwebel
HptFw Schuran, HptFw Böing

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Schaal, Hptm Thoms, Hptm Winkler, Hptm Zerbst, Hptm Lorenz, Hptm Strauch, Hptm Thiedke

Batteriefeldwebel
HptFw Schluan, StFw Thater, HptFw Garbrecht

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Slomian, Hptm Jacob, Hptm Schmidt, Hptm Dönsdorf, Hptm Buck, Hptm Willms, Hptm Klein, Hptm Griep, OLt Triemer

Batteriefeldwebel
HptFw Menz, HptFw Textor

4. Batterie

Batteriechefs
Maj Kemkes, Hptm Stuckenschmidt, Mai Schmidt, Hptm Schlemminger, Hptm Stolz, Hptm Feldmann, OLt Preuß

Batteriefeldwebel
HptFw Schütt, HptFw Teckenburg, HptFw Krienke

Raketenartilleriebataillon 650

Das Raketenartilleriebataillon 650 war mit Lance Raketenwerfern ausgestattet, die im Verteidigungsfall auch atomare Munition hätten verschießen können. Diese lagerte im Sonderwaffenlager Meyn, westlich von Flensburg.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Raketenartilleriebataillons 650 ist zweigeteilt. Auf der linken Seite sind die zwei blauen Löwen auf gelbem Grund zu sehen, die dem Wappen Dänemarks entnommen wurden. Auf der rechten Seite ist auf rotem Grund ein Nesselblatt zu sehen, das das Familienwappen der Grafen zu Schaumburg war und zum Wappen Schleswig-Holsteins wurde, als im Jahre 1110 Adolf von Schaumburg Holstein und Stormarn vom deutschen Kaiser als Lehen erhielt.

 

Gliederung


  1. Raketenartilleriebataillon 650

    1. 1. Batterie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Batterie
      (RakWfBtr - 2x LRakWf M752 LANCE)

    3. 3. Batterie
      (RakWfBtr - 2x LRakWf M752 LANCE)

    4. 4. Batterie
      (BegleitBtr - 4x FK 20mm)

    5. SanBer 11/8

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 15.05.196

    Aufstellung des Bataillons in Breitenburg-Nordoe, Freiherr-von-Fritsch-Kaserne

  • Übergabe der Truppenfahne

    access_time 24.04.1965

    Übergabe der Truppenfahne an das RakArtBtl 650 in Münster.

  • 1. Sergeant-Raketen-Start

    access_time 14.08.1966

    1. Sergeant-Raketen-Start auf den Äußeren Hebriden

  • 1. Raktenstart auf Kreta

    access_time 01.03.1968

    1. Sergeant-Raketen-Start auf Kreta (im NAMFI)

  • Unterstellung

    access_time 01.01.1973

    Das Bataillon wird in Friedenszeiten dem ArtRgt 6 unterstellt, April Sergeant-Schießen auf KRETA (NAMFI) nach Unterstellung ArtRgt 6

  • Verlegung

    access_time 01.04.1973

    Das Bataillon zieht in die Flensburger Briesen-Kaserne um.

  • Neue Unterstellung

    access_time 01.10.1975

    Unterstellung der Nachschubkompanie Sw 611

  • Umrüstung

    access_time 01.10.1976

    Umrüstung vom Waffensystem SERGEANT auf LANCE

  • Übung atomarer Einsätze

    access_time Juni 1977

    atomare Flt u. VersÜb CLJ BATTLE BALANCE 77 mit ArtEinsÜb "FEUERSCHLAG" in Schleswig-Holstein

  • Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft

    access_time 20.02.1987

    Gründung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft in FLENSBURG

  • Atomarer Einsatzauftrag endet

    access_time Oktober 1991

    Das Bataillon wird vom atomaren Einsatzauftrag entbunden.

  • Unterstellungswechsel

    access_time 01.07.1992

    Unterstellungswechsel der Nachschubkompanie Sw 611 zum VerKdo 600

  • Ende SichBtl 610

    access_time 02.10.1992

    Außerdienststellungsappell für das SichBtl 610 (Auflösungstermin: 31.12.1992).

  • Ende RakArtBtl 650

    access_time 29.04.1993

    Außerdienststellungsappell RakArtBtl 650 in FLENSBURG (Auflösungstermin: 30.09.1993).

Waffensysteme

LANCE

Vier Raketenartilleriebataillone der Korpsartillerie der Bundeswehr erhielten Lance als Nachfolger der Sergeant.  Das Waffensystem musste aufgrund des INF-Vertrages von 1987 außer Dienst gestellt werden. Die deutschen Lance-Einheiten wurden bis 1993 aufgelöst.

FK 20mm

Die einrohrige FK 20-2 wurde üblicherweise auf Sonderanhängern gezogen. Die Waffe diente gegen Boden- und langsame Luftziele wie Hubschrauber als Objektschutz für ortsfeste Bauwerke oder schwere bzw. im Kampf unbeweglichere Einheiten wie Artillerieverbände.

Personal

Bataillon

Kommandeure
OTL Dr. Hahn, OTL Kunze, OTL Techler, OTL Kausch, OTL Möller, OTL Otto, OTL Schmidt,  OTL Loewe

Stellvertretende Kommandeure
Maj Kunze, Maj Kupp, Maj Palm, OTL Kaschner, OTL Kirchhoff, OTL Albrecht, OTL Praetorius

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Mettendorf, Hptm Wädow, Hptm Imme, Maj Tonsern, Maj Maday, Maj Brandt, Maj Bittmann

Batteriefeldwebel
HptFw Sobottka, HptFw Fröhlich, HptFw Seeger, HptFw Oswalt,  HptFw Mohr, OStFw Teckenburg, StFw Stiller

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Pauben, Hptm Böhme, Hptm Kellermann, Hptm Brieber, Hptm Czaya, Hptm Mertens, Hptm Michel, Hptm Stolz,
Hptm Krause, Hptm Baumgarten, Hptm Werberich

Batteriefeldwebel
Hptfw Holf, HptFw Böhm, HptFw Oswald, HptFw Prezybilski, HptFw Biederich, HptFw Stiller, HptFw Delfs

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Imme, Hptm Sattler, Hptm Kresse, Hptm Tonsern, Hptm Haupt, , Hptm Loewe,  Hptm Quentel, Hptm Wähling, Hptm Herrig, Hptm Hähn, OLt Webert, Hptm Pleger

Batteriefeldwebel
HptFw Abels, HptFw Köhn, HptFw Themsfeldt, HptFw Quatz, HptFw Sass

4. Batterie

Batteriechefs
Hptm Bünte, Hptm Gerlach, OLt Gräf, Hptm Wädow, Hptm Bähr, OLt Möller, Hptm Wädow, Hptm Ortmanns, Hptm Saxer, Hptm Loewe, Hptm Woltermann, Hptm Barlag, Maj Quentel, OLt Koenenmund

Batteriefeldwebel
HptFw Jonuleit, HptFw Seeger, HptFw Walter, StFw Quarz

Sicherungsbataillon 610

Das Sicherungsbataillon 610 war in Flensburg-Nordstadt stationiert und hatte den Auftrag, das Raketenartilleriebataillon 650 im Einsatz zu schützen.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Sicherungsbataillons 610 zeigt auf rotem Grund das Nordertor in Flensburg sowie dahinter gekreuzte Schwerter.

Damit verdeutlichte das Bataillon seinen Stationierungsort.

 

Gliederung


  1. Sicherungsbataillon 610

    1. 1. Kompanie
      (Stabs-/ VersKp)

    2. 2. Kompanie
      (SichKp - GerEinh)

    3. 3. Kompanie
      (SichKp - GerEinh)

    4. 4. Kompanierie
      (SichKp - GerEinh)

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1983

    Aufstellung des Bataillons im Rahmen der Heeresstruktur 4. Das RakArtBtl 650, das von dem SichEtl im Einsatz gesichert werden soll, wird auf Zusammenarbeit angewiesen.

  • Erste Mob-Übung

    access_time 28.05 – 08.06.1985

    Erste Mobilmachungsübung mit Teilen des Bataillons

  • Weitere Übung

    access_time März 1986

    Im Rahmen der NATO-Übung BATTLE BALANCE führt das Bataillon mit Teilen (4. Kp, Teile 1. Zug) die zweite MobÜbung durch. Ebenfalls übernimmt die Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 die Patenschaft zur 4./SichBtl 610.

  • Volltruppenübung und Fahnenband

    access_time Mai / Juni 1988

    Erste Mobilmachungsübung des gesamten Bataillons und Einsatz mit Volltruppe während der Übung EINSICHTEN zusammen mit dem RakArtBtl 650. Am 09.06 erfolgt die Fahnenbandverleihung durch den Divisionskommandeur, Generalmajor Steinkopff, in KELLINGHUSEN.

  • Befehl zur Auflösung

    access_time 30.09.1991

    Befehl zur Auflösung des Bataillons im Rahmen der Heeresstruktur 5

  • Ende SichBtl 610

    access_time 02.10.1992

    Außerdienststellungsappell für das SichBtl 610 (Auflösungstermin: 31.12.1992).

Nachschubkompanie Sw 611

Die Nachschubkompanie Sw 611 war in Flensburg stationiert. Ihre Geschichte hängt mit der des Raketenartilleriebataillon 650 eng zusammen und sie war die einzige selbständige Nachschubeinheit für Sonderwaffen in Gliederung und Auftrag des Feldheeres in der Bundeswehr.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Nachschubkompanie Sw 611 zeigt im Vordergrund einen Planwagen, der den Transportauftrag der Kompanie symbolisiert.

Dahinter befinden sich diagonal verlaufend die Farben blau, weiß und rot als Zeichen der Dislozierung in Schleswig-Holstein.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_timeKaserne Steinlager, Putlos - 01.10.1971

    Aufstellung der Transportkompanie Sw 611 durch die Auflösung der 2./ und Teile 1./sTrspLehrBtl 955 in Putlos.

  • Verlegung

    access_time 01.09.1972

    Die Kompanie zieht in die Briesen-Kaserne nach Flensburg um. Die TrspKp Sw 611 untersteht ab 01. September 1972

    • truppendienstlich: RakArtBtl 650
    • im besonderen Aufgabenbereich der Versorgung mit Sondermunition der zuständigen US Arty Group
    • für den Einstz: COMLANDJUT
    • wirtschaftlich: TrspBtl 660

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1975

    Die Kompanie wird umbenannt in "Nachschubkompanie Sonderwaffen 611".

  • Volltruppenübung und Fahnenband

    access_time Mai / Juni 1988

    Erste Mobilmachungsübung des gesamten Bataillons und Einsatz mit Volltruppe während der Übung EINSICHTEN zusammen mit dem RakArtBtl 650. Am 09.06 erfolgt die Fahnenbandverleihung durch den Divisionskommandeur, Generalmajor Steinkopff, in KELLINGHUSEN.

  • Der Auftrag entfällt

    access_time 1991

    Ende Oktober 1991 endete mit dem Befehl 6. PzGrenDiv vom 15.11.1991 der Einsatzauftrag der Kompanie und damit die gemeinsame Ausbildung mit den US-Streitkräften.

  • Unterstellungswechsel vor dem Ende

    access_time 01.07.1992

    Am 01. Juli 1992 schied die Kompanie aus dem Großverband 6. Panzergrenadierdivision aus und wurde dem Nachschubbataillon 610 in Seeth unterstellt. Die Kompanie erhielt Transportaufträge auch in den Bereichen Straußberg, Schneeberg und Marienberg (Sachsen).

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Die Geschichte der Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 endet endgültig mit Ablauf des 31.03.1993.

Gliederung


  1. Nachschubkompanie Sonderwaffen 611 (LJ)

    1. KpFüGrp

      1. ErkdTrp

      2. Fahrber

    2. FmGrp

    3. TrspUZg Sondermunition

    4. Begleit- und Sicherungszüge

    5. TrspUStff Flugkörper

    6. VersGrp

    7. MatNachwTrp

    8. MunTrp / BstfTrp

    9. FKüTrp

    10. SanTrp

Auftrag

  • Erkunden, Einrichten Betreiben und Sichern des Korpsversorgungspunktes Headquarters Allied Land Forces Schleswig-Holstein and Jutland mit Sondermunition
  • Sondermunition mit Kraftfahrzeugen beweglich bereitzuhalten
  • Zusammenarbeit mit der 294th US Artillery Group und dem 99th US-Ordnance Detachment
  • Führen von Übersichten auch in den abgesetzten Gefechtsständen
  • In Ausnahmefällen: Abholen von Sondermunition aus Sondermunitionsdepots und Zuführung
  • Bewachen und Sichern eigener Transporte
  • Bewachen eines Sondermunitionslagers (AS Meyn) im Frieden, gemeinsam mit der 4./Raketenartilleriebataillon 650.

Standort

Briesen Kaserne

Die Flensburger Briesen Kaserne lag außerhalb der Stadt. Sie wurde 1998 aufgegeben.

Personal

Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Hausen, Hptm Zeiger, Hptm Frickinger, Hptm Borkenhagen, Maj Herold

Kompaniefeldwebel
HptFw Grube, HptFw Brandes