Y - 693 423: Das letzte Geschütz in Schleswig-Holstein

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PzArtBtl 515 - Kellinghusen

Schleswig-Holsteins letzte Panzerhaubitze M 109 war ein "alter Hase". Bereits im Februar 1966 wurde das Geschütz für den Straßenverkehr zugelassen. Fast 12.000 Kilometer ist das Geschütz gefahren.

In den Jahren 2000 bis 2004 war es im Auslandseinsatz bei der Panzerartilleriebatterie KFOR eingesetzt. Über 1.580 Mal feuerte das Geschütz im scharfen Schuss. Das letzte Mal am 3. Dezember 2004. Im Standort Kellinghusen wurde 1992 die erste Panzerhaubitze M 109 übernommen.

Zunächst letzte Station des Geschützes, das am 26. Januar Kellinghusen verlassen hat, ist das Hauptdepot in Goch (Niederrhein), von wo es der weiteren Verwertung zugeführt wird. Die Panzerhaubitze M 109 A3 GE A3 ist eine nachgerüstete Version. Durch die Verlängerung des Rohres wurde bei diesem Waffensystem ab Mitte der achtziger Jahre die Reichweite auf 24,7 Kilometer gesteigert. Es wurde für die Bundeswehr 1966 bis 1972 beschafft. Insgesamt 262 Geschütze wurden mit dem Nachrüstsatz zur Nutzungsdauerverlängerung verändert.

Damit steht das Waffensystem in der Bundeswehr noch bis zum Jahr 2015 zur Verfügung. Das 155-Millimeter-Geschütz kann maximal 34 Geschosse mitführen.

 

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