Die Kongo-Truppe

von

RakArtBtl 62 - Kellinghusen

Wie kam es zum Namen „Kongo" bei der 5./RakArtBtl. 62?

Der Name entstand während eines Übungsplatzaufenthaltes in Bergen-Hohne im Mai 1962.

Im Mittelpunkt stand der jährliche Ausbildungstest (ATT) der 2. Batterie mit dem Abschuß einer Rakete. Für die Begleitbatterie galt es die Sicherungsaufgaben im Feldlagerplatz, im Batteriesammelraum und in der Feuerstellung bis zum Abschuss wahrzunehmen. Die Rakete wurde mit einer Sondermunitionsstaffel (Konvoi) bis zum Abschuss begleitet und gesichert. ZgFhr: Lt. Neugebauer GrpFhr: Su Willhöft, GUA Steffen, Renner, Hellberg und Kuneis. Bei diesem Test wird die Zuführung der Sonder-Mun Staffel mit bewertet. Die Aufgaben wurden unter großem Einsatzwillen mit Erfolg durchgeführt.

Der Biwakraum "Küstrin" wurde vom Bataillon bezogen, die Soldaten waren in Zweimannzelten untergebracht. Um die Soldaten zu einer ordentlichen Gestaltung des Biwakraumes anzuregen, wurde vom Bataillon für den schönsten Biwakplatz ein Preis ausgesetzt. Diesen Preis gewann die Begleitbatterie mit ihrem Biwakplatz, genannt: "Negerkral". Der Eingang war mit Birkenholz verziert, über dem Eingangstor waren in Großbuchstaben: "KONGO" angebracht. Danach hat sich dieser Name bis heute erhalten.

Zusätzlich entwickelte sich der Schlachtruf: ,,Kongo-Rum ... Bum !" Dieser Schlachtruf hielt die Einheit zusammen, obwohl er von einem Kommandeur verboten wurde.

 

von OTL a.D. Hartwig Wilckens

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