Feldartilleriebataillon 515

Das Feldartilleriebataillon 515 bestand seit 1981 am Standort Kellinghusen und wurde ab dem 1. Oktober 1992 mit dem Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt zum Panzerartilleriebataillon 515 fusioniert.

Wappen

Das interne Verbandsabzeichen des FArtBtl 515 zeigte einen gespaltenen Schild. Die heraldisch rechte Seite stand durch die Verwendung der Farben Schleswig-Holsteins (blau-weiß-rot) und eines Teils des Kellinghusener Wappens für die regionalen Verbundenheit.

Das Kanonenrohr stand für die Artillerie und die grüne Farbe der linken Seite, als Waffenfarbe des Aufstellungskaders und der Heimatschutztruppe, für Selbige standen.

Geschichte

  • Vorkommando

    access_time 24.02.1981

    Am 24. Februar 1981 verlegte ein Vorkommando mit 50 Soldaten der Panzermörserkompanie 380 aus Lütjenburg nach Kellinghusen. Der Auftrag bestand darin, die Aufstellung des Feldartilleriebataillons 515 vorzubereiten. Damit begannen die Arbeiten zum Aufbau des neuen Bataillons am Standort Kellinghusen. Major Klaus Higgelke ist mit dem Auftrag betraut worden.

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1981

    Am 1. April 1981 wurde das Feldartilleriebataillon 515 in Kellinghusen aufgestellt. Mit der Aufstellung des Bataillons wurde Major Klaus Higgelke beauftragt. Die Einheit entstand aus Teilen der Panzermörserkompanie 380 aus Lütjenburg und wurde zunächst mit vier Batterien aufgestellt. Bis zum Aufstellungsappell wuchs das Bataillon auf eine Stärke von 120 Soldaten an.

  • Erste Feuertaufe

    access_time 26.10.1981 – 06.11.1981

    Auf dem Truppenübungsplatz Munster absolvierte das Feldartilleriebataillon 515 sein erstes Scharfschießen. Die 2. Batterie führte dabei das erste Scharfschießen seit Bestehen der Einheit durch. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Vorhabens bestand das Bataillon seine erste artilleristische Bewährungsprobe. Die Norddeutsche Rundschau berichtete am 11. November 1981 über die Feuertaufe der jungen Einheit.

  • Übergabe der Truppenfahne

    access_time 1982

    Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt seine Truppenfahne im Rahmen eines feierlichen Appells. An der Übergabe nahmen unter anderem der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Renner sowie die Batteriechefs und weitere Angehörige des Bataillons teil. Die Fahnenübergabe markierte einen wichtigen Abschnitt in der noch jungen Geschichte der Einheit.

  • Bilanz nach dem ersten Jahr

    access_time 1982

    Zum Jahrestag der Übergabe der Truppenfahne zog Bataillonskommandeur Oberstleutnant Hans-Günther Renner eine erste Bilanz. Im ersten Jahr waren 149 Rekruten ausgebildet und 134 Soldaten hatten nach insgesamt 44.000 zurückgelegten Kilometern ihre Fahrerlaubnis erworben. Darüber hinaus wurden zahlreiche Lehrgänge beschickt, Beförderungen ausgesprochen sowie Versorgungs-, Instandsetzungs- und Wartungsaufträge bearbeitet. Das Bataillon verfügte inzwischen über mehr als 320 Soldaten und hatte sein erstes Artillerieschießen erfolgreich abgeschlossen.

  • Gefechtsübung im September

    access_time September 1982

    Teilnahme an der Korps-Gefechtsübung BOLD GAURD 1982 im Bereich des Selenter Sees.

  • Manöver im Teutoburger Wald

    access_time 1983

    Das Bataillon nahm an einem zweiwöchigen Manöver auf dem Truppenübungsplatz Sennelager im Teutoburger Wald teil. Zu den Vorhaben gehörten unter anderem Nacht- und Dunkelschießen sowie die Brigadegefechtsübung „Starke Festung“. Im Anschluss verlegte die Einheit nach Munster, wo ein Bataillonsschulgefechtsschießen durchgeführt wurde.

  • Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein

    access_time 10.06.1983

    Urkunde Fahnenband Feldartilleriebataillon 515 (1983)

    Für besondere Verdienste wurde dem Feldartilleriebataillon 515 das Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein verliehen. Die Auszeichnung würdigte die Leistungen der Soldaten und die Bedeutung des Bataillons für das Land. An der Verleihung waren unter anderem Ministerpräsident Dr. Dr. Uwe Barschel und Konteradmiral Rudolf Deckert beteiligt. Das Fahnenband wurde am 10. Juni 1983 übergeben.

  • NATO-Übung

    access_time 27.08.1983 – 31.08.1983

    Das Feldartilleriebataillon 515 nahm an der NATO-Übung "Beat Blow" mit mehreren deutschen und alliierten Artillerieverbänden teil. Hier wurde der Verband vom Generalinspekteur General Altenburg besucht.

  • Truppenbesuch des CINC NORTH

    access_time 28.02.1984

    General Sir Richard Lawson, Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte Nordeuropa (CINC NORTH), besuchte das Feldartilleriebataillon 515 während einer Gefechtsausbildung. In einem anschließenden Schreiben vom 2. März 1984 würdigte er den Einsatzwillen und die fachliche Leistungsfähigkeit der Soldaten. Besonders hob er die Treffsicherheit der Geschützbesatzungen hervor, die trotz des Alters ihrer Ausrüstung überzeugende Leistungen gezeigt hatten. Auch die NATO-Generäle zeigten sich mit dem Ausbildungsstand des Bataillons zufrieden.

  • Unterstellung unter die 6. Panzergrenadierdivision

    access_time 01.01.1985

    Zum 1. Januar 1985 wurde die Heimatschutzbrigade 51 der 6. Panzergrenadierdivision unterstellt. Damit änderte sich auch die übergeordnete organisatorische Zuordnung des Feldartilleriebataillons 515.

  • Winterübung in Munster

    access_time 03.02.1985 – 15.02.1985

    Das Feldartilleriebataillon 515 verlegte im Landmarsch zum Truppenübungsplatz Munster, um dort Schießvorhaben im scharfen Schuss durchzuführen. Bei Temperaturen von teilweise minus zehn Grad stellten die winterlichen Bedingungen hohe Anforderungen an die Soldaten und das Material. In der ersten Woche fanden fünf Batterieschießen, in der zweiten Woche drei Bataillonsschießen statt. Das Bataillon bestand die Überprüfung mit sehr guten Leistungen und erhielt dafür ausdrückliches Lob des Regimentskommandeurs Oberst Schroeter.

  • Besuch auf dem Truppenübungsplatz

    access_time Februar 1985

    Rund 70 Landwirte, Bürgermeister und interessierte Bürger aus den Gemeinden rund um Kellinghusen besuchten Soldaten des Bataillons auf den Truppenübungsplätzen Munster-Süd und Bergen. Auf Einladung der Bundeswehr erhielten die Besucher Einblick in den soldatischen Alltag und die Ausbildung. Dabei wurden auch die Schießmöglichkeiten und der Leistungsstand der Soldaten vorgestellt. Der Besuch sollte die Verbindung zwischen dem Bataillon und den Gemeinden seines Standortes stärken.

  • Besuch der Düppeler Schanzen

    access_time 13.08.1985

    Rund 60 Soldaten der 4. Batterie besuchten die Düppeler Schanzen bei Sonderburg in Dänemark. Der Besuch führte die Soldaten an einen historischen Ort des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864, dessen Ausgang durch die Erstürmung der Schanzen entscheidend geprägt wurde. Zum Programm gehörten außerdem das Schlossmuseum Sonderburg und Ausstellungen zur Geschichte der Region. Die Fahrt verband militärhistorische Bildung mit einem Einblick in die deutsch-dänische Geschichte.

  • Neue Beobachtungspanzer

    access_time 09.10.1985

    Das Feldartilleriebataillon 515 wurde mit dem Beobachtungspanzer Artillerie M113 GA2 ausgestattet. Das neue Fahrzeug ergänzte die Ausstattung des Bataillons und unterstützte die Aufgaben der Artilleriebeobachtung.

  • Fünf Jahre Feldartilleriebataillon 515

    access_time 01.04.1986

    Das Feldartilleriebataillon 515 beging sein fünfjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsfeier in der Liliencron-Kaserne. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Hans-Günther Renner hatte dazu die Soldaten und zivilen Mitarbeiter eingeladen, die den Aufbau der Einheit seit den ersten Tagen begleitet hatten. Insgesamt 37 Angehörige wurden für ihre fünfjährige Zugehörigkeit zum Bataillon mit einer eigens angefertigten bronzenen Bataillonsehrennadel ausgezeichnet. Renner betonte, dass die Erinnerung an die Aufbauzeit auch für die weitere Entwicklung der Einheit Bedeutung habe.

  • Der tausendste Rekrut

    access_time 01.04.1986

    In der 4. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 wurde der tausendste Rekrut begrüßt, der dort seine militärische Grundausbildung absolvierte. Kanonier Bernd Meier erhielt zu diesem Anlass eine besondere Begrüßung durch den Batteriechef Hauptmann Lindhorst. Die 4. Batterie war am 1. April 1981 aufgestellt worden und hatte im Juli desselben Jahres mit der Grundausbildung begonnen. Der erste Rekrut der Batterie war der spätere Stabsunteroffizier Carstens gewesen.

  • Ende des Ausbildungsauftrags der 4. Batterie

    access_time 30.06.1986

    Am 30. Juni 1986 endete der Ausbildungsauftrag der 4. Batterie des Feldartilleriebataillons 515. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Batterie insgesamt 1.052 Rekruten ausgebildet. Damit schloss ein wesentlicher Abschnitt ihrer Tätigkeit innerhalb des Bataillons ab.

  • Vorstellung in Brokstedt

    access_time 09.07.1986

    Das Feldartilleriebataillon 515 stellte sich gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps 6 in Brokstedt der Bevölkerung vor. Die Veranstaltung sollte den Bürgern einen Einblick in die Aufgaben und die tägliche Arbeit der Soldaten vermitteln. Neben der Vorstellung der militärischen Ausrüstung gehörten auch musikalische Beiträge zum Programm. Die Veranstalter wollten damit das gegenseitige Verständnis zwischen Bundeswehr und Bevölkerung fördern.

  • Marsch in den Niederlanden

    access_time August 1986

    Drei Unteroffiziere der 3. Batterie nahmen an einem Marsch in den Niederlanden teil. Oberfeldwebel Rudolf Kopp, Oberfeldwebel Christian Kulesza und ein weiterer Angehöriger der Batterie legten dabei eine Strecke von insgesamt 200 Kilometern zurück. Für die Teilnahme und die erbrachte Leistung wurden die Soldaten mit einem Orden ausgezeichnet. Die Veranstaltung bot zugleich Gelegenheit, Kontakte zu Teilnehmern aus anderen Nationen zu knüpfen.

  • Letzte Feuerzusammenfassung unter Renner

    access_time 12.08.1987 – 28.08.1987

    Während des Aufenthalts auf dem Truppenübungsplatz Sennelager rief Oberstleutnant Renner über Funk die letzte Bataillons-Feuerzusammenfassung seiner Dienstzeit als Kommandeur des Feldartilleriebataillons 515 ab. An der Übung nahmen unter anderem der stellvertretende Bataillonskommandeur Oberstleutnant Higgelke sowie die Batteriechefs teil. Das Vorhaben fiel in die letzten Wochen von Renners mehr als sechsjähriger Kommandeurszeit.

  • Kommandowechsel

    access_time 03.09.1987

    Nach rund sechseinhalb Jahren übergab Oberstleutnant Hans-Günther Renner das Kommando über das Feldartilleriebataillon 515 an Major im Generalstab Röhricht. Die Übergabe fand im Beisein von Brigadegeneral Schötensack und zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und zivilem Leben statt. Renner wechselte anschließend in den internationalen Dienst der NATO nach Norwegen. Der Brigadekommandeur würdigte insbesondere Renners Konsequenz, Tatkraft und Umsicht während der Aufbau- und Entwicklungsjahre des Bataillons.

  • Patenschaft mit Quarnstedt

    access_time 1987

    Die 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 begründete eine Patenschaft mit der Gemeinde Quarnstedt. Bürgermeister Erwin Lembcke und Hauptmann Joachim Schütte, Chef der 3. Batterie, tauschten die Patenschaftsurkunden aus. Die Verbindung sollte den Kontakt zwischen den Soldaten und den Bürgern der Gemeinde dauerhaft stärken. Quarnstedt wurde damit zur Patengemeinde der in der Liliencron-Kaserne stationierten Batterie.

  • Winterkampfausbildung im Harz

    access_time 14.03.1988 – 18.03.1988

    Das Feldartilleriebataillon 515 führte im März 1988 eine Winterkampfausbildung im Harz durch. Ausbildungsorte sind unter anderem Braunlage und Torfhaus. Zum Programm gehörten Einweisungen in die winterlichen Bedingungen sowie praktische Ausbildungsabschnitte. Auch der Bau von Iglus war Bestandteil der Ausbildung.

  • Feierliches Gelöbnis in Quarnstedt

    access_time 10.06.1988

    Die Gemeinde Quarnstedt war seit dem 18. April 1987 Patengemeinde der 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515. Aus diesem Anlass fand das feierliche Gelöbnis der Rekruten auf dem Sportplatz am Dörpshus statt. Rund 400 Soldaten waren angetreten, darunter auch Rekruten des Sanitätsbataillons 6 aus Itzehoe. Bürgermeister Erwin Lembcke und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jörg Röhricht richteten Ansprachen an die Soldaten und die zahlreich erschienenen Bürger.

  • Gefechtsübung „Dreisprung“

    access_time 1988

    Teilnahme an der Bataillonsgefechtsübung „Dreisprung“. Übungsräume sind Kaltenkirchen, Eutin und Putlos genannt.

  • Gedenkstein für die 3. Batterie

    access_time 19.05.1989

    Die Gemeinde Quarnstedt übergab der 3. Batterie einen großen Feldstein mit einer Inschrift als Geschenk zur Patenschaft. Der Stein trägt die Aufschrift „3. Feldartilleriebataillon 515, Pateneinheit der Gemeinde Quarnstedt“ und sollte die Beständigkeit der Verbindung symbolisieren. Bürgermeister Erwin Lembcke übergab das Geschenk an die Soldaten der Batterie. Der Stein erhielt seinen Platz am Eingang des neuen Batteriegebäudes.

  • Brigadegefechtsübung „Nordlicht“

    access_time 21.09.1989 – 24.09.1989

    Das Feldartilleriebataillon 515 nahm an der Brigadegefechtsübung „Nordlicht“ teil. Die Übung fand vom 21. bis zum 24. September 1989 statt.

  • Kommandowechsel und Übergabe der Truppenfahne

    access_time September 1989

    Major Rolf Holzhausen übernahm das Kommando über das Feldartilleriebataillon 515 von Oberstleutnant Jörg Röhricht. Die feierliche Übergabe fand auf dem Appellplatz der Liliencron-Kaserne im Beisein zahlreicher Gäste aus Kellinghusen und den umliegenden Gemeinden statt. Röhricht blickte auf zwei Jahre gemeinsame Dienstzeit zurück und dankte den Soldaten und zivilen Mitarbeitern für die Zusammenarbeit. Der Kommandowechsel wurde durch Oberst Winfried Hofer, Kommandeur der Heimatschutzbrigade 51, vorgenommen.

  • Nistkästen für die Vogelwelt

    access_time Oktober 1989

    Soldaten der 3. Batterie fertigten in ihrer Freizeit insgesamt 62 Nistkästen. Die Kästen waren für die Vogelwelt auf dem Kasernengelände und dem Standortübungsplatz bestimmt. Mit der Aktion leisteten die Soldaten einen praktischen Beitrag zum Naturschutz am Standort.

  • Schießvorhaben in Munster-Süd

    access_time 02.01.1990 – 11.01.1990

    Das Feldartilleriebataillon 515 hielt sich zu einem Ausbildungs- und Schießvorhaben auf dem Truppenübungsplatz Munster-Süd auf. Die Schießleistungen wurden durch den Divisionsartillerieführer besichtigt und mit „gut“ bewertet. Erstmals erfolgte außerdem eine Inspektion durch den Inspizienten Artillerie. Dieser bescheinigte dem Bataillon einen fachlich soliden Ausbildungsstand und bewertete es als einsatzbereit.

  • Wechsel in der Bataillonsführung

    access_time 01.10.1990

    Oberstleutnant Klaus Higgelke wurde nach neuneinhalb Jahren Dienst als S3-Stabsoffizier und stellvertretender Bataillonskommandeur an die Führungsakademie der Bundeswehr nach Hamburg versetzt. Higgelke hatte bereits an der Aufstellung des Feldartilleriebataillons 515 mitgewirkt und dessen Entwicklung über viele Jahre begleitet. Sein Nachfolger als stellvertretender Bataillonskommandeur wurde Major Manfred Kuhl.

  • Ausbildungslehrgänge

    access_time 10.09.1990 – 16.11.1990

    Im Herbst 1990 übernahmen die Batterien des Feldartilleriebataillons 515 verschiedene Ausbildungsaufträge. Die 2. Batterie führte vom 10. bis zum 27. September einen Lehrgang zur Allgemeinen Grundausbildung durch. Anschließend führte die 3. Batterie vom 8. Oktober bis zum 16. November einen Unteroffizieranwärterlehrgang Teil I AMT durch. Damit leistete das Bataillon einen Beitrag zur Ausbildung von Soldaten über den eigenen Verband hinaus.

  • Feierliches Gelöbnis in der Liliencron-Kaserne

    access_time 1990

    In der Liliencron-Kaserne legten 366 Rekruten nach sechs Wochen Grundausbildung ihr feierliches Gelöbnis ab. Die Soldaten gehörten zum Beobachtungsbataillon 63, Sanitätsbataillon 6, Raketenartilleriebataillon 62 und Feldartilleriebataillon 515. Fast 1.000 Gäste verfolgten die Veranstaltung. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Rolf Holzhausen und Landrat Dr. Burghard Rocke betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Gelöbnisses und die Verbindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung.

  • Kasernenkommandant der Liliencron-Kaserne

    access_time 17.11.1990

    Oberstleutnant Rolf Holzhausen übernahm die Funktion des Kasernenkommandanten der Liliencron-Kaserne in Kellinghusen. Damit trug der Kommandeur des Feldartilleriebataillons 515 zusätzlich Verantwortung für den Standort. Die Chronik dokumentiert die Übernahme dieser Funktion zum 17. November 1990.

  • Ehrenkreuz für Erwin Lembcke

    access_time Juni 1990

    Altbürgermeister Erwin Lembcke aus Quarnstedt wurde für sein Engagement um die Patenschaft mit der 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch Bataillonskommandeur Oberstleutnant Rolf Holzhausen im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Heeresmusikkorps 6. Lembcke hatte sich maßgeblich für die Verbindung zwischen der Gemeinde und der Batterie eingesetzt. Die Ehrung fand vor Soldaten und zahlreichen Bürgern aus Quarnstedt und den umliegenden Gemeinden statt.

  • Zehn Jahre Feldartilleriebataillon 515

    access_time 12.04.1991

    Das Feldartilleriebataillon 515 feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläumstag auf dem Gelände der Liliencron-Kaserne. Den Auftakt bildete ein feierlicher Bataillonsappell mit zahlreichen Gästen und Vertretern der vorgesetzten Dienststellen. Oberst Graf von Bothmer würdigte in seiner Festrede die Aufbauarbeit seit 1981 und hob insbesondere die Leistungen der Soldaten und die Entwicklung des Ausbildungsstandes hervor. Auch die enge Verbindung zur Gemeinde Quarnstedt und zum zivilen Umfeld des Standortes wurde ausdrücklich angesprochen.

  • Neuer Bataillonskommandeur

    access_time 25.09.1991

    Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt einen neuen Kommandeur. Im Rahmen eines feierlichen Appells übernahm Major Wolf von der Osten die Führung des Bataillons. Oberst Graf von Bothmer würdigte die Arbeit des scheidenden Kommandeurs und verband mit dem Führungswechsel die Erwartung, dass das Bataillon seine Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen werde. Die Übergabe markierte zugleich einen weiteren Abschnitt in der Geschichte der Einheit.

  • Letzter Schuss mit der Feldhaubitze 105 mm

    access_time 12.12.1991

    Soldaten des FArtBtl 515 üben mit der FH 105mm

    Der letzte Schuss des Feldartilleriebataillons 515 mit der Feldhaubitze 105 mm fiel im Rahmen eines Schießvorhabens auf dem Truppenübungsplatz Munster-Süd. Die 3. Batterie verabschiedete sich mit diesem Schuss von dem Waffensystem, das das Bataillon seit seiner Aufstellung begleitet hatte. Anschließend wurden die Feldhaubitzen abgegeben. Damit endete ein wesentlicher Abschnitt in der Geschichte des Feldartilleriebataillons 515.

  • Abgabe der Feldhaubitzen 105 mm

    access_time 1992

    Nach elf Jahren Zugehörigkeit zum Feldartilleriebataillon 515 verließen die Feldhaubitzen 105 mm endgültig den Standort Kellinghusen. Die älteste der abgegebenen Haubitzen war bereits 1941 gebaut worden. Trotz ihres Alters hatten die Geschütze in der Ausbildung und bei zahlreichen Übungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit ihrer Abgabe begann die Umstellung auf das neue Waffensystem Panzerhaubitze M109 A3G.

  • Einführung der Panzerhaubitze M109 A3G

    access_time 1992

    Umgliederung zum PzArtBtl 515: die ersten Panzerhaubitzen M109 fahren durch das Tor der Hauptwache der Liliencron-Kaserne

    Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt als Ersatz für die Feldhaubitzen 105 mm die Panzerhaubitze M109 A3G. Die ersten beiden Geschütze kamen vom aufzulösenden Panzerartilleriebataillon 177 aus Hamburg. Die Zuführung des neuen Waffensystems war ein weiterer Schritt zur Zusammenlegung mit dem Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt. Damit begann die technische und organisatorische Vorbereitung auf die neue Heeresstruktur.

  • Fusion mit dem Panzerartilleriebataillon 185

    access_time 01.10.1992

    Das Feldartilleriebataillon 515 aus Kellinghusen und das Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt wurden im Rahmen der Heeresstruktur 5 zusammengeführt. Die neue Einheit stand unter der Führung von Oberstleutnant Wolf von der Osten. Die Zusammenführung wurde mit einem feierlichen Appell in der Liliencron-Kaserne begangen, an dem 413 Soldaten beider Bataillone teilnahmen. Ab dem 1. Oktober 1992 begann damit die Entwicklung zum neuen Panzerartilleriebataillon 515, das zum 31. März 1993 vollständig entstand.

  • Übergang zum Panzerartilleriebataillon 515

    access_time 31.03.1993

    Mit dem Abschluss der Zusammenführung entstand zum 31. März 1993 das neue Panzerartilleriebataillon 515. Die Einheit führte die Geschichte des Standortes Kellinghusen unter neuer Bezeichnung und mit veränderter Ausrüstung fort. Die anschließende Chronik des Panzerartilleriebataillons 515 finden Sie auf der Unterseite der Panzerbrigade 18 (Panzerartilleriebataillon 515).

Gliederung

info Klicken Sie auf die grünen Überschriften, um die einzelnen Gliederungen zu öffnen.

  1. Das Wappen zeigt links ein rotes Fort auf Blau-Weiß und rechts eine goldene Kanone auf grünem Hintergrund.
    Feldartilleriebataillon 515

    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersBttr

    2. 2. Batterie

    3. 4. Batterie
      AusbBttr

  1. Das Wappen zeigt links ein rotes Fort auf Blau-Weiß und rechts eine goldene Kanone auf grünem Hintergrund.
    Feldartilleriebataillon 515

    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersBttr

    2. 2. Batterie
      (6 FH 105mm)

    3. 3. Batterie
      (6 FH 105mm)

    4. 4. Batterie
      (6 FH 105mm)
      AusbBttr

  1. Das Wappen zeigt links ein rotes Fort auf Blau-Weiß und rechts eine goldene Kanone auf grünem Hintergrund.
    Feldartilleriebataillon 515

    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersBttr

    2. 2. Batterie
      (9 FH 105mm)

    3. 3. Batterie
      (9 FH 105mm)

  1. Ein Wappen zeigt gekreuzte Kanonenrohre über einer stilisierten Burg auf blau-rotem Hintergrund.
    Panzerartilleriebataillon 515

    1. 1. Batterie
      Stabs- und VersBttr

    2. 2. Batterie
      (PzH M109)

    3. 3. Batterie
      (PzH M109)

    4. 4. Batterie
      (PzH M109)

    5. 5. Batterie
      (FErs)

info Klicken Sie auf ein Wappen, um mehr über den entsprechenden Verband zu erfahren.

Waffensysteme

MAN 5 to GL (2014 - GÜZ)

LKW 7 t mil gl KAT I

Der MAN LKW 7 t mil gl KAT I ist ein dreiachsiger geländegängiger LKW. Er wurde  in den Jahren 1977 bis 1985 gefertigt.

Verladen einer Haubitze auf den Faun Geräteträger

FH 105 mm

Die FH 105 mm (L) - Höchstschussweite 14,1 km - wurde durch LKW 7 t mil gezogen. Bei diesem Geschütz handelt es sich um eine leistungsgesteigerte deutsche Version der US-amerikanischen 105 mm Howitzer M101, deren Entwicklung bis ins Jahr 1919 zurückgeht und deren erster Prototyp 1928 gebaut worden war.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Renner, OTL Röhricht, OTL Holzhausen, OTL v.d. Osten

Stellvertretende Bataillonskommandeure
OTL Higgelke, M Kuhl, M Frömming

1. Batterie

Batteriechefs
M Stengert, H Schlutz

Batteriefeldwebel
HF Meyer, HF Sehuran, HF Bliesch, F Ploch, HF Dellin

2. Batterie

Batteriechefs
H Lindhorst, H Brusche, H Troegel, H Kapellmann, H Baum

Batteriefeldwebel
HFw Meyer, HFw Schäffer, HFw Dellin, HFw Bleicher

3. Batterie

Batteriechefs
H Kliesch, H Topler, H Schütte, H Thau, H Meiske, H Prevot

Batteriefeldwebel
HF Gerull, HF Girullis, OF Hofmann, HF Baum

4. Batterie

Batteriechefs
H Gläßmann, H Lindhorst

Batteriefeldwebel
HF Schäffer

Die Geschichte des Feldartilleriebataillon 515 setzt sich mit der Umgliederung zum Panzerartilleriebataillon 515 fort. Klicken Sie auf den Link, um dort fortzusetzen.