Feldartilleriebataillon 515
Das Feldartilleriebataillon 515 bestand seit 1981 am Standort Kellinghusen und wurde ab dem 1. Oktober 1992 mit dem Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt zum Panzerartilleriebataillon 515 fusioniert.
Wappen
Das interne Verbandsabzeichen des FArtBtl 515 zeigte einen gespaltenen Schild. Die heraldisch rechte Seite stand durch die Verwendung der Farben Schleswig-Holsteins (blau-weiß-rot) und eines Teils des Kellinghusener Wappens für die regionalen Verbundenheit.
Das Kanonenrohr stand für die Artillerie und die grüne Farbe der linken Seite, als Waffenfarbe des Aufstellungskaders und der Heimatschutztruppe, für Selbige standen.
Geschichte
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Vorkommando
access_time 24.02.1981
Am 24. Februar 1981 verlegte ein Vorkommando mit 50 Soldaten der Panzermörserkompanie 380 aus Lütjenburg nach Kellinghusen. Der Auftrag bestand darin, die Aufstellung des Feldartilleriebataillons 515 vorzubereiten. Damit begannen die Arbeiten zum Aufbau des neuen Bataillons am Standort Kellinghusen. Major Klaus Higgelke ist mit dem Auftrag betraut worden.
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Aufstellung
access_time 01.04.1981
Am 1. April 1981 wurde das Feldartilleriebataillon 515 in Kellinghusen aufgestellt. Mit der Aufstellung des Bataillons wurde Major Klaus Higgelke beauftragt. Die Einheit entstand aus Teilen der Panzermörserkompanie 380 aus Lütjenburg und wurde zunächst mit vier Batterien aufgestellt. Bis zum Aufstellungsappell wuchs das Bataillon auf eine Stärke von 120 Soldaten an.
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Erste Feuertaufe
access_time 26.10.1981 – 06.11.1981
Auf dem Truppenübungsplatz Munster absolvierte das Feldartilleriebataillon 515 sein erstes Scharfschießen. Die 2. Batterie führte dabei das erste Scharfschießen seit Bestehen der Einheit durch. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Vorhabens bestand das Bataillon seine erste artilleristische Bewährungsprobe. Die Norddeutsche Rundschau berichtete am 11. November 1981 über die Feuertaufe der jungen Einheit.
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Übergabe der Truppenfahne
access_time 1982
Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt seine Truppenfahne im Rahmen eines feierlichen Appells. An der Übergabe nahmen unter anderem der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Renner sowie die Batteriechefs und weitere Angehörige des Bataillons teil. Die Fahnenübergabe markierte einen wichtigen Abschnitt in der noch jungen Geschichte der Einheit.
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Bilanz nach dem ersten Jahr
access_time 1982
Zum Jahrestag der Übergabe der Truppenfahne zog Bataillonskommandeur Oberstleutnant Hans-Günther Renner eine erste Bilanz. Im ersten Jahr waren 149 Rekruten ausgebildet und 134 Soldaten hatten nach insgesamt 44.000 zurückgelegten Kilometern ihre Fahrerlaubnis erworben. Darüber hinaus wurden zahlreiche Lehrgänge beschickt, Beförderungen ausgesprochen sowie Versorgungs-, Instandsetzungs- und Wartungsaufträge bearbeitet. Das Bataillon verfügte inzwischen über mehr als 320 Soldaten und hatte sein erstes Artillerieschießen erfolgreich abgeschlossen.
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Manöver im Teutoburger Wald
access_time 1983
Das Bataillon nahm an einem zweiwöchigen Manöver auf dem Truppenübungsplatz Sennelager im Teutoburger Wald teil. Zu den Vorhaben gehörten unter anderem Nacht- und Dunkelschießen sowie die Brigadegefechtsübung „Starke Festung“. Im Anschluss verlegte die Einheit nach Munster, wo ein Bataillonsschulgefechtsschießen durchgeführt wurde.
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Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein
access_time 10.06.1983
Für besondere Verdienste wurde dem Feldartilleriebataillon 515 das Fahnenband des Landes Schleswig-Holstein verliehen. Die Auszeichnung würdigte die Leistungen der Soldaten und die Bedeutung des Bataillons für das Land. An der Verleihung waren unter anderem Ministerpräsident Dr. Dr. Uwe Barschel und Konteradmiral Rudolf Deckert beteiligt. Das Fahnenband wurde am 10. Juni 1983 übergeben.
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Truppenbesuch des CINC NORTH
access_time 28.02.1984
General Sir Richard Lawson, Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte Nordeuropa (CINC NORTH), besuchte das Feldartilleriebataillon 515 während einer Gefechtsausbildung. In einem anschließenden Schreiben vom 2. März 1984 würdigte er den Einsatzwillen und die fachliche Leistungsfähigkeit der Soldaten. Besonders hob er die Treffsicherheit der Geschützbesatzungen hervor, die trotz des Alters ihrer Ausrüstung überzeugende Leistungen gezeigt hatten. Auch die NATO-Generäle zeigten sich mit dem Ausbildungsstand des Bataillons zufrieden.
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Unterstellung unter die 6. Panzergrenadierdivision
access_time 01.01.1985
Zum 1. Januar 1985 wurde die Heimatschutzbrigade 51 der 6. Panzergrenadierdivision unterstellt. Damit änderte sich auch die übergeordnete organisatorische Zuordnung des Feldartilleriebataillons 515.
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Winterübung in Munster
access_time 03.02.1985 – 15.02.1985
Das Feldartilleriebataillon 515 verlegte im Landmarsch zum Truppenübungsplatz Munster, um dort Schießvorhaben im scharfen Schuss durchzuführen. Bei Temperaturen von teilweise minus zehn Grad stellten die winterlichen Bedingungen hohe Anforderungen an die Soldaten und das Material. In der ersten Woche fanden fünf Batterieschießen, in der zweiten Woche drei Bataillonsschießen statt. Das Bataillon bestand die Überprüfung mit sehr guten Leistungen und erhielt dafür ausdrückliches Lob des Regimentskommandeurs Oberst Schroeter.
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Besuch auf dem Truppenübungsplatz
access_time Februar 1985
Rund 70 Landwirte, Bürgermeister und interessierte Bürger aus den Gemeinden rund um Kellinghusen besuchten Soldaten des Bataillons auf den Truppenübungsplätzen Munster-Süd und Bergen. Auf Einladung der Bundeswehr erhielten die Besucher Einblick in den soldatischen Alltag und die Ausbildung. Dabei wurden auch die Schießmöglichkeiten und der Leistungsstand der Soldaten vorgestellt. Der Besuch sollte die Verbindung zwischen dem Bataillon und den Gemeinden seines Standortes stärken.
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Besuch der Düppeler Schanzen
access_time 13.08.1985
Rund 60 Soldaten der 4. Batterie besuchten die Düppeler Schanzen bei Sonderburg in Dänemark. Der Besuch führte die Soldaten an einen historischen Ort des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864, dessen Ausgang durch die Erstürmung der Schanzen entscheidend geprägt wurde. Zum Programm gehörten außerdem das Schlossmuseum Sonderburg und Ausstellungen zur Geschichte der Region. Die Fahrt verband militärhistorische Bildung mit einem Einblick in die deutsch-dänische Geschichte.
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Fünf Jahre Feldartilleriebataillon 515
access_time 01.04.1986
Das Feldartilleriebataillon 515 beging sein fünfjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsfeier in der Liliencron-Kaserne. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Hans-Günther Renner hatte dazu die Soldaten und zivilen Mitarbeiter eingeladen, die den Aufbau der Einheit seit den ersten Tagen begleitet hatten. Insgesamt 37 Angehörige wurden für ihre fünfjährige Zugehörigkeit zum Bataillon mit einer eigens angefertigten bronzenen Bataillonsehrennadel ausgezeichnet. Renner betonte, dass die Erinnerung an die Aufbauzeit auch für die weitere Entwicklung der Einheit Bedeutung habe.
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Der tausendste Rekrut
access_time 01.04.1986
In der 4. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 wurde der tausendste Rekrut begrüßt, der dort seine militärische Grundausbildung absolvierte. Kanonier Bernd Meier erhielt zu diesem Anlass eine besondere Begrüßung durch den Batteriechef Hauptmann Lindhorst. Die 4. Batterie war am 1. April 1981 aufgestellt worden und hatte im Juli desselben Jahres mit der Grundausbildung begonnen. Der erste Rekrut der Batterie war der spätere Stabsunteroffizier Carstens gewesen.
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Ende des Ausbildungsauftrags der 4. Batterie
access_time 30.06.1986
Am 30. Juni 1986 endete der Ausbildungsauftrag der 4. Batterie des Feldartilleriebataillons 515. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Batterie insgesamt 1.052 Rekruten ausgebildet. Damit schloss ein wesentlicher Abschnitt ihrer Tätigkeit innerhalb des Bataillons ab.
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Vorstellung in Brokstedt
access_time 09.07.1986
Das Feldartilleriebataillon 515 stellte sich gemeinsam mit dem Heeresmusikkorps 6 in Brokstedt der Bevölkerung vor. Die Veranstaltung sollte den Bürgern einen Einblick in die Aufgaben und die tägliche Arbeit der Soldaten vermitteln. Neben der Vorstellung der militärischen Ausrüstung gehörten auch musikalische Beiträge zum Programm. Die Veranstalter wollten damit das gegenseitige Verständnis zwischen Bundeswehr und Bevölkerung fördern.
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Marsch in den Niederlanden
access_time August 1986
Drei Unteroffiziere der 3. Batterie nahmen an einem Marsch in den Niederlanden teil. Oberfeldwebel Rudolf Kopp, Oberfeldwebel Christian Kulesza und ein weiterer Angehöriger der Batterie legten dabei eine Strecke von insgesamt 200 Kilometern zurück. Für die Teilnahme und die erbrachte Leistung wurden die Soldaten mit einem Orden ausgezeichnet. Die Veranstaltung bot zugleich Gelegenheit, Kontakte zu Teilnehmern aus anderen Nationen zu knüpfen.
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Letzte Feuerzusammenfassung unter Renner
access_time 12.08.1987 – 28.08.1987
Während des Aufenthalts auf dem Truppenübungsplatz Sennelager rief Oberstleutnant Renner über Funk die letzte Bataillons-Feuerzusammenfassung seiner Dienstzeit als Kommandeur des Feldartilleriebataillons 515 ab. An der Übung nahmen unter anderem der stellvertretende Bataillonskommandeur Oberstleutnant Higgelke sowie die Batteriechefs teil. Das Vorhaben fiel in die letzten Wochen von Renners mehr als sechsjähriger Kommandeurszeit.
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Kommandowechsel
access_time 03.09.1987
Nach rund sechseinhalb Jahren übergab Oberstleutnant Hans-Günther Renner das Kommando über das Feldartilleriebataillon 515 an Major im Generalstab Röhricht. Die Übergabe fand im Beisein von Brigadegeneral Schötensack und zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Bundeswehr und zivilem Leben statt. Renner wechselte anschließend in den internationalen Dienst der NATO nach Norwegen. Der Brigadekommandeur würdigte insbesondere Renners Konsequenz, Tatkraft und Umsicht während der Aufbau- und Entwicklungsjahre des Bataillons.
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Patenschaft mit Quarnstedt
access_time 1987
Die 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 begründete eine Patenschaft mit der Gemeinde Quarnstedt. Bürgermeister Erwin Lembcke und Hauptmann Joachim Schütte, Chef der 3. Batterie, tauschten die Patenschaftsurkunden aus. Die Verbindung sollte den Kontakt zwischen den Soldaten und den Bürgern der Gemeinde dauerhaft stärken. Quarnstedt wurde damit zur Patengemeinde der in der Liliencron-Kaserne stationierten Batterie.
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Winterkampfausbildung im Harz
access_time 14.03.1988 – 18.03.1988
Das Feldartilleriebataillon 515 führte im März 1988 eine Winterkampfausbildung im Harz durch. Ausbildungsorte sind unter anderem Braunlage und Torfhaus. Zum Programm gehörten Einweisungen in die winterlichen Bedingungen sowie praktische Ausbildungsabschnitte. Auch der Bau von Iglus war Bestandteil der Ausbildung.
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Feierliches Gelöbnis in Quarnstedt
access_time 10.06.1988
Die Gemeinde Quarnstedt war seit dem 18. April 1987 Patengemeinde der 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515. Aus diesem Anlass fand das feierliche Gelöbnis der Rekruten auf dem Sportplatz am Dörpshus statt. Rund 400 Soldaten waren angetreten, darunter auch Rekruten des Sanitätsbataillons 6 aus Itzehoe. Bürgermeister Erwin Lembcke und Bataillonskommandeur Oberstleutnant Jörg Röhricht richteten Ansprachen an die Soldaten und die zahlreich erschienenen Bürger.
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Gefechtsübung „Dreisprung“
access_time 1988
Teilnahme an der Bataillonsgefechtsübung „Dreisprung“. Übungsräume sind Kaltenkirchen, Eutin und Putlos genannt.
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Gedenkstein für die 3. Batterie
access_time 19.05.1989
Die Gemeinde Quarnstedt übergab der 3. Batterie einen großen Feldstein mit einer Inschrift als Geschenk zur Patenschaft. Der Stein trägt die Aufschrift „3. Feldartilleriebataillon 515, Pateneinheit der Gemeinde Quarnstedt“ und sollte die Beständigkeit der Verbindung symbolisieren. Bürgermeister Erwin Lembcke übergab das Geschenk an die Soldaten der Batterie. Der Stein erhielt seinen Platz am Eingang des neuen Batteriegebäudes.
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Brigadegefechtsübung „Nordlicht“
access_time 21.09.1989 – 24.09.1989
Das Feldartilleriebataillon 515 nahm an der Brigadegefechtsübung „Nordlicht“ teil. Die Übung fand vom 21. bis zum 24. September 1989 statt.
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Kommandowechsel und Übergabe der Truppenfahne
access_time September 1989
Major Rolf Holzhausen übernahm das Kommando über das Feldartilleriebataillon 515 von Oberstleutnant Jörg Röhricht. Die feierliche Übergabe fand auf dem Appellplatz der Liliencron-Kaserne im Beisein zahlreicher Gäste aus Kellinghusen und den umliegenden Gemeinden statt. Röhricht blickte auf zwei Jahre gemeinsame Dienstzeit zurück und dankte den Soldaten und zivilen Mitarbeitern für die Zusammenarbeit. Der Kommandowechsel wurde durch Oberst Winfried Hofer, Kommandeur der Heimatschutzbrigade 51, vorgenommen.
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Nistkästen für die Vogelwelt
access_time Oktober 1989
Soldaten der 3. Batterie fertigten in ihrer Freizeit insgesamt 62 Nistkästen. Die Kästen waren für die Vogelwelt auf dem Kasernengelände und dem Standortübungsplatz bestimmt. Mit der Aktion leisteten die Soldaten einen praktischen Beitrag zum Naturschutz am Standort.
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Schießvorhaben in Munster-Süd
access_time 02.01.1990 – 11.01.1990
Das Feldartilleriebataillon 515 hielt sich zu einem Ausbildungs- und Schießvorhaben auf dem Truppenübungsplatz Munster-Süd auf. Die Schießleistungen wurden durch den Divisionsartillerieführer besichtigt und mit „gut“ bewertet. Erstmals erfolgte außerdem eine Inspektion durch den Inspizienten Artillerie. Dieser bescheinigte dem Bataillon einen fachlich soliden Ausbildungsstand und bewertete es als einsatzbereit.
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Wechsel in der Bataillonsführung
access_time 01.10.1990
Oberstleutnant Klaus Higgelke wurde nach neuneinhalb Jahren Dienst als S3-Stabsoffizier und stellvertretender Bataillonskommandeur an die Führungsakademie der Bundeswehr nach Hamburg versetzt. Higgelke hatte bereits an der Aufstellung des Feldartilleriebataillons 515 mitgewirkt und dessen Entwicklung über viele Jahre begleitet. Sein Nachfolger als stellvertretender Bataillonskommandeur wurde Major Manfred Kuhl.
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Ausbildungslehrgänge
access_time 10.09.1990 – 16.11.1990
Im Herbst 1990 übernahmen die Batterien des Feldartilleriebataillons 515 verschiedene Ausbildungsaufträge. Die 2. Batterie führte vom 10. bis zum 27. September einen Lehrgang zur Allgemeinen Grundausbildung durch. Anschließend führte die 3. Batterie vom 8. Oktober bis zum 16. November einen Unteroffizieranwärterlehrgang Teil I AMT durch. Damit leistete das Bataillon einen Beitrag zur Ausbildung von Soldaten über den eigenen Verband hinaus.
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Feierliches Gelöbnis in der Liliencron-Kaserne
access_time 1990
In der Liliencron-Kaserne legten 366 Rekruten nach sechs Wochen Grundausbildung ihr feierliches Gelöbnis ab. Die Soldaten gehörten zum Beobachtungsbataillon 63, Sanitätsbataillon 6, Raketenartilleriebataillon 62 und Feldartilleriebataillon 515. Fast 1.000 Gäste verfolgten die Veranstaltung. Bataillonskommandeur Oberstleutnant Rolf Holzhausen und Landrat Dr. Burghard Rocke betonten in ihren Ansprachen die Bedeutung des Gelöbnisses und die Verbindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung.
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Kasernenkommandant der Liliencron-Kaserne
access_time 17.11.1990
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Ehrenkreuz für Erwin Lembcke
access_time Juni 1990
Altbürgermeister Erwin Lembcke aus Quarnstedt wurde für sein Engagement um die Patenschaft mit der 3. Batterie des Feldartilleriebataillons 515 mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Silber ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte durch Bataillonskommandeur Oberstleutnant Rolf Holzhausen im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Heeresmusikkorps 6. Lembcke hatte sich maßgeblich für die Verbindung zwischen der Gemeinde und der Batterie eingesetzt. Die Ehrung fand vor Soldaten und zahlreichen Bürgern aus Quarnstedt und den umliegenden Gemeinden statt.
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Zehn Jahre Feldartilleriebataillon 515
access_time 12.04.1991
Das Feldartilleriebataillon 515 feierte sein zehnjähriges Bestehen mit einem Jubiläumstag auf dem Gelände der Liliencron-Kaserne. Den Auftakt bildete ein feierlicher Bataillonsappell mit zahlreichen Gästen und Vertretern der vorgesetzten Dienststellen. Oberst Graf von Bothmer würdigte in seiner Festrede die Aufbauarbeit seit 1981 und hob insbesondere die Leistungen der Soldaten und die Entwicklung des Ausbildungsstandes hervor. Auch die enge Verbindung zur Gemeinde Quarnstedt und zum zivilen Umfeld des Standortes wurde ausdrücklich angesprochen.
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Neuer Bataillonskommandeur
access_time 25.09.1991
Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt einen neuen Kommandeur. Im Rahmen eines feierlichen Appells übernahm Major Wolf von der Osten die Führung des Bataillons. Oberst Graf von Bothmer würdigte die Arbeit des scheidenden Kommandeurs und verband mit dem Führungswechsel die Erwartung, dass das Bataillon seine Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen werde. Die Übergabe markierte zugleich einen weiteren Abschnitt in der Geschichte der Einheit.
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Letzter Schuss mit der Feldhaubitze 105 mm
access_time 12.12.1991
Der letzte Schuss des Feldartilleriebataillons 515 mit der Feldhaubitze 105 mm fiel im Rahmen eines Schießvorhabens auf dem Truppenübungsplatz Munster-Süd. Die 3. Batterie verabschiedete sich mit diesem Schuss von dem Waffensystem, das das Bataillon seit seiner Aufstellung begleitet hatte. Anschließend wurden die Feldhaubitzen abgegeben. Damit endete ein wesentlicher Abschnitt in der Geschichte des Feldartilleriebataillons 515.
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Abgabe der Feldhaubitzen 105 mm
access_time 1992
Nach elf Jahren Zugehörigkeit zum Feldartilleriebataillon 515 verließen die Feldhaubitzen 105 mm endgültig den Standort Kellinghusen. Die älteste der abgegebenen Haubitzen war bereits 1941 gebaut worden. Trotz ihres Alters hatten die Geschütze in der Ausbildung und bei zahlreichen Übungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit ihrer Abgabe begann die Umstellung auf das neue Waffensystem Panzerhaubitze M109 A3G.
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Einführung der Panzerhaubitze M109 A3G
access_time 1992
Das Feldartilleriebataillon 515 erhielt als Ersatz für die Feldhaubitzen 105 mm die Panzerhaubitze M109 A3G. Die ersten beiden Geschütze kamen vom aufzulösenden Panzerartilleriebataillon 177 aus Hamburg. Die Zuführung des neuen Waffensystems war ein weiterer Schritt zur Zusammenlegung mit dem Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt. Damit begann die technische und organisatorische Vorbereitung auf die neue Heeresstruktur.
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Fusion mit dem Panzerartilleriebataillon 185
access_time 01.10.1992
Das Feldartilleriebataillon 515 aus Kellinghusen und das Panzerartilleriebataillon 185 aus Boostedt wurden im Rahmen der Heeresstruktur 5 zusammengeführt. Die neue Einheit stand unter der Führung von Oberstleutnant Wolf von der Osten. Die Zusammenführung wurde mit einem feierlichen Appell in der Liliencron-Kaserne begangen, an dem 413 Soldaten beider Bataillone teilnahmen. Ab dem 1. Oktober 1992 begann damit die Entwicklung zum neuen Panzerartilleriebataillon 515, das zum 31. März 1993 vollständig entstand.
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Übergang zum Panzerartilleriebataillon 515
access_time 31.03.1993
Mit dem Abschluss der Zusammenführung entstand zum 31. März 1993 das neue Panzerartilleriebataillon 515. Die Einheit führte die Geschichte des Standortes Kellinghusen unter neuer Bezeichnung und mit veränderter Ausrüstung fort. Die anschließende Chronik des Panzerartilleriebataillons 515 finden Sie auf der Unterseite der Panzerbrigade 18 (Panzerartilleriebataillon 515).
Gliederung
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Feldartilleriebataillon 515-
1. Batterie
Stabs- und VersBttr -
2. Batterie
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4. Batterie
AusbBttr
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Feldartilleriebataillon 515-
1. Batterie
Stabs- und VersBttr -
2. Batterie
(6 FH 105mm) -
3. Batterie
(6 FH 105mm) -
4. Batterie
(6 FH 105mm)
AusbBttr
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Feldartilleriebataillon 515-
1. Batterie
Stabs- und VersBttr -
2. Batterie
(9 FH 105mm) -
3. Batterie
(9 FH 105mm)
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Panzerartilleriebataillon 515-
1. Batterie
Stabs- und VersBttr -
2. Batterie
(PzH M109) -
3. Batterie
(PzH M109) -
4. Batterie
(PzH M109) -
5. Batterie
(FErs)
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