Versorgungskommando 600

Das Versorgungskommando 600 wurde 1970 mit Einnahme der Heeresstruktur 3 in Flensburg aufgestellt und unterstand dem Territorialkommando Schleswig-Holstein  und führte alle Logistiktruppenverbände des Territorialkommandos.

Mit Auflösung des Territorialkommandos im Jahr 1994 wurde auch das VersKdo 600 aufgelöst.

Inhalt

Wappen

Das Wappen zeigt ein Wikingerschiff, darunter Zahnkranz und Merkurstab auf blau-weiß-rotem Grund.

Durch die Aufnahme der Landesfarben wird der Bezug zum Land Schleswig-Holstein hergestellt, durch Zahnkranz und Merkurstab der Auftrag als Instandsetzungs-/Nachschubkommando symbolisch beschrieben. Dabei symbolisieren - der Zahnkranz und die Elektronenbahn - die InstTruppe - die Flammen- die Feuerwerker - der Merkurstab - den gesamten Bereich der NschTruppe und der NschEinrichtungen. Das Wikingerschiff ist das Symbol des Territorialkommandos Schleswig Holstein und dokumentiert die Zugehörigkeit des Versorgungskommandos 600 zu diesem Großverband.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.01.1971 – Briesen-Kaserne, Flensburg

    Mit Aufstellungsbefehl Nr. 1475 (Heer) des Bundesministers der Verteidigung - Inspekteur des Heeres - Führungsstab Heer IV 4 -(BMVg - InspdH - FüH IV 4) - vom 22. Dezember 1970 wurde ab 01.01.1971 unter Heranziehung der Dienststellen

    - Kommandeur Logistiktruppen des Deutschen Bevollmächtigten im Bereich AFNORTH/Wehrbereichskommando I
    - Hauptdepotgruppe AFNORTH (Restteile) und
    - Stab/Stabskompanie Heeresversorgungsführer 600

    Das Versorgungskommando 600 als letztes der vier Versorgungskommandos des Heeres in der Briesen-Kaserne in Flensburg aufgestellt.

  • Umfang des Kommandos

    access_time 1971

    Dem Versorgungskommando 600 wurden aus den vorgenannten Kommandos insgesamt unterstellt: 9 Bataillone, sowie 18 Depots und Teildepots und 4 selbständige Kompanien (davon 1 Kompanie Geräteeinheit) mit einer Gesamtstärke im Verteidigungsfall von rund 10.800 Soldaten und 1.000 Zivilbediensteten. Die Friedensstärke betrug rund 3.700 Soldaten und ca. 900 Zivilbedienstete.

  • Erste große Umgliederung

    access_time 1972

    - schweres Transportbataillon 955 in Transportbataillon 601
    - Depotumschlagbataillon 923 in Nachschubbataillon 602 (Geräteeinheit) umgegliedert und umbenannt wurden,
    - das Transportbataillon 630 aufgelöst
    - das Instandsetzungsbataillon 460 in Instandsetzungsbataillon 640 umbenannt und
    - das Versorgungsbataillon 711 in Feldersatzbataillon 610 umbenannt und umgegliedert wurden.

    Außerdem wurde aus der Pipelinepionierbetriebskompanie 641 die Pipelinepionierkompanie 641, die ab 01.01.73 von Putlos/Holstein nach Schleswig verlegt wurde. Ferner erfolgte am 01.01.72 die Neuaufstellung des Nachschubausbildungszentrums 610 in Heide.

  • Erneute Umgliederungen

    access_time 1975

    - InstBtl 640 wechselt - nach Umbenennung in InstBtl 6 am 12.12.75 zur 6. PzGrenDiv unterstellt.
    - unmittelbare Unterstellung der beiden in Hamburg gelegenen InstAusbKp 1/6 und 19/I unter Stab/Stabskompanie Versorgungskommando 600
    - NschBtl 610 gibt ab MatKp an 6. PzGrenDiv (als 3./Nschbtl 6)
    - Auflösung Transportbataillon 630
    - Eine aktive Kompanie InstBtl 630 an InstBtl 610 unterstellt.
    - Auflösung Technische Bataillon Sonderwaffen 660
    - Neuaufstellung InstBtl 610 aus Tech Btl Sonderwaffen 660 (mit 7 Kompanien)

  • Umgliederung in Heeresstruktur 4

    access_time 1980 – 1982

    In den Jahren 1980 bis 1982 wird die Heeresstruktur 4 durch das VersKdo 600 vollständig eingenommen. Dabei erhalten die Masse der Depots eine neue STAN, die Bataillone werden umgegliedert, das NschAusbZentrum 600 verlegt von Seeth nach Heide in die Wulf-Isebrand-Kaserne.

  • Versorgungsübung HOLSATIA

    access_time 1983

    Die Versorgungsübung "HOLSATIA" - 1983 erstmalig unter Beteiligung aller Verbände, selbständigen Einheiten, der Depots und zahlreicher einberufener Reservisten durchgeführt - erhält bis 1988 einen festen Platz in der Ausbildung der Soldaten.

  • Kontakte mit den Dänen

    access_time 1983

    1983 werden die ersten kameradschaftlichen Kontakte zwischen dem Kommandeur Versorgungskommando 600 - Oberst Müller-Berg und Oberstleutnant Schriver, dem Kommandanten von Sögaard, einem Bereich des Jyske Parkomräde in Hjörring, aufgenommen. Diese Dienststelle ist verantwortlich für die Einlagerung eines Verteidigungsvorrates der Jütlanddivision in LogEinrichtungen der Bundeswehr.

  • Hohe Wehrübungstätigkeit

    access_time Ab 1984

    In den Jahren ab 1984 entwickelt sich im VersKdo 600 eine rege Wehrübungstätigkeit. Bis zu 2.000 Reservisten werden jedes Jahr in Truppenwehrübungen der Bataillone und Depots, Lehrgängen am Nachschubausbildungszentrum 600 und in Einzelwehrübungen ausgebildet und auf ihre Einsatzfunktion vorbereitet.

  • Übungsunterstützung

    access_time 1986 und 1987

    In den NATO-Übungen „BOLD GUARD 86“ und „BRISK FRAY 87“ und bei zahlreichen Unterstützungen von Einsatzübungen stellt das VersKdo 600 seine gute logistische Leistungsfähigkeit unter Beweis.

  • Lagervorrat in Dänemark

    access_time 1987

    Bedingt durch die begrenzte Lagerkapazität in den Gerätedepots und die Notwendigkeit, Logistik auch aus der Tiefe des Raumes sicherzustellen, werden Vorräte in Depots in Dänemark eingelagert. In Klosterhede, Varde und Dejbjerg wird Munition, Gerät und Sanitätsmaterial auf ca. 15.000 m² bevorratet.

  • Personalstatistik

    access_time 1988

    Im Frieden: 2.324 Soldaten und 1.178 zivile Mitarbeiter und im Einsatz: 5.597 Soldaten und 1.253 zivile Mitarbeiter

  • Wiedervereinigung

    access_time 1990 ff

    Zahlreiche Offiziere und Unteroffiziere des VersKdo 600 werden zur Aufstellung der Bw und Auflösung der NVA in den Osten versetzt bzw. kommandiert. VersKdo 600 stellt sich darauf ein, die neuen Dienststellen, aber auch die entstehenden Bundeswehrdepots im Korps/TerrKdo OST zu unterstützen und Material in den eigenen Depots aufzunehmen.

  • Auflösungsdatum

    access_time 1991

    Als Oberst Baum am 31.03.91 das Versorgungskommando 600 an Oberst Jürgen Abraham übergibt, steht das Kommando noch einmal - obwohl bereits das Auflösungsdatum mit dem 31.03.94 feststeht - vor einer großen Bewährungsprobe. Die Unterstützung des Korps/ TerrKdo OST nimmt einen großen Umfang an. Die beginnende Umgliederung und Auflösung von Truppenteilen nach HStr 5 erfordert die Organisation der Aufnahme des Materials in der Depotorganisation. Der Kommandeur VersKdo 600 wird als Strukturbeauftragter Logistiktruppen in Schleswig-Holstein und Hamburg verantwortlich für die Umstrukturierung der Logistiktruppen.

  • Einnahme Heeresstruktur 5

    access_time 1993

    1993 beginnen dann auch im Versorgungskommando 600 die ersten Organisationsmaßnahmen zur Einnahme der Heeresstruktur 5. Die Aufgaben des Materialkontrollzentrums sind bereits zum 01.01.93 an das VersKdo 800 übergeben worden.

  • Auflösungsappell

    access_time 15.03.1994

    Am 15.03.94 werden in einem Appell aller Logistiktruppen und -einrichtungen des TerrKdo S-H und der 6.PzGrenDiv Stab und StabsKp VersKdo 600 nach fast genau 23 Jahren durch den Befehlshaber TerrKdo S-H/Kdr 6.PzGrenDiv, GenMaj v. Falkenhayn, außer Dienst gestellt. Gleichzeitig werden InstRgt 6 und NschRgt 6 aufgestellt und die Depots werden dem Kommandeur Logistikbrigade 1 in Lingen unterstellt.

  • Das Ende

    access_time 31.03.1994

    23 Jahre lang hat das VersKdo 600 unter insgesamt 6 Kommandeuren seine logistischen Aufgaben in Schleswig-Holstein erfüllt. Geänderte Strukturen und Aufgaben in einer kleiner werdenden Bundeswehr bringen 1994 das "Aus" für diesen logistischen Großverband. Alle Angehörigen des VersKdo 600 können mit Stolz auf die in den zurückliegenden Jahren für die logistische Unterstützung der Verbände und Dienststellen geleistete Arbeit zurückblicken.

Gliederung


  1. Versorgungskommando 600

    in der Heeresstruktur 3 (1971 - 1980)

    1. Stabs- und VersKp

    2. aktive Verbände

      1. InstBtl 460
        (Hamburg)

      2. Tech. Btl Sonderwaffen 660
        (Heide)

      3. NschBtl 610
        (Seeth)

      4. gem. TrspBtl 630
        (Seeth)

      5. sTrspBtl 955
        (Putlos)

      6. VersBtl 714
        (Schleswig)

      7. sBttrstfKp 911
        (Putlos)

    3. Ausbildungseinheiten

      1. InstAusbKp 19/I
        (Hamburg)

      2. AusbKp 18/I
        (Seeth)

    4. Geräteeinheiten

      1. sTrspBtl 956
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      2. VersBtl 711
        (Schauendahl)

      3. DptUmschBtl 923
        (Süderlügum / Wimmersbüll)

      4. NschDpKp 863
        (Karenberg)

    5. Depots

      1. Gerätedepot Jübek
        (Jübek)

        1. Geräteaußenlager
          (Weesby)

        2. PiplPiMatLgr
          (Flensburg)

        3. DatFernÜbertrTrp
          (Jübek)

      2. Munitionsdepot Löwenstedt
        (Löwenstedt)

        1. Teildepot Btrsf
          (Wallsbüll)

        2. Teildepot Mun
          (Jardelund)

      3. Munitionsdepot BOOSTEDT
        (Boostedt)

      4. Munitionsdepot KROPP
        (Kropp)

        1. Bodenständiger Versorgungspunkt
          (Kropp)

      5. Sanitätsdepot BRAMSTEDTLUND
        (Bramstedtlund)

        1. SanMatAußenLgr
          (Bramstedtlund)

      6. Korpsdepot 651
        (Oster-Ohrstedt)

      7. Korpsdepot 652
        (Welmbüttel)

      8. Korpsdepot 653
        (Ellundfeld)

      9. Korpsdepot 654
        (Idstedt)

      10. Korpsdepot 655
        (Hohenlockstedt)

      11. Korpsdepot 656
        (Kropp)

      12. Korpsdepot 657
        (Boostedt)

Auftrag

Dem neu geschaffenen Kommando wurden folgende Aufgaben übertragen:

  • Durchführung der Logistik für die im Territorialbereich Schleswig-Holstein/ Hamburg stationierten Truppen und Dienststellen des Territorialheeres, der deutschen Korpstruppen im Bereich LANDJUT und für bestimmte Waffensysteme im Bereich des Feldheeres (6. Panzergrenadierdivision) gem. Weisung des Territorialkommando Schleswig-Holstein/ Deutscher Bevollmächtigter im Bereich AFNORTH.
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Nachschubkommandos
  • Wahrnehmung der Aufgaben eines Instandsetzungskommandos für den deutschen Anteil der Korps-Truppen im Bereich des LANDJUT-Korps.
  • Durchführung der Grundausbildung für Rekruten der Instandsetzungs- und der Nachschubtruppe.

In vereinfachter Form dargestellt, sieht das etwa so aus: das Versorgungskommando 600 führt Logistiktruppen und logistische Einrichtungen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein/ DBvBerAFNORTH zur Durchführung des Nachschubs sowie der Feld- und Depotinstandsetzung.

Es bewirtschaftet mit dem Materialkontrollzentrum den Korps-, Wehrbereichskommando und Territorialkommandovorrat; nimmt Aufgaben eines Nachschubkommandos und eines Instandsetzungskommandos aus dem Bereich der Logistik eines Korps wahr.

Standort

StO Swinemünder Str. 13

Der Kleinstandort an der Swinemünder Str. 13 in Flensburg war Heimat des Versorgungskommando 600. Inzwischen sind die nach 1939 als Ledigenwohnheim genutzten Gebäude abgerissen worden. Die Bundeswehr nutze die Liegenschaft von 1958 bis 1994. Inzwischen fand eine Konversion zum Seniorenwohnheim statt.

Personal

Stab Versorgungskommando 600

Kommandeure
O Berke, O Pohl, O Nitschke, O Müller-Berg, O Baum, O Abraham

Stellvertretende Kommandeure
O Pohl, O Nitschke, OTL Schlereth, OTL Kausch, OTL Reichardt

G3-Stabsoffiziere

OTL Meisner, OTL i.G. Liebscher, OTL Kramer, OTL i.G. Zimmer, OTL i.G. Overkott, OTL Lindner, OTL i.G. Noffke, OTL Overkott, OTL Wilckens

S1 - Stabsoffiziere

OTL Zimmer, OTL Kanitz, OTL Kleine

S2-Offiziere

H Feritag, H Hassel, H Maag, H Janik, M Jung

Leiter MatErh

OTL Tinteloth, OTL Hansen, M Petri

LSO

OAstAp Haller, FltAp Arp

 

Leiter MKZ

Kompaniechefs
OTL Pennig, OTL Schweißhelm, OTL Haasch, OTL Zaremba, OTL Rössing, OTL Overkott

 

S4-Stabsoffiziere

OTL Zschweigert, OTL Kieback, OTL Sauerteig, OTL Bulicek, OTL Ploen

StabsKp VersKdo 600

Kompaniechefs
H Greiner, H Matyschok, H Sauer, H Legies, H Wagner, H Krauthoff, H Mulack, M Jung, H Böhm, H Weber

Kompaniefeldwebel
HF Krause, HF Petersen, SF Lorek, SF Brandes

Transportbataillon 610

Nachschubbataillon 610

Das Transportbataillon 610 wurde am 01.04.1958 als Quartiermeister Transportbataillon 915 in Schleswig aufgestellt. Nach vielen Umgliederungen verlegte das Bataillon über Itzehoe in den Endstandort Seeth, Stapelholmer Kaserne im Jahre 1965.

 

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Transportbataillons 610 wurde weitestgehend vom Nachschubbataillon übernommen und lediglich um das Wagenrad, welches die Transportkomponente darstellt, ergänzt. Die Stapelholmer Gerichtsrolle darf aus historischer Sicht, aufgrund der Verbundenheit zur Stapelholmer Landschaft natürlich nicht fehlen.

Die eiserne Faust dokumentiert die Logistik, die ihre drei Pfeile fest im Griff hat: Nachschub, Materialerhaltung und Sanitätswesen.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1958

    Aufstellung des Bataillons als Quartiermeister Transportbataillon 915 in Schleswig.

  • Umzug

    access_time 01.04.1959

    Schon ein Jahr später verlegte das Bataillon mit Teilen, unter Umbenennung zum Transportbataillon 630 in die Hanseaten-Gallwitz-Kaserne nach Itzehoe.

  • Erste Seeumschlagübung

    access_time Mai / Juni 1960

    In den Monaten Mai / Juni 1960 fand die erste mehrwöchige Seeumschlagübung mit dem LogistischenLehrVersorgungsbataillon 900 aus Putlos in Kiel und der Eckernförder Bucht statt.

  • Verlegung

    access_time 1961

    Im Jahre 1961 verlegten die Transportkompanien in den Standort Putlos. Hier erfolgte die Aufstellung der Ausbildungskompanie 18/I, die dem Bataillon unterstellt wurde.

  • Umbenennung

    access_time 01.08.1962

    Neben einer Umgliederung erfolgt die Umbenennung des Bataillons in Nachschubbataillon 610.

  • Umzug nach Seeth

    access_time 1965

    Das Jahre 1965 brachte dann für das Bataillon die bislang größte Umgliederung mit Standortveränderungen. Am 06.09.1965 zog das Vorkommando in den neuen Standort Seeth ein und bereitete den Umzug für die einzelnen Kompanien vor. Zum ersten Mal seit Bestehen des Verbandes wird das Bataillon in einem Standort untergebracht.

  • Neue Unterstellungen

    access_time 01.04.1972

    Mit dem 01.04.1972 wurde dem Nachschubbataillon die in Heide stationierten 2. und 6. Kompanie des Transportbataillon 601 truppendienstlich unterstellt.

  • Verlegung 4. Kompanie

    access_time 01.04.1973

    Schon 1 Jahr später, zum 01.04.1973 wurde die 4. Kompanie nach Husum verlegt. Das Personal -überwiegend Offiziere und Unteroffiziere- der 4. Kompanie wurde Ausbildungspersonal und damit Stamm des neu aufgestellten Nachschubausbildungszentrum 610.

  • Abgabe AusbKp 18/I

    access_time Dezember 1972

    Die Ausbildungskompanie 18/I wurde im Dezember 1972 in Seeth aufgelöst und zum 01.04.1973 einem anderen Korpsbereich zugeordnet.

  • Umgliederung

    access_time 01.10.1975

    Zum 01.10.1975 erfolgte eine weitere Umgliederung im Nachschubbataillon unter der Zusammenlegung des gekaderten Transportbataillon 630.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 01.04.1980

    Die Heeresstruktur 4 wurde zum 01.04.1980 in Kraft gesetzt. Dies bedeutete für das Bataillon keine Umbenennung und Umstrukturierung, sondern mehr eine neue Arbeitsgliederung in den Kompanien und in den Stabsfunktionen.

  • Aufstellung NschAusbKp 607

    access_time 01.10.1980

    Die Nachschubausbildungskompanie 607 wurde mit Wirkung zum 01.10.1980 in Seeth aufgestellt und dem Bataillon unterstellt. Zum 01.10.1980 wurde das Nachschubausbildungszentrum unter gleichzeitiger Umbenennung zum NAZ 600 dem Versorgungskommando 600 direkt unterstellt und nach Heide verlegt.

  • Heeresstruktur 5

    access_time 01.04.1993

    Ende 1991 wurde die ausgeplante Heeresstruktur 5 bekannt gegeben und zum 01.014.1993 eingenommen. Das Nachschubbataillon 610 wurde zum Transportbataillon 610 umgegliedert.

  • Auflösungsentscheidung

    access_time 15.03.1995

    Ein Jahr nach Einnahme der neuen Struktur wurde die Auflösung des Bataillons am 15.03.1995 bekanntgegeben.

  • Gründung Traditionsgemeinschaft

    access_time 22.03.1996

    Um diese Entstehungsgeschichte eines deutschen Heeresverbandes und die damit verknüpften Traditionen, Engagements, Vorhaben und Namen der hier gedienten Soldaten und zivilen Mitarbeiter in Erinnerung zu halten und teilweise zu pflegen, wurde am 22.03.1996 die Traditionsgemeinschaft „Transportbataillon 610 e.V.“ gegründet.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1996

    Mit Ablauf des Septembers 1996 hört das Transportbataillon 610 auf zu bestehen.

Gliederung

info Klicken Sie auf die grünen Überschriften, um die einzelnen Gliederungen zu öffnen.

Gliederung Heeresstruktur 1 (1958)

  1. Quartiermeister Transportbataillon 915

    Gliederung Heeresstruktur 1 (1958)

    1. Stabszug

    2. leichte Quartiermeister Transportkompanie 950

    3. leichte Quartiermeister Transportkompanie 951

    4. leichte Quartiermeister Transportkompanie 952

    5. Quartiermaterialkompanie 953

Gliederung Heeresstruktur 2 (1959 - 1970) hier: 1962

  1. Nachschubbataillon 610

    (1962)

    1. Stabskompanie

    2. Mittlere Transportkompanie 634
      (Putlos)

    3. Gemischte BetrstTranspKp 638
      (Putlos)

    4. NschKp Material 619
      (Itzehoe)

    5. NschKp 611
      (Itzehoe)

      1. 2 MunStff
        (Kropp)

    6. AusbKp 18/I
      (Putlos)

Gliederung Heeresstruktur 2 (1959 - 1970) hier: 1964

  1. Nachschubbataillon 610

    (1964)

    1. Stabskompanie

    2. Mittlere TranspKp 634
      (Putlos)

    3. Gemischte BetrstTranspKp 638
      (Putlos)

    4. NschKp Material 619
      (Itzehoe)

    5. NschKp 611
      (Itzehoe)

    6. AusbKp 18/I
      (Putlos)


    1. NschKp Pi / ABC Mat 617

    2. Bk / SchlKp 612

    3. UmschlKp 614

    4. gem TranspKp 632

    5. mehrere Korpsdepots

Gliederung Heeresstruktur 3 (1970 - 1979)

  1. Nachschubbataillon 610

    Heeresstruktur 3 (1970 - 1979)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      NschKp MVG

    3. 3. Kompanie
      NschKp Mat

      (aus 2./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    4. 4. Kompanie
      TrspKp

      (aus 4./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    5. 5. Kompanie
      gem TrspKp

      (GerEinh)
    6. zusätzliche Unterstellungen

      1. NschAusbZ 610

      2. 2./TrspBtl 601

        (Heide)
      3. 6./TrspBtl 601

        (Heide)
Gliederung Heeresstruktur 4 (1980 - 1991)

  1. Nachschubbataillon 610

    (1980)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      NschKp MVG

    3. 3. Kompanie
      NschKp Mat

      (aus 2./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    4. 4. Kompanie
      TrspKp

      (aus 4./TrspBtl 630 neu aufgestellt)
    5. 5. Kompanie
      gem TrspKp

      (GerEinh)
    6. NschAusbKp 607

    7. zusätzliche Unterstellungen

      1. 2./TrspBtl 601

        (Heide)
      2. 6./TrspBtl 601

        (Heide)
Gliederung Heeresstruktur 5 (1992 - 1996)

  1. Transportbataillon 610

    (Heeresstruktur 5 (1992 - 1996)

    1. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

    2. 2. Kompanie
      TrspKp StW / Pritsche

    3. 3. Kompanie
      TrspKp StW / Pritsche

    4. 4. Kompanie
      TrspKp Pritsche

    5. 5. Kompanie
      TrspKp Pritsche

    6. 6. Kompanie
      GerEinh

    7. 7. Kompanie
      Schwerlast TrspKp

    8. 10. Kompanie
      AusbKp

      (nur wirtschaftl. unterstellt)

Standort

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Personal

Quartiermeister Transportbataillon 915

Bataillonskommandeure
M Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

StZg QmTrspBtl 915

Zugführer
OL Schäfer

Zugfeldwebel
HF Usten

QmTrspKp 950

Kompaniechefs
OL Teichmann

Kompaniefeldwebel
HF Neumann

QmTrspKp 951

Kompaniechefs
H Schröter

Kompaniefeldwebel
HF Briehl

QmTrspKp 952

Kompaniechefs
H Hahn

Kompaniefeldwebel
HF Ehmke

QmTrspKp 953

Kompaniechefs
H Baumann

Kompaniefeldwebel
HF Nielsen

Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

StZg TranspBtl 630

Kompaniechefs
OL Schädlich, OL Eckert, Lt Czwalina, Lt Schatte

Kompaniefeldwebel
Fw Klose, Fw Duscha, HF Reuter

gem TrspKp 634

Kompaniechefs
H Schröter, OL Teichmann

Kompaniefeldwebel
HF Neumann

gem TrspKp 638

Kompaniechefs
H Schäfer

Kompaniefeldwebel
HF Briehl, HF Daniels

MatKp 617

Kompaniechefs
H Selbote

Kompaniefeldwebel
HF Ehmke

QmMatKp 614

Kompaniechefs
H Baumann, H Baumstart, OL Krötzmann

Kompaniefeldwebel
HF Nielsen, OF Eschen

Nachschubbataillon 610

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

StZg NschBtl 610

Kompaniechefs
H Baumstart

Kompaniefeldwebel
HF Reuter

NschKpMat 619

Kompaniechefs
H Lüdtke, OL Feldt

Kompaniefeldwebel
OF Lange, HF Wirth

NschKp 611

Kompaniechefs
H Brötzmann

Kompaniefeldwebel
HF Eschen

Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Theut

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

gem TrspKp 638

Kompaniechefs
H Teichmann, H Dürf

Kompaniefeldwebel
HF Wohland, HF Daniels

gem TrspKp 631

Kompaniechefs
H Koch, Lt Kubarezik

Kompaniefeldwebel
OF Schumacher

gem BstfTrspKp 634

Kompaniechefs
H Dück, H Kettler

Kompaniefeldwebel
HF Daniels, OF Ihde

AusbKp 18/I

Kompaniechefs
H Kersten, H Schulz

Kompaniefeldwebel
F Iwers, F Koch

Nachschubbataillon 610

Bataillonskommandeure
OTL Pohl, OTL Pitschel, OTL Ockens, OTL Rössing, OTL Dr. Nagel, OTL Waldecker, OTL Burgemeister, OTL Biermann, OTL Demsat, OTL Müller, OTL Oswald

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

StKp NschBtl 610

Kompaniechefs
H Baumstart, H Hansen, OL Krajus, H Rettler

Kompaniefeldwebel
HF Reuter

NschKp 611

Kompaniechefs
H Brötzmann, H Ockens

Kompaniefeldwebel
OF Kemcke, OF Zitze

NschKp Mat 619

Kompaniechefs
OL Feldt, H Hansen, H Schmidtke, H Groth

Kompaniefeldwebel
HF Wirth, HF Ihde

1./NschKp 610

Kompaniechefs
H Rettler, OL Fischer, H Kruezinski, H Busch,  Gau, M Wilkens, M Fuhr, M Strottner, H Busch, M Bauer, M Urendt

Kompaniefeldwebel
HF Koch, OSF Rohwer

2./NschKp 610

Kompaniechefs
H Ockens, H Bittner, H Wilkens, OL Strottner, H Falkenberg, H Horns, H Paschke, H Hauschildt, H Guderian, H Junge, H Tädcke

Kompaniefeldwebel
HF Zitze, HF Klose, SF Schweger, HF Langbehn

3./NschKp 610

Kompaniechefs
H Wolnick, H Zeiger, H Harders, OL Bretzlaff, H Schellhammer, H Hoops, H Diephold, H Hasse, H Janik, M Jung, H Frede, H Heinze

Kompaniefeldwebel
HF Rempcke, HF Krützfeldt, HF Züve, HF Bahr, HF Remiger, SF Güldenberg

4./NschKp 610

Kompaniechefs
H Groth, H Schmidt, H Wenske, H Trost, H Büschel, H Paschke, Wiehalskn, H Wichmann, H Bollmann,

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Plambeck, SF Thomsen

5./NschKp 610

Kompaniechefs
H Groth

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Harders, HF Schmidtchen, SF Jarske, SF Riehaus, SF Schuldt, SF Kallweit

NschAusbKp 607

Kompaniechefs
H Schramek, H Stibbe, H Wagner, H Köhn, H Ußmuth, H Krentzer, H Klinzmann, H Witt

Kompaniefeldwebel
SF Kruse

gem Transportbataillon 630

Bataillonskommandeure
OTL Pohl, OTL Pitschel, OTL Ockens

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

1./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Reuter, HF Rewiger, HF Borrmann

2./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
H Kubarezik, H Schmidt, OL Wolkens, H Müller

Kompaniefeldwebel
OF Schumacher, HF Wuttke, HF Krützfeldt

3./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Griehl, HF Petersen, HF Rewiger, HF Bormann

4./gem TrspBtl 630

Kompaniechefs
H Kettler, H Kolbe, H Gau, H Kämmler

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Kropp, HF Plambeck

NschAusbKp 18/I

Kompaniechefs
H Schulz, H Wagner, H Kraft, H Bennemann, H Beetz

Kompaniefeldwebel
HF Koch, HF Thomsen, OF Rotkowski

Transportbataillon 601

Bataillonskommandeure
-

Stellvertretende Bataillonskommandeure
--

1/3/4/5. TrspBtl 601

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Ullrich

2./TrspBtl 601

Kompaniechefs
H Lindner, H Langmaack, OL Legies, H Sauer

Kompaniefeldwebel
HF Rensmann

6./TrspBtl 601

Kompaniechefs
H Teichmann, H Horns, H Sach

Kompaniefeldwebel
HF Krohn

NschAusbZ 610

Kompaniechefs
H Busch, H Gan, M Pfeffer, M Bigalte

Kompaniefeldwebel
HF Ihde, HF Rohwer, HF Krohn

Transportbataillon 610

ab 01.10.1982 dem VersKdo 600 unterstellt

Bataillonskommandeure
-

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

6./TrspBtl 610

Kompaniechefs
M Sach, M Uidenwiede, H Böhm, H Hornhues

Kompaniefeldwebel
SF Krohn, HF Möller

Transportbataillon 610

(in Heeresstruktur 5)

Bataillonskommandeure
OTL Müller, OTL Oswald

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

1./TrspBtl 610

Kompaniechefs
M Urendt

Kompaniefeldwebel
OSF Rohwer

2./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Hornhues

Kompaniefeldwebel
SF Möller

3./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Heinze, H Gutzmann

Kompaniefeldwebel
SF Güldenberg, SF Brunn

4./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Bollmann, OL Scholz

Kompaniefeldwebel
SF Thomsen

5./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Wöhle

Kompaniefeldwebel
HF Brunn

6./TrspBtl 610

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
SF Kallweit

7./TrspBtl 610

Kompaniechefs
H Tädcke, H Wölfn

Kompaniefeldwebel
HF Langbehn

10./NschBtl 6

Kompaniechefs
H Witt, H Gutzmann

Kompaniefeldwebel
HF Rieck

Instandsetzungsbataillon 610

Das Instandsetzungsbataillon 610 wurde am 15. Februar 1964 als Versorgungsbataillon Flugkörper Schleswig-Holstein 660 in Albersdorf (Dithmarsen-Kaserne) aufgestellt. Im Jahre 1975 erfolgte dann die Umbenennung in Instandsetzungsbataillon 610. Diese  Bezeichnung trug  das Bataillon bis zu seiner Auflösung am 31. März 1997. Zum Schluss war das Bataillon in der Flensburger Briesen-Kaserne stationiert.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Instandsetzungbataillons 610 zeigt auf blauem Grund, der die Zugehörigkeit zur Logistiktruppe darstellt ein weißes Neselblatt. Innerhalb des Nesselblattes befinden sich unten ein Wagenrad sowie mittig ein Zahnrad, in dessen Zentrum sich zwei Atome mit ihren Umlaufbahnen befinden. Dies deutet auf den Auftrag des Bataillons hin, die Instandsetzung von Raketen- und Flugabwehrsystemen im Bereich Schleswig-Holstein zu bilden.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 15.02.1964 – Albersdorf

    Am 15. Februar 1964 erfolgte die Aufstellung (Quelle vom BMVg) des Versorgungsbataillons Flugkörper Schleswig-Holstein 660 in der Albersdorfer Dithmarsen-Kaserne. Im Bataillonsbefehl 1/64 heißt es: "Mit dem heutigen Tage treten das Funktionspersonal und das seit 10. April 1963 an der Schule Technische Truppe III, Lehrgruppe D in Aachen an Sonderwaffen und Munition ausgebildete Personal im Zwischensandort Albersdorf zur Neuaufstellung des VersBtl (FK) SH 660 zusammen."

  • Verlegung

    access_time 11.04.1967

    Am 11. April 1967 verlegte das Technische Bataillon Sonderwaffen 660 mit größten Teilen in die neue Heider Wulf-Isebrand-Kaserne.

  • Erneute Verlegung

    access_time 01.02.1972

    Am 01. Februar 1972 verlegte das Bataillon abermals, diesmal nach Flensburg-Weiche in die Briesen-Kaserne.

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1975

    Mit dem Organisationsbefehl Nr. 261/75 (H) des BMVg FÜ H IV 4, vom 25.09.1975 wurde dieses Bataillon in Instandsetzungsbataillon 610 umbenannt. Zum 16.12.1975 wurde die Umgliederung und Umbenennung vollzogen.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1997

    Das Instandsetzungsbataillon 610 wird aufgelöst.

Gliederung


  1. Instandsetzungsbataillon 610

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. KpFüGrp

      1. Truppenarzt

      2. Fahrschulgruppe
        Flensburg 2

    2. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp

      (Flensburg)
    3. 2. Kompanie
      InstKp (Lance / Raketen)

      (Flensburg)
    4. 3. Kompanie
      InstKp (Flugabwehr)

      (Flensburg)
    5. 4. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Seeth)
    6. 5. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Flensburg)
    7. 6. Kompanie
      InstKp (Transp + Abschub)

      (Flensburg)
    8. 7. Kompanie
      InstKp (allgem. Inst)

      (Silberstedt | GerEinh)

Standort

Briesen Kaserne

Die Flensburger Briesen Kaserne lag außerhalb der Stadt. Sie wurde 1998 aufgegeben.

Stapelholmer Kaserne

Die Stapelholmer Kaserne in Seeth, direkt an der B202 belegen, war lange Zeit Heimat von Logistiktruppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein. Später war dort das Lazarettregiment 11 bis zur Aufgabe der Kaserne Mitte 2015 stationiert.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
-

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Moderow, OL Cordes

Kompaniefeldwebel
HF Pief

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Cordes, H Kirchhauser, H Schulz, M Uckermann, H Lange, OL Bollbehr, H Uldag, H Kähler

Kompaniefeldwebel
SF Pief, HF Rieck

Feldjägerbataillon 610

Das Feldjägerbataillon 610 wurde am 1956 als Feldjägerkompanie 2/1 in Kiel aufgestellt.

Nach diversen Umgliederungen und der Auflösung der 6. PzGrenDiv sowie der Aufstellung des neuen WBK I wird die Fusion der beiden FJgBtl 610 und 801 am Standort Neubrandenburg beschlossen.

Zum 31.03.1997 endet mit der Auflösung des Bataillon die Geschichte eines selbstständigen Feldjägerbataillons in Schleswig-Holstein.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Feldjägerbataillons 610 zeigt in der Grundfarbe schwarz. Darauf ist mittig das Truppengattungsabzeichen der Feldjägertruppe, das auch als Barettabzeichen getragen wird, der preußische Gardestern mit der lateinischen Umschrift „suum cuique“ (deutsch: „Jedem das Seine“) abgebildet.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 1956 – Kiel

    Die Feldjägerkompanie 2/1 wird am Standort Kiel, Niemannsweg aufgestellt. Ihr Einsatzraum umfasste die Bundesländer Schleswig-Holstein und Hamburg.

  • Umbenennung

    access_time 01.09.1956

    Die Kompanie wird in 1./Feldjägerbataillon I umbenannt und nah Kiel Alt Bülk verlegt. Ebenso wurden Feldjägerwachkommandos in Hamburg, Flensburg, Schleswig und Plön aufgestellt.

  • Umbenennung

    access_time 01.04.1960

    Die Kompanie wird von 1./Feldjägerbataillon I in 1./Feldjägerbataillon 710 umbenannt.

  • Flutkatastrophe

    access_time Februar 1962

    Bei der Sturmflutkatastrophe im Februar 1962 in Hamburg wurde die Kompanie mit polizeilichen Rechten eingesetzt.

  • Aufstellung FJgAusbZg 731

    access_time 1963 – Kiel Tannenberg

    Am Standort Kiel wird der Feldjägerausbildungszug 731 aufgestellt.

  • Umbenennung

    access_time 1966

    Die 1./FJgBtl 710 in 3./FJgBtl 710 umbenannt

  • Neue Struktur

    access_time 1966

    Aufbau einer neuen Kompanie, der 2./FJgBtl 710 mit Kaderpersonal der bestehenden 3./-. Aus den 6 in der 3./FJgBtl 710 vorhandenen Feldjägerzügen, einem Feldjägerausbildungszug und einem Fernmeldezug wurde das Kaderpersonal für die 2. Kompanie, den Stabszug und die Ausbildungskompanie abgestellt und ausgebildet. Im selben Jahr entstand in Heide in der Wulf-Isebrand-Kaserne ein Neubau für Stab und Stabszug sowie für die Feldjägerausbildungskompanie.

  • Offizielle Aufstellung Feldjägerbataillon 710

    access_time 01.04.1967

    Am 1. April 1967 wurde das Feldjägerbataillon 710 offiziell in Dienst gestellt.

  • Heeresstruktur 3

    access_time 1972

    Im Zuge der Einnahme der Heeresstruktur 3 wurde das Bataillon in Feldjägerbataillon 610 umbenannt.

  • Flutkatastrophe

    access_time Januar 1976

    Im Januar 1976 wird das Bataillon bei der Bekämpfung der Flutkatastrophe in der Haseldorfer Marsch eingesetzt-

  • Schneekatastrophe

    access_time Winter 1978/79

    Einsatz während der Schneekatastrophe im Winter 1978/79. Die vorrangige Aufgabe des Feldjägerbataillons war hierbei die Leitung und Unterstützung der Räum- und Rettungskräfte.

  • Heeresstruktur 4

    access_time 1980

    Das Bataillon gliedert in die Heeresstruktur 4 um. Dabei werden die Feldjägerdienstkommandos in Heide, Plön und Uetersen aufgelöst. Ebenso wird die bisherige Divisionsfeldjägerkompanie 6 aus der 6. PzGrenDiv herausgelöst und als 4. Kompanie in das Feldjägerbataillon 610 eingegliedert.

  • Fahnenband

    access_time 12.06.1980

    Als sichtbares Zeichen für die bis dato anerkennenswerte Arbeit des Feldjäger-bataillons 610 verlieh am 12. Juni 1980 der damalige Ministerpräsident Gerhardt Stoltenberg das Fahnenband des Landes SCHLESWIG-HOLSTEIN.

  • Umgliederung

    access_time 1989

    Zum 01. April 1989 wird die 5. Kompanie aufgelöst.

  • Wiedervereinigung Deutschlands

    access_time Oktober 1990

    Im Zuge der Deutschen Wiedervereinigung verlegen Soldaten des Bataillons in Kompaniestärke nach Brandenburg, um dort den Feldjägerdienst aufzunehmen und mit dem Aufbau des Feldjägerbataillons 801 zu beginnen.

  • Heeresstruktur 5

    access_time 1993

    Aus den bisher vier nicht aktiven Feldjägerkompanien wurde am 01.10.1993 in HEIDE das nicht aktive Feldjägerbataillon 620 aufgestellt. Am 01.04.1994 wurde dem Bataillon zusätzlich eine Fahrschulkompanie im Standort HEIDE angegliedert. In diesem Kraftfahrausbildungszentrum HEIDE ging die bisherige Fahrschulgruppe, die der 1./FJgBtl 610 unterstellt war, auf.

  • Patenschaft mit dänischem Verband

    access_time 23.02.1995

    Als Ausdruck langjähriger Verbundenheit und Kameradschaft gingen im Rahmen der „Dänischen Woche“ in MELDORF die 2. Militærpolitikompagni/Jyske Trænregiment, AALBORG und das Feldjäger-bataillon 610, HEIDE eine Patenschaft ein. Die Übergabe der Patenschaftsurkunden erfolgte am 23.02.1995 zwischen Major Mathiesen und Oberstleutnant Kraus.

  • Umgliederungen

    access_time 1995

    Als späte Folge der Reduzierungs- und Umgliederungsmaßnahmen der Bundeswehr verlegte die 2. Kompanie am 01.05.1995 von Kiel nach Eckernförde, die 4. Kompanie am 01.12.1995 von Neumünster nach Boostedt und kurz vor Auflösung die 3. Kompanie am 01.03.1997 von Hamburg-Wandsbek nach Hamburg-Fischbek.

  • Fusion mit FJgBtl 801

    access_time 1997

    Nach Auflösung der 6. PzGrenDiv und der Aufstellung des neuen WBK I wird die Fusion der beiden FJgBtl 610 und 801 am Standort Neubrandenburg beschlossen. Die Feldjägereinsatzkompanien Eckernförde, Hamburg und Neumünster bleiben bestehen und werden am 01. April 1997 dem Feldjägerbataillon 801 in Neubrandenburg unterstellt.

  • Auflösung

    access_time 07.03.1997 – Heide

    Mit dem Auflösungsappell des Feldjägerbataillons 610 am 07.03.1997 in Heide wechselt bereits das Unterstellungsverhältnis der Feldjägerausbildungskompanie unter das Feldjägerbataillon 720 und das des Kraftfahrausbildungszentrums unter das ABC-Abwehrbataillon 610.

  • Das Ende

    access_time 31.03.1997

    Am 1. April 1997 hört das Feldjägerbataillon 610 in Heide – genau nach 30 Jahren – auf zu bestehen. Zum gleichen Zeitpunkt wechselt das Unterstellungsverhältnis der 2. Bis 4. Kompanie als 4. Bis 6. Kompanie unter das Feldjägerbataillon 801 in Neubrandenburg.

Patenschaften

Feldjägerbataillon 610
2. Militærpolitikompagni/Jyske Trænregiment, AALBORG

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Postneek, OTL Singer, OTL Raudonat, OTL Thiermann, OTL Rehbein, OTL Schadt, OTL Bischoff, OTL Kraus

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

Gerätehauptdepot Glinde

Im Jahr 1969 wurde das Gelände, das zuvor von den Briten genutzt wurde, dann an die Bundesrepublik Deutschland übergeben und als Gerätehauptdepot der Bundeswehr genutzt. Hier wurde Material der Bundeswehr gelagert, das im Rahmen der Ausrüstungs- und Verteidigungshilfe von anderen NATO-Staaten benötigt wurde. Letztlich waren 130 Personen auf dem Gelände beschäftigt, wobei überwiegend zivile Angestellte tätig waren.

Im Zuge der Bundeswehrreform wurde das Depot zum 31. Dezember 2005 aufgelöst

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Gerätedepots Glinde zeigt auf blauem Grund eine Vielzahl von Symbolen, die von Truppenteilen der Bundeswehr verwendet wurden.

Eine genaue Beschreibung liegt nicht vor, daher folgende Vermutungen:

Die blaue Hintergrundfarbe steht für die Logistiktruppe. Folgende Symbole lassen sich im Wappen erkennen: brennende Granate, Rad der Nachschubtruppe, gekreuzte Kanonen der Artillerie. Sollte dies die Truppengattungen darstellen, mit denen das Depot zusammenarbeitet und versorgt?

Wer nähere Informationen zum Wappen des Gerätehauptdepot Glinde hat, bitte melden!

Fernmeldebataillon 620

Das Fernmeldebataillon 620 begann seine Geschichte als Marine Fernmeldebataillon 771 in Bremerhaven, bevor es über die Standorte Wentorf bei Hamburg, Lübeck in seinen endgültigen Standort Flensburg verlegt wurde. Dort erhielt es dann auch seinen endgültigen Namen: Fernmeldebataillon 620.

Im Zuge der Wiedervereinigung wurde  die Auflösung des Bataillons zum 30.09.1993 vollzogen.

Inhalt

Wappen

Das Bataillons-Wappen wurde 1972 eingeführt.

Die Grundfarben des Wappens sind die Farben Blau und Gelb. Das Blau symbolisiert zum einen die geografische Lage des Fernmeldebataillon 620 im Norden des meerumschlungenen Schleswig-Holstein und zum anderen die Verbundenheit zur Stadt Flensburg, deren Wappen auch die Farben Blau und Gelb als Grundfarben trägt.

Die Farbe Gelb wurde nicht nur deshalb eingearbeitet, weil es Grundfarbe des Wappens der Stadt Flensburg ist, sondern auch, weil es sich um Waffenfarbe der Fernmeldetruppe des Heeres handelt.

Das Zentrum des Wappens wird von dem charakteristischen Pfeil der Fernmelder bestimmt, von den Funkwellen, dargestellt durch einen weißen Kreis mit drei halbkreisförmigen Linien, der den blauen Teil des Wappens durchzieht.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1962 – Bremberhaven

    Das Fernmeldebataillon 620 entstand aus dem am 1.4.1962 aufgestellten Marine Fernmeldebataillon 771 des Wehrbereichskommandos I, Kiel, in Bremerhaven, Rote Sand-Kaserne. Es war damals in der Reihe der Wehrbereichsfernmeldebataillone das einzige, das der Marine unterstand.

  • Verlegung

    access_time 15.06.1962

    Am 15.6.1962 verlegte das Bataillon noch unter Fregattenkapitän Jost, von Bremerhaven nach Hamburg in die Rose-Bergmann-Kaserne.

  • Erneute Verlegungen

    access_time November 1962 & 02.02.1965

    Ein erneuter Umzug erfolgte für das Bataillon im November des Jahres. Es verlegte innerhalb Hamburg-Wentorfs in die Bismarck-Kaserne und schließlich am 2.2.1965 nach Lübeck-Blankensee in die Hanseaten-Kaserne.

  • Endgültiger Umzug

    access_time 15.01.1970

    Am 15.1.1970 war endlich das Wanderleben des Bataillons beendet, denn an diesem Tage verlegten die letzten Soldaten von Lübeck-Blankensee nach Flensburg in die Grenzlandkaserne.

  • Wandel zur Heereseinheit

    access_time 01.07.1970

    Am 1.7.1970 kamen die ersten Wehrpflichtigen des Heeres nach ihrer Grundausbildung zum Bataillon.

  • Umbenennung und Umgliederung

    access_time 01.10.1970

    Die ersten Kompaniechefs des Heeres übernahmen ihr Kommando am 1.10.1970. Gleichzeitig wurde das Bataillon umbenannt in Fernmeldebataillon 620 und dem Verteidigungsbezirkskommando 11, Flensburg, unterstellt. Am 1.4.1970 erfolgte die Umgliederung des Bataillons. Dabei wurde der Funkzug 755 AFNORTH mit seinen Funkteilen von der 3. Kompanie übernommen. Die bisherige 2. und 4. Kompanie wurden mit den Fernschreibteilen der 3. Kompanie zur 2. Kompanie. Die bis dahin selbständige Geräteeinheit 2./mBtrBtl 763 wurde umgegliedert zur 5./FmBtl 620 (Geräteeinheit).

  • Unterstellung FmAusbKp 601

    access_time 31.12.1970

    Ende des Jahres 1970 wurde die Fernmeldeausbildungskompanie 601 dem Fernmeldebataillon 620 unterstellt. Ursprünglich als Ausbildungskompanie des Fernmeldebataillons 610 LJ aufgestellt, bildet die Fernmeldeausbildungskompanie 601 seit der Verlegung von Rendsburg nach Flensburg (1970) den Personalersatz sowohl. Für Fernmeldebataillon 610 LJ und 620, als auch für die Truppen des Territorialkommandos Schleswig-Holstein aus.

  • Umgliederung in die Heeresstruktur 4

    access_time 1978 / 1980

    1978 erfolgte die nächste Umgliederung des Bataillons, die am 18.5.1978 mit dem Austausch der Dienststempel der 2. und 3. Kompanie begann. Die bis dahin nur als Geräteeinheit bestehende 4.Kompanie des Bataillons wurde am 2.10.1978 aktiviert. Die zunächst aufgestellte Kompanieführungsgruppe übernahm am 4.12.1978 das Personal und Material. Gleichzeitig wurde die bisherige 4.und 5. Kompanie (Ger-Einh) aufgelöst. Die Fernschreib-Teileinheiten der 3. Kompanie wurden jetzt endgültig der 3. Kompanie unterstellt. Weiterhin ist das Bataillon nun dem Fernmeldekommando 600 unterstellt.

  • Fahnenband

    access_time 198x

    Der damalige Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Gerhard Stoltenberg verleiht dem Fernmeldebataillon 620 das Fahnenband des Landes.

  • Jubiläum wird gefeiert

    access_time 01.04.1982

    Am 01.04.1982 übernahm Oberstleutnant Bügel das Bataillon. In seine Amtszeit fiel auch die 20-Jahr-Feier im Frühsommer 1982, in der sich das Bataillon zum ersten Mal im großen Rahmen der Öffentlichkeit präsentierte.

  • Bekanntgabe der Auflösung

    access_time 1992

    Die Auflösung des Fernmeldebataillon 620 wird zum 31.09.1993 verfügt. Erste Maßnahme wird die Zusammenlegung der 3. und 4. Kompanie des Bataillons am 01.07.1992 und die damit verbundene personelle Außerdienststellung der 4.Kompanie sein.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1993

    Das Fernmeldebataillon 620 wird aufgelöst.

Gliederung


  1. Fernmeldebataillon 620

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. BtlFüGrp

      1. 2./Fernmeldebetriebsbataillon 766
        (Geräteeinheit)

      2. Funkzug 755 AFNORTH

      3. Fahrschulgruppe
        Flensburg


    2. 1. Kompanie
      Stabs- und VersKp


    3. 2. Kompanie
      Fernschreib-/Schreibfunkkompanie


    4. 3. Kompanie
      Draht-/Richtfunk-Kompanie


    5. 4. Kompanie
      Draht-/Richtfunk-Kompanie


    6. FmAusbKp 601
      Ausbildungskompanie

Standorte

Bose-Bergmann-Kaserne

Genau wie die in direkter Nachbarschaft gelegene Bismarck-Kaserne wurde auch die Bose-Bergmann-Kaserne Mitte der 1930-er Jahre gebaut.

Bismarck-Kaserne

Die Bauarbeiten für die an der Hamburger Landstraße gelegene Bismarck-Kaserne, dem kleineren der beiden Militärstandorte in Wentorf, begannen am 22.10.1936.

Hanseaten-Kaserne

Die Hanseaten-Kaserne befindet sich am Rande von Lübeck an der B207. Sie war Heimat der Panzerjägerkompanie 170 und vom Panzergrenadierbataillon 172

Grenzland Kaserne

Die Flensburger Grenz-Landkaserne befand sich an der B200 und wurde nach Auflösung des Fernmeldebataillon 620 im Jahre 1993 aufgegeben.

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
FK Jost, FK Frank, FK Schirrmeister, OTL Apelt, OTL Fullmann, OTL Roepke, OTL Bügel, OTL Diederich, OTL Ott

Stellvertretende Bataillonskommandeure
-

1. Kompanie

Kompaniechefs
M Wohnout, H Derben, M Schindler, M Füldner, M Neumüller, H Meyer, M Hunstig

Kompaniefeldwebel
HF Prey, HF Buchholz,HF Lepper

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Knote, H Schaper, OL Haase, H Schmitz, H Pannenbäcker, H Gies, H Meyer, OL Masekowsky

Kompaniefeldwebel
HF Schuster, HF Kinder, HF Riedel

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Wildner, H Balzer, OL Weinrich, H Eichhorn, H Gey

Kompaniefeldwebel
HF Kaese, HF Hammling, HF Siebert, HF Schneider

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Derben, H Hendrich, OL Mattick, H Werner, H Beckers

Kompaniefeldwebel
HF Prey, HF Gepperth, HF Joachim

FmAusbKp 601

Kompaniechefs
H Honisch, H Balzer, Hauptmann Zimmermann, H Beese, H Kasch, H Pickert, H Meyer, H Seemeier, H Lunder

Kompaniefeldwebel
HF Küchenmeister, HF Godorr, HF Kaczmirek