Fernmeldekompanie 6

Die Fernmeldekompanie 6 wurde am 01.04.1973 in Rotenburg/Wümme als Fernmeldekompanie 621 aufgestellt und verlegt 1974 nach Neumünster. Sie war für die elektronische Kampfführung der 6. PzGrenDiv zuständig und ging 1992 in der 5./FmRgt 120 in Rotenburg/Wümme auf.

Inhalt

Wappen

Das Kompaniewappen der Fernmeldekompanie 6 besteht seit 1974, nach dem der damalige Kompaniechef Kontakt mit dem letzten Kompaniechef der ehemaligen Nachrichtenaufklärungskompanie 621 des Afrika-Korps aufgenommen hatte.

Neben der zufälligen numerischen Gleichheit war es vielmehr der gleiche Auftrag, der eine Verbindungsaufnahme für sinnvoll erscheinen ließ.

Auf den Fahrzeugen des Afrika-Korps befanden sich das Wappen des Afrika-Korps, die Palme und das taktische Zeichen, ein Kreis als Funkempfänger. Diese Symbole wurden in das Kompaniewappen der Fernmeldekompanie 6 übernommen. Es stellt damit eine Zusammenstellung von zum Teil aus der Geschichte begründeten Symbolen dar:

  • Kreis= taktisches Zeichen für den Funkempfänger
  • Palme= Wappen des Afrika-Korps
  • Fledermaus= Symboltiv der Kompanie für lautlose Ortung
  • Blitz von links unten nach rechts oben = taktisches Zeichen für elektronische Kampfführung
  • Farben:
    • Gelb = Fernmeldetruppe
    • Weiß, Rot= Farben des Stadtwappens von Neumünster

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.04.1973

    Der Schirrmeister, HptFw Bruhn, traf als erster Soldat der Fernmeldekompanie 621 am 01.04.1973 in Rotenburg / Wümme ein. Zwei Wochen später, am 16.04.73, wurde HptFw Gorzolka als "Spieß" in der Kompanie empfangen, und endlich, am 01.05.73, hatte die FmKp 621 mit Hptm Blendinger ihren ersten Kompaniechef.

  • Verlegung

    access_time 08.11.1974 - Hindenburg-Kaserne

    Am 08.11.1974 verlegte die Fernmeldekompanie 621 geschlossen an ihren finalen Standort Neumünster, wo sie dem Fernmeldebataillon 6 truppendienstlich unterstellt wurde.

  • Umbenennung

    access_time Oktober 1981

    Aufgrund der Heeresstruktur 4 wurde im Oktober die Fernmeldekompanie 621 in Fernmeldekompanie 6 umbenannt.

  • Hohe Dienstbelastung

    access_time ohne

    Zur Erfüllung des Auftrags der Fernmeldekompanie 6 sind längerdienende Soldaten mit zum Teil langwieriger-Ostsprachenausbildung erforderlich. Mit über 100 Soldaten ist die Kompanie einer hohen Dienstzeitbelastung, ca. 62 Wochenstunden, ausgesetzt.

  • Enge Verbindungen zum Umfeld

    access_time ohne

    Im Laufe der Jahre haben sich enge Verbindungen zu einer dänischen Fernmeldekompanie in Sonderburg und zu der Gemeinde Pogeetz am Ratzeburger See entwickelt.

  • Neuaufstellung

    access_time 31.03.1992

    Neuaufstellung / Umbenennung der Kopmpanie als 5./FmRgt 120 in Rotenburg / Wümme.

Gliederung


  1. Fernmeldekompanie 6

    in der Heeresstruktur 4 (1980 - 1990)

    1. Kompanieführungsgruppe

      1. Sanitätstrupp

      2. Nachschubgruppe

      3. Instandsetzungsgruppe
        Kfz

      4. Instandsetzungsgruppe
        FmGerät

      5. Instandsetzungsgruppe
        FmGerät

    2. Peil-Zug (???)
      3x TPz Fuchs (Hummel)

    3. Peil-Zug (???)
      3x TPz Fuchs (Hummel)

    4. Peil-Zug (???)
      3x TPz Fuchs (Hummel)

Standort

Hindenburg-Kaserne

In der Neumünsteraner Hindenburg-Kaserne an der Färber-Straße befand sich bis 1994 der Sitz des Stabes der 6. Panzergrenadierdivision. Nach dessen Fusion kam die Panzerbrigade 18 hier unter.

Personal

Kompanieführung

Kompaniechef
H Blendinger. M Potthoff; H Leyendecker, M Meier, M Rennhack

Kompaniefeldwebel
HF Gorzolka, HF v. Seth, HF Wetzel

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