Rettberg-Kaserne


Der 1913 an der Oldenburger Landstraße begonnene Kasernenneubau wurde 1915 fertiggestellt und vom neuen III. Bataillon (1913) des Infanterie-Regiments „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162 bezogen.

Den Namen „Rettberg-Kaserne“ erhielt die Kaserne zu ihrem 25. Jahrestag von Udo de Rainville. Dessen Vater Franz de Rainville war Chef der 9. Kompanie und wurde im November 1914 zum Kommandeur des Eutiner Bataillons ernannt. Als Kommandeur des Großherzoglich Mecklenburgischen Grenadier-Regiments Nr. 89 war er im Oktober 1918 mit dem Orden des Pour le Mérites ausgezeichnet worden. Der Namensgebende Oberst, Karl von Rettberg, zog als Major im Rang eines Kommandeurs vom III. Bataillon des Schleswig-Holsteinischen Infanterie-Regiments Nr. 163, Schwesterregiment des 162. (81. Infanterie-Brigade), in den Krieg. In der Rettberg-Kaserne befand sich während des Krieges die neu eingerichtete „Heeresunteroffizierschule Eutin“.

Übersicht:

Größe:
zoom_out_map  16 ha

Abgabe:
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Status:
aktiver Standort

Die Bundeswehr nutzt die Kaserne seit 1961 als Standort. Seitdem befindet sich hier das Panzeraufklärungsbataillon 6, das 2008 in Aufklärungsbataillon 6 Holstein umbenannt wurde. Ferner befinden sich hier das Kraftfahrausbildungszentrum Eutin, Teile des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Plön und des Sanitätszentrums Plön. Ferner greifen auch die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte der Kompanie "Holstein" des Landeskommandos Schleswig-Holstein (Territorialen Reserve) auf dessen Infrastruktur zurück.