Stab / Stabskompanie Panzergrenadierbrigade 17

Der Stab bzw. die Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 17 HAMBURG hatte den Auftrag, die Führung der Brigade und ihrer unterstellten Einheiten/Verbände sicherzustellen.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 17 HAMBURG zeigt auf grünem Grund die weiße Hammaburg. Das Ensemble ist von einem roten Rahmen umgeben.

Der grüne Untergrund rührt von der Waffenfarbe der Infanterie / Grenadiere her und findet ebenfalls beispielsweise im Barett oder der Litze Verwendung. Die Hammaburg ist dem Hamburger Wappen entnommen und soll die Nähe zur Freien und Hansestadt symbolisieren. Die Panzergrenadierbrigade 17 war die "heimliche" Hausbrigade der Stadt, trug diesen Namen aber nie direkt, weil es in Hamburg-Fischbek noch die Panzergrenadierbrigade 7 gab, die dort ebenfalls mit ihrem Stab disloziert war.

Der rote Rand ist dem Ärmelwappen entlehnt worden und deutet auf die zweite Brigade innerhalb der 6. Panzergrenadierdivision hin. Während die Panzergrenadierbrigade 16 einen weißen Rahmen hatte, besaß die Panzerbrigade 18 eine gelbe Umrandung.

Geschichte

  • Aufstellung der Kompanie

    access_time 02.02.1959 - Boehn-Kaserne (Hamburg)

    Die Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 17 wurde am 02.02.1959 aus Teilen der Kampfgruppe A3, A6 und B6 aus HAMBURG und NEUMÜNSTER in der BOEHN-KASERNE in HAMBURG aufgestellt. Die Stabskompanie unterstützt den Brigadekommandeur und die Offiziere des Stabes unmittelbar bei der Erfüllung ihrer Führungsaufgaben.

    Zur Erfüllung ihrer Einsatzaufgaben standen der Stabskompanie 290 Soldaten sowie 90 Rad- bzw. Kettenfahrzeuge zur Verfügung.

  • Sturmflut-Hilfe

    access_time Februar 1962

    Als eines der besonders herausstechenden Ereignisse sind die Hilfeleistungen während der Hamburger Sturmflut im Februar 1962 zu nennen.

  • Panzerspähzug

    access_time 1963 bis 1972

    Von 1963 bis 1972 war der Panzerspähzug in die Stabskompanie eingegliedert. Anschl. wurde er als selbständiger Panzerspähzug 170 aus der Stabskompanie herausgelöst.

    Inzwischen befand sich der Panzerspähzug - seit dem 01.04. 1982 mit dem Spähpanzer LUCHS ausgerüstet - in EUTIN und war dort dem Panzeraufklärungsbataillon 6 unterstellt.

  • Schneekatastrophen-Hilfe

    access_time Februar 1979

    Während der großen Schneekatastrophe in Norddeutschland leistet die Stabskompanie der Panzergrenadierbrigade 17 aktive Hilfe im Katastrophenfall.

  • Patenschaft mit Jutlandbrigade

    access_time 16.12.1988

    Am 16.12.1988 schlossen die Soldaten des Stabes eine Patenschaft mit der 1. Kompanie der Jutlandbrigade (Fredericia, Dänemark).

  • Das Ende

    access_time 25.03.1993

    Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde schnell klar, dass die Brigade, die zu Großteilen innerhalb von Städten disloziert war, aufgelöst werden würde. Als letzte Teileinheit wurde die Stabskompanie am 25.03.1993 aufgelöst.

Gliederung


  1. Stabskompanie Panzergrenadierbrigade 17

    1. Stabsgruppe

    2. Aufklärungs- und Verbindungszug

    3. Nachschubgruppe

    4. Instandsetzungstrupp

    5. Sanitätstrupp

    6. Fernmeldezug

    7. ABC-Abwehrtrupp

Personal

Stab / Stabskompanie

Kompaniechefs
Hptm Diekmann, Hptm v. Coler, Hptm Piepgras, Hptm Lüder, Hptm Burchardt, Mj v. Trotha, Mj Böhm, Mj Mügge, Mj Kindler, Mj Lindenau, Mj Krenz, Mj Wilkening

Kompaniefeldwebel
HFw Wegler, HFw Lohmeyer, OStFw Lemke

Panzerjägerkompanie 170

Die Geschichte der Panzerjägerkompanie 170 ist gezeichnet von einigen Umbenennungen. Sie beginnt im Jahre 1959 mit der Aufstellung einer Panzerjägerkompanie 170. Damals war die PzGrenBrig 17 aus den Kampfgruppen A3, A6 und B6 zusammengestellt worden.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Panzerjägerkompanie 170, die in der Lübecker Hanseaten-Kaserne stationiert war, beinhaltet drei Elemente.

Im oberen linken Bereich befindet sich auf weißem Untergrund das Lübecker Hanseaten Wappen, das die Verbundenheit zur Stadt Lübeck und den Stationierungsort darstellen soll. Es folgt ein sich von oben rechtes nach unten links blau, schlängelndes Band, das symbolisch für die Trave steht, die durch die Hansestadt Lübeck fließt.

Den Abschluss am unteren rechten Wappenrand bildet das Barettabzeichen der Panzerjäger, ein mit zwei Pfeilen gekreuzter Panzer. Dieses Symbol steht für die Truppengattung.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 1959

    Die Geschichte der Panzerjägerkompanie 170 ist gezeichnet von einigen Umbenennungen. Sie beginnt im Jahre 1959 mit der Aufstellung einer Panzerjägerkompanie 170.

  • Umbenennung und Neuaufstellung

    access_time 1980

    Mit der Heeresstruktur 4 (ab 1980) wurde die bisherige Kompanie zur Panzerbrigade 18 übertragen inkl. der Umbenennung in Panzerjägerkompanie 180 und in der Lübecker Hanseaten Kaserne eine neue Panzerjägerkompanie 170 aufgestellt.

  • Auflösung

    access_time 1992

    Mit der Auflösung der Panzergrenadierbrigade 17, erfolgte zum 30.09.1992 auch die Außerdienststellung der Lübecker Panzerjäger.

Gliederung


  1. Panzerjägerkompanie 170

    1. Kompanieführungsgruppe

    2. PzJgZg
      ALPHA

    3. PzJgZg
      BRAVO

    4. PzJgZg
      CHARLIE

    5. PzJgZg
      DELTA

Personal

Kompaniechefs
Hptm Lucanus, OLt Bergelt, Hptm Burmeister, Hptm Grenda, Hptm Boost, Mj Boost, Mj Reichmann, Hptm Wilms, Hptm Bull

Kompaniefeldwebel
HFw Deutschmann, HFw Krumnacker, HFw Otto, OFw Prohl, HFw Jonas, HFw Mindermann, HFw Brandt, HFw Rembold

Panzerpionierkompanie 170

Die Panzerpionierkompanie 170 war im Standort Trave-Kaserne in LÜBECK disloziert.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Panzerpionierkompanie 170 zeigt drei verschiedene Elemente. Während oben das Zeichen der Pioniere, die Brücke dargestellt ist, verweisen die beiden anderen Elemente auf den Stationierungsraum.

In der linken Hälfte des Wappens verdeutlicht das Nesselblatt die Zugehörigkeit zur 6. Panzergrenadierdivision aus Neumünster. Die Hintergrundfarbe rot verdeutlicht hier die Zugehörigkeit zur Panzergrenadierbrigade 17, die als zweite Brigade der Division einen roten Rand hatte. Schließlich verweist der Adler auf den Heimatstandort in Lübeck, der Trave-Kaserne an der Vorwerkstraße.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 17.11.1960

    Die Geschichte der Panzerpionierkompanie 170 beginnt im Jahre 1960 mit der Aufstellung der Kompanie am 17. November in der Hamburger von-Estorff-Kaserne.

  • Verlegung

    access_time Ab 1970

    Mit der Einführung der Heeresstruktur 3 (1970-1979) verlegt die Kompanie in die Trave Kaserne in der Hansestadt Lübeck.

  • Patenschaft

    access_time 1982

    Als Zeichen der Verbundenheit wurde im Jahre 1982 eine Patenschaft mit der Gemeinde Leezen geschlossen.

  • Auflösung

    access_time 31.03.1992

    Im Zuge der Auflösung der Panzergrenadierbrigade 17 wurde auch die Panzerpionierkompanie 170 zum 31. März 1992 aufgelöst und der Standort in Lübeck aufgegeben.

Gliederung


  1. Panzerpionierkompanie 170

    1. KpFüGrp

    2. I.
      Panzerpionierzug

    3. II.
      Panzerpionierzug

    4. Pioniermaschinen-
      /Panzerbrückenzug

    5. Mineneinsatz-
      /Kampfmittelzug

    6. Pioniergerätetrupp

    7. Versorgungsgruppe

Personal

Kompaniechefs
Hptm Uebel, Hptm Vollert, Hptm Rühle, Hptm Holdorfer, Hptm Hold, Maj Hardege, Maj Wilke, Maj Werner, Maj Siwitza, Hptm Neu, Hptm Nagels

Kompaniefeldwebel
HFw Melosch, HFw Bülow, HFw Seyffert, StFw Scheele, HFw Schulz, OFw Holm, HFw Conrad, HFw Lübker

Nachschubkompanie 170

Die Nachschubkompanie 170 hatte den Auftrag, die Verbände und selbständigen Einheiten der Panzergrenadierbrigade 17 zu versorgen. Dazu richtete sie den Brigadeversorgungspunkt ein und hielt Bestände an Munition, Betriebsstoff, Verpflegung, Ersatzteilen und sonstigem Material bereit. Ihre Bestände ergänzte die Kompanie aus logistischen Einrichtungen der Depotorganisation in Schleswig-Holstein.

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Nachschubkompanie 170 zeigt drei verschiedene Elemente. Ganz oben im Wappen befindet sich ein weißer Rahmen mit dem abgekürzten Namen der Kompanie.

Darunter befindet sich eine große rote Fläche mit der mittig angeordneten Hammaburg, die auf den Stationierungsraum Hamburg in der Lettow-Vorbeck-Kaserne  hinweist.

Den Abschluss bildet ein Wildschweinkopf auf silbernem Untergrund.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 1972

    Die Geschichte der Kompanie beginnt mit ihrem endgültigen Namen Nachschubkompanie 170 im Jahre 1972.

  • Erste Großübung

    access_time 05.1973

    Bereits im Sommer nach dem Aufstellungsjahr fand ein erster Truppenübungsplatzaufenthalt vom 18.05. - 03.06.1973 in BAUMHOLDER statt.

  • Tödlicher Unfall

    access_time 03.12.1973

    Am 03.12.1973 ereignet sich auf dem Güterbahnhof WANDSBEK ein folgenschwerer Unfall, bei dem ein Wehrpflichtiger vom einem LKW 5to überfahren wurde, weil der Fahrer ohne Einweiser rückwärtsfuhr.

  • Statistik

    access_time 04.1974

    Im April 1974 war es auch Zeit, für eine erste Statistik der Kompanie. So wurden im Zeitraum 01.10.1972 - 30.04.1974 84.440 Anforderungen gestellt, die zu 60% sofort erfüllt werden konnten.

  • Tag der offenen Tür

    access_time 06.1974

    Am 29. Juni fand ein Informationstag statt, bei dem sich der Verband den Freunden und der Öffentlichkeit präsentierte. Neben der Fahrzeugschau auf dem Exerzierplatz gab es eine dynamische Vorführung.

  • Das Ende

    access_time 10.1992

    Mit der Umgliederung der Logistikteile im Heer wurde die Nachschubkompanie 170 im Oktober 1992 dem Nachschubbataillon 6 in NEUMÜNSTER unterstellt.

Gliederung


  1. Nachschubkompanie 170

    1. KpFüGrp

    2. FmGrp

    3. Inv / AbrTrp

    4. TrSanDst

    5. VersDstTrp

    6. Felpostamt

    7. Umschlagstaffel

    8. TransportZg
      350 to

    9. TransportZg
      100 to

Personal

Kompaniechefs
Hptm Overbeck, Hptm Hartwig, Hptm Asmus, Mj Köhn, MJ Binder, Hptm Jensen, Mj Diepold, Mj Oswald, Hptm Brocks

Kompaniefeldwebel
HFw Krause, StFw Schlinke, HFw Christofzik

Instandsetzungskompanie 170

Die Instandsetzungskompanie 170 war die Reparaturwerkstatt der Panzergrenadierbrigade 17. Repariert wurde fast alles, von Geräten allgemeiner Art über leichte Waffen, Kräder, Lkw, Pkw, bis hin zu den kleinen und großen Panzern. Die vielen Instandsetzungsarbeiten reichten von leichten und einfachen Inspektionen bis zu dem teilweise aufwendigen Austausch von Großbaugruppen (Motor, Getriebe, Achse).

Inhalt

Wappen

Das Wappen der Instandsetzungskompanie 170 aus der Graf-Goltz Kaserne gliedert sich in vier Elemente.

Zentral angeordnet befindet sich in dem Wappen die Hammaburg mit dem Instandsetzungsabzeichen, das am Barett getragen wird. Hiermit wird die Nähe zur Freien und Hansestadt Hamburg betont. Das Nesselblatt deutet auf die Zugehörigkeit zur 6. Panzergrenadierdivision aus Neumünster hin. Der restliche blaue Hintergrund steht für die Truppengattung der Logistik. Die Angehörigen trugen in der Regel blaue Litzen

Geschichte

  • Aufstellung der Kompanie

    access_time 01.07.1959 - Boeh-Kaserne

    Die Geschichte der Instandsetzungskompanie 170 geht zurück auf den 01.07.1959, als die damalige 3. Kompanie des Versorgungsbataillons 176 in der BOEHN-Kaserne aufgestellt wurde.

  • Verlegung

    access_time Februar 1968

    Im Februar 1968 erfolgte die Verlegung der Kompanie von der BOEHN-Kaserne in die GRAF-GOLTZ-Kaserne.

  • Umbenennung

    access_time 01.10.1972

    Bei der Auflösung des Versorgungsbataillons 176 am 01.10.1972, erfolgte gleichzeitig die Umbenennung der 3. Kompanie in Instandsetzungskompanie 170. Die 1. Kompanie des Versorgungsbataillons 176 wurde zum Teil in die Nachschubkompanie 170 integriert. Aus der 2./VersBtl 176 entstand als Geräteeinheit die Sanitätskompanie 170.

  • Im Wandel

    access_time 1980

    Im Laufe der Jahre hatten sich in der Gliederung der Instandsetzungskompanie mehrere Änderungen ergeben, 1980 bestand die Kompanie aus 10 Teileinheiten und hatte insgesamt 162 Soldaten und 15 zivile Mitarbeiter.

    83 der Soldaten und 9 der zivilen Mitarbeiter waren in der Instandsetzung der Panzer, LKW und Waffen der Brigade gewerblich tätig. Die anderen Soldaten der Kompanie leisteten als Fernmelde- und Führungspersonal sowie in der Ersatzteilversorgung, im Wartungstrupp, im Sanitätstrupp und in der Bergegruppe ihren Dienst.

  • Statistiken

    access_time 1984

    Die Kompanie bildete seit dem 01.03.1984 auch 4 zivile Lehrlinge zum KFz-Mechaniker aus. Im Jahre 1983 wurden ca. 300 Kettenfahrzeuge und 450 Radfahrzeuge der Panzergrenadierbrigade 17 instand gesetzt. Dafür waren ca. 74.000 Arbeitsstunden aufzubringen, die bei einem zivilen Arbeitslohn von ca. DM 48,- pro Stunde mit ungefähr DM 3,4 Mio zu berechnen wären. Zusätzlich wurden an zivile Werkstätten in Hamburg Instandsetzungsaufträge im Wert von etwa DM 250.000,- vergeben. Im Laufe eines Jahres werden ca. 130 Soldaten entlassen, die durch neu ausgebildete Wehrpflichtige und Zeitsoldaten aus verschiedenen Grundausbildungseinheiten ersetzt werden. Dies hat eine ständige Neueinweisung der neu zuversetzten Soldaten in den Arbeitsablauf zur Folge.

  • Das Ende

    access_time 30.09.1993

    Die Kompanie wurde zum 30.0.1992 aus der Panzergrenadierbriagde 17 entlassen und dem InstBtl 6 zugeschlagen. Letzteres wurde im Zuge der Umgliederung der Bundeswehr zum Instandsetzungsbataillon 166 umgegliedert und komplett in der Rantzau-Kaserne in Boostedt disloziert. Somit existierte es letztlich bis zu seiner Auflösung im März 2015.

Gliederung


  1. Instandsetzungskompanie 170

    1. KpFüGrp

      1. FmGrp

      2. TrSanDst

      3. Inst Fü

    2. Berge Grp

    3. InstZug I

    4. InstZug II

    5. InstZug III

    6. NSch Grp

Personal

Kompaniechefs
Hptm Köster, Hptm Meyer K., Hptm Pülsch, Mj Hardt, Hptm Ludwig, Hptm Maetzing, Hptm Meyer U., Hptm Clodius

Kompaniefeldwebel
StFw Janne, StFw Goldschmidt

Panzergrenadierbataillon 171

Das gemischte Panzergrenadierbataillon 171 war ein Kind der vierten Heeresstruktur. Mit dem neuen Bataillon erfuhr die Brigade für den Einsatz eine Verstärkung um ein zusätzliches Kampftruppenbataillon, im Frieden lief es jedoch nur auf eine Verstärkung der vorhandenen Bataillone und eine "Mobilmachungsvorbereitungsgruppe" für das neue Bataillon hinaus.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzergrenadierbataillon 171 zeigt auf grünem Grund, der für die Infanterie steht, mittig einen schwarzen Pfeil. Links davon befindet sich das Wappen Hamburgs, rechts davon das Wappen Lübecks.

Damit werden die beiden Garnisonsstädte visualisiert.

 

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time Ab 1980

    Das Panzergrenadierbataillon 171 war ein teilaktiver Verband der Heeresstruktur 4 (ab 1980), die auf eine bessere Verteilung der Truppenteile und kleine Verbände abzielte.

  • Castle Martin

    access_time 09.1981

    Im September 1981, Teilnahme der 4. Kompanie mit PzBtl 174 am Übungsplatzaufenthalt Castle Martin. Es war dies der erste Aufenthalt einer Kompanie des Bataillons auf einem Truppenübungsplatz.

  • Erste Mob-Übung

    access_time 11.1981

    Vom 28.10.81 - 08.11.81 wurde die erste Mob-Übung durchgeführt. Im Rahmen dieser Übung nahm das Bataillon als geschlossener Verband an der Divisionsgefechtsübung Brisk Fray 81 teil.

  • Bold Guard 82

    access_time 09.1982

    Teilnahme an NATO-Gefechtsübung Bold Guard 82.

  • Trutzige Sachsen

    access_time 09.1985

    Vom 12.09. - 23.09.85 Mobilmachungsübung mit Teilnahme an der Heeresübung Trutzige Sachsen.

  • Bold Guard 86

    access_time 09.1986

    Vom 18.09. - 29.09.86 Mobilmachungsübung mit Teilnahme an der Korpsgefechtsübung Bold Guard 86.

  • Brisk Fray 87

    access_time 11.1987

    Vom 27.10. - 07.11.87 Mobilmachungsübung mit Teilnahme an der Gefechtsübung Brisk Fray 87.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1992

    Am 30.09.1992 erfolgte die Auflösung des Panzergrenadierbataillons 171

Gliederung


  1. Panzergrenadierbataillon 171

    Teilaktiv

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

    2. 1. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. Erk / VerbZug

      3. FmGrp

      4. SanGrp

      5. NschZug

      6. TrspGrp

      7. InstZug

      8. BergeTrp 1+2


    3. 2. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)


    4. 3. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)


    5. 4. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Johannes, OTL Armbruster, OTL Dr. Böcher, OTL Fink, OTL Engelbrecht, OTL d.R. Dr Weise, OTL Zieger, OTL Fleig, OTL d.R. Lichte

Stellvertretende Bataillonskommandeure
OTL Wömpener, M d.R. Fahlbusch, OTL d.R. Lichte, M Lindenau

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Kujawski, H Schulte, M Klein, M Bruhn, H Richter, H Buth, H d.R. Moritz, M v. Saldern, H Kriegel, M Düfer

Kompaniefeldwebel
OF Hinz, OF Sobottka, HF Stahlhut, OF Rünzel, OF Stender, OF d R. Brüheim, HF Brüning, HF Krause

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Heck, H Manthey, H Stahl, H Bock, H Paulat, H Ellerich, H Echterling, H Bruder, H Dr. Rathenhof, H Herrlich, H Eggers, H Lange

Kompaniefeldwebel
OF Schröder, OF Borchers, OF Fischer, HF Thomas, SF Wende

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Schröder, H Trache, H Zumkley, H Richter, H Grohmann, H Klaar, OL Rogge, H Bruder, H Rieger, H Steeger

Kompaniefeldwebel
F Krebs, HF Pawlik, HF Kriening

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Müller, H Schulte, H Mertens, H Reimers, H Böhm, H Peter, H Bachmann, H Müller, H Ehricke, H Koch

Kompaniefeldwebel
HF Goldschmidt, HF Gabriel

Panzergrenadierbataillon 172

Das Panzergrenadierbataillon bestand von

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzergrenadierbataillons 172 ist schlicht gehalten. Auf grünem Grund befindet sich ein rotes Hanseatenkreuz.

Der grüne Untergrund steht für die Farbe der Infanterie. Trotz diverser Umbenennungen des Verbandes blieb die Truppengattung immer gleich. Das Hanseatenkreuz hingegen war eine im Ersten Weltkrieg verliehene Auszeichnung und wurde 1915 gemeinsam von den drei Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck für Verdienste im Krieg gestiftet. Dabei befand sich im Zentrum des Kreuzes für jede Stadt ein anderes Motiv. Während es bei Hamburg die Hammaburg war, fand in Lübeck der Adler Verwendung.

Geschichte

  • Aufstellung der Kompanie

    access_time 01.07.1956

    Der Verband entstand am 01.07.1956 durch Übernahme von Beamten der II. Abteilung der Grenzschutztruppe 7 in der Lübecker Waldersee-Kaserne zunächst als Grenadierbataillon 11. Am 01.09.1956 wurde es in die Hamburger Boehn-Kaserne verlegt. Zum 01.03.1958 wurde das Bataillon zusammen mit Angehörigen des Grenadierbataillons 31, unter gleichzeitiger Verlegung in die Flensburger Briesen- Kaserne, neu aufgestellt.

  • Neuaufstellung

    access_time 01.03.1958

    Das Grenadierbataillon 26 wird gemäß Befehl Führungsstab des Heeres aus dem GrenBtl 11 und GrenBtl 31, beginnend mit dem 01.03.1958 aufgestellt. DasVorauspersonal in Stärke von 7 Unteroffizieren und 8 Mannschaften trifft am 03.03.1958 in Hamburg-Rahlstedt, Boehn-Kaserne ein.

  • Umgliederung

    access_time 1959

    Im Rahmen der Umgliederung zum Panzergrenadierbataillon (mot) 163 erfolgt eine Umbenennung der Kompanien. Die Stabs- und Vers.-Kp trägt künftig die Bezeichnung 1 ./-, die 1 ./26 wird jetzt in 2./- umbenannt.

  • Umbenennung

    access_time 1969

    Beginnend mit dem Jahr 1969 verlegten Teile der PzGrenBrig 16 aus den Standorten Flensburg und Husum in den grenznahen Raum zwischen Lübeck und Hamburg. Das PzGrenBtl 163 wurde aus der Brigade 16 herausgelöst, der PzGrenBrig 17 unterstellt und in JägerBtl 172 umbenannt. Es erfolgt gleichzeitig der Umzug des gesamten Btl nach Lübeck in die Hanseaten-Kaserne.

  • Übungen

    access_time 1974

    Das Btl nahm zum ersten Mal an der Gefechtsübung "Bold Guard 1974" teil. Im Sommer 74 fand der TrÜbPl-Aufenthalt in Ehra-Lessin statt, bei dem ein Zugführer des Batallions durch unvorsichtigen Umgang mit Darstellungsmunition einen Großbrand verursachte, der erst durch den Einsatz mehrerer Löschzüge nach einigen Tagen gelöscht werden konnte.

  • Der neue Spz

    access_time 01.04.1975

    Aufgrund einer erneuten Umstrukturierung des Heeres wurde das Btl am 01.April 1975 von MTW M113 auf den neuen Schützenpanzer Marder umgerüstet. Der erste SPz Marder wurde an die 3./ Kompanie im Beisein von Lübecks stellvertretendem Bürgermeister Senator Volker Kaske übergeben und auf den Namen "Adler von Lübeck" getauft. Das Btl behielt weiterhin seinen Namen "Jägerbataillon 172" und war so eine Ausnahme in der Bundeswehr, denn ein Jägerbataillon, ausgerüstet mit SPz, gab es in dieser Form nur in Lübeck.

  • Patenschaft und Kinderfest

    access_time 1976

    Im März des Jahres 1976 übernahm die 2./ Kompanie eine Patenschaft mit der Gemeinde Groß Grönau. In diesem Jahr wurde erstmals ein Kinderfest durch das Jägerbataillon durchgeführt. 10.000 Kinder verwandelten die Hanseaten-Kaserne in einen riesigen Spielplatz. Königlicher Besuch war im August 1976 in Lübeck angesagt. Prinz Charles, der Thronfolger des englischen Könighauses, machte mit einem Verband der Royal Navy, im Lübecker Hafen fest.

  • Nato-Gefechtsübung Brigade Frost

    access_time 02.1977

    Im Februar 1977 fuhr das Jägerbataillon erstmals zur Nato-Gefechtsübung "Brigade Frost" nach Dänemark. Außergewöhnlich schlechtes Wetter erschwerte den Marsch dorthin so sehr, das mehrere Fahrzeuge von der Straße abkamen und das Btl erst mit erheblicher Verspätung auf dem TrÜbPl Oksbol eintraf. Insgesamt waren 2.200 Soldaten und 650 Kettenfahrzeuge aus Dänemark, Großbritannien und Deutschland beteiligt.

  • 20 Jahre Jägerbatallion 172

    access_time 1978

    20-jähriges Bestehen des Jägerbataillons 172 im Jahre 1978. In einer Festwoche wurden Schieß- und Sportwettkämpfe, ein Tag der offenen Tür, ein Bataillonsball und ein öffentliches Gelöbnis veranstaltet. Hohen internationalen Besuch gab es ebenfalls. 50 Militärattaches aus 35 Nationen hielten sich in Lübeck auf und konnten somit u.a. eine Gefechtsübung des Jägerbataillons beobachten. Das erste Freizeitheim für Soldaten als eines der ersten in der Bundeswehr, wurde in der Hanseaten-Kaserne eingeweiht.

  • access_time Schneekatastrophe

    1979

  • Umbenennung

    access_time 1981

    1981 war das Jahr des Wechsels und der Umstrukturierung in der Hanseaten-Kaserne. In diesem Jahr wurde die Umgliederung des Btls in die Heeresstruktur 4 bestimmt. Die Umbenennung vom Jägerbataillon 172 in das Panzergrenadierbataillon 172 wurde vollzogen.

  • Shilo

    access_time 1982

    Millitärischer Höhepunkt im Jahre 1982 war sicherlich der Aufenthalt auf dem TrÜbPl Shilo (Kanada). Bei einem dort ausgetragenen Fußballturnier wurde der BtlKdr Torschützenkönig. In diesem Jahr wurde erstmals seit 15 Jahren wieder der Unteroffizierwettkampf, Harte Kämpfer ausgetragen.

  • 25 Jahre PzGrenBtl 1972

    access_time 1983

    1983 wurde das PzGrenBtl 172 schon 25 Jahre alt. Es gab zahlreiche Feierlichkeiten, deren Höhepunkt ein "Großer Zapfenstreich" auf dem Buniamshof und ein Tag der offenen Tür waren. Im feierlichen Rahmen des großen Zapfenstreiches wurde dem PzGrenBtl 172 durch den Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Dr. Robert Knüppel, die Bataillonsfahne überreicht. Diese Fahne begleitete seit diesem Zeitpunkt das Bataillon auf all seinen Vorhaben.

  • Trutzige Sachsen

    access_time 1986

    Das Großereignis dieses Jahres war die Teilnahme an der Heeresübung "Trutzige Sachsen". Unter dem Motto "wat mut, dat mut" waren über 1.000 Lübecker Soldaten an diesem Manöver beteiligt. Nach dem Überqueren der Elbe im Fährbetrieb wurde das Gefecht freilaufend im Nordwesten Niedersachsens geführt.

  • Bundesverteidigungsminister

    access_time 1987

    Neben der Teilnahme an vielen Gefechtsübungen, war einer der Höhepunkte des Jahres der Besuch des Bundesministers für Verteidigung, Dr. Manfred Wörner.

  • Schleswig – Holstein Fahne

    access_time 22.01.1988

    Am 22. Januar 1988 überreichte Justizminister Heiko Hoffmann die Fahne Schleswig-Holsteins an den BtlKdr OTL Schecker. Militärischer Höhepunkt des Jahres war die Lehrübung "Der PzGrenZug als Jagdkommando" auf dem StOÜbPl Wüstenei.

  • Letzte Übung mit 173

    access_time 1991

    Das Jahr 1991 war das Jahr der "letzten großen Gefechtsübung" mit dem PzGrenBtl 173 in Shilo. Bis zum September wurde die 4./PzGrenBtl 172 aufgelöst. Im August nahm das Bataillon mit 4 Kompanien an der Gefechtsübung der PzGrenBrig 16 "Grüne Eiche" teil und verlegte im Landmarsch von Lübeck in die Lüneburger Heide. Letztmalig trat das PzGrenBtl 172 auf dem TrÜbPl Bergen bei einem Gefechtsbiwak geschlossen auf.

  • Letzte Gefechtsübung

    access_time 02.1992

    Ende Februar 1992 führte das Btl den letzten TrÜbPl-Aufenthalt durch. Teile der 1. Kompanie, die 2./171 und die 5. Kompanie waren beteiligt. Eine dänische Infanteriekompanie wurde zusätzlich betreut. Am 28. Februar fand im Beisein der Presse das letzte Gefechtsschießen im scharfen Schuss, auf der Schießbahn 8C in Bergen, statt.

  • Auflösung

    access_time 18.09.1992

    Am 18. September 1992 wurde das Panzergrendierbataillon 172 vor hunderten von Gästen, Freunden, Ehemaligen und Angehörigen vom Kommandeur der Panzergrendierbrigade 17, Oberst Rennack, verabschiedet. Symbolischen Charakter hatte der Auszug der Truppenfahne des Battaillons am Ende des Abschiedsappells. Die Fahne verließ, eingerahmt von einem Begleitkommando, die Hanseaten-Kaserne und machte damit jedem Anwesenden deutlich, dass die Panzergrenadiere den Standort Lübeck in Richtung Bad Segeberg verlassen mussten.

Gliederung


  1. Panzergrenadierbataillon 172

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

      2. Fahrschulgruppe WENTORF 1

      3. Sanitätsbereich 11/26


    2. 1. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. Erk / VerbZug

      3. FmGrp

      4. SanGrp

      5. NschZug

      6. TrspGrp

      7. InstZug

      8. BergeTrp 1+2


    3. 2. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)


    4. 3. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)


    5. 4. Kompanie
      (Jäger)

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 MTW M113)

      3. II. Zug
        (3 MTW M113)

      4. III. Zug
        (3 MTW M113)


    6. 5. Kompanie
      (Mörser)

      1. KpFüGrp

      2. I. Mörser-Halbzug
        (3 MTW M113)

      3. II. Mörser-Halbzug
        (3 MTW M113)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Gerlach, OTL Manns. OTL Grimm. OTL Bruhn, OTL von Coler, OTL Molsen. OTL Moderow, OTL Wiederholz, OTL Schecker, OTL Frilze, OTL Pricker

Stellvertretende Bataillonskommandeure
Maj Cleves, Maj v. Hertel, OL Scheffer, Maj v. Coler, OL Böer, Maj Polier, Maj Henning, Maj Arndt, Maj Herrmann,
OTL Woelk, Maj v. Cioer, Maj Schecker, Maj Lindenau, Maj Schrumm, Maj Rather, Hptm Schmitz

1. Kompanie

Kompaniechefs
H Müller, H Diemel, H v. Hertel, M v. Coler, M Binzer, H Beeck, H Mugge, H Gefröer H Asbach, M v. Saldern, M Kriegel, M Düfer

Kompaniefeldwebel
HFw Schwanz, HFw Marziensky, HFw Kohlschmidt, StFw Leuch, StFw Christiansen, StFw Heinrich

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Siebenmark, H Hempel, H Waller, H Basch, H Böer, H Grarzke, H Beeck, H Gefröer, H Brenne-Wegener, H Gawehns, H Echterling, H Haarstick, H Radde, H Vollmer, H Schmitz

Kompaniefeldwebel
HFw Hannemann, HFw Holz, OFw Stührwohldt, HFw Helms, OFw Stührwohldt, OFw matthiessen, OFw Heese, HFw Schlünsen, HFw Ruge, StFw Wende, HFw Thomas

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Kallien, H Ladewig, H Spatz H v.d. Hagen, H Schroeter, H Mügge, H Dorn, H Asbach, H Kain, H Vollmer, H Büchler, H Rabisch, H Götz H John, H Schlößer

Kompaniefeldwebel
HFw Wichmann, HFw Holz, HFw Joswig, StFw Rusch, HFw Franck

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Burghardt, H Neumann, H Jäckel, H Böer, H Ludwig, H Schulke, H Boost, H Kain, H Gawehns, H Werner, H Rabisch, H Büchler, H Haarstick, H Hamke. H Herbst, H Schlößer

Kompaniefeldwebel
HFw Bühler, HFw Kamin, HFw Baron, HFw Engler, HFw Classen, StFw Christiansen, HFw Heinrich

5. Kompanie

Kompaniechefs
H Kussmann, H Barsch, H Kallien, H Zschweigert, H Böer, H Herrmann, H Schmidt, H Dorn, H Heick, H Gottschlich, H Reddemann, H Hörner, H Bertram, H Janke

Kompaniefeldwebel
HFw Strunck, StFw Leuch, StFw Kistenmacher, HFw Hansen, HFw Franck

Panzergrenadierbataillon 173

Die Geschichte des Panzergrenadierbataillon 173 beginnt mit der Wiederaufstellung einer deutschen Armee nach dem 2. Weltkrieg. Als offizielles Geburtstdatum ist auf dem Aufstellungsbefehl Nr. 3 (Heer) der 30.09.1956 verzeichnet, jedoch betrat am 12. Juli 1956 mit StFw Mörler der erste Soldat des zukünftigen Panzergrenadierbataillon 3 die Boehn-Kaserne. Der Standort war damals noch in einem mangelhaften Zustand, denn die Gebäude waren noch nicht vollständig wiederhergestellt. Der Aufstellungsbefehl sah vor, dass das der 3. Panzerdivision unterstellte Panzergrenadierbataillon 3 bis zum 01.11.1956 eine Auffüllung bis auf eine Stärke von 80% des Solls von ca. 979 Soldaten erreichen soll.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzergrenadierbataillons 173 zeigt auf grünem Grund (Farbe der Infanterie) das rote Hanseaten Kreuz mit der Abbildung der Hammaburg in dessen Mitte.

Das Hanseatenkreuz wurde während des 1. Weltkrieges von den Hansestädten Bremen, Hamburg und Lübeck als Anerkennung der kriegerischen Leistungen sowohl den eigenen Staatsangehörigen, als auch den Truppen und Flotteneinheiten, die auf hanseatischen Boden standen oder aufgestellt wurden verliehen. In der Mitte des Hanseaten Kreuzes befindet sich das Wappen der verleihenden Hansestadt.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 12.07.1956

    Als offizielles Geburtsdatum ist auf dem Aufstellungsbefehl Nr. 3 (Heer) der 30.09.1956 verzeichnet, jedoch betrat am 12. Juli 1956 mit StFw Mörler der erste Soldat des zukünftigen Panzergrenadierbataillon 3 die Boehn-Kaserne.

  • Erreichte Mannschaftsstärke

    access_time 07.1958

    Schon Anfang Juli 1958 verfügt das PzGrenBtl 3 über eine Personalstärke von 900 Soldaten und damit fast über seine Sollstärke. Diesen Soldaten wurde die besondere Ehre zuteil, an der Lehr- und Versuchsübung 1958 mit 162 Kfz als "Üb-PzGrenBtl 503" teilzunehmen.

  • Umbenennung

    access_time 16.03.1959

    Am 01. Februar 1959 wurde das Panzergrenadierbataillon 3 aus der 3. Panzerdivision herausgelöst und der in Hamburg neu aufgestellten Kampfgruppe A3 zugeteilt, die schon im darauffolgenden Monat zur Panzergrenadierbrigade 17 umbenannt wurde. Diese Brigade war der 6. Panzergrenadierdivision unterstellt und damit einhergehend bekam auch das Bataillon den neuen Namen Panzergrenadierbataillon 172 am 16.3.1959.

  • SPz HS 30

    access_time 07.1960

    Erst im Juli 1960 war es soweit, dass das Bataillon seinen ersten HS30-Schützenpanzer bekam, der jetzt das Hauptwaffensystem der Panzergrenadiere war. Jedoch konnte die Freude darüber nur geteilt sein, denn die Panzer wurden ohne Turm ausgeliefert.

  • access_time Flutkatastrophe 1962

    16.02.1962

  • Umbenennung zum PzGrenBtl 173

    access_time Im Zuge der Umgliederung des Heeres in die Struktur 3 und größerer Truppenverschiebungen innerhalb der 6. Panzergrenadierdivision wurde das Panzergrenadierbataillon 172 am 01.10.1971 umbenannt in Panzergrenadierbataillon 173.

  • Zusammenstoß

    access_time 04.05.1972

    Am 04.05.1972 stieß der Transportzug der Deutschen Bundesbahn, mit dem unter anderen das PzGrenBtl 173 nach einem Truppenübungsplatzaufenthalt in Bergen-Hohne per Bahn in den Standort Hamburg zurück verlegt werden sollte, auf der eingleisigen Strecke Buchholz-Soltau auf Grund menschlichen Versagens mit einem Güterzug zusammen. Neben dem Lokführer des Zuges verloren bei diesem Unglück zwei Panzergrenadiere ihr Leben, über 20 weitere Soldaten wurden zum Teil schwer verletzt.

  • SPz Marder

    access_time 26.04.1973

    Am 26.04.1973 wurde das Ende der HS 30- Ära im Bataillon eingeläutet. Die ersten beiden Schützenpanzer Marder wurden an die 3. Kompanie übergeben, Ende Oktober 1973 waren alle 50 Marder ausgeliefert.

  • 20-jähriges Bestehen

    access_time 11.11.1976

    Am 11.11.1976 beging das Panzergrenadierbataillon 173 mit einem Bataillons-Appell und einem feierlichen Gelöbnis sein 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste nahmen daran teil und brachten damit ihre in den 20 Jahren der Bataillonsgeschichte ständig gewachsene enge Verbundenheit zum Bataillon sichtbar zum Ausdruck.

  • access_time 25-jähriges Bestehen

    1981

  • 100 Km Marsch

    access_time 1983

    1983 wird viele Soldaten in Erinnerung bleiben, denn der Quartalsausbildungsbefehl sah vor, dass die Truppenteile der Brigade 17 nach Durchführung der Bataillonsgefechtsübung LINDWURM den Weg in den Heimatstandort von BERGEN zu Fuß (100km-Marsch) zurücklegen. Drei Tage waren die Soldaten unterwegs. Auch Reporter der BILD versuchten sich daran.

  • access_time 25 Jahre PzGrenBrig 17

    1984

  • Trutzige Sachsen

    access_time 09.1985

    Der Schwerpunkt des Jahres war die Heeresübung "TRUTZIGE SACHSEN" vom 12.09. bis zum 21.09.1985. Dabei stellte die Panzergrenadierbrigade 17 den Angreifer dar. Um ihren Auftrag zu erfüllen setzte die gesamte Brigade über die Elbe. Dies stellte die erste Elbüberquerung der Bundeswehr dar. Unter den rund 3.600 Soldaten waren 500 Reservisten. Im PzGrenBtl 173 wurden die 1./-, 2./- und 4./Kompanie mit Reservisten aufgefüllt.

  • access_time Übungen

    1986

  • Tarnen und Täuschen

    access_time 1987

    Im Jahresausbildungsplan der Brigade 17 war von 173 die Durchführung einer Lehrübung "TARNEN UND TÄUSCHEN" gefordert worden. Die 3./173 bekam vom Kdr 173 den Auftrag, diese Lehrübung durchzuführen.

  • Salmonellen

    access_time 05.1988

    Leider rückte die Truppenküche der Boehn-Kaserne im Jahre 1988 auch zweimal in das negative Rampenlicht der Öffentlichkeit. Am 09.05.88 kam es zu einer Salmonellen-Infektion, an der ca. 90 Soldaten, u.a. der Truppenarzt, erkrankten. Diese Soldaten fielen über mehrere Tage vom Dienst aus.

  • Wiedervereinigung

    access_time 1989/90

    Der Fall der Mauer und die bald darauffolgende Wiedervereinigung Deutschlands hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Geschichte des Panzergrenadierbataillons 173. Ein Ereignis besonderer Art war das erste Gelöbnis von Rekruten aus den alten und neuen Bundesländern.

  • Shilo und letzte Übung

    access_time 1991

    Fast wie ein letztes Aufbäumen mutete der TrÜbPI-Aufenthalt in SHILO an. Unter Mobilisierung aller Reserven und Einbeziehung einer Reihe anderer Verbände verlegte das Bataillon vom 24.05. bis zum 16.06. nach SHILO. Vom 30.08. - 10.09.1991 fand die letzte Truppenwehrübung statt.

  • access_time Auflösung

    1994

Gliederung


  1. Panzergrenadierbataillon 163

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

    2. 1. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. Erk / VerbZug

      3. FmGrp

      4. SanGrp

      5. NschZug

      6. TrspGrp

      7. InstZug

      8. BergeTrp 1+2

    3. 2. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)

    4. 3. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)

    5. 4. Kompanie
      (Jäger)

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 MTW M113)

      3. II. Zug
        (3 MTW M113)

      4. III. Zug
        (3 MTW M113)

    6. 5. Kompanie
      (Mörser)

      1. KpFüGrp

      2. I. Mörser-Halbzug
        (3 MTW M113)

      3. II. Mörser-Halbzug
        (3 MTW M113)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Dr. Jäschke, OTL Busch, OTL Waltsgott, OTL Pfeiffer, OTL Marx, OTL Söder, OTL Zumkley, OTL Lindner, OTL Müller, OTL v. Claer, OTL Schmidt, OTL Siedschlag

Stellvertretende Bataillonskommandeure

M Herzig, H Semrau, OTL Ludwig, H Pfeiffler, M Schünemann, M Quade, M Pelz, M Oertel, M Zumkley, OTL Meyer-Sommer, OTL Unterfelt, M Bernhard, M Albrecht, OTL Seifert, M Wiesemann, M, Kartzfleisch, M Zimmermann, M Nitzschka,M Brenne-Wegener

1. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Klein, Hptm Rauh, Hptm Henselmann, Mj Lennigk, Mj Pfeifer, Mj Jährig, Hptm Voigt, Mj Lindner, Hptm Reichard, Hptm Wietzker, Mj Albrecht, Mj Brenne-Wegener

Kompaniefeldwebel
HFw Imberg, HFw Herciug, HFw Drews, HFw Scheiner, StFw Splettstößer, StFw Kollien, HFw Hintz

2. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm v. Binzer, Hptm Lissinna, Hptm Pistorius, Hptm v. Stünzner-Karbe, Hptm Heink, Hptm Dernbach, OLt Wiesemann, Hptm Stave, Hptm Heep, Hptm Lass, Hptm Rogge, Hptm Sättler, Hptm Witzke, Hptm Detsch

Kompaniefeldwebel
HFw Hohn, HFw Faustmann, OFw Labes, OFw Wix, HFw Hülser, HFw Hüsken, HFw Volkmann, HFw Haselhuhn

3. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Rehde, OLt Nebe, OLt Pistorius, Hptm v. Lossow, Hptm Moderow, Hptm Lenz, Hptm Fitzl, Hptm Perschau, Hptm Seifert, OLt Heinen, Hptm Wünsche, Hptm Breuer, Hptm Hochhausen, Hptm Krake, Hptm Staniczek

Kompaniefeldwebel
OFw Krohn, HFw Bachmann, OFw Jochim, HFw John, HFw Hinne, StFw Rosenberg, HFw Thönes

4. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Herrmann, Hptm Eckert, Hptm Kittner, Hptm Herzog, Hptm Hansen, Hptm v. Seebach, Hptm Galensa, Hptm Witzke, Hptm Dr. Schwarz, Hptm Albrecht, OLt Stave, Hptm Brenne-Wegener, Hptm Winkel, Hptm Block, Hptm Breuer, Hptm Brandes

Kompaniefeldwebel
OFw Barnikau, HFw Jurksch, HFw Deierling, HFw Schulz, HFw Reinhard, HFw Splettstößer, HFw Kollien, HFw Scheer

5. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Rauh , Hptm v. Binzer, Hptm Rehde, Hptm Pawelczyk, Hptm Nebe, Hptm Herzog, Hptm Vogel, Hptm Kowling, Hptm Lenz, Hptm Böhm, Hptm Perschau, OLt Lindenau, Hptm Joachim, Hptm Niehoff, Hptm Heilemann, Hptm Carle, Hptm Wulf, Hptm Wien

Kompaniefeldwebel
HFw Dolder, OFw Haack, HFw Bringer, HFw Dreger, HFw Ahl, HFw Arens

Panzerbataillon 174

Das Panzerbataillon 174 war in der Hamburger Graf-Goltz-Kaserne bis zu seiner Umstrukturierung in ein nicht-aktives Bataillon stationiert. Ausgerüstet war es unter anderem mit dem M48 Kampfpanzer und später mit dem Leopard 1.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzerbataillons 174 enthält mehrere Elemente.

Schildrand: Ein im 15. Jahrhundert gebräuchliches Wappen Schleswig-Holsteins; das Nesselblatt auf rotem Grund. Hiermit soll die Zugehörigkeit des Bataillons zur 6. Panzergrenadiervision in Neumünster darstellt werden.

Mittelschild: Das Schild enthält einen linksgewendeten Tiger auf blauem Grund. Der Ursprung liegt hier bei der Panzerjägerabteilung 20, zu der das Bataillon ab dem 22.10.1976 eine Patenschaft unterhielt.

Linkes Feld: Die Hammaburg ist dem Staatswappen von Hamburg entnommen und soll die Verbundenheit des Bataillons mit dem Standort symbolisieren, die durch die enge Verbindung mit den Bürgern der Stadt durch Hilfeleistungen bei Katastrophen unterstrichen wurde.

Rechtes Feld: Das Feld zeigt einen Schlüssel mit Dachsparren auf rotem Grund. Der Schlüssel steht für die Patenschaft zur Stadt Bad Oldesloe, die seit dem 02.12.1967 bestand. Der Dachsparren hingegen stammt aus dem Familienwappen der Familie von der Goltz, dem Namensgeber der Kaserne.

Geschichte

  • Aufstellung des Bataillons

    access_time 03.09.1956

    Am 03.09.1956 Bildung des Panzerbataillon 3 in der Graf-Goltz-Kaserne.

  • Umbenennung in PzBtl 174

    access_time 01.04.1957

    Am 01.04.57 rückten die ersten Wehrpflichtigen in die Kaserne ein. Das Bataillon wurde am 16.03.59 umbenannt in Panzerbataillon 174.

  • Lehrvorführung

    access_time 06.1961

    Im Juni 61 hatte das Bataillon den Auftrag, vor dem Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg eine Lehrvorführung durchzuführen. Auf dem Truppenübungsplatz HÖLTIGBAUM schauten die Bürgermeister Dr. Nevermann und Engelhard sowie der Bausenator Dr. Drexelius mit Interesse zu.

  • Flutkatastrophe

    access_time 1962

    Bei der Flutkatastrophe im Februar wurde fast das ganze Bataillon zur Hilfeleistung eingesetzt. Dabei kam der 21 Jahre alte Gefreite Adalbert Fischer beim Umkippen eines 12-to-Kranwagen ums Leben.

  • Rallyesieg

    access_time 19.05.1963

    Am 18./19.05.63 gewann das Bataillon bei der Internationalen Rallye St. Petrus des ADAC die Goldmedaille der Sonderklasse für Gelände-Fahrzeuge. Bei der Divisions-Geländefahrt am 26./27.09.63 errang das Bataillon den Wanderpreis des Mannschaftssiegers sowie die Goldmedaille in der Einzelwertung.

  • Castle Martin

    access_timeJuli / Aug. 1966

    Der erste Auslandsaufenthalt für das Bataillon führt nach CASTLE MARTIN (Wales) vom 26.Juli bis 16.August . Während des Schießplatzaufenthaltes knüpfte das Bataillon zur Bevölkerung der umliegenden Ortschaften freundschaftliche Beziehungen an. Den Bürgermeistern von Tenby und Pembroke wurde das Bataillonswappen überreicht.

  • Patenschaft mit Bad Oldesloe

    access_time02.12.1967

    Im März 67 gewinnt das Panzerbataillon 174 zum zweiten Mal den "Admiral-Rogge-Pokal". Das Bataillon wird im Juli 67 vom Kampfpanzer M47 auf den Kampfpanzer M48 umgerüstet. Am 02.12.67 kommt es zur langen vorbereiteten Patenschaft zwischen dem Panzerbataillon 174 und der Stadt Bad Oldesloe.

  • Tag der offenen Tür

    access_time 27.05.1972

    Am 27.05.72 wird in der Graf-Goltz-Kaserne ein "Tag der offenen Tür" der Brigade durchgeführt. 7.000 Zuschauer strömten in die Kaserne und überzeugten sich vom Leistungsstand der Truppe.

  • Tödlicher Unfall

    access_time24.09.1973

    Am 24.09.73 starb der Hauptgefreite Heinz-Ludwig Chrobot während der Gefechtsausbildung der 2./174 bei einem Unglück auf dem StOÜbPl HÖLTIGBAUM. Ein Kampfpanzer M48, dem der Jeep des Hauptgefreiten folgte, bremste plötzlich an einer dargestellten Minenschnellsperre und setzte wie oftmals im simulierten Ernstfall geübt, sofort zurück. Dabei überrollte er den hinter ihm stehenden Jeep. Der Hauptgefreite war sofort tot.

  • 20 Jahre PzBtl 174

    access_time 1976

    Am 20. Oktober 76 feiert das Bataillon sein 20-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Tages übernimmt das Bataillon von der Bundeswehrhochschule Hamburg die Patenschaft über die Traditionsgemeinschaft norddeutscher Panzerjägeroffiziere. Die Bronzeplastik eines zum Sprungansetzenden Tigers als Symbol der Panzerjäger wird in der Graf-Goltz-Kaserne aufgestellt.

  • Besuch vom Wehrbeauftragten, eine Großveranstaltung und die Einweihung der Ponderosa

    access_time 1977

    Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Willi Berkhan, stattet dem Bataillon am 14.03.77 einen Besuch ab, um sich über die Probleme der Soldaten zu informieren. Eine Großveranstaltung für wohltätige Zwecke findet am 30.03.77 in der Graf-Goltz-Kaserne statt. Das Bataillon führt ein Carrera-Rennen durch, dessen Gewinn für die Alsterdorfer Anstalten bestimmt ist. Zu den zahlreichen Gästen gehören Alida Fischer, Carlo von Tiedemann sowie Schlagerstar Tony Holliday. Die Veranstaltung brachte einen Reinerlös von 3.000, --DM. Mit der Einweihung der "PONDEROSA", an die zahlreichen Gäste teilnahmen, steht dem Bataillon nun eine sehr schöne Freizeitanlage zur Verfügung.

  • Neues Bataillonswappen

    access_time 18.05.1978

    Das neue Bataillonswappen wird vom Bataillonskommandeur, OTL Nessel, im Rahmen einer offiziellen Feier mit Vertretern des öffentlichen Lebens am 18.Mai 78 eingeführt.

  • Neue Panzer

    access_time1979

    Im März übernimmt das Bataillon den neuen Kampfpanzer M48. Umstellung des Bataillons auf den neuen Kampfpanzer bis Juli 79 abgeschlossen.

  • Bataillonsball

    access_time 1980

    Am 08.06.80 wird der Bataillons-Ball erstmals in der Festhalle in Bad Oldesloe durchgeführt. 300 Gäste aus allen Bereichen nehmen teil. Im Juni und erneut im Dezember verlegt das Bataillon auf den Truppenübungsplatz nach BERGEN. Im Dezember führt das Bataillon auf dem Übungsplatz eine Gefechtsübung bei -24 °C durch.

  • Die neue 4./171

    access_time 1981

    Die neu aufgestellte 4./171 wird dem Bataillon unterstellt. Im Mai wird die Umgliederung auf die Heeresstruktur 4 abgeschlossen. Am 20.11.81 feiert das Bataillon sein 25-jähriges Bestehen. Feierlicher Bataillonsappell mit zahlreichen zivilen Gästen. Höhepunkt des Jahres ist der Truppenübungsplatzaufenthalt in CASTLE MARTIN, England. Teilnahme an der Divisions-Gefechtsübung BRISK FRAY.

  • Umstellung auf Leo 1

    access_time 1982

    Das Bataillon nimmt im Mai an der Divisionsrahmenübung 'STARKER BÜFFFEL teil. Die Gefechtsübung BOLD GUARD findet mit aufgefüllter 5./174 im September statt.

  • Letzter Aufenthalt

    access_time 1984

    Der letzte Aufenthalt in CASTLE MARTIN, dem sich die Brigadegefechtsübung VOLLES FISCHNETZ und ein Panzerschießen in BERGEN anschließen. Nach einer kurzen Erholungspause mit Bataillons-Sportfest und einer Rallye folgen dann die Bataillonsgefechtsübung BREITE KETTE und die Gefechtsübung der 6. Panzergrenadierdivision BRISK FRAY.

  • Kanada

    access_time 1985

    1985 bringt für das Bataillon den ersten Aufenthalt in den Weiten Manitobas. Nach der Rückkehr aus KANADA und der anschließenden Urlaubsphase laufen die Vorbereitungen für die Heeresübung TRUTZIGE SACHSEN an, die im September in NIEDERSACHSEN stattfindet.

  • Übungen

    access_time 1986

    Erste Quartal der Übungsplatzaufenthalt in BERGEN und die Bataillons-Gefechtsübung BREITE KETTE. Juni TrÜbPl SHILO in KANADA und im September Teilnahme an der NATO-Gefechtsübung BOLD GUARD.

  • Soldatenaustausch

    access_time 1987

    Im II. Quartal des Jahres 1986 findet ein deutsch-dänischer Soldatenaustausch statt und Im Dezember erwidern die dänischen Kameraden den Besuch.

  • Lehrübung

    access_time 1990

    Im Juni führt das Bataillon vor den Kommandeuren der 6. PzGrenDiv mit Erfolg eine Lehrübung durch.

  • Wiedervereinigung

    access_time1991

    Das Jahr wird von schwerwiegenden Entscheidungen geprägt. Seit dem Sommer finden erregte Diskussionen über Standort- und Strukturfragen, auch in der Öffentlichkeit, statt. Zu Beginn des Jahres stellt das Panzerbataillon 174 Ausbildungspersonal in die fünf neuen Bundesländer ab.

  • Auflösung

    access_time1992

    Das aktive PzBtl 174 hört zum 30.09.1992 auf, zu existieren. Jedoch wird der Verband als sogenanntes nicht-aktives Bataillon am Standort Lanken/Elmenhorst wieder aufgestellt.

  • Endgültige Auflösung

    access_time 1994

    Mit der Auflösung der PzGrenBrig 16 im Jahr 1994, wird das PzBtl 174 na ebenfalls mit Ablauf des 30.09.1994 abgewickelt.

Gliederung


  1. Panzerbataillon 174

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

      2. Sanitätsbereich 10/3


    2. 1. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. Erk / VerbZug

      3. FmGrp

      4. SanGrp

      5. NschZug

      6. TrspGrp

      7. InstZug

      8. BergeTrp 1+2


    3. 2. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

    4. 3. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        ((4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)


    5. 4. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

    6. 5. Kompanie
      (GerEinh)

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Pfannkuche, OTL Guderian, OTL Knüpling, OTL Frh rvon Rodde, OTL Güntner, OTL Temme, OTL Fleckenstein, OTL Nessel, OTL i. G. Soukai, OTL Everling, OTL Hillerkus, OTL Brede

Stellvertretende Bataillonskommandeure
H Klenz, H Oberwöhrrnann, M Sorge, OTL Lützow, OTL Weber, OTL Lüder, OTL Otto, OTL Bones, M Munzel, OTL Buchholz, M Mielke, M Hedderich, M Oldenburg, M Rottau, M Friedrichs

1. Kompanie

Kompaniechefs
Maj Sorge, Hptm Beckmann, Maj Weber, Hptm Lüder, Hptm Schädlich, Maj Buschhaus, Hptm Schumann, Hptm Bruder, Maj von Hülsen, Hptm Friedrichs, Hptm Barteis

Kompaniefeldwebel
HFw Hein, HFw Danninger, HFw Willms, HFw Kappel, HFw Sevecke, HFw Heise, HFw Krause, HFw Lohmeyer, HFw Kruse, HFw Brüning, HFw Rosenhagen

2. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm von Schippenbach, Hptm Tilsner, Hptm Hoffmann, Hptm Rabe v. Pappenheim, Hptm Greiner, Hptm Kolster, Hptm Teetzmann, Hptm von Buttlar, Hptm Kruse, Hptm Beilfuß, Hptm Baudler, Hptm Jeschke, Hptm Pietzsch, Hptm tenBosch

Kompaniefeldwebel
HFw Zahn, HFw Rothe, HFw Breitenstein, HFw Wöllm, OFw Petreck, HFw Krause, HFw Reents, HFw Mladenovic

3. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Wähl, Hptm Kehrhan, Hptm von Ondarza, Hptm Gehrke, Hptm Busse, Hptm Noffke, Hptm Schumann, Hptm Harder, Hptm Schadewitz, Hptm Güntner, Hptm Brüggmann, Hptm Schleiden, Hptm Born, Hptm Hinrichs, Olt Funke

Kompaniefeldwebel
HFw Springob, HFw Wollenweber, HFw Rohr, HFw Eichhorst, StFw Warnholz, HFw Rosenhagen

4. Kompanie

Kompaniechefs
Hptm Prüfer, Hptm v.d . Trenck, Hptm Baum, Hptm von Saldern, Hptm Lüder, Hptm Burchard, Hptm Genuit, Hptm Kühl, Hptm Mehler, Hptm Sadra, Hptm Bauermeister, Hptm Church, Hptm Repenning, Hptm Mende, Hptm Foorden, Hptm Dr. Weiher

Kompaniefeldwebel
HFw Schmitz, HFw Schöttler, HFw Linke, HFw Xerber, HFw Heise, HFw Sevecke, HFw Honig, HFw Hohengarten, HFw Brüning, HFw Kreuzmann

5. Kompanie

Kompaniechefs
-

Kompaniefeldwebel
HF Schipper, SF Bock

Panzerartilleriebataillon 177

Die Einbindung in die Panzergrenadierbrigade 17 prägte das Bataillon und umgekehrt. Niemand konnte verleugnen, dass wir die größte Feuerkraft innerhalb der Brigade besaßen und dass man sich auf »unser« Artilleriebataillon verlassen konnte.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzerartilleriebataillons 177 ist in drei Teile gegliedert. Im oberen linken Teil finden sich ein Nesselblatt und darin zwei Löwen auf goldenem Grund. Die beiden blauen Löwen auf goldenem Grund, wurden dem Wappen Dänemarks entnommen. Im Jahre 1386 erhielten die Grafen von Schaumburg Schleswig von der dänischen Krone als Lehen. Dieser Zusammenschluss blieb bestehen. Er findet Ausdruck in der Verschmelzung beider Wappen zum Landeswappen von Schleswig-Holstein. Hiermit soll der Bezug zur 6. Panzergrenadierdivision hergestellt werden, die in Neumünster stationiert war.

Im rechten oberen Abschnitt befindet sich die Hammaburg auf rotem Grund. Hier findet die Verbundenheit des einzigen Artilleriebataillons Hamburgs Verwendung. Der rote Grund in beiden oberen Abschnitten symbolisiert einmal die Litzenfarbe der Truppengattung und zum Zweiten die Angehörigkeit zur 2. Brigade der 6. PzGrenDiv.

Den Abschluss bilden unten im Wappen die beiden gekreuzten Rohre der Artillerie auf gelbem Grund.

Geschichte

  • Aufstellung

    access_time 01.07.1959

    Das Panzerartilleriebataillon 177 wurde am 01.Juli 1959 in Hamburg-Rahlstedt als das Feldartilleriebataillon 177 mit drei Batterien aufgestellt.

  • Flutkatastrophe

    access_time 1962

    Vor Aufgaben besonderer Art sahen sich die Soldaten des Bataillons bei der Sturmflutkatastrophe im Februar 1962 gestellt. Neben vielen Helfern und Rettern eilten auch die Hamburger Artilleristen ihrer Garnisonsstadt zu Hilfe.

  • Umbenennung

    access_time 02.1967

    Im Jahr 1967 erfolgte die Umrüstung auf die Panzerhaubitze M 109 G und die Umbenennung zum Panzerartilleriebataillon 177.

  • Brigadesportfest 72

    access_time 1972

    Sportlicher Höhepunkt war der erste Platz beim Brigadesportfest 1972.

  • Shilo

    access_time 1975

    Das Jahr 1975 bescherte dem Bataillon mit dem Truppenübungsplatzaufenthalt in SHILO. KANADA einen besonderen Höhepunkt.

  • Schneekatastrophe

    access_time 31.12.1978

    Am Silvesterabend 1978 wurde das Bataillon in Alarmbereitschaft versetzt, um bei der sich abzeichnenden Schneekatastrophe eingesetzt werden zu können. Die 177er halfen dann im Bereich der Deutschen Bundesbahn den Zugbetrieb aufrechtzuerhalten.

  • Neue Heeresstruktur

    access_time 01.10.1980

    Am 01. Oktober 1980 gliederte das Bataillon in die neue Heeresstruktur um. Die 4.Batterie wurde als Geräteeinheit und die 5. als Panzerartillerieausbildungsbatterie aufgestellt.

  • 25 Jahre PzArtBtl 177

    access_time 1983

    1983 blickt das Bataillon auf seine 25jährige Geschichte mit Stolz und in Dankbarkeit zurück.Neben vielen guten Erfolgen gab es auch bittere Stunden und tragische Unglücksfälle.

  • Fahnenband

    access_time 1984

    Im Jahre 1984 bekam das Bataillon das Fahnenband der Freien und Hansestadt Hamburg durch den Präsidenten des Senats verliehen.

  • Auflösung

    access_time 12.03.1993

    Bedingt durch die Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Bataillon am 12.3.1993 aufgelöst. Das Material des Verbandes floss in großen Teilen nach Kellinghusen ins umbenannte Panzerartilleriebataillon 515.

Gliederung


  1. Panzerartilleriebataillon 177

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

    2. 1. Batterie

      1. BtrFüGrp

      2. Kfz-Grp

      3. Flt-Grp

      4. DVOrg-Trp

      5. ArtBeobRadGrp

      6. Fm-Zug

      7. FlgAbwGrp

      8. SanGrp

      9. NschZug

      10. TrspZug

      11. InstZug

    3. 2. Batterie

      1. BtrFüGrp

        1. Rkr-Trp Bttr

        2. VB-Trp

      2. I. GeschZug
        (PzH M109)

        1. Gesch-Grp

        2. Flt-Trp

        3. Erk / Rkr-Trp

      3. II. GeschZug
        (PzH M109)

        1. Gesch-Grp

        2. Flt-Trp

        3. Erk / Rkr-Trp

    4. 3. Batterie

      1. BtrFüGrp

        1. Rkr-Trp Bttr

        2. VB-Trp

      2. I. GeschZug
        (PzH M109)

        1. Gesch-Grp

        2. Flt-Trp

        3. Erk / Rkr-Trp

      3. II. GeschZug
        (PzH M109)

        1. Gesch-Grp

        2. Flt-Trp

        3. Erk / Rkr-Trp

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Fricke, OTL Hartmann, OTL Knebusch, OTL Vosfeldt, OTL Keil, OTL Keil, OTL Westphal, OTL Klose, OTL Gosch, OTL v. Grone, OTL Fritsch, OTL Kuhrt

Stellvertretende Bataillonskommandeure
M Küster, M John, M Hartmann, OTL Eberle, OTL Brauer, OTL Mein, M Albrecht, OTL Beckmann, M Fock, M Windpfennig, M Schlungbaum, M Meyer

1. Batterie

Batteriechefs
Hptm Döring, Hptm Bogus, Hptm Küster, Hptm Bogus, Mj Hartmann, Hptm Klose, Hptm Führer, Mj Hösch, Hptm v.d. Osten, Mj Swierzynski, Hptm Höffken, Hptm Post

Batteriefeldwebel
HFw Hoffmann, HFw Raphael, HFw Barteis, StFw Siemers, StFw Ewald, HFw Staeckling, OFw Schlottau, HFw Hoffmann

2. Batterie

Batteriechefs
Hptm Linding, OLt Domanski, OLt Giesecke, OLt Higgelke, OLt Ahrens, Hptm Windpfennig, Hptm Wendt, Hptm Krick, Hptm Kumpf, Hptm Napiontek, Hptm Wendroth, Hptm Krings, Hptm Traut

Batteriefeldwebel
HFw Struve, HFw Siemers, HFw Thun, HFw Heinrichs, HFw Vogt, Fw Cordes, HFw Hoffmann

3. Batterie

Batteriechefs
Hptm Martin, OLt Feldmann , OLt Mertes, OLt Müller, OLt Renner, OLt Beckmann, Hptm Birnstiel, Hptm Mona, Hptm Keitel, Hptm Clausen, Hptm Schlitt, Hptm Barteis, Hptm Peldszus, Hptm Muuss, Hptm Post

Batteriefeldwebel
HFw Barth, HFw Klenz, HFw Möller, HFw Brandt, HFw Radziej, HFw Reich, HFw Reichhardt

4. Batterie (1960 - 1962)

Batteriechefs
Hptm Jähne

Batteriefeldwebel
HFw Hoffmann

5. Batterie

Batteriechefs
Hptm Rübenach, Hptm Clausen, Hptm Schlitt

Batteriefeldwebel
HFw Ewald, HFw Bein

Ausbildungskompanie 1/6

Batteriechefs
Hptm Martin, OLt Schell, Hptm Domanski, Hptm Gieseke, Hptm Koister, OLt Arriens, Hptm Brunk, Hptm Friedrichs

Batteriefeldwebel
HFw Aufmesser, HFw Hoffmann, HFw Hanke