Panzerbataillon 181

Das gemischte Panzerbataillon 181 wurde 1981 im Zuge der Heerestruktur 4 aufgestellt und verblieb bis zu seiner Auflösung 1992 in der Brigade. Der Verband war teilgekadert. Dies bedeutete, dass die Stabs- und Versorgungskompanie nicht aktiv und die drei Kampfkompanien (zwei Panzerkompanien und eine Panzergrenadierkompanie) den aktiven Bataillonen
der Brigade (Panzergrenadierbataillon 182, Panzerbataillon 183 und Panzerbataillon 184) unterstellt waren.

Inhalt

Wappen

Das Wappen des Panzerbataillons 181 zeigt diagonal von oben nach unten die Farben Blau, Weiß und Rot und symbolisiert damit die Farben der Flagge von Schleswig-Holstein, dem Bundesland, in dem das Bataillon stationiert war. Die Farben stehen symbolisch für den Auftrag und die verzweigte Dislozierung des Bataillons und den hohen Anteil an Schleswig-holsteinischen Reservisten.

Das Eiserne Kreuz als Zeichen für Ritterlichkeit, Tapferkeit und Treue, schlägt von den Schleswig-holsteinischen Farben die Brücke zur Bundeshoheit.

Die Doppeleiche steht als Schleswig-holsteinisches Symbol für das Zusammenwachsen und Zusammenstehen der verschiedenen Stämme in seinen Grenzen, insbesondere in Notzeiten -Up ewig ungedeelt.

Es ist auf die Mischung von Panzersoldaten und Panzergrenadieren in diesem Verband und deren gemeinsame Aufgabe im Einsatzfall zu übertragen.

Geschichte

  • Aufstellung des Bataillons

    access_time 01.04.1981 - Sick-Kaserne / Neumünster

    Das Panzerbataillon 181 wurde im Zuge der Heeresstruktur 4 (1980er Jahre) am 01.04.1981 in der Neumünsteraner Sick-Kaserne aufgestellt. Als Besonderheit enthielt das Bataillon sowohl Panzer- als auch Panzergrenadieranteile. Der Verband war teilgekadert. Dies bedeutete, dass die Stabs- und Versorgungskompanie nicht aktiv und die drei Kampfkompanien wie folgt einem "Stammbataillon" angegliedert waren:

    • - 2. Kompanie > Panzergrenadierbataillon 182
    • - 3. Kompanie > Panzerbataillon 183
    • - 4. Kompanie > Panzerbataillon 184

  • Patenschaften

    access_time -

    Auch Patenschaften zu umliegenden Gemeinde pflegte das Bataillon. Im Einzelnen waren dies:

    • - 2./PzBtl 181 zu HENSTEDT-ULZBURG
    • - 3./PzBtl 181 zu GNUTZ
    • -4./PzBtl 181 zu SUELFELD

  • Übungsplatzaufenthalt in SHILO / Kanada

    access_time 27.07.-19.08.1988 - SHILO / Kanada

    Als einziges "1er" Panzerbataillon des Heeres nimmt der Verband an einem Schießplatzaufenthalt in SHILO (Kanada) vom 27.07. - 19.08.1988 teil.

  • Auflösung

    access_time 30.09.1992

    Die Auflösung des Bataillons erfolgte zum 30.09.1992.

Gliederung


  1. Panzergrenadierbataillon 181

    Teilaktiv

    1. Stab

      1. BtlFüGrp

    2. 1. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. Erk / VerbZug

      3. FmGrp

      4. SanGrp

      5. NschZug

      6. TrspGrp

      7. InstZug

      8. BergeTrp 1+2

    3. 2. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (3 Spz Marder)

      3. II. Zug
        (3 Spz Marder)

      4. III. Zug
        (3 Spz Marder)

    4. 3. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

    5. 4. Kompanie

      1. KpFüGrp

      2. I. Zug
        (4 KPz Leopard)

      3. II. Zug
        (4 KPz Leopard)

      4. III. Zug
        (4 KPz Leopard)

Personal

Bataillon

Bataillonskommandeure
OTL Dethlefsen, M Schulz, M Mielke, M Hedderich, M Weihmann

Stellvertretende Bataillonskommandeure
Major d.R. Boehm, Major d.R. Huke

2. Kompanie

Kompaniechefs
H Huzel, H Wilken, H Becker, H Wellbrock

Kompaniefeldwebel
SF Kierig, HF Finnern, OF Desens, OF Kuhlmann

3. Kompanie

Kompaniechefs
H Iben, H Buck, H Jaenisch, H Jahn

Kompaniefeldwebel
HF Haube, HF Schulze-Entrup

4. Kompanie

Kompaniechefs
H Heydecke, H Steenbock, H Jungclaus, H Oberländer

Kompaniefeldwebel
HF Grabenstein, HF Stein

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