Pionierkompanie 510

Die Pionierkompanie 510 aus Plön hatte den Auftrag, Gelände - je nach Auftrag - gangbar zu machen oder zu verstärken. Hierzu wurden ggf. Durchfahrten oder Überfahrten geschaffen, oder Sperren angelegt, um die Bewegungen des Feindes zu hemmen bzw. zu kanalisieren.

Im Jahr 1992 fusioniert die Kompanie mit der Panzerpionierkompanie 180 zur Panzerpionierkompanie 510 um.

Inhalt

Wappen

Das Wappen zeigt auf rotem Grund ein weißes Nesselblatt an dessen unteren Ende die stilisierte Brücke des Barettabzeichens der Pioniere zu finden ist. Im mittleren Teil des Nesselblatts befindet sich ein Kopf eines Büffels.

 

 

Geschichte

  • Aufstellung der Kompanie

    access_time 01.01.1986 - Rendsburg

    Die Kompanie entstand zum 01.01.1986 aus dem Material der ehemaligen Panzerpionierkompanie 510 (Geräteeinheit) in Rendsburg und dem Personal der Pioniersperkompanie 600 in Plön und trug die Bezeichnung Pionierkompanie 510.

  • Patenschaft

    access_time 12.06.1988

    Eine sehr aktive Patenschaft wurde am 12.06.1988 mit der Gemeinde Scharbeutz ins Leben gerufen.

  • Umgliederung

    access_time 30.09.1992

    Im Zuge der Umgliederung der Bundeswehr in die Heeresstruktur 5 wurde beschlossen, die Panzerpionierkompanie zum 01.10.1992 an die Panzerbrigade 18 abzugeben. Dabei gliedert sie sich unter Fusionierung mit der Panzerpionierkompanie 180 zur Panzerpionierkompanie 510 um.

Gliederung


  1. Pionierkompanie 510

    1. KpFüGrp

    2. Pioniermaschinenzug

    3. Mineneinsatz-
      /Kampfmittelzug

    4. Pioniergerätetrupp

    5. Versorgungsgruppe

Standort

Fünf-Seen-Kaserne

In Plön Stadtheide befand sich das Areal der Fünf-Seen-Kaserne, in der vorwiegend Pioniereinheiten stationiert waren.

Waffensysteme

MAN mil gl (5 to)

Ab 1976 erhielt die Bundeswehr die Fahrzeuggeneration 2. Dazu gehörten auch geländegängige Transportfahrzeuge der Typen 5to, 7to und 10to. MAN lieferte hierzu die Fahrzeuge, die sich -in modernisierter Form- bis heute im Dienst bei allen Teilstreitkräften befinden.

Minenverlegesystem 85

Beim Minenverlegesystem 85 handelt es sich um einen einachsigen Anhänger, der Panzerabwehrminen vom Typ DM-31 verlegt. Als Zugmaschine ist jeder geländegängige militärische Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von sieben Tonnen geeignet. Auf der Ladefläche des Lkw werden die Minen gelagert. Diese gelangen über eine Rutsche in den Anhänger, der sie anschließend auf dem Boden oder unterirdisch mithilfe eines integrierten Pflugs in einer Tiefe von bis zu 20 Zentimetern ausbringt.

LKW 2to GL

Der LKW 2to gl ist ein Unimog des Typs U 1300 L, der als handelsübliches Fahrzeuge mit einem militärischen Zusatzpaket ausgerüstet worden ist. Das Militarisierungspaket beinhaltet Bauteile, wie Gewehrhalterungen, Flaggenhalterung, Tarnbeleuchtung, Befestigungspunkte für Tarnmittel sowie die übliche Dachluke mit Drehringlafette. Beschafft wurde der Lkw 2t tmil gl ab 1978 als Nachfolger für den Lkw 1,5t gl - ebenfalls ein Unimog - in einer Gesamtstückzahl von rund 18.000 Einheiten.

Patenschaft

Kompanie
Gemeinde Scharbeutz

Personal

Kompaniechefs
Maj Sylvester, Maj Jörgensen, Hptm Hahn, Hptm Thoms

Kompaniefeldwebel
OFw Flaucher, HFw Heinsen, StFw Wrage, HFw Schröder

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